CH185477A - Konservierend wirkender Pflock, Dübel oder dergl. - Google Patents

Konservierend wirkender Pflock, Dübel oder dergl.

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CH185477A
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CH
Switzerland
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wood
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pegs
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stake
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Inventor
Ruetgerswerke-Aktiengesellscha
Original Assignee
Ruetgerswerke Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/02Processes; Apparatus
    • B27K3/0235Stationary devices on or in legs or poles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


  Konservierend wirkender     Pflock,    Dübel oder     dergl.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf     einen    konservierend wirkenden Pflock,  Dübel oder dergleichen zum Einbringen in  künstliche Öffnungen, z. B. in Bohrlöcher,       in    Hölzern aller Art. Der     erfinduu.gsgemäss     ausgebildete Pflock oder dergleichen, der  vorzugsweise aus Holz besteht, ist dadurch  gekennzeichnet, dass, in ihm Stoffe zur Kon  servierung des     ihn    umgebenden Holzes ge  speichert sind. Von den künstlichen Öffnun  gen des Holzes, z.

   B. den Bohrlöchern, brei  tet sich ,das in dem Pflock oder dergleichen  befindliche     Konservierungsmittel    in dem  Holz aus, so dass, ohne     Zuhilfenahme    weite  rer Massnahmen eine Verteilung des Konser  vierungsmittels in dem Holz erfolgt. Liegen  z. B. wasserlösliche Stoffe vor, so erfolgt  diese     Verteilung;    sobald im Holz genügend  Feuchtigkeit     vorhanden:    ist, durch     Diffusion          bezw.    Osmose. Man kann auch öllösliche  Stoffe     verv,enden,    wenn es sich darum han  delt, z. B. in     tearölimprägnierten    Hölzern die  Wirkung des Teeröls zu verstärken.

   Hier-    bei dient also der Holzpflock oder derglei  chen als Träger oder Behälter für den  Schutzstoff. Die Form und die Grösse des  Pflockes oder dergleichen können beliebig  sein und werden zweckmässig der Form und  der Grösse der zu verschliessenden     Öffnun-          gen,    z. B. Bohrlöcher, angepasst, so     da3    nach  dem     Einführen,    des     Pflockes    oder dergleichen  dieser in der     :Öffnung    festsitzt. Man kann  zur Herstellung der Pflöcke oder dergleichen  die verschiedensten Holzarten verwenden,  z. B. Buche oder Kiefer, ,die imstande sind,  die nötige     Menge        Konservierungsmittel    auf  zunehmen.

   Als besonders zweckmässig hat  sich die Verwendung von     aufnahmefähigen     Harthölzern     erwiesen;    zu denen auch die  Buche gehört. Man kann aber auch an Stelle  ,des Naturproduktes Holz geeignete poröse  Kunststoffe, wie z. B. porösen     Kunststein     oder dergleichen, zur Herstellung der  Pflöcke oder dergleichen benutzen.

   Beispiels  weise     werden:    die Pflöcke oder     dergleichen     mit dem     Konservierungsmittel    oder dessen      Lösung in Wasser oder     sonstigen    geeigneten       Mitteln        einmal    oder.

   mehrere Male mit oder  ohne Druckanwendung bei gewöhnlicher  oder erhöhter Temperatur getränkt und ge  gebenenfalls     ,getrocknet,    um die erforder  liche Menge     ,des        $onservierimgsmittels    in  sie     einzuführen.    Es gibt Stoffe, aus denen  man Lösungen von     50,%    Salzgehalt und dar  über herstellen     kann,.wie    z.

   B.     Magnesium-          silikofluorid,        Kaliumfluorid    und Chlorzink;  bei     Anwendung    solcher Stoffe kann man  auf     einmal   <B>2,00</B> kg     Imprägnierstoff    je     m3     oder mehr     in    :das Holz     einführen.    Bei weni  ger löslichen Salzen nimmt man zweckmässig  mehrere     Tränkungen    vor. Man     kann    natür  lich auch mehrere Imprägnierstoffe gemein  sam verwenden, indem man z.

   B.     hinterein-          ander        mehrere        Träakungen    mit     verschiede-          nen    Stoffen oder deren     Lösungen        vornimmt     oder     ein.        Imprägniermittel    benutzt, das meh  rere     .Stoffe    enthält. - Ausser     konservierend          wirkenden    Stoffen     kann    man auch solche be  nutzen, die die     Entflammbarkeit    herabsetzen  oder     hygroskopisch    wirken. .  



       Die        mit        dem.        Konservierungsmittel    ge  tränkten Pflöcke oder dergleichen können  mit Bohrungen versehen sein, welche gege  benenfalls mit festen Imprägnierstoffen ge  füllt sind. Im letzteren Falle erhöht die     Fül-          lung    die Menge des     mit    den Pflöcken oder  dergleichen in das zu schützende Holz ein  geführten Mittels.

   Bei     ungefüllten    Bohrun  gen der Pflöcke oder dergleichen kann die       atmosphärische        Feuchtigkeit        in    das Holz  leichter     eindringen    und die Verteilung was  serlöslicher Stoffe beschleunigen.  



  Man     kann    die     imprägnierten    Pflöcke  oder dergleichen nachträglich mit Ölen, z. B.  Teerölen, behandeln, indem man sie z. B.     in     heisses Teeröl eintaucht. Dadurch werden       .das    Auflösen und die     Verteilung    der     Kon-          servierungsmittel    nicht     verhindert,    und das  Einführen der Pflöcke     bezw.    das Verschlie  ssen der     Öffnungen    mit :denselben wird er  leichtert.  



  Es     ist    für die     Erfindung    wesentlich, dass       genügende    Mengen des Konservierungsmit-         tels        in    die Pflöcke oder dergleichen einge  führt werden, da diese nur in diesem Falle  ihrer     erfindungsgemässen    Aufgabe, als Spei  cher für den Schutzstoff zu dienen, entspre  chen     können.    Man muss demzufolge in die  Pflöcke oder dergleichen wesentlich mehr  Schutzstoff     einführen,    als bei der gewöhn  lichen     Tränkung        bezw.        Imprägnierung    üb  lich ist.

   Je nach dem     vorliegenden    Verwen  dungszweck können-. die Pflöcke oder     derglei-          chen    mit verschieden grossen     Mengen    von  Schutzstoffen versehen werden. So kann  man z. B.

   Pflöcken aus     Rotbuchenholz    12  bis 1'4 kg     Fluornatrium    oder 150 bis 200 kg       Fluorkalium    je     m3    oder auch noch mehr zu  führen. .Soweit     Schutzstoffe    verwendet wer  den, die ausser     in.    Wasser auch     in    andern       Mitteln    löslich sind, kann man zu ihrer Lö  sung     natürlich    auch diese andern Mittel ver  wenden. Man     kanr4    z.

   B.     Quecksilbersublimat          in        Alkohol    oder     Steinkohlenteeröl    lösen und  mit     :dieser    Lösung die Pflöcke, Dübel oder  ,dergleichen     bekandeln.    Man kann auch     eine          Imprägnierung    der Pflöcke oder .dergleichen  mit     .geschmolzenen    Substanzen vornehmen.

    Man kann die Pflöcke oder dergleichen     ge-          mässi    der     Erfindung    sowohl zur Behandlung  von grünem oder lufttrockenem Holz, als  auch zur Nachbehandlung von bereits     ge-          tränkten    Hölzern benutzen.  



  Die Erfindung bedeutet auf dem Gebiete  des Holzschutzes     einen    wesentlichen     Fort-          schritt.    ;Sie ermöglicht     in        einfachster    Weise,       dass    in dis Holz beträchtliche Mengen der  Schutzstoffe eingeführt     und    :diese im Holz       automatisch        verteilt    werden, wobei die  Menge der     :Schutzstoffe    genau kontrolliert  .werden kann und     Verluste    an     :den    Schutz  stoffen nicht zu befürchten     sind.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Konservierend wirkender Pflock, Dübel oder .dergleichen zum Einbringen in künst- liche :Öffnungen in Hölzern aller Art, da durch gekennzeichnet, dass: in ih Stoffe zur Konservierung :
    des ihn umgebenden Holzes ,gespeichert sind. UNTERANSPRUCH Pflock, Dübel oder dergleichen gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er ausserdem mindestens einen Stoff ge- gen leichte Entflammbarkeit des Holzes ent hält.
CH185477D 1936-01-11 1936-01-11 Konservierend wirkender Pflock, Dübel oder dergl. CH185477A (de)

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