CH185471A - Vorrichtung zur Herstellung von Rohren mit Längsnaht. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Rohren mit Längsnaht.

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CH185471A
CH185471A CH185471DA CH185471A CH 185471 A CH185471 A CH 185471A CH 185471D A CH185471D A CH 185471DA CH 185471 A CH185471 A CH 185471A
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CH
Switzerland
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pipes
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Inventor
Aktiengesellschaft O Meyer Cie
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Meyer Keller & Cie Aktiengesel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/08Making tubes with welded or soldered seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Herstellung von     Rohren    ' Längsnaht.    Die Erfindung     betrifft    eine Vorrichtung  zur Herstellung von Rohren mit Längsnaht,  z. B. von Schlitzrohren, Rohren mit über  lappter Längsnaht und dergleichen.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der       Rundungskanal    am Anfang annähernd flach  ist und dann allmählich in eine einem V  sich annähernde Form übergeht, wobei sich  der untere Teil des     Rundungskanals    annä  hernd in seiner Mitte aus der Rohrachse  heraus nach unten durchbiegt.  



  Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind in der beiliegenden Zeich  nung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt vom ersten Beispiel den       Rundungskanal        vtin    oben gesehen mit einem  Zieheisen, letzteres teilweise geschnitten;       Fig.    2 zeigt den gleichen     Rundungskanal     mit Zieheisen von der Seite gesehen;       Fig.    3, 4, 6 und 6 sind Querschnitte des  in     Fig.        _1    und 2 dargestellten     Werkzeuges,     und zwar zeigt:

         Fig.    3 einen Querschnitt nach der Linie       a-b    der     Fig.    2,         Fig.    4 einen Querschnitt nach der Linie       c-d    der     Fig.    2,       Fig.    5 einen Querschnitt nach der Linie       e-f    der     Fig.    2,       Fig.    6 einen Querschnitt nach der Linie       9-h    der     Fig.    2 ;       Fig.    7 zeigt von der zweiten Ausführungs  form den     Rundungskarial    von oben gesehen,  welcher aus einem Stück Stahlblech besteht;

         Fig.    8 ist eine Seitenansicht des in     Fig..7     dargestellten     Werkzeuges;          Fig.    9; 10, 11, 12 und 13 sind, Quer=  schnitte eines Bandes, das mit dem Run  dungskanal gemäss     Fig.    7 und 8 zu einem  Rohr gerundet worden ist, und zwar ent  sprechen die     verschiedenen        Biegungsstadien     folgenden Querschnitten:       Fig.    9 einem Querschnitt nach der Linie       a-b    der     Fig.    8,       Fig.    10 einem Querschnitt nach der Linie       c-d    der     Fig.    8;

         Fig.    11 einem Querschnitt nach - der Linie  e- f der     Fig.    8,           Fig.    12 einem Querschnitt nach der Linie       g-h    der     Fig.    8,     t          Fig.    13 einem Querschnitt nach der Linie       i-k    der     Fig.    B.  



  Der     Rundungskanal    1 kann zur Verfor  inung dünner Bänder aus Eisenblech oder  Stahlblech hergestellt sein. In     Fig.    1 und 2  ist mit 2 ein gehärtetes Zieheisen bezeichnet.  Am     Rundungskanal    1 sind Befestigungsstifte  3 befestigt, welche in entsprechende Boh  rungen 6     (Fig.    5) des Zieheisens 2 eingreifen.  



  Das Ende 4 des Zieheisens in     Fig.    1 und  2     bezw.    des     Rundungakanals    in     Fig.    7 und  8 ist zylindrisch ausgebildet. Die     Rundungs-          kanäle    weisen eine     Umbördelung    5 auf,  welche im Querschnitt in     Fig.    3 zu erkennen  ist.

   Die     Umbördelung    5 bezweckt, das zu  rundende Band seitlich zu führen; damit die  Borde des Bandes sich genau oben in der  Mitte des Zieheisens berühren;     bezw.    über  lappen und somit die Schweissnaht genau  unter den Schweissbrenner     bezw.    bei elek  trischer     Widerstandsschweissung    und über  lappter Naht genau unter die äussere     Elek-          trodenrolle    zu liegen kommt.  



  Bei sehr weichen Bändern, welche leicht  zum Knicken neigen, kann in bekannter  Weise ein Dorn verwendet werden, welcher  das Knicken verhindert. Bei elektrischer       Schweissung    kann dieser     .Dorn    gleichzeitig  als Innenelektrode ausgebildet sein.  



  Der     Rundungskanal    ist am Anfang     an-          ,nähernd    flach (Schnitt     a-b),    nimmt dann  eine immer mehr einem V sich annähernde  Form an, wobei sich der untere Teil des       Rundungskanals    annähernd in seiner Mitte  stark aus der     Robrachse        1-II    heraus nach  unten durchbiegt.  



  Durch diese     Durchbiegung    nach unten       (Fig.    4 und 11) annähernd in der Mitte des       Rundungskanals    wird die schädliche Deh  nung des Bandes an den Borden vermieden  und der Widerstand, welcher zum Runden  des Bandes erforderlich ist, ist auf ein Mini  mum reduziert.  



  Wenn ein glattes Band in seiner Längs  richtung zu einem Rohr geformt werden soll,    so muss diese Umformung allmählich erfol  gen, und zwar besonders, wenn es sich um  weiches,     bezw.    ausgeglühtes Material han  delt. Dieser Forderung ist durch die be  schriebene Ausbildung des     Rundungskanals     1 Rechnung getragen. Ein federhartes Band  kann auf kürzere Entfernung zu einem  Schlitzrohr gebogen werden, als ein weich  geglühtes Band, welches zum Knicken neigt.  Knicke im Werkstoff müssen vermieden wer  den, da sonst kein vollkommen rundes Rohr  entsteht und allfällige Knicke beim Durch  ziehen des Rohres durch das Zieheisen einen  grossen Widerstand hervorrufen.  



  Damit die Umformung des glatten Me  tallbandes in die Rohrform     richtig    erfolgt,  also ohne Dehnung oder     Stauchung    des       Werkstoffes,    muss die Mittelachse des in den       Rundungskanal    einlaufenden glatten Bandes  sich auf gleicher Höhe wie die Achse des  fertigen Rohres befinden und der     Rundungs-          kanal    muss so     beschaffen    sein, dass das Band  in jedem Stadium seiner Umformung zum  Rohr stets zur halben Höhe des Profils un  ter und zur halben Höhe über der Rohr  mittelachse     1-II    liegt.

   Auch dieser Forde  rung ist bei der beschriebenen und in den  Zeichnungen dargestellten Ausbildung des       Rundungskanals    Rechnung getragen.  



  Bei den früher verwendeten Vorrichtungen  waren diese Forderungen nicht erfüllt, indem  dort sowohl die Achse des einlaufenden Ban  des, wie auch die Achse der verschiedenen  Umformungsstadien des Bandes unter der       Rohrmittelachse    lagen. Diese bekannten Run  dungskanäle besassen daher den Nachteil,  dass sie sehr viel Kraft zum Durchziehen  eines Bandes erforderten. Insbesondere musste  das Band an den Rändern sehr stark ge  dehnt werden. Auch kamen bei den bekann  ten Vorrichtungen Änderungen der     Förder=          geschwindigkeit    des Bandes vor, welche zu  Schweissfehlern und zu Ausschuss führten.

    Ferner zeigte bei den bisherigen     Rundungs-          kanälen    das Band das Bestreben-, sich aus  dem     Rundungskanal        herauszuheben.    Die zur  Verhinderung dieses Übelstandes mit dem      Band in den     Rundungskanal        hineingepressten     Quertraversen erhöhten bedeutend die Rei  bung und waren daher unzweckmässig.  



  A11 diese Nachteile sind durch die be  schriebene und zeichnerisch dargestellte Aus  bildung der     Rundungskanäle    behoben und  es ergibt sich zudem noch der Vorteil grösserer  Einfachheit, geringerer Herstellungskosten  und auch geringeren Raumbedarfes, insbe  sondere im Vergleich zu     Rundängsvorrich-          tungen,    bei denen Walzen und dergleichen  verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von Rohren mit Längsnaht, dadurch gekennzeichnet, dass der Rundungskanal (1) am Anfang (a-b) annähernd flach ist und dann allmählich in eine einem V sich annähernde Form (Fig. 4 und 11) übergeht, wobei sich der untere Teil des Rundungskanals (1) annähernd in seiner Mitte aus der Rohrachse<I>(I-11)</I> heraus nach unten durchbiegt. UNTERANSPRÜUCHE: Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rundungskanal (1) mit einer Umbördelung (5) versehen . sehen ist, welche das zu rundende Band seitlich führt.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rundungskanal (1) mit einem Zieheisen (2) verbunden ist.
CH185471D 1936-02-11 1936-02-11 Vorrichtung zur Herstellung von Rohren mit Längsnaht. CH185471A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4148426A (en) * 1976-09-10 1979-04-10 Nippon Steel Corporation Method and apparatus for manufacturing metal pipe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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