CH185753A - Streutransformator zur Speisung von Leuchtröhren. - Google Patents

Streutransformator zur Speisung von Leuchtröhren.

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CH185753A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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  Streutransformator zur Speisung von Leuchtröhren.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  Transformator zur Speisung von Leucht  röhren, insbesondere     Hetalldampfentladungs-          röhren,    die den Strom in beiden Richtungen  durchlassen. In letzter Zeit sind     metall-          dampfgefüllte    Leuchtröhren mit hohem Wir  kungsgrad gebaut worden, von denen z. B.  die     Natriumdampflampen    und die Hoch  druckquecksilberdampfröhren besonderes In  teresse gefunden haben.  



  Bei Leuchtröhren im allgemeinen liegt  die     Zündspannung    viel höher als die Brenn  spannung. Es ist deshalb erforderlich, Mit  tel zum Herabsetzen der     Spannung    nach der  Zündung vorzusehen. Bisher wurden     meistens     Drosselspulen vorgeschaltet.     Wenn    man be  denkt, dass die     Spannung    auf weniger     als    die  Hälfte abfallen soll, so ist es klar, dass( die       Drosselspule    grosse     Abmessungen    haben muss  und zu hohen Verlusten     Anlass    gibt. Es ist  auch bekannt, den     Speisetransformator        als     Streutransformator z.

   B. mit zwischen den  beiden Wicklungen die Streuung vergrössern-    den, magnetischen Brücken     auszustatten,    wo  durch die Verluste herabgesetzt werden kön  nen. Die bekannten Streutransformatoren  haben jedoch immerhin noch     verhältnismässig     hohe Verluste, ein Nachteil, der     vornehmlich     bei Leuchtröhren der obenerwähnten Art mit  hohem Wirkungsgrad     ins    Gewicht fällt.

       Ins-          besondere    bei solchen Anlagen     besteht    also  eine wichtige Aufgabe darin, die     Transfor-          matorverluste        weitmöglichst    zu     verringern.     



  Die Kupferverluste eines Transformators  können bekanntlich dadurch     verringert    wer  den, dass man ihn als Spartransformator aus  bildet. Wenn man jedoch einen     Streutrans-          formator    in     Sparschaltäng    zu     verwenden          wünscht,    so ist das nicht ohne weiteres mit  Vorteil durchführbar, da die beiden Wick  lungen elektrisch nicht     getrennt    sind. Es  ergeben sich im allgemeinen eine schlechte       Ausnutzung    des Materials, hohe     Magnetisie-          rungsströme    und     Störungen    in benachbarten  elektrischen Apparaten.

        Gemäss der Erfindung sind zwei in     Spar-          schaltung    verbundene Spulen. vorgesehen,  von welchen die     eine    an die     Netzspannuug     anzuschliessen ist, die durch mindestens eine  magnetische Brücke getrennt     sind,    wobei die       Windungszahl    der obenerwähnten Spule       mindestens    zwei Drittel von der     andern.    be  trägt. Nur bei gleichen     Windungszahlen    ist  der die zweite Spule durchsetzende Kraft  fluss von der     Belastung        unabhängig    und dem  die erste Spule durchsetzenden gleich.

   Die       damit        verbundenen        Vorteile    werden bei nur  mässig verschiedenen     Windungszahlen    in  praktisch ausreichendem Masse erreicht.  



  Die Spulen können dabei     mit    zum An  schluss an Netze von etwas verschiedenen  Spannungen dienenden     Anzapfungen    ver  sehen sein.  



  Da stark verzerrte     Magnetisierungströme     auch im     Vollbelastungsbereiche    unerwünscht  sind, ist es     zweckmässig,    für den effektiven       Querschnitt    dieser Teile wenigstens     das          1,5fache    des Querschnittes des die     Wicklung     tragenden     Kernes    zu wählen.  



  Die Gleichheit und die Unabhängigkeit  der die beiden Spulen durchsetzenden Kraft  flüsse von der     Belastung        ermöglicht    die       günstige    Ausnutzung     des    magnetischen Ma  terials, bei sehr einfachem Aufbau des       Transformators,    da die Querschnitte der  Kerne, auf dem die Spulen angeordnet sind,  gleich sein können.

   Zweckmässig     wird    der  Transformator als     Manteltransformator    aus  gebildet, bei dem die beiden Wicklungen       nebeneinander    auf dem     mittleren        Kern    an  geordnet     und    durch     zwischen    diesem Kern  und den Jochen befindliche magnetische  Brücken getrennt werden.  



  Wenn die Netzspannung niedrig ist, ist  man veranlasst, die Anzahl von     Windungen     der an das Netz     angeschlossenen    Spule  zweckmässig etwas kleiner     als    die der     andern     Spule zu wählen.

   Hierdurch     wird    übrigens  der     Vorteil    erhalten,     dassi    die     Anzahl    von       Amperewindungen    für das Streufeld grösser  ist als bei gleichen     Windungszahlen    der  zwei Spulen, wodurch der Luftspalt zwi  schen den     Brückenstücken        und    den Kernen         bezw.    den Jochen grösser ausfallen kann.  Bei der Zurichtung der     Brückenstücke     braucht man also nicht die sonst erforder  liche Präzision einzuhalten und die Herstel  lung wird einfacher.  



  Der Unterschied zwischen den     Win-          dungszahlen    der zwei Wicklungen darf aber,  wie gesagt, nicht zu gross sein. Man kann  für die     Gesamtwindungszahl    das     2,5fache     jener der an     das    Netz angeschlossenen Spule  wählen. Da man,     beispielsweise    bei Na  triumdampflampen, für die Zündung zirka  440 Volt haben sollte, so wird man,     darüber     hinaus, für die Verwendung von niedrigen  Netzspannungen, z. B. von 172 Volt, An  zapfungen auf die     letzgenannte    Spule vorzu  sehen haben.  



  Das Diagramm des Transformators nach  der Erfindung, bei gleichen     Windungs-          zahlen,        ist    in     Fig.        l    dargestellt. Die Span  nung in der an das Netz     angeschlossenen     Spule ist durch den Vektor AB     angegeben.     Bei Leerlauf ist demnach .die Sekundärspan  nung durch     AC   <I>= 2 AB</I> gegeben.

   Bei zu  nehmender Belastung bewegt sich der End  punkt des Vektors<I>AD,</I> der die Sekundär  spannung bei     Belastung    darstellt, auf dem  Umfang eines Halbkreises mit     AC        als     Durchmesser.     DC    stellt die durch das Streu  feld in der zweiten     Wicklung    induzierte  Spannung dar.

   Zweckmässig ist es oft.. die  Verhältnisse so zu wählen, dass sich bei An  schluss der Leuchtröhren annähernd der     im.     Diagramm gezeichnete Zustand ergibt, wo  bei die Länge des Vektors     AC    ungefähr das       2,,5fache    der .des Vektors<I>AD</I> beträgt.     Prak-          tisch    vorkommende Werte für die     Zündspan-          nung        bezw.    die Brennspannung sind z. B.  440 und 180 Volt.  



  Es zeigt sich,     wie    schon oben erwähnt,       dasst    die Strecke     BD,    die     die    in .der zweiten  Wicklung induzierte Spannung darstellt,  bei zunehmender Belastung dieselbe Länge  beibehält, vorausgesetzt, dass die Wicklun  gen gleiche     Windungszahlen        haben.    Die  Dichte des Kraftflusses in dem diese Wick  lung tragenden     Kern        ist    also die gleiche bei      Leerlauf und Belastung und ist unabhängig  von der Verbrauchsspannung.  



  Es     zeigt    sich,     dass,    der     Streufluss,    der  durch     DC    gegeben ist, regelmässig beträcht  lich grösser als die andern Kraftflüsse ist.  Es     wird    daher, wie schon erwähnt, der effek  tive Querschnitt der magnetischen     Brücke     zweckmässig wenigstens gleich dem     1,5-          fachen    der Querschnitte der Kerne gemacht.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Transfor  mators nach der Erfindung ist in     Fig.    2  dargestellt. Der     Transformator    ist hier als       Manteltransformator    ausgebildet. 1 und 2  sind die nebeneinander auf dem     Kern    '3 an  geordneten. Spulen, die im Betriebe in Reihe  mit der     Belastung    geschaltet werden, und  von welchen 1 zum Anschluss an das Netz  bestimmt ist. Im Raume zwischen den Spu  len, dem Kern und den Jochen 4 und 5 sind  magnetische Brückenstücke 6 und 7 ange  ordnet, die aus lamelliertem Material aufge  baut sind und durch Luftspalte 8     bewz.    9  von den Jochen getrennt sind.

   Der Gesamt  querschnitt von 8 und 9 beträgt annähernd  das     1,5fache    des     Kernquerschnittes.    10 und  11,     bezw.    10 und 12' sind Klemmen für den  Anschluss des Netzes; die     Belastung    ist an  die Klemmen 10 und 13 anzuschliessen.  



  Dieses Ausführungsbeispiel hat überdies       gegenüber    manchen andern Streutransfor  matoren den     Vorteil,    dass nur wenig Streu  linien hinaustreten, so     dass    in den umgeben  den Gegenständen keine     Ströme,    die die Ver  luste in erheblichem Masse     erhöhen.        könnten,          induziert    werden. Der Transformator kann  deshalb in ein Blechgehäuse eingebaut wer  den. Es hat sieh gezeigt, dass dabei die Ver  luste nicht wie bei den     meisten    üblichen       Streutransformatoren:    zunehmen.

   Ein weite  rer Vorteil besteht darin, dass die Länge der       Brücken    gering ist, so     dass    auch die hierin  auftretenden zusätzlichen     Eisenverluste    ver  hältnismässig     niedrig    sind.  



  Eine     Leuchtröhre    kann bekanntlich     als          Generator    für hochfrequente     Schwingungen     arbeiten. Bei Verwendung des     Transforma-          tors        gemäss        Zeichnung    werden dadurch     je-          doch,        wie        es    sieh herausgestellt hat, prak-         tisch    keine     Rundfunkstörungen    verursacht,

    da für hochfrequente     Schwingungen    nur eine  schwache Kopplung     zwischen    den Wicklun  gen besteht. Eine Verbesserung in dieser  Hinsicht kann noch dadurch erreicht wer  den, dass man die Spule 2     in    zwei gleiche  Teile zerlegt,     zwischen    die die Belastung  geschaltet wird, wie in     Fig.    5 dargestellt ist.  



  Ein     zweites        Ausführungsbeispiel    des  Transformators nach der Erfindung ist in       Fig.3    dargestellt, Es sind dabei noch     zu-          sätzliehe    Wicklungen angeordnet, die für  die Lieferung des Heizstromes für die  Röhrenkathoden     bezw.    für die     Lieferung     einer     Zündungshilfsspannung    dienen kön  nen.

   Da der Heizstrom     umabhängig    von der       Belastung    sein     muss.,    sind die     Heizwicklun-          gen    14 und 15 nahe der Wicklung 1, die  von einem nahezu konstanten     Kraftfluss     durchflossen wird, angeordnet. Die-     Zünd-          wicklung        1,0    ist neben der Spule 2 angeord  net: der Spannungsabfall, der sich nach der  Zündung infolge der     etwas    grösseren     Win-          dungszahl    von 2 ergibt, ist selbstverständ  lich nicht von Nachteil.

   Da die Spannung  über die Wicklungen 14 und 15 verhältnis  mässig gering ist und     diese    also nur wenig  Windungen zu haben brauchen und der       Drahtquerschnitt    der .Spule 16 wegen der  geringen Stärke des sie durchfliessenden  Stromes nur sehr gering zu sein braucht,  nehmen diese Wicklungen nur wenig Raum  in     Ansprueh.     



       Fig.    4     ist    ein Schema der Schaltung.  Die Leuchtröhre 17 ist mit zwei Glüh  kathoden 18 und 19 versehen, die durch die  Wicklungen 14 und 1.5 gespeist werden.  



  Die     Zündelektrode    20     ist    über einen  hohen Widerstand 21 an die     Wicklung    16  angeschlossen. Die Wicklung 16 ist     in     Reihe mit der Wicklung 2 geschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Streutransformator zur Speisung von Leuchtröhren, die den Strom in. beiden Rich- tungen durchlassen und anfänglich eine viel höhere Spannung benötigen als im normalen Betriebszustand, dadurch gekennzeichnet, dass, zwei durch mindestens eine magnetische Brücke getrennte Spulen in Sparschaltung vorgesehen sind, von welchen die eine,
    an das Netz anzuschliessende, eine Windungs- zahl besitzt, die mindestens zwei Drittel der Windungszahl .der andern beträgt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Streutransformator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Wicklungen magnetische Brücken vorgesehen sind, deren Gesamtquerschnitt wenigstens das 1,5fache des Querschnittes des die Wicklung tragenden Kernes be trägt.
    2. Streutransformator nach Unteranspruch 1, ,dadurch gekennzeichnet, dass er als Manteltransformator ausgebildet ist, auf dessen mittlerem Kern die beiden Wick lungen nebeneinander angeordnet sind, und dass die Wicklungen durch zwischen dem Kern und den Jochen angeordnete magnetische Brücken getrennt sind. 3.
    Transformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens eine Spule mit Anzapfungen versehen ist. 4. Transformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Sekundär spule aus zwei Teilen besteht, zwischen denen die Belastung angeschlossen ist. 5.
    Transformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Windungs- zahl der an das Netz angeschlossenen .Spule etwas kleiner ist, als die der andern Spule. 6. Transformator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zusätzliche Wicklungen angebracht sind, die für die Lieferung von Heizströmen für die Röhrenkathoden dienen.
    7. Transformator nach Patentanspruch, ge kennzeichnet .durch eine zusätzliche Wick lung zur Lieferung einer Zündungshilfs- spannung. B. Transformator nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Teil des magnetischen Kreises, auf dem sich die an .das Netz anzuschliessende Spule befindet, mindestens eine Reiz- stromwicklung angeordnet ist.
    9. Transformator nach Unteranspruch 7, .dadurch gekennzeichnet, dass die Wick lung zur Lieferung der Zündungshilfs- spannung auf dem Teil des magnetischen Kreises angeordnet ist, auf dem sich die im Patentanspruch an zweiter Stelle er wähnte Spule befindet.
CH185753D 1934-10-03 1935-09-09 Streutransformator zur Speisung von Leuchtröhren. CH185753A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE851524C (de) * 1950-10-10 1952-10-06 Dominitwerke Transformator zum Betrieb von Gasentladungsroehren, insbesondere Leuchtstoff- und Quecksilberdampfroehren
DE1023527B (de) * 1954-04-01 1958-01-30 Philips Nv Einrichtung mit einer Gas- und/oder Dampfentladungsroehre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE851524C (de) * 1950-10-10 1952-10-06 Dominitwerke Transformator zum Betrieb von Gasentladungsroehren, insbesondere Leuchtstoff- und Quecksilberdampfroehren
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