CH185328A - Nabenbremse, insbesondere für Fahrräder. - Google Patents

Nabenbremse, insbesondere für Fahrräder.

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CH185328A
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Steyr-Daimler-Puch A G
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Steyr Daimler Puch Ag
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      Nabenbremse,    insbesondere für Fahrräder.    Die Hauptbedingungen, die an eine       Nabenbremse    für Fahrräder gestellt werden,  sind: Kleine Dimensionen, geringes Gewicht  und ausreichende Bremswirkung bei mässi  gem Betätigungskraftaufwand. Die bekann  ten     Nabenbremsen    für Fahrräder sind, wenn  sie eine genügende     Bremswirkung    ergeben, in  ihren Abmessungen verhältnismässig gross,  was sowohl wegen des unschönen     Aussehens,     als auch wegen des     verhältnismässig    grossen  Gewichtes von Nachteil ist.

   Die     bekannten          Nabenbremsen    für Fahrräder, welche in den  Abmessungen und im Gewicht     verhäItnis-          mässig    klein gehalten sind, ergeben aber eine  ungenügende Bremswirkung. Die Ursache  hierfür liegt darin, dass am Betätigungs  organ, zum Beispiel am Handhebel, nur ein  bestimmter Weg und eine     bestimmte    Kraft  zur Verfügung stehen, anderseits zwischen  Bremsbacken und Bremstrommel ein be  stimmtes Spiel bei gelöster Bremse vorhan  den sein muss, um zu     verhindern,    dass die  Bremsbacken an der Bremstrommel streifen.

      Das     Übersetzungsverhältnis        zwischen    Betä  tigungsorgan und Bremsbacken     ist    daher  durch     diese    beiden Umstände     bestimmt.        Ins-          besondere    für Fahrräder ist daher eine Ver  ringerung des Spiels bei gelöster Bremse von  Vorteil.  



  Bei den bekannten     Nabenbremsen    ist der  Bremsbelag mit dem Bremsbacken zumeist  durch Nieten verbunden. Der Belag liegt  dabei tatsächlich nur in der     unmittelbaren     Umgebung der Nieten fest am Backen an,  während an den übrigen Stellen ein Luft  zwischenraum zwischen beiden besteht.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist,  das radiale Spiel zwischen Bremsbacken und  Bremstrommel     bezw.    Nabe auf ein Mindest  mass zu verringern, so dass der sich daraus  ergebende Weggewinn zu     einer    Vergrösse  rung des     Übersetzungsverhältnisses    zwischen       Bremsbetätigungsorgan    und Bremsbacken  verwendet werden kann, um einen vergrö  sserten     Anpressungsdruck    zu erreichen. , ,      Der     Erfindung    gemäss wird das radiale  Spiel zwischen Bremsbacken und Nabe da  durch verringert, dass der Bremsbelag auf  den     Bremsbacken        aufgepresst    ist.  



  Die Zeichnung zeigt ein     Ausführungs-          beispiel    des Erfindungsgegenstandes.     Fig.    1  stellt einen Bremsbacken im Längsschnitt  nach Linie     C-a    der     Fig.    2 und     Fig.    2 im       Querschnitt    nach     Linie        b-b    der     Fig.    1 dar.  



  Der Bremsbelag 1 ist auf die Mantel  fläche des bogenförmigen Bremsbackens 2       aufgepresst.    Dadurch ist eine so innige Ver  bindung hergestellt, dass     zwischen    beiden  Teilen kein Luftzwischenraum mehr besteht.  Dabei kann, wie dargestellt, der Bremsbelag  stellenweise     in    Löcher 3 .des Backens ein  gepresst sein, so dass sich eingreifende An  sätze 4 ergeben.  



  Für den     aufzupressenden    Bremsbelag  eignen sich verschiedene Materialien. Diese  Materialien müssen die Eigenschaft einer  guten Haftfähigkeit auf dem     Bremsbacken     besitzen.     Beispielsweise    kann eine Bakelit  asbestmasse verwendet sein, welche die vor-    bezeichnete Eigenschaft der guten Haft  fähigkeit in hohem Masse besitzt.

   Die     wirk-          same    Backenfläche kann erforderlichenfalls  auf das genaueste konzentrisch zur Achse     det-          Bremse    bearbeitet sein und es genügt     eiti     sehr     .geringes    radiales Spiel zwischen Brems  backen und Nabe, um ein Streifen des       Bremsbackens    an der Nabe und damit einen  Arbeitsverlust zu verhindern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nabenbremse, insbesondere für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet. dass der Bremsbelag (1) auf die Mantelfläche des bogenförmig gestalteten Bremsbackens (2) aufgepresst ist. um das radiale Spiel zwischen Bremsbacken und Nabe auf ein Mindestmass zu verringern. UNTERANSPRUCH: Nabenbremse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bremsbacken an der Mantelfläche mit Vertiefungen ver sehen ist, in welche der Bremsbelag eingreift.
CH185328D 1934-10-09 1935-09-21 Nabenbremse, insbesondere für Fahrräder. CH185328A (de)

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