CH185215A - Sicherheitsrasierapparat mit durch einen Vibrationsmotor in Schwingung versetzter Klinge. - Google Patents

Sicherheitsrasierapparat mit durch einen Vibrationsmotor in Schwingung versetzter Klinge.

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CH185215A
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  Sicherheitsrasierapparat mit durch einen     Tibrationsmotor    in Schwingung  versetzter Klinge.    Die Erfindung betrifft einen Sicher  heitsrasierapparat mit durch einen     Vibra-          tionsmotor    in Schwingung versetzter Klinge.  



  Es ist bekannt, der Klinge eines Sicher  heitsrasierapparates     eine    schwingende     Be-          VIegung    zu erteilen, welche     wenigstens    eine  wesentliche Komponente in einer zur Sehneid  kante der Klinge parallelen Richtung auf  weist.  



  Es ist ferner bekannt, zu diesem Zweck  elektromagnetisch arbeitende Motoren zu ver  wenden, bei welchen ein Anker relativ zu  einem Körper in Schwingungen versetzt  wird, auf welchem er angeordnet ist, wobei  die Schwingungen des Ankers dazu dienen,  den Körper (welcher die Rasierklinge trägt),  in Schwingung zu versetzen.  



  Bisher haben Apparate dieser Art ent  weder     ,Stromleitungen    von einer Batterie       oder    vom     hetz    zum Motor     benötigt,    oder         aber    eine Trockenbatterie war am Handgriff  befestigt. Im ersteren Falle wurden die Lei  tungen als lästig empfunden, im letzteren  Fall wurden das Gesamtgewicht     und    die Ab  messungen des     Apparates    in     unerwünschter     Weise vergrössert.  



  Der Hauptzweck der Erfindung besteht  darin, einen Sicherheitsrasierapparat zu  schaffen, bei welchem diese Nachteile ver  mieden oder     wenigstens    erheblich vermin  dert werden     können.    Zu diesem Zweck  strebt .die Erfindung an, sowohl die Schneid  wirkung, als auch den Wirkungsgrad des       Vibrationsmotors    selbst zu erhöhen, so dass  das Gewicht der     Teile,    insbesondere des Mo  tors und der Batterie verringert werden  kann.  



  Der Wirkungsgrad des Motors kann bei  gegebenem Gewicht gemäss der Erfindung  dadurch erhöht werden, dass die     Age    der  Schwingungen des     Ankers    relativ zu dem           Xörper    wenigstens angenähert durch den       Schwerpunkt    des Ankers verläuft, wobei der  sich frei bewegende     Anker    die an dem Kör  per angebrachte Rasierklinge durch Reak  tionskräfte     in        Schwingungen    versetzt.

   Auf  diese     Vereise    kann die Masse des Ankerteils  des magnetischen Kreises des Motors in ein  angemessenes Verhältnis (zum Beispiel nicht  weniger als     die    Hälfte) zur Masse des an  dern Teils des     magnetischen        greises    (das  heisst des Körpers an dem die     Klinge    ange  bracht ist) gebracht werden, und trotzdem  wird :das Verhalten des Motors nur wenig  durch .die Lage, in welcher er gehalten wird,       beeinfluss-t.     



  Es wurde     gefunden,    dass: die     Schneicl-          wirkung    erhöht wird,     wenn    die     Schneidkante     durch Impulse mit hoher Frequenz in       Schwingung    versetzt wird, um dem Nach  geben der Haare und der Haut zu begegnen.  Wenn .die     Schneidkante    genügend schnell  und stossartig (zum Beispiel wie beim Mähen)  bewegt wird, wird das Haar geschnitten, be  vor es Zeit hat unter :dem Stoss der Schneid  kante auszuweichen.  



  Wie später noch erläutert werden soll,  ist bei einer stossartigen     Schwingung    der  Zeitabschnitt, während welchem die Klinge  geringe Quer- oder     Schneidbewegung    hat,  gering im Verhältnis zur gesamten Schwin  gungszeit.  



  Eine weitere rein geometrische Betrach  tung ergibt, dass es nicht notwendig ist, die       Amplitude    der der     .Schneidkante    erteilten       Schwingung    erheblich grösser zu halten,     als     die Teilung .der     Auszackungen    der Schneid  kante.

   Diese     Auszackungen    sind     natürlich     diejenigen, welche, wie     bekannt,    bei jeder       Schneidkante    unter dem Mikroskop beob  achtet werden     können.    Es ist daher nur not  wendig, um die besten Resultate zu erhal  ten, mittels     Impulsen    eine     Schwingung    von  einer     Amplitude    zu erzeugen, die etwas grö  sser ist, als die Teilung dieser     Auszackungen.     



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der       Zeichnung    durch mehrere Ausführungsbei  spiele veranschaulicht.         Fig.    1 zeigt im Aufriss teilweise im  Schnitt die erste Ausführungsform des     Vi-          brationsmotors;          Fig.    2 zeigt die Anordnung     des    Motors  in einem Gehäuse des     Rasiersapparates,    wel  ches zugleich die den Strom liefernde Bat  terie enthält und den     Sicherheitsrasierkopf     trägt;       Fig.    3 zeigt eine Einzelheit     .der        Fig.    2 im  Horizontalschnitt;

         Fig.    4, 5     und    6 zeigen Diagramme zur       Veranschaulichung    eines Erfindungsmerk  mals;       Fig.    7 und 8 zeigen im Aufriss;     bezw.     Seitenansicht, teilweise im     Schnitt,    die  zweite Ausführungsform des     Vibrations-          motors;          Fig.    9 und 10 zeigen Einzelheiten im  Schnitt.  



  Bei der     Ausfühiungsform    gemäss     Fig.    1  bis 3 ist in dem eisernen rohrartigen     Körper     1 des Motors der Anker 2 mit den     Polstük-          ken    3 und 4 angeordnet. Der Anker 2 ist  auf Zapfen 5 angeordnet, so dass er Schwin  gungen ausführen kann. Die     Schwingungs-          axe    verläuft wenigstens     angenähert    durch  den Schwerpunkt     des    Ankers, so dass die  Schwingungen des Ankers relativ zum Kör  per 1 nur wenig durch die Schwere,     und    da  her durch die Lage, in welcher der     Körper     gehalten ist, beeinflusst wird.

    



  Der Anker ist mit     einem        Ansatz    6 ver  sehen, welcher zwischen zwei durch Schrau  ben gebildete Anschläge<B>7,.8</B> ragt, die durch  die Wand des Körpers 1     geschraubt    und  daher     einstellbar    sind. Eine schwache Feder  9 hält den Ankeransatz 6 normalerweise in       Berührung    mit dem Anschlag B. Die auf  dem Anker     übereinander    angeordneten, mit  ihm     schwingenden    Erregerspulen 10     bildiim     Teile     des        Ankerabschnittes    des     magnetischen     Kreises.

   Der Anschlag 8 dient als elektri  scher Kontakt einer     Stromunterbrechungs-          einrichtung    und ist daher gegen den Körper  1 durch eine Isolierhülse 11     isoliert.    Des  gleichen ist ein an dem Ansatz 6 angebrach  ter Kontakt 12 durch     eine    Isolierscheibe 13  gegen den Ansatz     isoliert.    Die Spulen 10      sind in Serie geschaltet: das eine Ende der       obern    Spule ist bei 14 mit dem Anker ver  bunden und darauf durch die Zapfen 5 mit  dem Körper 1, während ein Ende der an  dern Spule bei 15 an den Kontakt 12 ange  schlossen ist.

   Hieraus folgt, dass, wenn eine  Batterie 17     zwischen    die Klemme 16, die ge  gen den     Körper    1 isoliert und an den An  schlag 8 angeschlossen ist, und den Körper  1 eingeschaltet wird, der Anker in Schwin  gungen versetzt     wird.     



  Die Anschlagflächen der Anschläge 7  und 8 und des Ansatzes 6 sind aus hartem  Material, beispielsweise Hartmetall, herge  stellt. Der Ausschlag     s-t    .des Ankers 2  wird durch den freien Raum zwischen den  Anschlägen 7 und 8 und dem Ansatz 6 be  stimmt. Dieser Ausschlag ist sehr klein ge  halten, beispielsweise     '/..    mm oder weniger.  Unter diesen Umständen ist die natürliche  Schwingungszahl     f,    grösser als diejenige,  welche durch die Feder 9 in Abwesenheit  der Anschläge 7, 8 gegeben wäre, wobei  diese Schwingungszahl durch die Beschaffen  heit der Anschlagflächen und den Ausschlag       s-t    bestimmt ist.

   Die Schwingungszahl  kann durch Einstellen des Weges     s-t    mit  tels     Drehens    der Schrauben 7 oder 8 reguliert  werden. Es muss nicht nur dafür Sorge ge  tragen werden, dass die Anschlagflächen  hart sind,     sondern    auch, dass die Verbindung  zwischen diesen Flächen und dem     Körper          bezw.    dem     Anker    genügend starr ist, damit  die     Wellenform    der Ankerbewegung hoch  gradig spitz ist.  



  Es besteht eine Tendenz zu einer zweiten  natürlichen     Schwingungszahl        f=    infolge der  Wirkung der Feder 9, welche     praktisch    als  eine, im wesentlichen konstante wiederher  stellende Kraft liefernde betrachtet werden  kann. Dies kann zu einem unregelmässigen  Arbeiten führen, wenn der Abstand     s-t    zu  gross ist, so dass diese natürliche     Schwin-          gungszahl        f.=    angenähert gleich<I>f,</I> ist, weil  dann Schläge auftreten können.

   Ferner ist  jede Regelung der Wellenform der     Schwin-          gungen    durch .die Feder 9 unerwünscht, da  die Wellenform dann die Tendenz hat, an-    genähert     sinusförmig    und weniger spitz zu  werden.     Diese    Schwierigkeiten können durch       Einstellen    des Wertes     s-t    auf einen genü  gend geringen Betrag überwunden werden.  



  Da der beschriebene Motor dazu dient,  eine an den Körper 1 befestigte     Rasierklinge     durch Reaktionskräfte anzutreiben,     ist    es  notwendig, um einen hohen     Wirkungsgrad     zu erhalten, dass die wirksame Masse des An  kers in einem geeigneten Verhältnis zu der  jenigen des Körpers 1 steht. Die     Spulen    10  sind     hauptsächlich        deshalb    auf dem Anker       angebracht,    um die Masse des Ankers zu er  höhen, das heisst des hämmernden Teils des  magnetischen Kreislaufes, ohne dabei die Ge  samtmasse des Apparates zu vergrössern.

    Genügende Resultate können     in    der Regel  erhalten werden, wenn die Masse des magne  tischen Kreislaufes des Motors, das heisst     des     den Flug führenden Teils und der Erreger  wicklung so unterteilt ist,     @dass    die Masse  des Ankers 2 und der Spulen 10 (das heisst  des freien oder hämmernden Teils des mag  netischen     Kreislaufes)    nicht weniger als die  Hälfte der Masse des Körpers 1 beträgt (das       heisst    des Teils des magnetischen     Kreises,     welcher mit dem in Schwingung zu     verset-          zenden        Organ    verbunden ist).  



  In Anbetracht der relativ grossen Masse  des Ankers ist     die        \T@richtigkeit    der Anord  nung der     Schwingachse    des     Ankers    in eine  Linie, welche     in    der Nähe seines Schwer  punktes verläuft, verständlich.  



  Die .Schwingungsamplitude ist gewöhn  lich sehr klein, nicht nur um die gewünschte  hohe     Schwingungsfrequenz    zu     erhalten,    son  dern auch um     kleine    Luftspalte     in    dem mag  netischen     Kreis    zu erzielen, so dass das erfor  derliche starke magnetische Feld mit nur  wenigen     Amperewindungen    und daher mit  geringem     .Stromverbrauch    erhalten werden  kann. Alle     diese    Merkmale tragen dazu bei,  einen leichten und     v@irksamen        elektrischen     Rasierapparat zu erhalten.

   Falls gewünscht,  können die Anschläge 7 und 8 anstatt an dem  gleichen Ende .des Ankers angeordnet zu  sein, an entgegengesetzten Enden und auf      der gleichen     Seite    desselben vorgesehen wer  den.  



  Der Vorteil der     Erteilung    einer Impuls  bewegung an die     Schneidkante    ist aus den       Fig.    4 bis 6 erkennbar, in welchen Kurven  der Querverschiebung D, die der Schneid  kante erteilt wird,     in    Abhängigkeit von der  Zeit T dargestellt sind.     In.        Fig.    4 ist die  Schwingbewegung     sinusartig,    und während  eines Drittels     T,.    jeder Halbperiode ist die  Geschwindigkeit der Querbewegung gerin  ger als die Hälfte der maximalen Geschwin  digkeit.

   Der Idealfall ist     in        Fig.    5 darge  stellt, wo zu keiner Zeit die Quergeschwin  digkeit unter das Maximum fällt, ausgenom  men im Augenblick der Umkehrpunkte.  Praktisch wird eine Kurve, wie sie in Fix. 6  dargestellt ist, erreicht werden, wo die Zeit       T1,    während welcher die     Quergeschwindig-          keit    geringer als .die Hälfte des Maximums  ist, kleiner, und zweckmässig wesentlich  kleiner als     30%    der ganzen Zeit einer Halb  periode ist.  



       Fig.    2 zeigt den Einbau des in     Fig.    1  dargestellten Motors in ein Gehäuse 18,  welches den Handgriff des Sicherheitsrasier  apparates ,darstellt. Eine     Trockenbatterie    17  ist ebenfalls in dem Handgriff angeordnet.  Ein mit Gewinde versehener Ansatz 19 des  Körpers 1 des Motors tritt durch     eine.oben     am Gehäuse 18 befindliche Öffnung hin  durch. Ein einen     Sicherheitsrasierkopf    21  tragendes Glied 20 ist an seinen untere  Enden gegabelt, wobei die Gabelarme den  Ansatz 19 umfassen und das Glied 2,0 durch       Muttern    22 festgeklemmt ist.

   Der Ansatz 19  ist, wie aus     Fig.    3 ersichtlich, mit seitlichen  Abflachungen versehen, so dass der Rasier  kopf mit Sicherheit in seiner richtigen Lage  zum Motor gehalten ist. Diese Lage ist die,  in welcher die Schwingungsachse des An  kers 2 angenähert senkrecht zur Schneid  kante liegt, so dass der     Schneidkante    eine       Schwingung    erteilt wird, welche eine starke  Komponente     in    ihrer Längsrichtung besitzt.  



  Der Motor     ist    zweckmässig mit Spiel in  dem Gehäuse 18 angeordnet, so dass die ein  zige Berührung mit dem Gehäuse rings um    den Ansatz 19 stattfindet, mit Ausnahme,  falls gewünscht, einiger weniger kleiner  nicht dargestellter Vorsprünge, welche aussen  am Körper 1 oder im Innern des Gehäuses  18 vorgesehen sein können. Diese Vor  sprünge dienen dazu, den Körper zentral im  Gehäuse zu halten. Um zu     verhindern,    dass  diese Vorsprünge die Bewegungsfreiheit des       I@örpers    innerhalb des Gehäuses stark beein  trächtigen, können sie als Puffer aus nach  giebigem Material hergestellt sein, oder sie  können mit nachgiebigen Teilen des Gehäu  ses in Berührung stehen. Um die Berüh  rungsflächen zu verringern, ist .die obere  Wand des Körpers 1 leicht gewölbt.

   Auf  diese Weise kann erreicht werden, dass       Schwingungen:    von dem Körper 1     durch    die  Stirnwand     18A    des Gehäuses 18 durch Bie  gung dieser Stirnwand übertragen werden.  Es ist dann nicht notwendig,     däss    das ganze  Gehäuse 18 und die Batterie 17 in vollem  Umfang in Schwingung versetzt werden. Die  Batterie 17 kann mit Spielraum in dem Ge  häuse angebracht sein, so dass sie eine rol  lende Bewegung auf ihrer gewölbten Auf  lagefläche ausführt, wenn der     Körper    1 rela  tiv zum Gehäuse 18 schwingt.  



  Durch Entfernen des auf das Gehäuse  aufgeschraubten Bodens 23 kann die Batte  rie ausgewechselt und der Schalter zum An  lassen und     .Stillsetzen    des Motors betätigt  werden. Wenn der Boden 23 etwas abge  schraubt wird, wird der Kontakt zwischen  der Batterie und den andern Teilen unter  brochen.   Der Körper 1 des Motors kann wasser  dicht ausgebildet werden, um Eindringen von  Feuchtigkeit zu verhindern. Ferner kann  auch das Gehäuse 18 relativ wasserdicht aus  gebildet sein, so     dass.    ein     Ausfliessen    aus der  Batterie 17 auf ein Minimum reduziert wird.  



  Anstatt den Anker 2. auf Zapfen anzu  ordnen, könnte er auf federnden Trägern,  Lagern oder in irgend einer andern Weise       montiert    sein.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7  und 8     ist    die erwünschte spitze Wellenform  dadurch -erhalten, dass ein zweckmässig gerin-      ges Spiel an den zapfen 5 vorgesehen ist.  Die Amplitude der Schwingungen des An  kers 2 bei der Grundfrequenz wird durch  verhältnismässig starre     Federn    17A und 17p  erzielt.

   Der Anker schwingt jedoch nicht       mir    um eine Achse durch die Zapfen, son  dern, auch als Ganzes in einer Richtung  senkrecht zur     Zeichnungsblattebene    der       Fig.    8, wobei die Zapfen 5 die Funktion der  Anschläge 7 und 8 der     Fig.    1 übernehmen  und spitze Schwingungen hoher     Frequenz    er  zeugt werden, welche den niederfrequenten  Schwingungen überlagert sind.

   Der Wert       s---t    wird in diesem Fall durch den Abstand  dargestellt, um welchen der Anker in einer  zur Papierebene der     Fig.    8 senkrechten Rich  tung verschoben werden kann, wobei dieser  Abstand natürlich durch das vorhandene seit  liche Spiel     bestimmt    ist. Demgemäss kann nach       Fig.    7 die eine Seite 5A jedes Zapfens als  der eine Anschlag und die andere Seite 5p  als der andere Anschlag betrachtet werden.  



  Ein Kontakt 24, der auf einer Feder 26  montiert ist und mit einem festen Kontakt  25 zusammenwirkt, stellt hier die     Stromun-          terbrechungsvorrichtung    dar.  



  Der Anker nimmt unter dem Einfluss der  gleichgerichteten     magnetischen    Impulse eine       Mittellage    ein, in welcher die Kontakte 24,  25 selbsttätig nahe des Unterbrechungspunk  tes bleiben und in welcher der magnetische  Luftspalt sehr     klein    ist.  



  Durch geeignete Mittel     kann    das Spiel in  dein Zapfen 5 und dadurch die Schwingungs  zahl des Ankers 2 zwischen den Anschlägen  geregelt werden. Dies könnte dadurch er  reicht werden, dass die Zapfen durch den       Körper    1 geschraubt werden, zweckmässig  werden jedoch die Zapfen in dem Körper  fest angebracht und die Regulierung folgen  dermassen bewirkt: Der in     Fig.    7 und 8 dar  gestellte Motor kann dieselbe äussere Form  aufweisen, wie der in     Fig.    1 dargestellte, und  der einen kreisförmigen     Querschnitt        aufwei-          sende    Motor, wie in     Fig.    2 .dargestellt, mon  tiert sein.

   Das Innere des Gehäuses 18 wird  jedoch von länglichem     Querschnitt    ausge  führt, wie in den     Fig.    9 und 10     übertrieben       dargestellt. Wenn der Motor sich in .der in       Fig.    9 dargestellten Lage relativ zum Ge  häuse 18 befindet, welche aus der Lage der  Zapfen 5 erkennbar ist,     wird    der Körper 1  durch den     Druck    des Gehäuses 18 derartig  zusammengedrückt, dass der     Abstand    zwi  schen den Zapfen 5 (und     demgemäss    das  Spiel) vergrössert wird. Wenn die Teile in  der in     Fig.    10 dargestellten Lage sich befin  den, wird das Spiel einen minimalen Betrag  aufweisen.

   Um die Teile aus der     in        Fig.    9  dargestellten Lage in die in     Fig.    10 darge  stellte Lage zu bringen, kann der Körper in  dem Gehäuse 18 mit Hilfe .des Gliedes 20       (Fig.    2)     gedreht    werden. Auf diese Weise  kann eine sehr feine Regulierung des kleinen  üblicherweise vorhandenen Spiels erhalten  werden. Die zur Erreichung dieser Einstel  lung erforderliche Deformation des Körpers  kann, falls gewünscht, auf irgend eine an  dere Weise bewirkt     werden.     



  Bei allen beschriebenen Anordnungen  sind die Anschläge so eingestellt, dass beim  Anprall noch ein kleiner     Luftzwischenraum     im magnetischen Kreis verbleibt. Auf diese  Weise wird die Möglichkeit der     magnetischen     Adhäsion     verhindert.     



  Der Abstand     zwischen    den     Anschlägen    7  und 8     (Fig.    1) kann, falls gewünscht, durch  Verdrehen des Körpers 1 geregelt werden.  Zum Beispiel wie anhand der     Fig.    9 und 10  beschrieben, oder auf beliebig andere     Weise.     



  Bei Vorrichtungen gemäss der Erfindung,  welche durch Stoss zwischen dem     Anker    und  einem Körper und bei hoher Frequenz arbei  ten, ist es     notwendig,    die     Spielräume    klein zu  halten und es entsteht oft die     Schwierigkeit     genügende Stromunterbrechung für den  Stromkreis des Elektromagnetes zu erhalten.  Um diese     Schwierigkeiten    zu     überwinden,     können die Kontakte des Stromunterbrechers  so angeordnet werden, dass sie sich durch die  Bewegung des Ankers nicht öffnen, wenn  diese Bewegung sehr langsam erfolgt.

   Zur  Einleitung der Unterbrechung ist der Stoss  erforderlich, .der sich auf den beweglichen  Kontakt fortpflanzt, sobald die Bewegung      des     Ankers    beim Aufschlag plötzlich ge  hemmt wird. Die übliche "statische" Unter  brechung wird durch     "dynamische"    ersetzt.  



  So     kann.    beispielsweise der Kontakt 24  (Fix. 7 und 8) durch .geeignete Wahl der  schwachen Feder 26 und des Anfangsdruckes  auf     denselben    so ausgebildet sein, dass er in  Berührung mit ,dem Kontakt 2:5 bleibt, so  lange als der     Anker    2; langsam hin- und her  bewegt wird, aber den     Stromkreis    unter  bricht, wenn Stösse in normaler Wirkung       stattfinden.     



  Falls gewünscht, können :die beiden Kon  takte auf demselben Glied angeordnet sein,  das heisst     entweder    auf dem Anker oder auf  dem     Körper,    wobei, wie vorher,     .die    Stösse  zur Unterbrechung des Kontaktes dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsrasierapparat mit .durch einen elektromagnetisch arbeitenden Vibrations- motor in Schwingung versetzter Klinge, mit einem die Rasierklinge tragenden Körper und einem relativ zu diesem Körper schwin genden Anker, dadurch .gekennzeichnet, dass die iSchwingungsaxe des Ankers wenigstens angenähert durch den Schwerpunkt des An kers verläuft, derart, dass :die Wirkungsweise des Motors nicht wesentlich durch Änderun gen der Lage des Motors beeinflusst wird.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. .Sicherheitsrasierapparat nach Patentan spruch, bei welchem der magnetische Kreis des Motors durch den Anker und den. Körper gebildet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die wirksame Masse des Ankers wenigstens gleich der Hälfte der wirksamen Masse des Körpers ist. 2. Sicherheitsrasierapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper nachgiebig an einem Handgriff angebracht ist, derart, dass der Motor als Ganzes relativ zum Handgriff schwingen kann. B. Sicherheitsrasierapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper als geschlossenes Gehäuse aus- gebildet ist, innerhalb dessen der Anker angeordnet ist.
    Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich in dem Handgriff eine Batterie für die Erregung des Elektromagnetes be findet. 5. Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die nachgiebige Anordnung .des Körpers dadurch bewirkt ist, dass der Körper an einer biegsamen Stirnwand des Hand griffes befestigt ist. 6. Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Puffer zwischen dem Kör per und :dem Handgriff vorgesehen ist. 7.
    Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch ss, dadurch gekennzeichnet, dass harte Anschläge vorgesehen und derart angeordnet sind, dass sie während der Vibration sich berühren.. B. Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge so angeordnet sind, dass sie vom Anker an beiden Endpunkten seiner Schwingungsbewegung berührt werden. 9. Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge von solcher Härte und derart angeordnet sind, dass die natür liche Schwingungsfrequenz des Ankers relativ zum Körper wesentlich durch die Wirkung der Anschläge erhöht wird. 10.
    Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge von solcher Härte sind, dass die Umkehrperiode, während welcher die Geschwindigkeit .des Ankers geringer als die Hälfte seiner maximalen Ge schwindigkeit ist, wesentlich kleiner als ein Drittel einer Halbperiode der Schwingungen ist. 11. ,Sicherheitsrasierapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schalter zum Unterbrechen des Stromes der Elektromagnetspule vorgesehen ist, wenn der Anker relativ zum Körper schwingt.
    12. Sicherheitermierapparat nach Unteran spruch 11, dadurch gekennzeichnet. dass der Stromunterbrechungsschalter durch ein Paar harter Anschläge gebildet ist, von denen der eine an dem Anker und der andere an dem Körper sitzt. 13. Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Regulieren des Ankerweges zwischen den Anschlägen vorgesehen sind. 14. Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge durch Zapfen gebildet sind, auf welchen der Anker montiert ist. 15.
    Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch 14, dadurch gekennzeichnet, daB die Regulierung der Ankerbewegung zwischen .den Ausschlägen durch Zu sammendrücken des Körpers bewirkt ist. 16. Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch 15, bei welchem der Körper an genähert zylindrische Form aufweist und in dem hohlen Handgriff angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Fläche des Handgriffes einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweist, und dass die Regulierung durch Drehen des Körpers in dem Handgriff erfolgt. 17.
    Sicherheitsrasierapparat nach Unteran spruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte des Stromunterbrechungs- schalters so angeordnet sind, dass sie während einer langsamen Bewegung des Ankers zwischen den Anschlägen mit einander in Berührung bleiben, sich da gegen trennen und den Stromkreis des Elektromagnetes unterbrechen, wenn Stösse zwischen den Anschlägen im nor malen Betrieb auftreten.
CH185215D 1934-08-15 1935-08-15 Sicherheitsrasierapparat mit durch einen Vibrationsmotor in Schwingung versetzter Klinge. CH185215A (de)

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