CH185176A - Verfahren zur Herstellung von Halbtonrastern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Halbtonrastern.

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CH185176A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     Halbtonrastern.       Zur Herstellung von     Halbtonrastern    be  dient man sich zumeist eines Verfahrens, das  in einer vielfachen photographischen Aufnahme  in sehr kleinem     Massstabe    des stark vergrösser  ten Bildes eines     Rasteralementes    besteht.  Dieses stark vergrösserte Bild wird auf zeich  nerischem oder photographischem Wege er  zeugt und weist eine bis nach dem Rande hin  kontinuierlich verlaufende     Schwärzung    auf.  



  Es wurde nun gefunden, dass es möglich  ist,     Halbtonraster    auch in der Weise herzu  stellen, dass man an Stelle eines einzelnen,  in komplizierter Tonabstufung verlaufenden,  zeichnerisch hergestellten Elementbildes meh  rere Teilbilder, die von     Isophoten    des end  gültig herzustellenden Rasterelementes be  grenzt sind, vorzugsweise nacheinander, aber  stets konzentrisch übereinander, sowie stark  verkleinert auf der zu erzeugenden Raster  platte vielfach photographiert.  



  In der beigegebenen Zeichnung stellt     Fig.1     das zeichnerisch hergestellte, stark vergrösserte  Bild eines     Rasterelementes    dar, wie es bisher    zur Herstellung von     Halbtonrastern    benutzt  wurde, in welchem die Punkte x,<I>y, x'</I> und  y' beispielsweise durch je eine Linie gleicher       Schwärzung    verbunden sind.  



       Fig.    2 bis 13 stellen schwarzweisse Teil  bilder dar, deren Form durch     Isophoten,    also  Punkte gleicher     Schwärzung    des vergrösserten  Rasterelementes verbindende Linien bestimmt  ist; .  



       Fig.    14 stellt ein Rasterbild dar, wie es  durch     Übereinanderphotographieren    der Teil  bilder 2 bis 13 erhalten werden kann;       Fig.    15 ist eine Darstellung der Linien  gleicher     Schwärzung    3 bis 13, die die Form  der Teilbilder 3 bis 13 bestimmen.  



  Das Verfahren nach der Erfindung kann  etwa wie folgt ausgeführt werden  Zunächst werden eine Reihe von Teil  bildern hergestellt, deren Form durch Linien  gleicher     Schwärzung    des vergrösserten Raster  elementes bedingt ist     (Fig.    2 bis 13). Mit  Hilfe dieser Teilbilder kann man das wieder  zugebende Rasterelement auf einfachem     Wege         durch Nacheinander- und     Übereinanderphoto-          graphieren    der einfach geformten Teilbilder er  halten.

   Die Umgrenzung dieser Teilbilder und  ihre Form ist in vorliegendem Falle bestimmt  durch die Verbindungslinie der Punkte gleicher       Schwärzung    oder     Isophoten    des der     Fig.    15  entsprechenden Rasterelementes. Dies wird  deutlich erkennbar, wenn man zum Beispiel       Fig.    15 unter entsprechenden Drehungen vier  mal so     aneinandersetzt,    dass einer der     vier     symmetrischen Quadranten,<I>z. B.</I>     ABCD    der       Fig.    14 gebildet wird.  



  Zur Herstellung des endgültigen Rasters  geht man nun so vor, dass die verschiedenen  schwarzweissen Teilbilder, wie sie durch die       Fig.    2 bis 13 dargestellt sind, nacheinander  und konzentrisch übereinander unter starker  Verkleinerung in vielfacher Wiederholung  photographiert werden. Man erhält so ein  Rasterbild, wie es in     Fig.    14 in vierfacher  Wiederholung vergrössert wiedergegeben ist.  Betrachtet man in dieser     Fig.    14 den Qua  dranten     ABCD,    so ergibt sich die Ähnlich  keit mit dem Elementbild     Fig.    1.  



  Die einzelnen Teilbilder 2 bis 13 können  auf Karton aufgezeichnet sein, zum Beispiel  schwarz auf weiss, oder aber auch zum Bei  spiel aus undurchsichtigen Scheiben bestehen,  die gegen einen gleichmässig hell belichteten  weissen Hintergrund gestellt werden. Ferner  können Blenden,     Masken,    Schablonen ver  wendet werden, das heisst mit Öffnungen ver  schiedener Form versehene, undurchsichtige  Scheiben.  



  Es hat sich aber herausgestellt, dass, um  einen kontinuierlichen Verlauf der     Schwärzung     in dem herzustellenden Raster zu erzielen,  man     zweckmässigerweise    die Teilbilder nicht,  wie in den     Fig.    2 bis 13, in scharf umrissener  Form, sondern     mitverladfende-n,verwaschenen     oder ausgezackten Umrissen verwendet. Bei  der Aufnahme wird dafür Sorge getragen,  dass die Mittelpunkte der einzelnen Teilbilder  immer an dieselbe Stelle gebracht werden,  so dass die photographischen Bilder auf der  Rasterplatte konzentrisch übereinander liegen.  



  Durch die Benutzung eines derartigen  Satzes von Teilbildern ist es sehr leicht mög-         lich,    den Verlauf der     Schwärzungsdichte    von  der Mitte des Rasterpunktes zu seinem Rande  hin willkürlich zu     beeinflussen.    Bei dem ein  gangs erwähnten Verfahren mussten jeweils  zur Erzeugung eines andern Helligkeitsver  laufes völlig neue Bilder des Rasterelementes  hergestellt werden. Bei der Verwendung eines  ganzen Satzes von Bildern oder Blenden, wie  im vorliegenden Falle, die zeitlich nachein  ander und örtlich übereinander photographiert  werden, ist es lediglich notwendig, die Be  lichtungsverhältnisse der einzelnen Aufnahmen  ein wenig abzuändern, um einen andern Hellig  keitsverlauf zu erreichen.  



  An Stelle einer Reihe verschiedener Blen  den kann zur Erzeugung der Teilbilder unter  Umständen eine mechanisch veränderbare,  zum Beispiel eine kontinuierlich sich ver  engende, beziehungsweise sich erweiternde  Blende, etwa nach Art einer     Irisblende,    Ver  wendung finden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH: .</B> Verfahren zur Herstellung von Halbton rastern, dadurch gekennzeichnet, -dass mehrere Teilbilder, die von Isophoten des endgültig herzustellenden Rasterelementes begrenzt sind, konzentrisch übereinander, sowie stark ver kleinert auf der zu erzeugenden Rasterplatte vielfach photographiert werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbilder nach einander photographiert werden. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass unscharf begrenzte, schwarzweisse Teilbilder verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Schablonen als Teil bilder verwendet werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Erzeugung der Teilbilder eine mechanisch bewegliche Blende verwendet wird.
CH185176D 1932-02-29 1933-02-27 Verfahren zur Herstellung von Halbtonrastern. CH185176A (de)

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