CH185657A - Gummielastisches Halteband an Kleidungsstücken. - Google Patents

Gummielastisches Halteband an Kleidungsstücken.

Info

Publication number
CH185657A
CH185657A CH185657DA CH185657A CH 185657 A CH185657 A CH 185657A CH 185657D A CH185657D A CH 185657DA CH 185657 A CH185657 A CH 185657A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
band
elastic
edge
clothing
rubber
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Scheitlin Alexander
Original Assignee
Scheitlin Alexander
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scheitlin Alexander filed Critical Scheitlin Alexander
Publication of CH185657A publication Critical patent/CH185657A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B9/00Undergarments
    • A41B9/14Waistbands forming part of the undergarments; Closures therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description


  Gummielastisches Halteband an     Kleidungsstücken.       Das den Erfindungsgegenstand bildende  gummielastische Halteband an Kleidungs  stücken zeichnet sich dadurch aus, dass ein       Rohgummiband    durch eine Ziernaht mit dem  Rand des     betreffenden    Kleidungsstückes ver  bunden ist, an dem es als     Öffnungsabschluss     dient.  



  Diesen besondern Zweck erfüllt somit das  Gummiband, nebst seiner eigentlichen Zweck  bestimmung, so dass ein Durchziehen des  Haltebandes hinfällig ist.  



  Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht, und zwar zeigt       Fig.    1 eine Ansicht der einen Breitseite  des ersten Beispiels,       Fig.    2 eine Ansicht der andern Breitseite,       Fig.    3 eine Ansicht der einen Breitseite  des zweiten Beispiels, und       Fig.    4 eine Ansicht der andern Breitseite  des zweiten Beispiels.  



  Es bezeichnet 1 ein ganz dünnes Roh  gummiband, welches bei beiden Beispielen  zwei Lagen aufweist, die infolge Längs-         faltung    des verwendeten entsprechend breiten  Gummistreifens gebildet sind. Das     zweilagige     Gummiband 1 weist eine an sich bekannte       Mehrfaden-Überdecknaht    auf, welche die Zier  naht darstellt und mittels einer an sich be  kannten     Maschine    mit dem Band 1 vernäht  ist.

   Diese     Überdecknaht    ist gebildet durch  vier miteinander     verschlungene    und zusammen  das Gummiband 1 umfassende     bezw.    umge  bende Fäden 2, 3, 4 und 5, von denen 2, 4  und 5 gezwirnt sind, während der Faden 3       ungezwirnt    ist. Von den Fäden 2 und 3 be  findet sich der eine vornehmlich auf der  einen Breitseite und der zweite auf der an  dern Breitseite des Gummibandes 1, während  die Fäden 4 und 5 sich an den beiden Längs  rändern des Gummibandes 1 befinden und  hier die beiden Fäden 2 und 3 miteinander  verbinden. 6 sind in der Längsrichtung des  Gummibandes 1 verlaufende Stiche, durch  welche die beiden Lagen des     Gummibandes     miteinander vernäht sind.

   Diese Stiche 6  verbinden gleichzeitig die Fäden 2 und 3  und folglich die ganze Überdeck-     bezw.    Zier-      naht mit dem Gummiband 1, während mit  tels des Fadens 5 und durch den in dessen  Bereich liegenden Teil des Fadens 3 mit  dem Rand 8 eines textilen Kleidungsstückes  verbunden ist, so dass also das Gummiband  der Aussenseite des einen Längsrandes entlang  durch die Ziernaht mit dem Geweberand  vereinigt ist. Die Stiche 6 weisen auf der  einen Seite des Gummibandes 1 Schlaufen 6'       (Fig.    1) auf, welche je drei     Schlingenteile     des Fadens 2 aufnehmen ; auf der andern  Seite des Gummibandes übergreifen die Stiche  6 mittels Einzelschlaufen je zwei Schlingen  teile des Fadens 3.

   Die Fäden 2 bis 6 sind  mit soviel Spiel gelegt     bezw.    miteinander  verschlungen, dass sie die Dehnung des  Gummibandes 1 in dessen Längsrichtung  ermöglichen     bezw.    solcher Dehnung gegebe  nenfalls folgen, ohne dass durch die Stiche 6,  auch nach gegenseitiger Vereinigung der  Enden des Bandes, ein     Ausschlitzen,    das  heisst ein Einreissen des Gummibandes 1 in  dessen Längsrichtung eintritt.

   Der mit dem  Halteband vernähte, eine     Einschlüpföffnung     des betreffenden Kleidungsstückes abschliessen  de Rand 8 kann der Dehnung des Gummi  bandes 1 ebenfalls folgen, indem das Annähen  dieses Geweberandes 8 und somit die Aus  führung der Ziernaht bei gespanntem Gummi  band vorgenommen worden ist, so dass bei  entspanntem Gummiband am Geweberand 8  sich dementsprechend Falten bilden, was in  der Zeichnung nicht berücksichtigt ist.  



  Auf der einen Seite des Bandes sind  gemäss     Fig.    2 durch die Verschlingungen des  Fadens 3 zwei in der Längsrichtung des  Bandes verlaufende Zusatzfäden 9; 10 hin  durchgeschlungen, von denen der eine links  seitig und der andere rechtsseitig der Stiche  6 liegt. Diese Zusatzfäden dienen zur Er  höhung der dekorativen Wirkung der Zier  naht; diese Zusatzfäden sind beim Beispiel  aus elastischen Garnen oder Gummifäden  angenommen.  



  Das Band könnte natürlich, statt im Sinne  der     Fig.    2, auf seiner gegenüberliegenden  Aussenseite Zusatzfäden in der Ziernaht auf  weisen. Ebenso kann selbstverständlich der    Geweberand 8, statt im Sinne der Zeichnung,  auf der gegenüberliegenden Aussenseite des  Bandes an diesem anliegen ; ebenso kann  das Band, statt im Sinne der Zeichnung,  so angeordnet werden, dass es an seinem  andern Längsrand vom Geweberand über  deckt ist, wobei es wiederum gleichgültig  ist, ob man das Band mit der einen oder  andern Seite am Geweberand anbringt.  



  Bei allen erklärten vier Möglichkeiten der       Ausführung    kann man natürlich gewünschten  falls dafür sorgen, dass der Geweberand das  Band bis über dessen Längsmitte hinaus  überdeckt, wobei dann der Geweberand auch  durch die Stiche 6 mit dem Gummiband 1  Verbindung erhält.  



  Ferner kann selbstverständlich bei allen  diesen Ausführungen der Geweberand durch  Faltung doppelt gelegt sein,     wenn    dies er  wünscht sein sollte.  



  Das Ausführungsbeispiel gemäss     Fig.    3  und 4 unterscheidet sich von demjenigen nach       Fig.    1 und 2 dadurch, dass der Geweberand  8 um das Gummiband 1 herumgelegt ist,  und zwar so weit, dass die freie Kante des  Geweberandes über die Längsmitte des Ban  des hinausragt. Hierbei ist das Gewebe beid  seitig des Gummibandes 1 durch die Stiche  6 mit demselben vernäht und zudem den  beiden Längsrändern des Gummibandes ent  lang aussenseitig desselben durch die Zier  nahl. mit dem Band vereinigt, wie aus der  Zeichnung ersichtlich ist.  



  Auch bei dieser Ausführung kann     ge-          wünschtenfalls    der Geweberand durch Fal  tung doppelt gelegt sein.  



  Statt     mehrlagig    zu sein, kann selbstver  ständlich das Rohgummiband auch nur     ein-          lagig    sein. Bei grösserer Breite des Bandes  kann die Ziernaht durch mehrere Stichreihen,  statt nur einer, unmittelbar mit dem Roh  gummiband vernäht sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gummielastisches Halteband an Kleidungs stücken, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rohgummiband durch eine Ziernaht mit einem Rand des betreffenden Kleidungs- Stückes verbunden ist, an dem es als Off nungsabschluss dient. UNTERANSPRÜCHE 1. Gummielastisches Halteband nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gummiband aussenseitig seinem einen Längsrand entlang durch die Ziernaht mit dem Rand des Kleidungsstückes verbun den ist. 2. Gummielastisches Halteband nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gummiband mittels durch dasselbe hin durchgehender Stiche mit dem Rand des Kleidungsstückes verbunden ist. 3.
    Gummielastisches Halteband nach Unter anspruch 1, dadurch-gekennzeichnet, dass der Rand des Kleidungsstückes um das Rohgummiband herumgelegt ist und mit tels durch das Gummiband hindurch gehender Stiche mit demselben vernäht ist, und genannter Rand zudem den bei den Längsrändern des Gummibandes ent lang aussenseitig desselben durch die Zier naht mit dem Band vereinigt ist. 4. Gummielastisches Halteband nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ziernaht durch eine Mehrfadenüberdeck- naht gebildet ist, durch welche in der Längsrichtung des Bandes verlaufende Zusatzfäden hindurchgeschlungen sind.
CH185657D 1935-11-19 1935-11-19 Gummielastisches Halteband an Kleidungsstücken. CH185657A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH185657T 1935-11-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH185657A true CH185657A (de) 1936-08-15

Family

ID=4433842

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH185657D CH185657A (de) 1935-11-19 1935-11-19 Gummielastisches Halteband an Kleidungsstücken.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH185657A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2602371A1 (de) Baby-windelhose
DE69114833T2 (de) Hosengürtel.
DE2225755B2 (de) Gurtband
DE817433C (de) Bade- und Sportanzug
DE60105751T2 (de) Materiale oder produkte die, streifen aus natürlichem oder künstlichem pelz, gebrauchen
CH171333A (de) Hemd mit Kragen.
CH185657A (de) Gummielastisches Halteband an Kleidungsstücken.
AT160343B (de) Kleidungsstück mit gummielastischem Halteband an einem Einschlüpf- bzw. Öffnungsrand des Kleidungsstückes.
DE327914C (de) Einrichtung zum Befestigen von Struempfen und Socken an Strumpfhaltern
DE102016004469B4 (de) Zusätzliche Lochleiste zum nachträglichen Einbringen in Bekleidung
CH338569A (de) Vorhang mit aus dem Vorhangstoff hergestellten Aufhängeschlaufen und Verfahren zum Herstellen desselben
DE477805C (de) Verfahren zum Vernaehen von Stoffteilen und Naht nach dem Verfahren
DE634695C (de) Nachgiebiges Einziehband
DE405847C (de) Hemdaermelmanschette
DE571846C (de) Befestigungsband fuer die Augen von Haken-und-Augen-Verschluessen
DE2530806A1 (de) Textiles flaechengebilde, insbesondere fuer sportbekleidung
DE1208167B (de) Unter Einlage einer Gimpe doppelt umnaehtes Knopfloch fuer elastisches Naehgut
DE374900C (de) Befestigung von Bespannungsstoffen, insbesondere fuer Luftfahrzeuge
DE425926C (de) Knopflochnaht
DE579906C (de) Haken- und OEsenband
DE860631C (de) Eckenband zum Befestigen der vorderen Kanten eines Bekleidungsstueckes
DE319639C (de) Kanteneinfassung
CH182383A (de) Mit Randwulst versehener bandartiger Träger für Ziehverschlüsse.
AT145014B (de) Elastischer Strumpf, Stutzen od. dgl.
DE385638C (de) Hosentraegerdoppelstrippe