CH185320A - Heizeinrichtung an Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Heizeinrichtung an Kraftfahrzeugen.

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CH185320A
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J Sunday James
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  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

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  Reizeinrichtung an     Kraftfahrzeugen.       Bei den bekannten     Heizeinrichtungen    an  Kraftfahrzeugen, bei denen Frischluft in  einem     Wärmeaustauscher    mittels der heissen  Abgase des Motors erhitzt und dann in das  Wageninnere geleitet wird, besteht die Ge  fahr,     dass    die Schweiss- oder Schraubverbin  dungen an .den     Anschlussstellen    der     Rohre     des     Wärmeaustauschers    bei     Undichtigkeiten          Abgase    in die     Frischluft    gelangen lassen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, die  ser Gefahr zu begegnen. Sie besteht darin,  dass an sämtlichen     Anschlussstellen    der       Wärmeaustauscherrohre    mit der Aussenluft  verbundene Zwischenräume angeordnet sind,  welche bei undichter     Anschlussverbindung     das     Vermischen    des Abgases mit der Frisch  luft     verhindern    sollen.  



  Zweckmässig sind die     Wärmeaustauscher-          rohre    mittels trichterförmiger Verbindungs  stücke in die Abgasleitung eingebaut und  tragen ein in ihrer Längsrichtung verschieb  bares, von der Frischluft durchströmtes     Ge-          hälxse,    wobei zwischen den     Stirnwänden    des    Gehäuses und den     Stirnwänden    der Verbin  dungsstücke die     genannten,    mit der Aussen  luft verbundenen Zwischenräume liegen.  Auf diese Weise erzielt man     eine    besonders  einfache und gedrungene Bauart des Wärme  austauschers.  



  Auf der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel der Heizeinrichtung nach der Erfin  dung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht der     Ge-          samteinrichtung    und       Fig.    4 einen Längsschnitt durch den       Wärmeaustauscher;    die       Fig.    2. und 3 zeigen Querschnitte nach  den Linien 2-2 und 3-3 der     Fig.    4.  



       In    die Abgasleitung 1 des Motors 2 ist  ein     Wärmeaustauscher    3 eingeschaltet, aus  dem die Abgase durch einen Leitungsteil 4  abströmen. Der     Wärmeaustauscher    weist  einen zylindrischen Mantel 5 auf, an dessen  vorderem Ende ein Metallschlauch 6 ange  schlossen ist. Durch diesen Metallschlauch  strömt die von einem Trichter 7 aufgefan-           gene    Frischluft in den     Wärmeaustauscher     ein. Zur Verstärkung des Frischluftstromes       kann    eine Luftschraube 8 vorgesehen sein,  die je nach den Raumverhältnissen entweder  vom Motor aus oder von einem besonderen  Elektromotor angetrieben wird.

   Der Trich  ter 7 ist :derart angeordnet, dass die aufge  fangene Luft vorher durch den Kühler. hin  durchtritt     und    auf diese     Weise    vorgewärmt       wird.    1 _ !     y        l     Am     hintern    Ende des     Wärmeaustauschers     sind ein oder mehrere Metallschläuche 9, 10  angeschlossen, welche die erhitzte     Frischluft     in das Wageninnere leiten.

       Bei'    dem darge  stellten! Ausführungsbeispiel mündet die     vor-          dere'Heissluftleitung    am     Spritzbrett    11, wo  ein regelbarer     Luftauslass    12 vorgesehen ist.  Die zweite     Heissluftleitung        _    führt zweck  mässigerweise nach dem     hintern    Teil des  Wagens, wo eine ähnliche, auf der Zeichnung  nicht .dargestellte     Regelungsvorrichtung    vor  gesehen     ist.     



  Der Mantel 5 des     Wärmeaustauschers    ist  an beiden Enden mit Stirnplatten 13 ver  sehen, die einen nach aussen gerichteten  Flansch haben und mit     Presssitz    in den Man  tel     eingefügt    sind. In den     Stirnplatten    13  sind Bohrungen     vorgesehen,    durch welche  die von den Auspuffgasen durchströmten  Rohre 14 verschiebbar hindurchgeführt sind.

    Um eine     Vermischung    der     Auspuffgase.    mit  der Frischluft zu     vermeiden,    ragen die ge  schweissten oder nahtlosen Rohre 14 beider  seits ein Stück über die Stirnplatten 13 hin  aus und sind in     Stirnplatten    15 von trichter  förmigen     Verbindungsstücken    16     befestigt,     die mit ihren verengten Enden an die Abgas  leitung angeschlossen sind. Auf diese Weise  entsteht auf beiden Seiten des     Wärmeaus-          tauschers    ein     Zwischenraum    17, der mit der  Aussenluft in     Verbindüng    steht.

   Wenn also  an den     Anschlussstellen    der Rohre 14 an die       Verbindungsstücke    16 eine     Undichtigkeit     entsteht, so strömen die austretenden Abgase  in die     Zwischenräume    17 und damit ins  Freie, können sich also nicht mit der     in,    den  Wagen gelangenden Frischluft vermischen.  Auf diese Weise wird an allen Anschluss-    stellen :der Rohre, an denen     Endichtigkeiten     zu     befürchten    sind, von     vornherein    ein etwai  ges Austreten der giftigen Abgase unschäd  lich gemacht.  



  Die Verteilung der heissen Abgase auf  eine Vielzahl von Rohren ergibt eine grosse  Oberfläche für den     Wärmeaustauscher    und  ermöglicht also eine wirksame Heizung der  Frischluft bei geringem Raumbedarf. Durch  messer und Anzahl der Rohre 14 hängen       natürlich    von dem Durchmesser     des,        Wärme-          austauschers    ab. Die     Wärmeaustauschfläche     wird weiterhin durch die     Zwischenräume        2'0     und     23    vergrössert, von -denen weiter unten  die Rede sein wird.

   Diese Zwischenwände  stehen in Berührung mit den Rohren 14 und  leiten von diesen Wärme ab, um sie an die  das Gehäuse durchströmende Frischluft ab  zugeben.  



       Damit,die    Luft nicht von dem Anschluss  stutzen 18 des     Luftzuführungsschlauches    6  auf dem kürzesten Wege nach den Anschluss  stutzen 19 und 26 der Heissluftleitungen  strömt,     sind    scheibenförmige Zwischenwände  20 angeordnet, durch die die Rohre 14 mit       Presssitz    hindurchgeführt sind. Wie     Fig.    2  zeigt, liegt die Aussenkante 21 der Zwischen  wände 20 in einem     gewissen    Abstand von  dem Mantel 5, so dass ein ringförmiger  Spalt     2,2;    entsteht, durch den die     Luft    von  der einen Seite der Zwischenwände nach der  andern     übertreten    kann.

   Ausser den Zwi  schenwänden 20     ist    eine weitere Zwischen  wand 23 vorgesehen, deren Form aus     Fig.    3  ersichtlich ist. Diese     Zwischenwand    23 ist  auf der Seite des     Austauschers,    an der die       Luftleitungen        einmünden,    mit dem Teil 24  bis an .den Mantel 5 herangeführt, zwingt  also die Luft, nach der gegenüberliegenden  Seite des     Wärmeäustauschers    hinüberzu  gehen, so dass sie ziemlich gleichmässig die  von den fünf Zwischenwänden 20 und 2<B>3</B>  gebildeten sechs Abteilungen des Wärmeaus  tauschers durchströmen muss.  



  Wie bereits oben erwähnt wurde, sind die  Rohre 14 in den     Stirnplatten    13 verschieb  bar. Wenn sich die Rohre also infolge der  hohen     Temperatur    der     Abgase    stärker aus-      dehnen als der Mantel 5, so verschieben sie  sich einfach in den     Stirnplatten    13. Durch  die verschiedene     Wärmeausdehnung    der  Rohre 14 und des Mantels 5 können also  keine Verbiegungen oder Zerreissungen an  dem     Wärmeaustauscher    entstehen.  



  Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel  sind vierundzwanzig Rohre vorhanden, von  denen jedes     etwa    350 mm Länge und 13 mm  Stärke hat. Der Durchmesser der Abgaslei  tung beträgt etwa 50 mm. Die Geräusche,  die infolge der Stösse in der Abgasleitung  durch die Schwingungen der Rohre 14 ent  stehen würden, werden von den Zwischen  wänden 20 und     2$    gedämpft. Diese Zwi  schenwände     teilen    die Rohre in freie Stücke,  die zu kurz sind, um     mit        einer    hörbaren Fre  quenz zu schwingen. Um     das    zu erreichen,  soll der Abstand     zwischen    den einzelnen  Zwischenwänden nicht mehr als etwa 75 mm  betragen.

   Bei dem gezeichneten Ausfüh  rungsbeispiel betragen die Abstände 52 mm.  Je mehr Zwischenwände vorhanden sind,  desto mehr wird das Geräusch gedämpft,  desto grösser     wird    aber auch die Heizfläche  und damit der Wirkungsgrad des     Wärme-          austauschers.    Die Schwingungen der Rohre  können auch dadurch gedämpft werden, dass  man die in Abständen voneinander liegenden  Rohre in Zwischenräumen von höchstens  75 mm miteinander hart verlötet oder ver  schweisst. Dieser     Abgaswärmeaustauscher     arbeitet dank der     erwähnten    Ausbildung bei  allen     Motordrehzahlen        geräuschlos.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heizeinrichtung an Kraftfahrzeugen, bei welcher ein in einem Wärmeaustauscher von den Abgasen des Motors erhitzter Frischluft strom in das Wageninnere geleitet wird, da durch gekennzeichnet, dass an sämtlichen Anschlussstellen der Wärmeaustauscherrohre (14) mit der Aussenluft verbundene Zwi schenräume (17) angeordnet sind, .die bei un dichter Anschlussverbindung das Vermischen des zu den Rohren strömenden Gases mit dem die Rohre umspülenden Gas zu verhin dern bezwecken. UNTERANSPRüCHE 1.
    Heizeinrichtung nach Patentanspruch, da-' durch gekennzeichnet, dass die Wärmeaus tauscherrohre (14), die mittels trichter förmiger Verbindungsstücke (16) in die Abgasleitung eingebaut sind, ein in ihrer Längsrichtung verschiebbares, von der Frischluft durchströmtes Gehäuse tragen, wobei zwischen den Stirnwänden (13) des Gehäuses und den Stirnwänden (15) der Verbindungsstücke (16) die genannten, mit der Aussenluft verbundenen Zwischen räume (17) liegen.
    2. Heizeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass in dem Wärmeaustauscher Zwi schenwände (20, 23) angeordnet sind, die . auf den Rohren (14) befestigt sind und zwischen. deren äusserer Kante und dem Gehäusemantel (5) ein ringförmiger Durchtrittsspalt freibleibt. $. Heizeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass.
    eine Wand (23) der Zwischenwände auf einer Seite bis an den Gehäusemantel heranreicht, damit die Frischluft von der einen Seite des Aus- tauschers nach der andern abgelenkt wird. 4. Heizeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass. die Abstände der Zwi schenwände nicht mehr als 75 mm be tragen. i
CH185320D 1934-09-04 1935-09-03 Heizeinrichtung an Kraftfahrzeugen. CH185320A (de)

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