CH185473A - Einen Anschlag aufweisende Einrichtung zur Begrenzung der Greiferbewegungen an selbsttätigen Drehbänken. - Google Patents

Einen Anschlag aufweisende Einrichtung zur Begrenzung der Greiferbewegungen an selbsttätigen Drehbänken.

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CH185473A
CH185473A CH185473DA CH185473A CH 185473 A CH185473 A CH 185473A CH 185473D A CH185473D A CH 185473DA CH 185473 A CH185473 A CH 185473A
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Kolb Index-Werke Hahn
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Index Werke Hahn & Kolb
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  Einen Anschlag     aufweisende    Einrichtung zur Begrenzung der-     Greiferbewegungen     an selbsttätigen Drehbänken.    Bei     selbsttätigen    Drehbänken sind Grei  fer in Gebrauch, die die Aufgabe haben,  das Werkstück, nachdem es an der Arbeits  spindel der Maschine bearbeitet worden ist,  also beispielsweise eine     Sechskantmutter,     die gebohrt, an der Stirnseite gesenkt und  dann von der Werkstoffstange abgestochen  ist, nacheinander zwei weiteren Bearbei  tungsstellen, beispielsweise zuerst einem Sen  ker zum Senken des rückwärtigen Endes der       Bohrung    und dann einem Gewindebohrer,  zuzuführen.

   Der Greifer selbst führt eine  Bewegung, vorzugsweise eine Schwingbewe  gung, von einer zur andern Bearbeitungs  stelle aus und macht an den einzelnen Be  arbeitungsstellen diejenigen Arbeitsbewe  gungen in Richtung der Bearbeitungsachse,  die für die jeweils zu vollbringende Arbeit  für die     Zuführung    des Werkstückes zum  Werkzeug und für seine     Zurückbewegung     nötig sind.

      Damit der     Greifer    bei seiner Querbewe  gung jedesmal genau in die neue Bearbei  tungsstellung gelangt, .ist ein Anschlag vor  gesehen. '  Nach erfolgter     Bearbeitung,    zum Beispiel  Versenken des rückwärtigen Endes der Boh  rung, kann der     achsial    in die Anfangslage  zurückgehende Greifer nicht ohne weiteres  in die nächste     Bearbeitungsstellung,    zum  Beispiel zum Gewindeschneiden, weiter  schwingen, da der Anschlag die weitere  Schwingbewegung in der gleichen     Schwinb-          ebene    verhindern würde.

   Aus diesem     Grund     muss     gewöhnlicherweise    der Greifer noch  eine zusätzliche     Bewegung    ausführen, um  dem Anschlag auszuweichen, wobei oft die  Gefahr besteht, dass das Werkstück nicht  mehr sicher geführt und gehalten wird, so  dass dadurch     Störungen    in der     Greiferbewe-          gung    eintreten. Sowohl hierdurch, als auch  durch .die für die eigentliche Arbeitsausfüh-           rung    nicht notwendigen zusätzlichen Greifer  bewegengen wird die     Leistung    der Maschine  erheblich     beeinträchtigt.     



  Gegenstand der     Erfindung    ist eine einen  Anschlag aufweisende     Einrichtung    zur Be  grenzung der     Greiferbewegungen    an selbst  tätigen     Drehbänken.     



  Die     Erfindung    ermöglicht es, jene zu  sätzlichen     Bewegungen    des Greifers, die da  durch     bedingten    Störungsmöglichkeiten und  den damit verknüpften Zeitverlust völlig zu       vermeiden    dadurch,

   dass     erfindungsgemäss     die     Bewegung    des die     Einstellung    des Grei  fers auf eine     Weiterbearbeitungsstelle    be  stimmenden Anschlages in     seine    wirksame  und in seine die     .Weiterbewegung    des Grei  fers gestattende unwirksame     Stellung    durch       Arbeitsbewegungen    des Greifers     herbeiga-          führt        wind.    Unter einer     Arbeitsbewegung     des Greifers ist eine     Bewegung    des Greifers  zu verstehen, die für die Arbeit selbst ohne  hin nötig ist,

   vorzugsweise zum Beispiel die  Bewegung, mit welcher der Greifer das       Werkstück    gegen das-Werkzeug vorschiebt.  



       In    der Zeichnung ist ein     Ausführungs-          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt     in        einer    Ansicht in     Rich-          tung    der     Spindelachse    einer selbsttätigen  Drehbank und zugleich der Schwingachse  des Greifers, den Greifer in der ersten     Wei-          terbearbeitungsstelle;        -          Fig.    2 ist ein     Grundriss,        teilweise        im          Bogenschnitt    nach     Linie        A-B    der     Fig.    1;

         Fig.    3 zeigt in     derselben        Schnittdarstel-          lung    den Greifer vor der Arbeitsspindel;       Fig.    4 ist eine     Seitenansicht    zu     Fig.    1  bei ausgerücktem und verriegeltem An  schlag;       Fig.    5 eine     ebensolche    Darstellung, wobei  der Anschlag sich in Wirkungsstellung be  findet; .'       Fig.    6 ist ein Schnitt nach Linie     C-D     der     Fig.    1 und 3.  



  1 ist das zu     bearbeitende    Ende     einer    in  der Arbeitsspindel     eingespannten    sechskan  tigen Werkstoffstange, 2 der     Abstechstahl,    3  der Arm des . Greifers, der auf der Welle 4    befestigt ist.

   An der in     Fig.    1 rechts be  findlichen     ersten        Bearbeitungsstelle        A1        wird     zuerst in die     Stange    ein Loch gebohrt, dann  wird die Stirnseite des Stangenendes versenkt  und gedreht und nachher     wird    ein am Grei  fer befindlicher -Stift<B>S</B>     in    die     Bohrung    der  Stange gedrückt     und.    später mit dem Ab  stechstahl 2 ein Stück von der Stange ab  geschnitten.  



  Nachher     wird    das Werkstück vom Grei  fer zur ersten     Weiterbearbeitungsstelle    I ge  bracht, an der ein     Anschlag    5     vorgesehen        ist,     der zu einem     Anschlagkörper    6 gehört, welch  letzterer auf einem Führungszapfen 7, der  parallel zur     Schwingachse    4 des Greifer  armes ist, in begrenztem Mass verschiebbar  ist und unter der Wirkung einer     im    hohl  gebohrten     Führungszäpfen    7     untergebrachten     Feder 8 steht. Der Anschlag ist also parallel  zur Anschlagfläche verschiebbar.  



  Der Kopf des     Greiferarmes    3 und der       Anschlagkörper    6 sind so gestaltet und ein  ander zugeordnet, dass in der Arbeitsstellung  I der     Greiferkopf    den Anschlagkörper 6  teilweise überdeckt, vergleiche die Ansicht  in     Fig.    1.     Damit    das in der Arbeitsstellung  I stehende Werkzeug, nämlich im vorliegen  den Fall der     Senker    9, seine Arbeit an dem  von dem Stift     S    des     Greifers    aufgenomme  nen     Werkstück    10 verrichten kann;

   muss der  Greifer eine Bewegung in Richtung     seiner     Schwingachse, also auch in     Richtung    der  Achse     des    Senkers 9 und des     Werkstückes     10 ausführen, und zwar gegen .den Senker 9       hin.    Diese Bewegung     wird,        ebenso        wie    alle  andern     Bewegungen    des Greifers,     in    üblicher  Weise von der -Steuerwelle der selbsttätigen  Drehbank abgeleitet. Die     Bewegungsüber-          tragungsmittel        sind    nicht gezeichnet.

   Hier  bei schiebt der     Greiferkopf    den Anschlag  körper 6 zurück, bis ein an letzterem ange  brachter Sperrzapfen 11 einer     Sperrvorrich-          tung        hinter    die Nase 12 eines um die Achse  1-3     schwingenden        und    unter der     Wirkung     eines     Federbolzens    14     stehenden    Winkel  hebels 15 gelangt.

   Der Anschlag     wird    bis  auf weiteres durch die     Sperrvorrichtung    in  seiner     unwirksamen    Stellung     festgehalten.         Geht nach beendeter     Senkarbeit    der Grei  fer in     achsialer    Richtung zurück, so kann  der     Anschlag    5 ihm nun nicht mehr folgen,  und sobald der Greifer in     dieselbe    Stellung  wieder zurückgekehrt ist, die er beim Ein  treffen in der Arbeitsstellung I eingenom  men hat, kann er ungehindert durch den vor  her wirksam gewesenen Anschlag weiter  schwingen, bis ein an ihm angebrachter An  schlagstift 25 gegen einen festen Anschlag  26 am Maschinengehäuse trifft.

   In der so       erreichten    Arbeitsstellung     II    macht er wie  derum eine     Achsialbewegung,    um das     Werk-          stück    dem     Überlaufgewindebohrer    16 zuzu  führen,     und        es    während des     Gewindesehneid-          vorganges        über    ihn     hinwegzuschieben.     



       In    dieser     Gewindeschneidstellung        II,    die  ebenso wie auch die Arbeitsstellung an der  ersten Bearbeitungsstelle A' in     Fig.    1 durch  strichpunktierte     Linien    angedeutet ist, über  deckt der     Greiferkopf    einen     achsial    ver  schiebbar     gelagerten    Stift 17, der auf den  Winkelhebel 15 der Sperrvorrichtung ein  wirkt, derart,

       dass    die     Achsialbewegung    des       Greiferkopfes    an der     Bearbeitungsstelle        II     den Stift 17     eiuwärts    drückt und damit die       Sperrklinke    12 des Hebels 15 vor der Nase  11     wegschwingt,    so dass beim Übergang des  Hebels 15 von der in     Fig.    4 gezeichneten  Stellung in die Stellung gemäss     Fig.    5 der  Anschlagkörper 6 mit der Sperrnase 11 und  dem Anschlag 5 wieder in die zuerst ein  genommene Wirkungsstellung zurücksprin  gen kann.

   ,  Ist der     Gewindeschneidgang    beendet, so  geht der Greifer in     achsialer        Richtung    so  weit zurück,     dass    er über den Anschlag 5  hinweg in die Stellung A.<B>:

  '</B> nach     Fig.    1 un  gehindert zurückschwingen     kann    in     einer     Ebene, die     in    grösserer     Entfernung    von den  Werkzeugen liegt als die, in der er     vorwärts          schwingt.    Diese     Anfangsstellung        A1    des  Greifers, bei .der die     Greiferbohrung    gleich  achsig mit der Arbeitsspindel steht,

       wird     durch das     Auftreffen    der     Anschlagschraube     27 gegen den festen     Anschlag    26 am Maschi  nengehäuse     bestimmt.       Damit das von der Werkstoffstange ab  gestochene und vom Greifer     weiter    beför  derte Werkstück 10 nicht während der       Querbewegung    vom     Stift        S    des     Greiferkopfes     abfallen kann, ist eine der Bahn des     Grei-          ferkopfes    entsprechende Gleitschiene 18 an  geordnet.

   Bevor das Werkstück 10 in die an  die Gleitschiene 18 anschliessende Führung,  nämlich zwischen die Führungswangen des       Führungskörpers    19 gelangt, streift es einen  unter     Federwirkung    stehenden Schwinghebel  24 mit     einer        seiner        Sechskantflächen    und       wird    dadurch soweit gedreht,     dass    zwei  gegenüberliegende Schlüsselflächen der       Sechskantmutter    in den anschliessenden, eine  Führung bildenden Körper 19 passend ein  geführt     *    werden können.

   Der-an die Gleit  schiene 18 anschliessende kreisbogenförmige  Körper,<B>19</B>     bezw.        dessen    Seitenflächen 21 die  nen dazu, das Werkstück an zwei     einander          gegenüberstehenden        Sechskantflächen    zu  führen     bezw.    zu halten,

   so     dass    es sich nicht  in     unerwünschter    Weise drehen     kann.    An  der     Arbeitsstelle    I des Senkers     sowohl    wie  an der Arbeitssteile     II    des     Gewindebolhrers     ist eine -     Durchbrechung    in dem     Körper    19  vorgesehen, während     zwischen    diesen beiden  Stellungen noch     ein.        Stegteil    20 vorhanden  ist, dessen Wirkung derjenigen der Schiene  18     entspricht.     



  Der mit den     Beitenflächen    21 und dem       Stegteil    20 versehene Führungskörper für die       Arbeitsstellungen    I und     II    ist zweckmässig  aus einem einzigen     Stück    hergestellt und  dieses Stück ist     mit    einem     nabenartigen          Fortsatz    22 in der Maschine     um    die Achse  .des Gewindebohrers 16, also um die Achse  einer     Bearbeitungsstelle,    drehbar gelagert  und mittels einer     Stellschraube        .2'3:    feststell  bar.

   Dadurch ist es     möglich    gemacht, dass  die     Führungsflächen    des Körpers     19;    bei rich  tiger     Lage    in bezug auf die     Bearbeitungs-          stelle        II    auch in die     richtige        Lage    für die       Bearbeitungsstelle    I     eingestellt    und in     dieser     Lage     festgestellt    werden     können.     



  Es könnten auch mehr     als    zwei weitere  Bearbeitungsstellen vorgesehen sein. Es       müssten        dann    eben die Anschlag-,     Ausrück.         und     Auslöseeinrichtungen    entsprechend ver  mehrt werden. Auch die Art der Weiter  bearbeitung     kann    eine beliebige sein; an  Stelle .des     Senkers        kann    eine Schlitzsäge,  ebenso an Stelle des Gewindebohrers ein  weiterer Bohrer oder Senker und derglei  chen treten. Ferner könnte der Greifer auch       immer    in derselben     Drehrichtung    Weiter  schwingen, oder<B>,</B> aus einem Mehrfachgreifer  bestehen.

   Anderseits     könnte    der Greifer auch       statt        eine    kreisbogenförmige     Schwingbewe-          gung    eine geradlinig geführte     oder-sonstwie     gestaltete Bewegung von einer Bearbeitungs  stelle zur andern ausführen.  



       Zur        Ausrückung    und     Wiedereinrückung     der Anschläge kann an Stelle     .derjenigen     Bewegung, die der Greifer ausführt; um das  Werkstück in     Richtung    auf das Werkzeug  vorzuschieben, auch die     Rückbewegung        bezw.     ein Teil .dieser Bewegungen des Greifers be  nützt werden.. Der Anschlag könnte statt  durch die     Achsialverschiebung    auch durch  die     Schwingbewegung    in oder ausser Wir  kung gebracht werden.  



  Anwendbar ist die dargestellte     Einrich-          tung    nicht nur bei der Herstellung von kan  tigen     Muttern    und dergleichen, sondern auch  bei der Herstellung von Schrauben und  Werkstücken beliebiger Art; Grösse und  Form, auch für nicht     durchbohrte        und    für  aussen runde Werkstücke.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einen Anschlag aufweisende Einrichtung zur Begrenzung der Greiferbewegungen an selbsttätigen Drehbänken mit einem Greifer zur Verbringung der von der Werkstoff stange abgeschnittenen ZVerkstücke zu zwei oder mehr weiteren Bearbeitungsstellen, da durch gekennzeichnet,
    dass die Bewegung des die Einstellung des Greifers auf eine Weiter bearbeitungsstelle bestimmenden Anschlages in seine wirksame und in seine die Weiter bewegung des Greifers gestattende unwirk same Stellung durch Arbeitsbewegungen des Greifers herbeigeführt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag parallel zu seiner Anschlagfläche ent gegen der Wirkung einer Gegenkraft ver schiebbar ist und in der vom Greifer während der Bearbeitung des Werkstückes an der dem Anschlag zugeordneten Be arbeitungsstelle beschriebenen Bahn so an geordnet ist, däss er vom Greifer aus der wirksamen Stellung in die unwirksame Stellung gedrängt und dort durch eine Sperrvorrichtung festgehalten wird. 2.
    Einrichtung nach - dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass an einer Weiterbear- beitungsstelle ein- mit der Sperrvorrich tung verbundener Teil derart in die Bahn des Greifers gestellt ist, die der letztere dort beschreibt, dass der Greifer während seiner Bewegung an dieser Weiterbear- beitungsstelle die Sperrung des der vor herigen Bearbeitungsstelle zugeordneten Anschlages aufhebt.
    3. Einrichtung nach- dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, däss ein Körper (19) zur Führung des Werkstückes in zwei verschiedenen Bearbeitungsstellun- gen (I, 1I) vorgesehen ist, der aus einem einzigen Stück besteht.
    4. Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (19) um die Achse der einen Bearbeitungsstelle (II) schwenkbar und feststellbar ist.
CH185473D 1934-05-28 1935-04-29 Einen Anschlag aufweisende Einrichtung zur Begrenzung der Greiferbewegungen an selbsttätigen Drehbänken. CH185473A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1235704B (de) * 1960-09-06 1967-03-02 Tornos Sa Fabrique De Machine Zufuehrvorrichtung fuer Drehautomaten

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