CH185502A - Kocherabsorber für periodisch wirkende Trockenabsorptions-Kältemaschinen. - Google Patents

Kocherabsorber für periodisch wirkende Trockenabsorptions-Kältemaschinen.

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CH185502A
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Rudolf Dr Bloch
Goldberger Franz
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Rudolf Dr Bloch
Goldberger Franz
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    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B35/00Boiler-absorbers, i.e. boilers usable for absorption or adsorption
    • F25B35/04Boiler-absorbers, i.e. boilers usable for absorption or adsorption using a solid as sorbent
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Description


      Nocherabsorber    für periodisch wirkende     Trockenabsorptions-Kältemaschinen.       Es ist bekannt, dass die     Absorptionsstoffe,     die in     periojisch    wirkenden     Trockenabsorp-          tionsmaschinen    verwendet werden, einerseits  sehr stark bei der Aufnahme des Kältemit  tels quellen und dass sie anderseits sehr  schlechte Wärmeleiter sind. Schliesslich sind  diese Stoffe noch recht schlecht durchlässig  für das gasförmige Kältemittel.  



  Diese drei Eigenschaften der Trocken  absorptionsstoffe geben die für den Bau der       gocherabsorber    massgebenden Gesichtspunkte.  



  Um zu erreichen, dass das Absorptions  mittel bei der     Quellung    die     Kocherwandung     nicht wegdrückt, dass es gut wärmeleitend  wird und dass für     Gaszu-    und     abführung    ge  sorgt bleibt, hat man schon verschiedene  Massnahmen vorgeschlagen.  



  Man hat gut wärmeleitende Wände in  das Absorptionsmittel eingebaut, man hat       zusammendrückbare    Füllkörper mit ihm ver  mischt, die den     Quellungsdruck    aufnehmen,  man hat zur Erhöhung der     Porosität    aktive  Kohle beigemengt und     Gasabführungsleitun-          gen    vorgesehen.    Es ist uns gelungen, eine     Kocherabsorber-          konstruktion    für periodisch wirkende Trocken  absorptions-Kältemaschinen zu finden, die  durch Kombination aneinander angepasster  Bauelemente in besonders einfacher und bil  liger Weise ermöglicht, den     Quellungsdruck     unschädlich zu machen und die die Wärme  leitung gewährleistet.

    



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1  einen Aufriss des     Kocherabsorbers,    teilweise  in     achsialem    Schnitt,       Fig.    2 einen Horizontalschnitt durch den       Kocherabsorber,    und       Fig.    3 einen     Achsialschnitt    durch ein  Teilstück des     Kocherabsorbers,    in etwas  grösserem Massstab.  



  Der obere Teil der im Schnitt gezeich  neten Partie der     Fig.    1 zeigt den Kocher  absorber in dem Zustande, in dem er sich  nach der Einfüllung des reinen Absorptions  mittels, und zwar vor der erstmaligen Auf  nahme von Kältemittel durch das Absorp-           tionamittel    befindet, während der untere Teil  14 der in     Fig.    1 im Schnitt gezeichneten       Partie    den das Absorptionsmittel enthalten  den-     Kocherabsorber    in mit Kältemittel be  ladenem- Zustande darstellt.  



  Der     zylinderförmige    Mantel des Kocher  absorbers wird vorerst durch Einsetzen von  Tellern 5, 9 in an sich bekannter Weise in       .Kammern,    die     zunächst    mit dem reinen Ab  sorptionsmittel, zum Beispiel mit     Calcium;     Chlorid (Ca,     C12)    oder     Manganchlorid    (Mn,       C12),    gefüllt sind, unterteilt.

   Es werden aber  die einzelnen Kammern nicht von einfachen  Tellern oben und unten begrenzt, sondern  von je zwei Tellern, die zusammen eine  Doppelwand bilden und von denen der eine,  5, mit einem     Bördel    an der Stelle 10 der       Kocheraussenwand    2 und der andere, 9 (siehe       Fig.1)    ebenfalls mit einem     Bördel    an der  Stelle 11 der Wand des     Kocherinnenrohres     3 stramm anliegt. Der innere Teller 9 ist  kegelförmig aufgebogen. Ferner ist der Ab  stand zwischen dem Aussenrand des Tellers  9 und der Aussenwand 2 des Kochers kleiner  <B>als</B> der Durchmesser, den die kleinsten Kör  ner des verwendeten Absorptionsmittels in  unbeladenem Zustande haben.

   Da die einzel  nen- Etagen von oben gefüllt werden, kann  "kein Absorptionsmittel in den Zwischenraum  6 gelangen. Quillt das Absorptionsmittel bei  der Beladung, so kann es die aus dünnem  Blech bestehenden, durch die scheibenförmi  gen     'feile    der Teller 9 gebildeten Böden  herunterdrücken und sich Platz     schaffen,    ohne  die dicke     Kocherwand    zu zerdrücken. Die  Böden der Teller 9 werden heruntergedrückt,  da das Absorptionsmittel sich bei der     Quel-          lang    stark ausdehnt und dabei mit grosser  Kraft jedes sich ihm entgegenstellende Hin  dernis wegdrückt.

   Die     Absorptionsmittelmenge     muss dabei für jede Etage so bemessen wer  den, dass sie nach der     Quellung    gerade so  viel mehr Raum beansprucht, als durch den  Zwischenraum 6 zwischen den Tellern 9 und  5 .vorgesehen ist. Die Teller 9 und 5- sitzen  an den Wänden stramm an und werden  durch die     Quellung    nicht längs der Wand  verschoben. Die einmal durch das gequollene    Absorptionsmittel 13 deformierten Böden der  Teller 9 bleiben auch während der späteren       Absorptions-    und     Austreibperioden    in ihrer  neuen, nun nicht mehr konischen Form.  



  Die Teller 5 und 9     (Fig.    3) sind gelocht,  und zwar sind sie nicht durch Bohren, son  dern durch Eindrücken gelocht worden, wo  durch innen eine kleine Erhebung um<B>_</B> die  Löcher herum gebildet wurde, so     däss    die  beiden Böden 5 und 9 nicht so fest anein  ander gepresst werden können, dass nicht  noch ein     Gaszwiscbenraum    dazwischen bleibt.  Dieser Zwischenraum steht durch die Löcher  mit den das Absorptionsmittel enthaltenden  Räumen in Verbindung. Die Verbindung  dieser Räume mit dem     Gaszu-    und     ableitungs-          rohr    8 wird durch die Kanäle 7 gewährleistet.

    Diese Kanäle 7 bestehen aus eine - Rinne  bildenden, parallel zur     Kocherabsorberachse     verlaufenden Profilstäben, die mit ihrer offe  nen Seite an der     Kocherwand    2 anliegen.  An sich liegen solche Stäbe nie gasdicht an;  um aber eine genügend grosse     Ündichtheit     zu garantieren, kann man die Stäbe noch  mit     Feilstrichen    uneben machen     @    dann ist  eine genügende     Kommunikation    des Kälte  mittels zwischen den     Kocherkammern    und  den "durch die Stäbe mit der     Kocherwand     gebildeten Kanälen gewährleistet.  



  In bezug auf die Wärmeleitung haben  die Teller 5 und 9 verschiedenartige Funk  tionen. Die innern Teller 9 haben den Zweck,  die durch die Wand des Rohres 3 zugeführte  Wärme während der Heizperiode in das Ab  sorptionsmittel zu verteilen ; die Teller 5  haben während der Absorptionsperiode die  Aufgabe, die im Absorptionsmittel entstehende  Absorptionswärme an die wärmeabgebende  Aussenfläche der     Wand    2 abzuleiten:  Es sei vorausgesetzt, dass die Heizperiode  kurz im Verhältnis     zurAbsorptionsperiode    sei.  Bei einer kurzen Heizperiode muss ein  sehr starker Wärmestrom vom Innenrohr 3  ins Absorptionsmittel abgeleitet werden, wenn  man gefährliche Überhitzung vermeiden will.

    Dagegen ist der notwendige     Wärmefluss     während der Absorptionsperiode durch die  Teller 5 nach aussen klein. -      Es werden daher die Innenteller 9 aus  gut wärmeleitendem Material, zum Beispiel  aus Kupfer oder Aluminium hergestellt, die  Aussenteller zum Beispiel aus Eisen; einem  schlechteren Wärmeleiter. Anstatt verschie  denes Material kann man auch das gleiche  Material zur Herstellung der Teller verwen  den, wenn man die Innenteller um ein Mehr  faches dicker macht, als die Aussenteller.

    Auf diese Weise gelingt es, die Kammer  böden, die in an sich bekannter     Weise    je  eine     (-;ruppe    von aussen anliegenden und von  innen anliegenden Böden bilden, dem ver  schiedenen     Wärmefluss    während der Kochzeit  und Absorptionszeit anzupassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kocherabsorber für periodisch wirkende Trockenabsorptions-Kältemaschinen, der durch Doppelwände bildende Teller in zylinder- förmige Kammern unterteilt ist, die von je einem an der Wärme abgebenden Aussen wand (2) und einem an -der Wärme aufneh menden Innenwand (3) mit einem Bördel anliegenden Teller (5, 9) begrenzt sind, da durch gekennzeichnet, dass der eine der Teller vor der lerstmaligen Aufnahme von Kälte mittel durch das Absorptionsmittel, konisch vom andern abstehend,
    einen vom Absorp tionsmittel infolge seiner Körnung nicht be- setzbaren Zwischenraum mit dem andern Teller bildet und dass der an der Wärme aufnehmenden Innenwand anliegende Teller besser wärmeleitend ist, als der an derWärme abgebenden Aussenwand anliegende Teller. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> I. Kocherabsorber für periodisch wirkende Trockenabsorptions-Kältemaschinen gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die T=eller so gelocht sind, dass durch die Löcher Bördel gebildet werden, die ein vollständiges Aneinanderliegen der Teller verhindern.
    2. Kocherabsorber für periodisch wirkende Trockenabsorptions-gältemaschirien gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern und die Zwischenräume zwischen den eine Doppelwand bildenden Tellern durch der Kocherabsorberachse parallel laufende Rinnen mit dem Gas abführungsrohr (8) in Verbindung stehen, welche Rinnen mit ihrer offenen Seite an der Koeherwand (2) so anliegen, dass zwischen dem von ihnen mit der Kocher wand gebildeten .banal und dem übrigen Kocherinhalt Gasaustäuschmöglichkeit be steht.
CH185502D 1935-06-13 1935-06-13 Kocherabsorber für periodisch wirkende Trockenabsorptions-Kältemaschinen. CH185502A (de)

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