CH185771A - Vorrichtung zum Reinigen und Aufbewahren von Zahnprothesen. - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen und Aufbewahren von Zahnprothesen.

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CH185771A
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CH
Switzerland
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Gunther Dr Phil Parizot
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Gunther Dr Phil Parizot
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
    • A61C17/036Cleaning devices for dental prostheses removed from the oral cavity

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Description


  Vorrichtung zum Reinigen und Aufbewahren von Zahnprothesen.    Zahnprothesen sind im Munde der Ein  wirkung von anhaftenden Speiseresten und  einem allmählich entstehenden,     schwerlös-          lichen    Schleimbelag (weichem     Zahnstein)     ausgesetzt, der der Entwicklung einer ausser  ordentlich grossen Anzahl von Bakterien  förderlich ist, so     dass    ein wirklicher Herd  von Bakterien     entstehen    kann.  



  Zwecks Reinigung wird bisher die Zahn  prothese, die während der Nacht aus .dem  Munde entfernt werden muss, in ein Glas  Wasser eingelegt. Dies genügt aber für eine  hinreichende und hygienisch tadellose Reini  gung nicht. Ferner     ist    die Prothese dabei       andern    Personen ersichtlich, was dem Be  sitzer oft peinlich ist.     Ausserdem    ist es um  ständlich, die     Prothese    aus einem mit Wasser  gefüllten Glas zu     entnehmen.     



  Die Erfindung bezweckt diese     Nachteile          beheben.    Sie     betrifft    eine Vorrichtung       zum        Reinigen    und Aufbewahren von Zahn  prothesen, die einen Prothesenhalter besitzt,  der in     einem    dazu gehörenden, flüssigkeits-    dicht schliessbaren     Behälter    zur Aufnahme  von     Reinigungsflüssigkeit-einsetzbar    und     aus     demselben herausnehmbar ist.  



  Diese Vorrichtung kennzeichnet sich da  durch,     dass    der Prothesenhalter mit min  destens einem die Prothese festzuhalten     be-          stimmten    Klemmorgan versehen ist, welches  so ausgebildet und angeordnet ist, dass die  Prothese im     Prothesenhalter    unabhängig von  dessen Einführung in den Behälter festge  klemmt werden kann, damit die Prothese so  wohl beim Aufbewahren im     Behälter,    als  beim Einsetzen in denselben und Heraus  nehmen aus demselben in festgeklemmter  Lage gehalten wird.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind bei  spielsweise drei Ausführungsformen des Er  findungsgegenstandes     veranschaulicht.     



       Fig.    1     ist    ein senkrechter Schnitt durch  die     Vorrichtung    gemäss der ersten Ausfüh  rungsform, welcher Schnitt längs der Linie       I-I    von     Fig.    2, aber mit     aufgesetztem     Deckel,     ausgeführt    ist;           Pig.    2 ist ein     waagrechter    Schnitt nach  der Linie     II-II    von     Fig.1;          Fig.    3 ist eine Endansicht des bei der  Ausführungsform gemäss     Fig.    1 und 2 ver  wendeten Halters mit der Unterlage für die  Zahnprothese;

         Fig.    4 ist eine Endansicht, und       Fig.    5     ein    Grundriss des Halters gemäss  der zweiten     Ausführungsform    des Erfin  dungsgegenstandes;       Fig.    6     ist    eine     Endansicht        und          Fig.    7 eine Seitenansicht des Halters ge  mäss der     ,dritten    Ausführungsform.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    1  bis 3     ist    1 der Behälter, der durch einen  Deckel 2     flüssigkeitsdicht        zuschliessbar    ist.  Eine für die Auflage der Zahnprothese be  stimmte Unterlage 4 in Form einer     Boden-          platte    ist mit zwei nach oben     gerichteten     Ständern 5 versehen, die an ihren obern En  den durch ein Joch 6 miteinander     vereinigt     sind.

   Auf den Ständern 5 ist ein     auf        .die     Unterlage 4 zu und von     dieser    weg ver  schiebbarer Halter     angebracht,.    der aus zwei       Endstücken    7 besteht, die miteinander durch  zwei Versteifungen 8 verbunden     sind.    Zwi  schen den Endstücken 7 sind Schrauben  federn 10 gespannt. Diese können ihrerseits  gegebenenfalls     vermittels    ähnlicher Federn  miteinander     verbunden    sein. Der Halter<B>7,8</B>       ist    auf den Ständern 5 mit solcher Reibung  verschiebbar, dass er . selbstsperrend wird.

    Auf der Oberseite des     Joches    6 ist     -das    eine  Ende     einer        Blattfeder    11 befestigt. Anstatt  auf dem Joch kann die     Blattfeder    an der  Unterseite der     Unterlage    4 befestigt sein.  



  Die     beschriebene    Vorrichtung wird auf  folgende Weise     verwendet:     Wenn man die     verwendete    Zahnprothese  reinigen     will,    entfernt man den Deckel 2 von  dem Behälter 1 und hebt     vermittels    des  Joches     6,den        Halter    7; 8 mit der Unterlage 4  aus dem Behälter. Dann legt man die Pro  these P auf die Unterlage 4 und schiebt den  Halter 7, .8 gegen die Prothese, bis die Fe  dern 10 unter     Spannung    diese gegen die  Unterlage 4 drücken.

      Durch die     Verschiebbarkeit    des Halters  7, 8 an den Ständern 5 ist es möglich., die  Vorrichtung für Zahnprothesen verschiedener  Form und Grösse zu verwenden.  



  Wenn die Prothese auf der Unterlage  festgeklemmt worden     ist,    wird diese     mittels     des Halters in den     Reinigungsflüssigkeit     aufnehmenden Behälter 1 angebracht, wo  nach der Deckel 2 aufgesetzt     wird.    Die  Reinigungsflüssigkeit     weicht    dann, z. B.  während der Nacht, den im Wasser unlös  lichen     Schleimbelag    (weichen Zahnstein)  derart auf, dass dieser schliesslich nur lose  auf der Prothese liegt und durch     Schütteln     leicht wegfällt.

   Beim     Schütteln    muss man  darauf Acht geben, .den zugeschlossenen  Behälter 1 so zu fassen, dass der Deckel 2       seinen    Platz nicht verlässt. Indem die Unter  lage 4 und -der     Halter    7,. 8 in dem Behälter  durch den Deckel 2     bezw.    die Blattfeder 11  festgehalten sind, werden sie nebst der Pro  these in ihrer Lage während des     Schüttelns     gesichert.  



  Will man die Prothese aus dem Behälter  herausnehmen, so entfernt man den Deckel 2  vom Gehäuse 1 und hebt     vermittels    des       Joches    6 die Prothese zusammen mit dem  Halter 7, 8 und der Unterlage 4 heraus.  Wenn erforderlich, kann man dann die Pro  these unter einer Wasserleitung abspülen,  wobei man das     Joch,6    hält.  



  Nachdem der Halter 7, 8 von der Pro  these weg verschoben worden     ist,    kann diese  entfernt werden.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.4     und 5 ist .der Halter 7, 8 mit einer Anzahl  von     einerends    an den     .Stegen    8     angenieteten          Blattfedern    14 versehen, die dazu     bestimmt          sind,    die Prothese gegen     die    Unterlage 4 zu  drücken.  



  Gemäss der in     Fig.    6 und 7 gezeigten  Ausführungsform ist der mit Federn 10       bezw.    14 versehene Halter 7, 8 durch     ein     elastisches Band oder einen elastischen Faden  12 ersetzt; der in     Aussparungen    13 .der  Ständer 5     eingelegt        werden    kann     und    dazu       bestimmt    ist, die Prothese gegen die Unter  lage 4 gedrückt zu halten.      Die gezeigten und beschriebenen Ausfüh  rungsformen der Vorrichtung können     ip     vielen Hinsichten innerhalb des Rahmens  der Erfindung abgeändert werden. So kön  nen z.

   B. statt der Schraubenfedern 10 etwa  Gummibänder oder dergleichen verwendet  werden. Die Federn oder die Gummibänder  können auch durch andere elastische oder  nachgiebige Organe, z. B. einen oder mehrere  Gummischwämme oder     luftgefüllte    Gummi  kissen, ersetzt werden. Ferner kann man  zwischen den Ständern 5 und den darauf ver  schiebbaren Teilen des Halters 7, 8 Blatt  federn oder dergleichen anbringen, derart,  dass immer genügende     Reibung    erhalten  wird, damit der Halter in eingestellter Lage  bleibt. Man kann auch den Halter 7, 8 mit  Schrauben versehen,     ,die    gegen die Ständer  5 angesetzt werden können, zum Verriegeln  des Halters 7, 8 nach der Einstellung.

   An  statt auf den Ständern 5 kann der Halter  7, 8 auf drehbar gelagerten Schraubenspin  deln angebracht sein, die bei Drehung den  mit     Muttergewinden    versehenen Halter ver  schieben. Auf der Unterlage 4 können z. B.  Anschläge zur Verhinderung der Verschie  bung der Prothese in der Ebene der Unter  lage angeordnet sein. Das Joch 6 kann  federnd und aufwärtsgebogen sein, so     dass    es,  beim Anbringen des Deckels die Unterlage 4  mit dem Halter 7, 8 in dem     Behälter    nach  Einführung in den letzteren festklemmt.  Hierdurch wird die Feder 11 überflüssig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Reinigen und Auf bewahren von Zahnprothesen, die einen Pro thesenhalter besitzt, der in einem .dazu ge hörenden, flüssigkeitsdicht schliessbaren Be hälter zur Aufnahme von Reinigungsflüssig keit einsetzbar und aus demselben heraus nehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Prothesenhalter mit mindestens einem die Prothese festzuhalten bestimmten Klemm- organ versehen ist, welches so ausgebildet und angeordnet ist, dass die Prothese im Prothesenhalter unabhängig von dessen Ein führung in den Behälter festgeklemmt wer den kann, damit die Prothese sowohl beim Aufbewahren im Behälter,
    als beim Ein setzen in denselben und Herausnehmen aus demselben in festgeklemmter Lage gehalten wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Prothesen halter eine Unterlage (4) für die Pro these und einen auf diese Unterlage zu und von ihr weg bewegbaren Teil (8 bezw. 12) aufweist, der mit dieser letzteren ver bunden ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Unterlage (4) verbundene Teil (8 bezw. 12) so eingerichtet ist, dass er die Prothese federnd auf der Unterlage festzuhalten vermag.
CH185771D 1934-10-22 1935-09-18 Vorrichtung zum Reinigen und Aufbewahren von Zahnprothesen. CH185771A (de)

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