CH185732A - Verfahren zum Polieren von Holz. - Google Patents

Verfahren zum Polieren von Holz.

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CH185732A
CH185732A CH185732DA CH185732A CH 185732 A CH185732 A CH 185732A CH 185732D A CH185732D A CH 185732DA CH 185732 A CH185732 A CH 185732A
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polishing
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Jost Fred
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Jost Fred
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    • B05D7/06Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to wood
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Description


  Verfahren zum Polieren von Holz.    Es ist bekannt, dass zu polierende Holz  flächen mit verschiedenen Porenfüllern grund  behandelt oder mit dünner Politur von Hand  oder mit der von Hand geführten     Polier-          nraschine        zupoliert    werden. Auf diese Weise  wird der zu polierende Gegenstand, das heisst  die zu polierende Fläche so oft poliert, bis  die gewünschte Feinheit erreicht wird, was  viel Mühe und Arbeit erfordert.  



  Durch die Handverarbeitung und die von  Hand geführten Poliermaschinen ist ein gleich  mässiges Auftragen des Polierfilms auf die  zu bearbeitende Fläche unmöglich, so dass  dadurch eine ungleiche Widerstandsfähigkeit  der polierten Fläche entsteht. Aus dieser  Behandlung ergibt sich, dass die derart be  handelten Flächen sehr oft einfallen, so dass  sie ein unansehnliches, mattes und löcheriges  Aussehen erhalten. Obwohl nun die jetzt       verwendeten    Poliermaterialien in bezug auf  Qualität bedeutend besser sind, als die be  kannten     Schellack-Polituren,    so ist doch  immer noch die Gefahr vorhanden, dass bei  diesen bereits bestehenden Verfahren die    polierte Fläche nicht genügend widerstands  fähig wird.  



  Diese     Übelstände    beseitigt die Erfindung  dadurch, dass ein flüssiger, keine festen Teil  chen enthaltender und in der Hitze fest  werdender Lack auf die zu polierende Fläche  gespritzt wird, worauf nach dem Trocknen  der zu polierende Körper unter Wärmezu  führung in einer Presse einem äussern Druck       ausgesetzt    wird.  



  Nachstehend ist das Polieren gemäss der  Erfindung in einer beispielsweisen Durchfüh  rungsart beschrieben  Die zu polierende Fläche wird leicht vor  grundiert; Löcher oder Risse werden aus  gebessert. Alsdann wird der zu polierende  Gegenstand ein- bis zweimal mit einem  flüssigen, keine festen Teilchen enthaltenden,  und in der Hitze fest werdenden Lack ge  spritzt. Wenn genügend trocken, wird der  polierte Gegenstand in eine Presse eingeführt  und unter Druck gesetzt, auf eine bestimmte  Temperatur erwärmt und nach einer bestimm  ten Zeit abgekühlt. Der sogbehandelte Gegen-      stand ist nun fertig poliert, so dass ein  Schleifen, Grundpolieren, Deckpolieren oder       Auspolieren    nicht mehr nötig ist.

   Es werden  somit sämtliche     Politurenverteiler    und Schleif  massen ausgeschaltet, wie auch die erforder  lichen Arbeitsgänge. Die Platten können aus  verschiedenen Metallen angefertigt werden  oder verschiedene metallene Überzüge auf  weisen. Die Presseplatten können sogar direkt  emailliert werden oder mit einer Glasplatte  versehen sein. Es können auch verschiedene  Platten aufeinander geschichtet werden.  Zwischen die Presseplatten können die zu  polierenden Gegenstände gelegt werden, so  dass grössere Serien miteinander poliert wer  den können. Die Wirkung des Verfahrens  ist, dass die gepresste, erhitzte Lackschicht  mit     glasplattenähnlichem    Hochglanz poliert  der Presse entnommen werden kann und  zwar ohne dass sie nachbehandelt zu werden  braucht.

   Durch das     vorbeschriebene    Verfahren  wird der Speziallack zähe und hart, und es  weist derselbe einen ganz hervorragenden    Verbund auf mit der Holzfläche, so dass ein  Abblättern oder Reissen der Politur nicht  mehr möglich ist. Im ferneren ist von grösster  Wichtigkeit, dass bei diesem Verfahren der  Lack eingefärbt werden kann und zwar in  den gewünschten Tönen, so dass dadurch  eine gleichmässige Färbung erzielt wird, so  dass ein Nachfärben der     Politurfläche    nicht  mehr nötig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Polieren von Holz, dessen zu polierende Oberfläche vorgrundiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein flüssiger, keine festen Teilchen enthaltender und in der Hitze fest werdender Lack auf die zu polierende Fläche gespritzt wird, worauf nach dem Trocknen der zu polierende Körper unter Wärmezuführung in einer Presse einem äussern Druck ausgesetzt wird.
CH185732D 1935-10-01 1935-10-01 Verfahren zum Polieren von Holz. CH185732A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0070267A3 (de) * 1981-07-10 1984-03-28 Ry AB Oberflächenbehandlung von Schichtmaterial

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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