CH185768A - Elektrische Beleuchtungslampe mit einem reflektierenden Kolbenteil. - Google Patents
Elektrische Beleuchtungslampe mit einem reflektierenden Kolbenteil.Info
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Description
Elektrische Beleuchtungslampe mit einem reflektierenden Kolbenteil. Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Beleuchtungslampe, bei der ein Teil der ]Kolbenoberfläche verspiegelt ist. Es ist bereits bekannt, elektrische Glühlampen mit normal ausgebildeten Kolben mit einem reflektierenden Kolbenteil zu versehen. Diese Spiegel können sowohl auf der Innenseite, als auch auf der Aussenseite angebracht werden. Unter einer "elektrischen Beleuchtungs lampe" ist eine Lampe zu verstehen, bei der die Lichtausstrahlung durch das Glühen eines Drahtes aus hochschmelzendem Metall, durch eine leuchtende Gasentladung oder dergleichen herbeigeführt wird.
Die elektrische Beleuchtungslampe nach der Erfindung ist, wie bereits erwähnt, mit einem reflektierenden Kolbenteil ausgestat-
EMI0001.0007
..stet <SEP> und <SEP> sendet <SEP> ein <SEP> durch <SEP> diesen <SEP> Teil <SEP> reflek :ahtbü.ndel <SEP> aus, <SEP> das <SEP> in <SEP> einer <SEP> Ebene
<tb> - <SEP> zu <SEP> der <SEP> Bündelachse <SEP> einen <SEP> sehr
<tb> im\-alen <SEP> Querschnitt <SEP> aufweist. <SEP> Der
<tb> WinkeI <SEP> der <SEP> Spitze <SEP> des <SEP> Bündelschnittes,
<tb> nach <SEP> des" <SEP> e <SEP> gemeasen, <SEP> hat <SEP> einen Höchstwert von 160 , während der Winkel an der Spitze des Schnittes nach der Neben ebene einen Maximalwert von 75 hat.
Das reflektierte Bündel, das praktisch räumlich eine Kegelform aufweist, wird also als Grundlinie eine Kurve langgestrecktex Form haben, wobei der Mittelpunkt diesex Grundlinienkurve in der Kegelachse liegt. Der Winkel an der Spitze dieses Kegels, ge messen in einer sich durch den Mittelpunkt des Kolbens und durch die längste Symme trielinie der Grundlinienkurve erstreckenden Ebene, hat einen Höchstwert von 160 . Diese Ebene ist im obigen und im folgenden mit "Hauptebene" bezeichnet. Der Winkel an der Spitze des Kegels, gemessen nach der senkrecht zur Hauptebene stehenden Ebene.
welche die kürzeste Symmetrielinie der Grundlinienkurve enthält und sich gleich falls durch den Mittelpunkt des Kolbens er streckt, hat einen Höchstwert von 75 . Diese Ebene ist im obigen und im folgenden mit "Nebenebene" bezeichnet. Die Symmetrie- alten der Grundlinienkurve sind nicht allzu buchstäblich aufzufassen. Es versteht sich, dass geringe Abweichungen von der reinen Form der Grundlinienkurve dabei vernach- lässigt werden.
. Wenn von der Längsase des Kolbens die Rede ist, so ist damit diel Längsachse des imaginären Kolbenkörpers ohne Hals und Sockel gemeint. Der Mittelpunkt des Kol bens ist durch den Schnittpunkt der Kolben längsase mit der Schnittlinie der Haupt und Nebenebene bedingt. Es folgt hieraus, dass es nicht wesentlich ist, wo der Kolben hals mit dem an ihm befestigten Sockel liegt.
Die Erfindung wird anhand der beilie genden Zeichnung, in der nur eine Ausf üh- rungsform des Erfindungsgegenstandes als Beispiel dargestellt ist, näher erläutert.
In Fig. 1 ist die Lampe nach der Erfin dung mit dem von ihr ausgestrahlten reflek tierten Lichtkegel schaubildlich dargestellt; Fig. 2 ist eine graphische Darstellung der Lichtintensität des reflektierten Bündels in der Hauptebene; Fig. 3 ist eine ähnliche Darstellung für die Nebenebene; Fig. 4 ist eine schaubildliche Darstellung der Lampe nach der Erfindung; Fig. 5 ist ein Schnitt des Kolbens nach der Hauptebene; Fig. 6 ist eine Unteransicht der Lampe.
In. Fig. 1 ist der von der Lampe ausge strahlte, reflektierte Lichtkegel dargestellt. In dieser Figur ist die langgestreckte Form des Lichtbündels ersichtlich. Infolge dieser gestreckten Form des Bündels erhält die Grundlinienkurve K auf der Ebene V gleich falls eine langgestreckte Gestalt. Der Win kel an der Spitze des Querschnittes des re- flektierten Bündels mit der Hauptebene, welche in dieser Figur schraffiert angegeben ist, hat einen Höchstwert von 160 .
Der Schnitt des reflektierten Bündels mit der gleichfalls schraffiert angegebenen Neben ebene hat einen Höchstwert von 75 . Aus der Figur ist herzuleiten, dass die Streuung der Lichtstrahlung in dem Masse grösser wird, als die Ebene, in der die Streuung be trachtet wird, einen kleineren Winkel mit der Nebenebene bildet.
Aus den Fig. 2 und 3 ist die Lichtinten sität des reflektierten Bündels klar eisicht lich. In Fig. 2 ist sie für die Hauptebene, und in Fig. 3 sind diese Werte für die Nebenebene dargestellt. Es sei bemerkt, dass die Figuren nicht in dem gleichen Massstabe gezeichnet sind. In den Fig. 2 und 3 sind als Winkel mit der waagrechten Alte die Winkel verstanden, welche die Lichtstrahlen des Bündels mit der waagrechten Ebene bil deng (mit andern Worten, die Winkel mit der senkrechten Alte bilden die Einfall winkel).
Als Polarkoordinate sind die jedem Winkel entsprechenden Werte der Lichtin tensität dargestellt. Es ist ersichtlich, dass bei einem Einfallwinkel grösser als 80 der Wert für die Intensität des reflektierten Bündels 0 wird, da der Winkel. an der Spitze des reflektierten Bündels einen Höchstwert von 160 hat.
Die Intensität des reflektierten Bündels nach der Nebenebene ist annähernd kon stant, was aus Fig. <B>3</B> ersichtlich ist.
Aus den Fig. 1, 2 und 3 folgt, dass die Lampe nach der Erfindung besonders für die Beleuchtung einer sich weit erstrecken den Oberfläche geeignet ist. Es kann eine solche Lampe zum Beispiel zur Strassenbe- leuchtung, Gebäudeanleuchtung usw. be nutzt werden.
In den Fig. 4, 5 und 6 ist eine Ausfüh rungsform der Lampe nach der Erfindung dargestellt. In diesen Figuren ist mit 1 der Glaskolben bezeichnet, an dem der Sockel 2 in üblicher Weise befestigt ist. In diesen Fi guren ist der Sockel als Bajonettsockel dar gestellt, es versteht sich aber von selbst, dass auch jede andere Sockelart Anwendung fin den kann.
In diesen Figuren ist der Kolbenhals samt dem an ihm befestigten Sockel in der Richtung der Kolbenase gezeichnet. Die An ordnung des Halses samt Sockel ist nicht wesentlich. Es könnte der Hals zum Beispiel auch im Mittelpunkt des reflektierenden Teils oder an einer sonstigen Stelle angeord net werden. Der Kolben 1 ist mit einem re flektierenden Teil 3 ausgestattet. Dieser Teil kann aus einem ;Silberspiegel bestehen, der an der Innen- oder an der Aussenseite des Kolbens angebracht sein kann.
Der Kolben ist- derart ausgebildet, dass die Querschnitte des reflektierenden Kolbenteils, nach senk recht zu der Hauptebene stehenden und sich durch den Mittelpunkt des Kolbens er streckenden Ebenen gemessen, desto mehr konkav werden, je mehr sie sich der Neben ebene nähern. In Fig. 4 ist ausserdem zur Erläuterung der Schnitt der Lampe mit der Hauptebene<I>HE</I> und der Nebenebene<I>NE</I> dargestellt.
Wenn man einen Schnitt nach der Hauptebene betrachtet, so besteht der reflek tierende Kolbenteil aus zwei sich über einen Sektorwinkel von 20 bis 40 erstreckenden Parabelteilen. Diese Teile sind in Fig. 5 mit <I>AB</I> und<I>CD</I> bezeichnet. Die Axen dieser Teile werden durch die Linien<I>AD</I> und CB gebildet.
Der zwischen diesen Parabelteilen befindliche reflektierende Kolbenteil (in der Zeichnung mit AEC bezeichnet), weicht in dem Sinne von einem Kreis mit dem Mittel punkt<I>M</I> und dem Radius N <I>A</I> ab, dass der Abstand des Mittelpunktes vom Kolben umso grösser wird, je mehr man sich der Neben ebene nähert (ME grösser als<I>MA).</I> Im allgemeinen wird der Glühkörper in der Mitte des Kolbens angeordnet. Es ist da bei möglich, einen geraden Glühkörper zu verwenden.
Wenn dieser so stark zusammen gedrängt werden kann, dass seine Länge an nähernd das 0,15fache der Länge der Kolbenaxe beträgt, so ist es möglich, den Glühdraht nach der Kolbenaxe anzuordnen.
Falls aber eine solche Zusammendrängung, zum Beispiel infolge einer zu hohen Netz- spannung nicht möglich ist, so ist es erfor- dezfs, den Glühkörper in der Hauptebene, und zwar senkrecht oder ungefähr senkrecht zu der Schnittlinie der Haupt- und Neben ebene anzuordnen, wobei ein gerader oder ein V-f örmiger @ Glühkörper verwendet wird.
Im letztgenannten Fall müssen die Schen kel des V-förmigen Glühdrahtes mit den Achsen des parabolischen Kolbenteils zu sammenfallen, wodurch vermieden wird, dass das unmittelbar vom Glühkörper aus gestrahlte Licht eine blendende Wirkung hat.
Auch kann der Glühkörper in der Schnittlinie der Haupt- und Nebenebene oder etwas ausserhalb des Mittelpunktes des Kol bens liegen, obgleich grössere Abweichungen die Lichtverteilung ungünstig beeinflussen.
Es ist im allgemeinen erwünscht, dass der Glühkörper in dem Sektor liegt, der von einem Teil des reflektierenden Kolbenteils und von sich .durch die Axen des paraboli schen Kolbenteils erstreckenden und sich in der Kolbenlängsaxe schneidenden Ebenen begrenzt wird. Der auf diese Weise be grenzte Kolbenteil bildet einen Sektorwinkel von weniger als 180 . Auch kann der Glüh körper in den innern Begrenzungsebenen dieses Kolbenteils liegen.
Der Glühdraht 7 der Lampe nach den Fig. 4, 5 und 6 zeigt die vorerwähnte V- Form und liegt derart in der Hauptebene, dass die Spitze des V dem durchsichtigen Kolbenteil zugekehrt ist.
Der Mittelpunkt des Glühkörpers befin det sich in dem Schnittpunkt der Kolben längsaxe und der Schnittlinie der Haupt- und Nebenebene, also in der Mitte des Kol bens. Die Schenkel des V liegen in den Ach sen der benachbarten Parabelteile <I>AB</I> und <I>CD</I> (siehe Fig. 5). Der Glühkörper wird von den Poldrähten 4 und 5 getragen und durch das am Stützdraht ,6 befestigte Drähtchen 8 in der V-Form gehalten.
Der Kolben kann mit einer Riffelung 9 oder sonstigen Streuungsmitteln zur Errei chung eines gleichmässigeren Lichtes ver sehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Beleuchtungslampe mit einem reflektierenden Kolbenteil, dadurch gekenn zeichnet, dass das von dem reflektierenden Kolbenteil reflektierte kegelförmige Licht- Bündel in einer Ebene senkrecht zu der Bündelachse einen sehr langen, schmalen Querschnitt hat, wobei die Kegelase im. Mit telpunkt dieser Querschnittskurve gelegen ist, während der Winkel an der Spitze des Schnittes,nach der von dem Kolbenmittel punkt und der längsten bezw. kürzesten Symmetrielinie der Bündelgrundlinienkurve in einer die Bündelase enthaltenden Haupt bezw. Nebenebene einen Maximalwert von 160' bezw. 75 hat. UNTERANSPRÜCHE 1. Beleuchtungslampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,.dass die Inten sität der Strahlung in der Hauptebene nach den äussern Bündelteilen hin stark z<U>unimm</U>t.z. Beleuchtungslampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Inten sität der in einer Nebenebene liegenden Strahlen zur Hauptsache gleichbleibend ist.B. Beleuchtungslampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in senkrecht zu der Hauptebene liegen den und sich durch den Mittelpunkt des Kolbens erstreckenden Strahlen eine umso grössere Streuung erhalten, je grösser der Winkel ist, den sie mit der Nebenebene bildet. 4.Beleuchtungslampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Quer schnitte des reflektierenden Kolben teils, gemessen nach senkrecht zu der Hauptebene stehenden und sich durch den Mittelpunkt des Kolbens erstrecken den Ebenen, umso konkaver werden, je mehr sie sich der Nebenebene nähern.5. Beleuchtungslampe nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schnitt des reflektierenden Kolben teils, nach der Hauptebene gemessen, aus zwei sich über einen 8ektorwinkel von etwa 20 bis 40 erstreckenden Pa- rabelteilen und einer zwischenliegenden gekrümmten Linie besteht, die von der Kreisform derart abweicht, dass der Ab stand zum Mittelpunkt des Kolbens nach der Nebenebene zu grösser wird-. 6.Beleuchtungslampe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Glüh- draht innerhalb des Kolbenteils liegt, der von dem reflektierenden Kol benteil und den beiden sich durch die Parabelachsen erstreckenden Ebenen be grenzt wird, die sich in der Kolben längsachse schneiden, - derart, dass der auf diese Weise gebildete Sektorwinkel kleiner als 180 ist. 7. Beleuchtungslampe nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gühdraht in den innern Begrenzungs ebenen des begrenzten Kolbenteils liegt. B.Beleuchtungslampe nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühdraht in der Kolbenlängsachse liegt. 9. Beleuchtungslampe nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühdraht in der Hauptebene, und zwar senkrecht zu der Schnittlinie der Haupt- und der Nebenebene liegt. 10. Beleuchtungslampe nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühdraht in der Hauptebene liegt und V-förmig ausgebildet ist, wobei sich die Schenkel koaxial zu den Axen der benachbarten parabolischen reflek tierenden Teile erstrecken. 11.Beleuchtungslampe nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühdraht in der Schnittlinie der Haupt- und der Nebenebene liegt. 12. Beleuchtungslampe nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der durchscheinende Kolbenteil mit einer Riffelung versehen ist, welche die Licht ausstrahlung gleichmässiger macht.
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