CH185516A - Verfahren zum Betriebe Braunscher oder ähnlicher mit Elektronenstrahlen arbeitenden Röhren. - Google Patents
Verfahren zum Betriebe Braunscher oder ähnlicher mit Elektronenstrahlen arbeitenden Röhren.Info
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N3/00—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
- H04N3/10—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
- H04N3/16—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by deflecting electron beam in cathode-ray tube, e.g. scanning corrections
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Description
Verfahren zum Betriebe Braunscher oder ähnlicher mit Elektronenstrahlen arbeitenden Röhren. . Beim Betriebe Braunscher oder ähnlicher Röhren, insbesondere für das Fernsehen, macht sich die unangenehme Erscheinung bemerkbar, dass der Leuchtfleck, namentlich bei grösseren Ablenkwinkeln, verbreitert, also verzerrt wird. Wie genauere Untersuchungen gezeigt haben, hängt dies im wesentlichen mit zwei Ursachen zusammen.
Diese seien zunächst betrachtet, und zwar mit Bezug auf Fig. I 'der beiliegenden Zeichnung.
Fig. 1 ist ein Schema, in welchem das Zusammenwirken von Elektronenstrahlen und eines sie auffangenden Schirmes dargestellt ist; Fig. 2 zeigt schematisch ein Beispiel einer Anordnung, die zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung geeignet ist.
Ist zum Beispiel die Konzentrierung eines Bündels von Elektronenstrahlen 1, 2, 3 ideal und, wie gestrichelt gezeichnet, auf den Achsenpunkt A eingestellt, so. ist, wie in vollen Linien gezeigt ist, bei abgelenktem Strahlenbündel, selbst wenn> die Ablenkung ideal ist, die Konzentrierung nicht mehr ideal. Wie weit die Konzentrierung von dem idealen Zustande abweicht, hängt von der Gestalt der Auffangfläche des Fluoreszenz- schirmes S ab, der zum Beispiel der Kolben boden einer Braunscheu Röhre ist.
So wird bei ebener Auffangfläche der Leuchtfleck sich bei der Ablenkung des Strahlenbündels vergrössern, weil die Auftreffstelle B weiter vom Mittelpunkt C der Ablenkung liegt- als die Auftreffstelle A.
Der Abstand des Leuchtpunktes auf der Flüoreszenzfläche vom Ausgangspunkt des Elektronenstrahl- Bündels ist im allgemeinen je nach dem Ab lenkwinkel verschieden.
Diese Erscheinung würde nicht entstehen, wenn der Auftreff- punkt bei allen Ablenkwinkeln gleich weit vom Mittelpunkt C der Ablenkung entfernt wäre, das heisst wenn die Auffangfläche des Schirmes S so gekrümmt wäre, dass der Ab- stand des Leuchtfleckes von dem Mittel punkt C der Ablenkung stets der gleiche ist, das heisst wenn der Auftreffpunkt auf einem Kreisbogen läge.
Diese Forderung lässt sich aus Gründen der Glastechnik meist nicht er füllen. Die Abstände sind also im allgemei nen verschieden voneinander, so dass die Optik; oder mit andern Worten die Konzen trierung des Elektronenstrahls, nur für einen Bildpunkt auf den günstigsten Wert einge stellt werden kann. Bei den andern Bildpunk ten treten je nach dem Ablenkwinkel mehr oder weniger starke Fleckvergrösserungen auf, da der Bildpunkt vor oder hinter den Konzentrationspunkt zu liegen kommt.
Diese Erscheinung tritt natürlich-bei ebenen, senk recht oder schräg zum Elektronenstrahl bündel stehenden Fluoreszenzbildern stark auf, unabhängig davon, ob es sich um Durch- sichts- oder Aufsichtsbetrachtung handelt.
Die zweite Ursache der Fleckverzerrung hat ihren Grund darin, dass bei C das abzu lenkende Strahlenbündel einen endlichen, das heisst keinen unendlich kleinen Querschnitt hat. Infolgedessen liegen nämlich unter dem Einfluss eines ablenkenden Feldes, das zum Beispiel in bekannter Weise mittels Platten E erzeugt wird, die Strahlen 1, 2, 3 in Ge bieten je eines andern Potentials.
Diese Strahlenwerden daher in. ihrer Geschwindig keit verschieden voneinander beeinflüsst, und infolgedessen kann die Konzentrierung, die in der urabgelenkten Stellung, das heisst bei A noch ideal war, in der abgelenkten nicht mehr als ideal gelten. Die Verzerrung, die der Fluoresäenzfleck dann erleidet, ist nicht symmterisch, sondern unsymmetrisch. ' Der Fleck geht von der Kreisform in' eine ellipsenähnliche Form über.
Diese Verzer rung kann durch Ändern. der Brennweite des Linsensystemes verringert werden.
Gemäss der Erfindung werden die ge schilderten Mängel dadurch beseitigt, dass die Konzentrierung des Elektronenstrahls in Abhängigkeit vom Ablenkwinkel gesteuert wird.
In Fig. 2 ist mit D ein Braunsches Rohr bezeichnet. Das Ablenksystem ist im Quer- schnitt zu sehen. Die Ablenkung erfolgt mit Hilfe der auch in Fig. 1 gezeigten beiden Platten E. Die Steuerspannung für die Ab lenkung wird einem Transformator Tprimär-- seitig zugeführt. Die hierzu notwendigen Kreise, Kippeinrichtungen und dergleichen sind in der -Abbildung, da sie für die Erfin dung unwesentlich sind, nicht gezeigt.
Pa rallel zu den Ablenkplatten E liegt ein Potentiometer P1, P2, dem eine Hilfssteuer- spannung entnommen wird, um den-Elektro- nenstrahl in Abhängigkeit vom Ablenk- winkel zu konzentrieren. Der Übersichtlich keit halber ist das Konzentrierungssystem links herausgezeichnet. Im dargestellten Bei spiel wird mit magnetischer Konzentrierung gearbeitet.
Die Wicklung des Hauptfeldes ist mit H bezeichnet. Die Stärke dieses Feldes wird mit Hilfe eines regelbaren Widerstan des R' eingestellt.
Die Hauptkonzentrierung wird ergänzt durch ein Zusatzfeld, dessen Stärke abhängig ist- vom Ablenkwinkel, und dessen Wicklung mit Z bezeichnet ist. Diesem Zusatzfeld wird die bei P', P2 entnommene Steuerspannung über einen Gleichrichter G zügeführt. Das Einstellen erfolgt mit Hilfe eines regelbaren Widerstandes R'. Als Gleichrichter ist ein Doppelweggleichrichter vorgesehen,
um eine möglichst gute Ausnützung der Gleichrich tung und vor allem einen möglichst voll ständigen Gleichrichtungseffekt zu erzielen.
Es ist eine Frage der Zweckmässigkeit, ob das Zusatzfeld, vom Ablenkwinkel Null: ab gerechnet, das Hauptfeld .unterstützt oder ihm entgegenwirkt, denn man kann selbst verständlich das Hauptkonzentrierungsfeld so einstellen, dass die schärfste Konzentra tion entweder im Mittelpunkt des Bildes oder am Bildrande liegt.
Die Erfindung lässt sich in gleicher Weise bei elektromagnetischer und elektrostatischer Konzentrierung durchführen. In letzterem Falle können symmetrische wie auch un symmetrische elektrostatische Linsen ver wendet werden. Ferner sei erwähnt, dass die Erfindung für beide Ablenkriehtungen in gleicher Weise anwendbar ist. -
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Betriebe Braunscher oder ähnlicher mit Elektronenstrahlen arbeitender Röhren, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentrierung des Elektronenstrahls in Ab hängigkeit vom Ablenkwinkel gesteuert wird. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Haupt- und ein. Nachkonzentrierungsf eld verwendet wer den und das Nachkonzentrierungsfeld in Abhängigkeit vom Ablenkwinkel ge steuert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein. Teil der Steuer- spannung für die Ablenkung zum Regeln der Konzentrierung dient. 3.Verfahren nach Unteranspruch 2; dadurch gekennzeichnet, dass der Abgriff über ein. Potentiometer erfolgt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die für das Einregeln der Konzentrierung abgenommene Span nung in einer Gegentaktanordnung gleich gerichtet wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE185516X | 1934-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH185516A true CH185516A (de) | 1936-07-31 |
Family
ID=5719482
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH185516D CH185516A (de) | 1934-11-29 | 1935-10-07 | Verfahren zum Betriebe Braunscher oder ähnlicher mit Elektronenstrahlen arbeitenden Röhren. |
| CH208140D CH208140A (de) | 1934-11-29 | 1939-02-09 | Verfahren zum Betrieb Braunscher oder ähnlicher mit Elektronenstrahlen arbeitenden Röhren. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH208140D CH208140A (de) | 1934-11-29 | 1939-02-09 | Verfahren zum Betrieb Braunscher oder ähnlicher mit Elektronenstrahlen arbeitenden Röhren. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (2) | CH185516A (de) |
| FR (1) | FR850184A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE951385C (de) * | 1950-12-10 | 1956-10-25 | Zeiss Carl Fa | Vorrichtung zur Korrektur der Bildfeldwoelbung an elektronenoptischen Geraeten |
| DE956413C (de) * | 1955-01-15 | 1957-01-17 | Fernseh Gmbh | Verfahren zur Verbesserung der Randschaerfe bei Kathodenstrahlroehren mit nicht sphaerisch gekruemmten, insbesondere ebenen Schirmen durch elektrostatische Nachfokussierung |
-
1935
- 1935-10-07 CH CH185516D patent/CH185516A/de unknown
-
1939
- 1939-01-10 FR FR850184D patent/FR850184A/fr not_active Expired
- 1939-02-09 CH CH208140D patent/CH208140A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE951385C (de) * | 1950-12-10 | 1956-10-25 | Zeiss Carl Fa | Vorrichtung zur Korrektur der Bildfeldwoelbung an elektronenoptischen Geraeten |
| DE956413C (de) * | 1955-01-15 | 1957-01-17 | Fernseh Gmbh | Verfahren zur Verbesserung der Randschaerfe bei Kathodenstrahlroehren mit nicht sphaerisch gekruemmten, insbesondere ebenen Schirmen durch elektrostatische Nachfokussierung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH208140A (de) | 1939-12-31 |
| FR850184A (fr) | 1939-12-09 |
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