Registrierkasse. an kennt Registrierkassen, bei welchen. die verschiedenen Vorrichtungen zwischen zwei Seitenplatten montiert sind, die zusam men mit einer Anzahl Querstreben ein Trag gestell bilden, auf welchem Abdeckplatten befestigt sind, die ein die Registrierkassen teile umgebendes Gehäuse bilden.
Obschon bei solchen Registrierkassen alle oder ge wisse auf dem Traggestell befestigte Ab- deekplatten unabhängig voneinander weg genommen wenden können, um die verschiede nen Teile des Kassenwerkes zugänglich zu machen, sind die Seitenplatten des Trag gestelles von den Gehäuseplatten nicht ab gedeckt, so dass diese fein bearbeitet werden müssen, um der Registrierkasse ein gutes Aussehen zu verleihen. Anderseits muss beim Zusammenbau solcher Registrierkassen grosse Sorgfalt verwendet werden, um diese bear beiteten Teile nicht zu beschädigen, was umständlich ist.
Nan hat auch schon vorgeschlagen, das Triebwerk und das Gestell der Registrier- hasse mit einem Gehäuse zu umgeben, wel ches aus verschiedenen zusammengebauten Teilen besteht. Bei so ausgebildeten Regi strierkassen ist es-jedoch nicht möglich, ein zelne Teile unabhängig von allen andern Gehäuseteilen wegzunehmen, was zur Folge hat, dass, falls der eine oder andere Teil des Triebwerkes zum Beispiel einer kleinen Ein stellung bedarf, das ganze Gehäuse wegge nommen werden muss, um diesen betreffenden Teil zugänglich zu machen.
Die Erfindung bezweckt die oben ge nannten Nachteile zu beseitigen. Sie betrifft eine Registrierkasse, bei welcher das Trieb werk zwischen einem Paar unbearbeiteter Seitenplatten aus Blech angeordnet ist und von diesen Platten getragen wird, die durch mit ihnen verbundene Querstreben im Ab stand voneinander gehalten werden, und welche ein äusseres, aus Abdeckplatten be stehendes Gehäuse für das Triebwerk auf weist.
Diese Registrierkasse kennzeichnet sich erfindungsgemäss dadurch, dass! die ge- nannten Abdeckplatten unabhängig vonein ander abnehmbar sind, zum Zwecke, die ein zelnen Teile des Registrierkassentriebwerkes zugäugig zu machen, ohne dass dabei die an dern Abdeckplatten entfernt zu werden brauchen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Registrierkasse in schaubildlicher Darstellung; Fig. 2 zeigt gleichfalls in schaubildlicher Darstellung die einzelnen Gehäuseteile für die Registrierkasse und deren Schublade ge trennt voneinander;
Fig. 3 ist ein Schnitt durch die rechte Seite der Registrierkasse und ihres Gehäuses, der unmittelbar an der Innenseite der rech ten Zählwerkseitenplatte durchgeführt ist und vor allem die Hauptzählwerkteile, das abnehmbare Anzeigegehäuse und die An zeigeeinrichtung veranschaulicht;
Fig. 4 ist eine Seitenansicht von rechts nach Abnahme der rechten Seitenplatte, ge wisser Teile des Triebwerkes, des Anzeige gehäuses. und der Anzeigevorrichtung; Fig. 5 zeigt einen Teil der Verriegelungs- einrichtung für die Schublade im Grundriss;
Fig. 6 zeigt schaubildlich die Registrier- kasse bei abgenommener Anzeigevorrichtung und angehobener Deckelplatte; Fig. 7 zeigt die Verriegelungseinrichtung für die Deckelplatte von der Innenseite der Registrierkaese aus nach vorn zu gesehen; Fig. 8 zeigt die Registrierkasse nach Fortnahme eines Teils des Gehäuses in schaubildlicher Darstellung, so dass die Ge samtanordnung erkennbar ist.
Registrierkassentriebzoerk. Die Ausgestaltung des Registrierkassen triebwerkes ist nicht Gegenstand vorliegen der Erfindung. Dasselbe ist in der schweiz. Patentschrift Nr. 185781 näher beschrieben. Dennoch soll das Triebwerk kurz beschrieben werden, .damit die dargestellte Registrier kasse besser verständlieh wird. Im einzelnen wird aber bezüglich des Triebwerkes auf die vollständige Beschreibung in der vorerwähn ten Patentschrift verwiesen.
Das Triebwerk der Registrierkasse ist nicht im Innern eines Gussrahmens angeord net, sondern liegt zwischen einer rechten (2) und einer linken (1) unbearbeiteten Seiten platte aus Blech, die das gesamte Triebwerk aufnehmen und durch rohrförmige Querstre ben 3 und verschiedene Teile des Triebwer- lzes bildende Achsen im Abstand voneinan der gehalten werden.
Durch diese Anord nung wird nicht nur der Zusammenbau, die Überwachung und die Instandsetzung der Kasse erleichtert, sondern auch an Gewicht und Herstellungskosten gespart, insbesondere bei der Massenherstellung.
Das Registrierka.ssentriebwerk weist zwei Reihen niederdrückbarer Tasten 4 der erfor derlichen Zahlengruppen auf, die auf einer Querachse 6 gelagert sind. Diese Achse ist an den Seitenplatten 1 und 2 befestigt. Die Tasten sind hinreichend lang und ragen nach vorn durch das Gehäuse hindurch, das noch weiter unten beschrieben werden wird. Am Ende der Tasten sind die üblichen Finger platten vorgesehen.
Druckfedern 7 wirken auf die Tasten und bewegen diese im Uhr- zeigersinne (Fig. $) um ihre Achsen. Die Tastenbewegung wird durch eine Querleiste 8 begrenzt.
Jede Taste besitzt einen nach hinten und oben gerichteten Arm 9, der mit einer hohlen Querachse 11 zusammenwirkt. Diese Querachse wird an jedem Ende von je einem Arm eines Vollhubhebels 12 getra gen, welche Hebel dicht neben den Seiten platten 1 und 2 auf der Achse & gelagert sind.
Die Schwenkbewegung der Hebel 12 und der Achse 11 wird durch bogenförmige Schlitze 1.31 begrenzt, die in den Seitenplatten angeordnet sind und durch die die Enden der Achse 11 hindurchragen. Auf die Hebel 12! wirken im Uhrzeigersinne (Fig. 3) stän dig Federn 14 ein, die am Ende der untern Arme 15 der Vollhubhebel 12 angreifen. Die obern Enden der Hebel 12 tragen Vollhub segmente 16, die mit Klinken 17 zusammen wirken, s9 dass! bei jeder Sehwingbewegung der Hebel 12 ein voller Hub vollführt wer den muss.
Aus dem Vorstehenden folgt, dass beim Niederdrücken irgend einer Taste 4, deren hinterer Arm 9 die Achse 11 nach vorn driiekt und damit die Hebel 12 entgegen dem Uhrzeigersinne (Fig. 3) und entgegen der Wirkung der Federn 14 schwenkt. Wenn unter dem Zwange der Vollhubsegmente und Klinken ein voller Hub ausgeführt worden ist, werden die niedergedrückten Tasten durch Federn 7 und die Hebel 12 durch Federn 14 in die Ausgangsstellung zurück geführt.
<I>Tastenkuppler.</I> Im wesentlichen quer durch die ganze Registrierkasse erstreckt sich ein Tasten kuppler 18, der auf der Achse 11 gelagert ist und eine nach hinten und unten gerich tete lippenförmige Kante 19 aufweist, die mit nach oben ragenden Ansätzen 21 der Tastenhebel zusammenwirkt. Auf den Tastenkuppler wirkt im Uhrzeigersinne (Fig. $) ein Paar Federn 22, so dass die lip- penförmige Kante 19 für gewöhnlich in die Bewegungsbahn der Ansätze 21 gedrückt wird.
Die lippenförmige Kante muss sich frei über die Ansätze 21 der nicht niedergedrück ten Tasten hinwegbewegen. Der Tasten kuppler wird aber, wie Fig. 3 zeigt, im Ab stand von den Tastenansätzen 21 gehalten, und zwar mittels nach vorn gerichteter Arme 23, die an beiden Enden des Tastenkupplers sitzen und mit Zapfen 24 zusammenwirken, wenn sich die Registrierkasse in der Nor malstellung befindet. Die Zapfen 24 sitzen an den Seitenplatten 1. und 2 und sind nach innen gerichtet.
Bei der durch ein vollständiges Nieder drücken einer Taste verursachten Vorwärts- bewegung der Achse 11 entfernen sich die nach vorn gerichteten Arme 23 von den Zap fen 24, und .der Tastenkuppler kann daher unter dem Einfluss der Federn 22 im Uhr zeigersinne sich drehen. Dabei fällt der Tastenkuppler hinter die Ansätze 21 aller niedergedrückten Tasten und bleibt während des ganzen Abwärts- und Rückhubes der Tasten in dieser Stellung. Am Ende des Rückhubes wirken die Arme 23 wieder mit .
den Zapfen 24 zusammen und schwenken den Tastenkuppler entgegen dem Uhrzeigersinne um .die Achse 11, so dass, er die Ansätze 24 wieder freigibt. Der Tastenkuppler 18 sorgt also dafür, daZ alle niedergedrückten Tasten einen vollständigen Abwärtshub vollführen müssen, bevor der Rückhub 'beginnt; denn der Kuppler kuppelt alle niedergedrückten Tastenhebel mit. dem Vollhubhebel 12.
Der Kuppler sorgt ferner dafür, dass' nur eine Taste einer Gruppe teilweise niedergedrück ter Tasten vollständig nach unten gedrückt zu werden braucht, um alle niedergedrück ten Tasten einen vollen Hub vollführen. zu lassen, das heisst der Tastenkuppler ermög licht die Überführung mehrerer Tasten in die Vorbereitungsstellung.
Das obere Ende jedes Tastenhebels be sitzt einen Steuerschlitz 26. Die einzelnen Steuerschlitze weisen verschiedene Schräg stellungen und Tiefen auf und bilden die Mittel zum Antrieb der Zählwerke 2,7 und der Anzeige- oder Buchstabenscheiben, wie noch beschrieben werden wird.
<I>Abnehmbare</I> Anzeigeeinrichtung. Jeder der Hebel 12 besitzt-einen, nach hinten und oben gerichteten Arm<B>3,0,</B> der einen Zapfen 31 trägt.. Jeder dieser Zapfen ragt in einen Steuerschlitz 32, der in jedem von zwei Hebeln 33 sitzt, die auf einer sich quer durch die Registrierkasse erstreckenden . Achse 3'4 schwenkbar sind. Die Steuer schlitze 32 sind so ausgestaltet, dass, die $ebel 3,3 zu Beginn des Niederdrückens einer Taste bewegt werden, danach aber bis zum Ende des Rückhubes der Taste nicht mehr.
Die obern Arme -der Hebel 33 tragen Zahnsegmente 36, die mit Ritzeln 3,7 käm men. Auf jeder Seite der Registrierkasse ist ein derartiges R.itzel vorgesehen, das auf an den Seitenplatten sitzenden Zapfen. drehbar gelagert ist.
An jedem Ritzel 37 sitzt ein Arm 38, der mit einer Anzeigeleiste 39 durch ein Zwischenglied 41 in Verbindung steht, so dass bei der Drehung des Ritzels 37 die Leiste 3,9 hin- und herbewegt wird. Die Leiste 3.9 erstreckt sich quer über die Breite der Registrierkasse und ist, geführt von einem gabelförmigen Gleitstück 42', senkrecht auf- und niederbewegbar.
Jeder Arm der Leiste 3.9 weist eine Mehrzahl seitlicher Haken 44 auf, die wahlweise mit Anzeige scheiben 46, (Fig. 8) zusammenwirken, die in Anzeigeecheibenbehältern 47 untergebracht sind. Die Behälter sind paarweise vorgese hen, und zwar ist je ein Behälter eines Paares an der Vorderseite und ein Behälter an der Hinterseite der Maschine vorgesehen, so dass die Anzeigescheibe sowohl von der Vorder-. als auch von der Rückseite der Maschine her lesbar sind.
Aus Vorstehendem ergibt sich, dass beim anfänglichen Niederdrücken einer Taste 4 die Leiste 39 gesenkt wird; währenddes übrigen Teils des Abwärtshubes der Tasten bezw. wenn sich die Zapfen '31 in dem konzentri schen Abschnitt der Steuerschlitze 32 befin den, steuern die Tastenhebel die Zählwerke.
Während des ersten Teils des Rückhubes steuern die Tastenhebel die Anzeigescheiben- behälter. Am Ende des Rückhubes wird die Leiste 39 wieder in die Ausgangsstellung angehoben, wobei sie die richtigen Anzeige scheiben mitnimmt, so dass( auf diese Weise der durch die niedergedrückten Tasten be- stimmte Betrag angezeigt wird.
Fortfall <I>der</I> Anzeigeeinrichtung.
In manchen Fällen ist es nicht nötig, eine Anzeigeeinrichtung vorzusehen. Bei der vor liegenden Registrierkasse ist eine solche Ab- änderung derselben bei geringster Änderung der Registrierkassemöglich. Eine so geänderte Registrierkasse ist in den Fig. 4 und 6 darge stellt.
Aus diesen Abbildungen geht hervor, dass es zur Herstellung einer Registrierkasse ohne Anzeigescheiben nur nötig ist, die An zeigeeinrichtung fortzulassen, indem die An zeigescheibenleiste 39 mit ihrem gabelför migen Gleitstück 42, die Zwischenglieder 41, ,die Arme 38, die Räder 37, die Sektorarme 36, die Anzeigescheiben und die Anzeige scheibenbehälter abgenommen. werden.
Die untern Arme der Hebel 3:3, die je einen Steuerschlitz 3.2 aufweisen, müssen: in dem Triebwerk verbleiben, da diese Arme, wie noch zu erörtern sein wird, auch andere Vor gänge steuern.
Tasteariegel. Es ist nötig, eine Einrichtung vorzusehen, mit .deren Hilfe das Niederdrücken. von Tasten verhindert wird, wenn eine Taste vollständig niedergedrückt wird. Während des ersten Teils der Abwärtsbewegung einer Taste tritt der Tastenkuppler 18 (Fig. 3) hinter die Ansätze 21 aller niedergedrückten Tasten. Beim weiteren Niederdrücken der Taste werden alle schon niedergedrückten Tasten durch diese einzige Taste mitgenom men.
In diesem Augenblick müssen alle nicht niedergedrückten Tasten verriegelt sein.
Zu diesem Zweck ist eine Querleiste 50 (Fig. 3) vorgesehen, die um an den beiden Seitenplatten der Kasse vorgesehene Zapfen 51 schwenkbar ist. Die Leiste besitzt für je den Tastenhebel einen nach oben ragenden Ansatz 52; jeder Ansatz kann mit einem Zäpfen 53; zusammenwirken, der seitlich an jedem Tastenhebel vorgesehen ist. Für ge wöhnlich wird die Leiste 50 mittels einer Feder 54 in der unwirksamen Stellung ge halten. Diese Feder hat das Bestreben, die Leiste entgegen dem Uhrzeigersinne (Fig. 3) um die Zapfen 51 zu drehen.
Zu Beginn des Niederdrückens einer Taste werden aber die Hebel '33' entgegen dem Uhr- zeigersinne geschwenkt, so dass die von den untern Fingeransätzen getragenen Zapfen 5,6 mit nach vorn gerichteten Fingern 57 der Leiste<B>50</B> zusammenwirken. Dabei wird letz tere, wenn die niedergedrückte Taste die Vor bereitungsstellung durchläuft. im Uhrzeiger sinne geschwenkt.
Auf diese Weise wird er reicht, dass die Ansätze 52'. der Leiste mit den Zapfen 53 aller nicht niedergedrückten Tasten zusammenwirken und das Nieder drücken irgend einer noch nicht niederge drückten Taste verhindern. Kurz vor Been digung des Rückhubes der Tasten werden die Zapfen 56 mit den Fingern 57 ausser Ein- griff gebracht. Die Leiste 5,0 kann ihre Nor malstellung wieder einnehmen. In Fig. 4 ist die Leiste 50 in der die Tasten verriegeln den Stellung veranschaulicht. Diese Stel lung wird aber, wie noch zu beschreiben sein wird, durch eine andere besondere Registrier kassentätigkeit bewirkt.
Schublade. Das Triebwerk der Registrierkasse ist oberhalb der Schublade 60 (Fig. 4) angeord net und steuert die Bewegungen dieser Schublade, die mittels eines Hebels 61 (Fig. 5) in die Offenstellung ,gedrückt wird. Der. Hebel besitzt einen Arm., der auf das hintere Ende der Schublade einwirkt und steht unter dem Einfluss einer Feder 62, die an dem andern Arm angreift.
Für gewöhn lich wird .die Schublade in der Schliesslage durch einen senkrechten Riegelzapfen 63 ge sichert, der einen halbrunden Kopf 64 auf weist, der mit einem einstellbaren Siche rungsglied 65 zusammenwirkt. An dem Rie gelzapfen sitzt ein Arm 66, der mit dem einen Ende eines schwenkbaren Hebels 67 zusammenwirkt, mit dessen Hilfe der Rie gelzapfen 63 so drehbar ist, dass er entweder aus dem geschlitzten Sicherungsglied her austreten kann oder von .diesem festgehalten wird.
Der Hebel 67 ist mittels des unteru Armes 68 eines dreiarmigen Hebels 69 ein stellbar, der in der Mitte an einer der Sei tenplatten schwenkbar gelagert ist. Der Arm 68 hat ein gabelförmiges Ende, das mit dem Hebel 67 zusammenwirkt. Der mittlere waagrechte Arm des Hebels 69 trägt eine Klinke 70, auf die im Uhrzeigersinne (Fig. 4) eine Feder 71 einwirkt, so dass sie mit der Achse 11 zusammenwirken kann. Die Achse 11 gleitet bei der durch Nieder drücken der Tasten hervorgerufenen Vor wärtsbewegung über die Klinke 70 und schwenkt diese um ihren Zapfen.
Beim Rückhub der Achse 11 dagegen trifft diese auf die Klinke 70, .die sich nicht im Uhr zeigersinne drehen kann und daher- den waag rechten Arm des Hebels 69 nach unten be- wegt. Auf diese Weise wird der senkrechte Arm 68 nach hinten geschwenkt und dabei der Hebel 67 entgegen dem Uhrzeigersinue (Fig. 5) gedreht. Dies hat wiederum zur Folge, dass der senkrechte Riegelzapfen. 63 gedreht und das Sicherungsglied 65 frei gegeben wird. Es kann daher die Schublade unter der Wirkung der Feder 62 in die Of- fenstellung gelangen.
Die Schublade wird also bei jedem Niederdrücken und Rückhub einer Taste geöffnet. Die Schublade und ihre Steuerungseinrichtung wird hier nur soweit beschrieben, als es zum Verständnis der dargestellten Registrierkasse erforderlich ist. Diese Teile sind in der schweiz. Patent schrift Nr. 181108 näher beschrieben.
Gehäuse <I>der Registrierkasse. '</I> Das Gehäuse besteht aus einer Anzahl von Abdeckplatten, die so zusammengebaut werden, dass jede Abdeckplatte für sich ab genommen werden kann. Auf diese Weise kann man einen bestimmten Abschnitt des Triebwerkes zugängig machen, ohne die übri gen Gehäuseplatten entfernen zu müssen. Zweckmässig sind die Gehäuseplatten an den Seitenplatten des Registrierkassentriebwerkes lösbar befestigt.
Gehäuse <I>für die</I> Schublade.
Das Registrierkassentriebwerk ist auf dem Gehäuse für die Schublade aufgebaut. Dieses Gehäuse besteht aus einer mit nach oben gerichteten Rändern versehenen Boden platte 73, einer Deckplatte 74 mit nach un ten gebogenen Rändern und einem U-förmi- gen Wandteil 76, der die Rückfront, die bei den Seitenwände und einen Teil der Vorder seite des Schubladengehäuses bildet.
Deck- und Bodenplatte sind zweckmässig mit dem U-förmigen seitlichen Wandteil verschweisst, so dass eine vollständige Hülle für die Schub lade gebildet wird, die durch die einzige ver bleibende Öffnung eingeführt und heraus gezogen werden kann.
Die Deck- und die Bodenplatte sind mit mittleren Öffnungen versehen, so dass das Innere des Gehäuses beim Zusammenschweissen der Platten zu- gängig ist. Die Öffnungen können durch Platten 7 7 und 78 aus Holz oder Fiber ver schlossen werden, die durch Schrauben fest gehalten werden und nicht nur das bei der Arbeit der Registrierkasse und den Bewegun gen der Schublade entstehende Geräusch dämpfen, sondern auch zur Verstärkung des Gehäuses beitragen und das Gehäuse staub dicht abschliessen. Die Deckplatte 74 ist mit geschlitzten Ansätzen 79 versehen, an denen die Seitenplatten 1, 2 des Registrierkassen triebwerkes befestigt sind.
Durch die vorbeschriebene Anordnung wird ein starres Gehäuse für die Schublade geschaffen. Es werden Rissbildungen ver mieden, -die so häufig entstehen, wenn die Gehäuse aus einem Blech vollständig fertig gezogen werden. Ausserdem ermöglicht die beschriebene Ausbildung die leichte Stape lung der Gehäuse.
Gehäuse <I>des</I> Begistrierkassentriebwerkes. Das Gehäuse für das Triebwerk der Regi strierkasse besteht aus einzelnen Abdeck- platten, die als Seitenwände als Teile der Vorderwand und als Rückwand ausgebildet sind. Ferner besitzen die mit einer Anzeige vorrichtung versehenen Registrierkassen ein Gehäuse für :
die Anzeigeeinrichtung. Die beiden die Seitenwände 80L und 80R (Fig. 2) bildenden Abdeckplatten sind gleich artig ausgestaltet, nur mit dem Unterschied, dass@ die eine für die linke und die andere für die rechte Seite vorgesehen ist. Zweck mässig werden diese beiden Seitenwände zu sammen mit .den flanschartigen Rändern durch Stanzen hergestellt. Sie können auch in ihrem mittleren Teil eine Prägung besit zen, so dass der Eindruck einer zusätzlichen Abdeckplatte entsteht.
Die Seitenwände sind mit den Seitenplatten. 1 und 2 des Triebwer kes mittels am Rande vorgesehener und im Abstand voneinander liegender Schrauben 81 (Fig. 1, 6 und 7) verbunden. Sie werden von den Seitenplatten 1, 2 mittels Hülsen 82 (Fig. 7) im Abstand gehalten. Der so ge wonnene Zwischenraum wird zur Unterbrin- gung noch zu beschreibender Steuerglieder ausgenutzt.
Die als Rückwand 8$ ausgebildete Ab deckplatte erstreckt sich von dem Schub ladengehäuse aus nach oben und trägt eine Querstrebe 84, die nach vorn gerichtete hakenartige Ansätze 86 besitzt. Diese haken förmigen Ansätze greifen über Zapfen 87 (Fig. 3), die an den Seitenplatten 1, 2 an geordnet sind und nach innen ragen. Die Rückwand ragt nach oben bis zu einer Stelle neben dem obern Gehäuse. Dort ist sie an eine gebogene Leiste 8,5 angeschraubt, die ihrerseits mittels Schrauben an den Seiten platten des Triebwerkes befestigt ist (Fig. 3).
Eine untere vordere Abdeckplatte 88 stützt sich auf dem Gehäuse der Schublade ab und weist Schlitze auf, die sich bis zum untern Rand der Abdeckplatte erstrecken und durch die die Tasten hindurchragen. Der obere Rand der Abdeckplatte 88 wird mittels einer Querstrebe 89 gehalten, deren Enden hakenförmig ausgebildet sind. Diese Haken wirken mit Schraubenzapfen 90 (Fig. 7) zusammen, die .durch die Seitenplat ten 1 und \? des Triebwerkes hindurch in die Hülsen 82 hineinragen.
Das untere Ende der vordern Abdeckplatte 88 wird mittels Zapfen 91 gehalten, die eine Ringnut auf weisen und nahe den beiden Enden der Ab deckplatte an diese angeschweisst sind (Fig.3). Diese Zapfen sind ungefähr auf halber Höhe der vordern Abdeckplatte 88 angeordnet, und zwar so, dass sie mit der Querleiste 8 zusammenwirken.
Eine obere vordere Abdeckplatte bildet einen aufklappbaren Deckel 92, der an den Seitenplatten des Triebwerkes der Maschine mittels Träger 93 angelenkt ist. Diese Tri:i- ger sind ihrerseits schwenkbar an den Sei tenplatten 1 und 2 befestigt. Der obere Rand dieser Deckelplatte liegt in einem gewissen Abstand von dem obern Rand der Rückwand, so dass dazwischen die Anzeigescheibenein- richtung untergebracht werden kann.
Der Deckel 92 ist vorteilhaft eben ausgebildet, so dass er als Schreibunterlage Verwendung finden kann. Ausserdem weist der Deckel <B>p</B> pfen 94 auf, die sich durch eine Klemm leiste 95 hindurch erstrecken, mit deren Hilfe ein. Notizzettel oder dergleichen befe stigt werden kann. An einer der gekrümm ten Abdeckleisten 85 ist eine Querleiste 9i> befestigt, die einen besonderen Rand 9 7 be sitzt. Diese Querleiste erstreckt sich längs des obern Randes des Klappdeckels 92 und bildet eine sichere Abdichtung mit dem obern Rand des Deckels 92.
Unterhalb des Klappdeckels<B>92</B> liegt eine mit Öffnungen versehene Verschlussplatte 98, die das innere Triebwerk der Registrierkasse verdeckt, jedoch Öffnungen aufweist, durch die die Zählwerkscheiben beobachtet und ge wisse Steuerglieder bedient werden können. Die Öffnungen sind für gewöhnlich durch ein Gleitstück 99 verschlossen, das mittels eines Riegels 100 verstellbar ist. Dieser Rie gel ist so ausgebildet, dass der Schlüssel nur abgezogen werden kann, wenn das Gleitstück in der Schliessstellung verriegelt ist. Der Schlüssel verhindert ein Schliessen des Dek- kels 92, und zwar aus noch zu erörternden Gründen.
Auch die Verschlussplatte 98 ist flach ausgebildet und liegt parallel und un mittelbar unter dem Deckel 92. Die Ver- schlussplatte wird durch Schraubenbolzen in ihrer Lage festgehalten, die durch die Sei tenplatten 1 und 2 des Triebwerkes nach innen ragen.
Die vorstehend beschriebene Zusammen setzung des Gehäuses für das Triebwerk aus einzelnen Abdeckplatten macht es unnötig, das ganze Gehäuse fortzuwerfen. wenn nur ein Teil des Gehäuses schadhaft geworden ist. Es braucht nur die einzelne beschädigte Abdeckplatte erneuert oder wieder herge stellt zu werden.
Durch die beschriebene Ausbildung wird auch das Aufstapeln der einzelnen Teile erleichtert, da nur- verhält nismässig flache Platten gelagert zu werden brauchen. Ausserdem können gleiche Seiten- w & nee bei verschieden breiten Registrierkas sen Verwendung finden. Infolgedessen ist die beschriebene Ausbildung mit besonderem Vorteil bei der Herstellung verschieden brei ter Registrierkassen anwendbar.
<I>Gehäuse</I> iür <I>die</I> Anzeigeeinrichtung. Für solche l-,egistrierkassen, die an ihrem obern Ende eine abnehmbare Anzeigeeinrich- tung aufweisen ist ein besonderes lösbares Gehäuse<B>101</B> für diese Anzeigeeinrichtung vorgesehen. Das Gehäuse 101 weist au der Vorder- und an der Rückseite Fenster 102 auf.
Die vordere und hintere Wand des Ge häuses besitzt je einen nach aussen gerichte ten Flansch 103, an welchen Flanschen Halteschrauben angreifen, die durch den obern Rand der Rückwand 83 und durch die Querleiste 96 (Fig. 1, 2 und 3.) hindurch ragen und in gebogene Querleisten 85 ein geschraubt sind.
Ist die Registrierkasse nicht mit einer Anzeigeeinrichtung versehen, so kann das Anzeigegehäuse fortfallen (Fig. 4 und 6). Es wird dann die zwischen dem obern Rand der Rückwand 8'3 und der Querleiste 96 lie gende Öffnung durch eine besondere Platte 104 verschlossen, oder es kann auch die Rückwand bis an die Querleiste 96 durch geführt sein.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, dass jeder einzelne Teil des Gehäuses unabhängig von dem andern entfernbar ist, ohne dass die andern Teil irgendwie beeinträchtigt zu werden brauchen, so dass auf diese Weise Zugang zu einem bestimmten Teil des zu beobachtenden oder wieder instand zu set zenden Triebwerkes geschaffen wird.
Ausser dem ermöglicht die abnehmbare Anordnung des obern Gehäuses für die Anzeigeeinrich- tung und die Lösbarkeit der Anzeigeeinrich- tung die wahlweise Herstellung von Regi strierkassen mit und ohne Anzeigeeinrich- tung, wobei nur ganz geringe Änderungen an dem Triebwerk und am Gehäuse der Kasse vorgenommen zu werden brauchen.
Steuerung <I>der</I> Schublade <I>durch den</I> Klappdeckel. Wenn der Geschäftsinhaber oder ein von ihm hierzu Ermächtigter den Klappdeckel 92 öffnet, um die Zählwerkscheiben und sonsti gen Zähler, die dann sichtbar werden, abzu- lesen, so will er für gewöhnlich auch das in der Schublade enthaltende Geld zählen. In folgedessen ist die Schublade in Abhängig keit von dem Deckel steuerbar, so dass sie sich selbsttätig in die Offenstellung bewegt, wenn der Deckel aufgeklappt wird.
Zu. .diesem Zweck ist eine senkrechte Steuerstange 106 (Fig. 4) vorgesehen, die neben der Innenwandung der rechten Seiten platte 2 liegt und unten mit dem vordern Ende des waagrechten: Armes des T-förmigen Hebels 69 in Verbindung steht. Die Steuer stange 106 ragt nach oben und liegt so, dass sie mit einem Zapfen. 107 zusammenwirkt, der an dem rechten Träger 93 sitzt, mit dem der Klappdeckel an der rechten Seitenplatte des Triebwerkes aasgelenkt ist.
Die Steuer stange 106 ist an der Innenseite der rechten Seitenplatte des Triebwerkes mittels eines Zapfens 108 verschiebbar gelagert, der an der Innenwand der Seitenplatte sitzt und durch eine dreieckige Öffnung 109 der. Stange hindurchragt. Die senkrechte gante dieser Öffnung wird für gewöhnlich durch eine Feder<B>111</B> mit dem Zapfen 108, in Ein griff gehalten.
Wird der Träger 93 beim Öffnen des Deckels im Uhrzeigersinne gedreht, so trifft der Zapfen 107 auf das obere Ende der Steuerstange 10-6, drückt diese nach unten und dreht daher den dreiarmigen Hebel 69 entgegen dem Uhrzeigersinne (Fig. 4), was eine Freigabe der Schublade zur Folge hat. Die horizontale Kante der dreieckigen Öff nung in der Steuerstange 106 gestattet ein seitliches Verstellen der Steuerstange beim Schliessen des Deckels. In diesem Fall drückt der Zapfen 107 die Steuerstange nach rechts (Fig. 4), ohne diese niederzudrücken.
Infolge dessen werden die Hebel 69 und 67 beim Schliessen des Deckels nicht geschwenkt.
Die Steuerung der Schublade von dem Klappdeckel aus macht es unnötig, einen be sonderen Arbeitsgang vorzusehen, um die Schublade nach dem Öffnen. des Deckels und beim Ablesen der im Zählwerk ermittelten Summen und der Zähler zu öffnen. Deeinf lussung <I>des</I> Schlüsselriegels <I>durch den</I> <I>Klappdeckel.</I>
Es ist auch erwünscht, ein Niederdrücken der Registrierkassentasten zu verhindern, die Tasten also zu verriegeln, wenn der Klappdeckel geöffnet ist. Infolgedessen ist eine Verriegelung der Tasten bei geöffnetem Deckel vorgesehen. Die untere Kante des linken Trägers 93 ist als Steuerkante 115 (Fig. 3) ausgebildet, die mit einem Zapfen 11:6 zusammenwirkt, der auf dem einen Arm eines Hebels 11.7 sitzt.
Der Hebel ist an der Aussenfläche der linken Seitenplatte 1 schwenkbar gelagert und liegt zwischen der linken Seitenwand des Gehäuses und der Seitenplatte 1 des Triebwerkes in dem weiter oben erwähnten Zwischenraum. Durch einen gekrümmten Schlitz der Seitenplatte ragt der Zapfen 116 hindurch, der mit der Steuerkante zusammen wirkt: Auf den Hebel 117 wirkt entgegen dem Uhrzeigersinne (Fig. 3) eine Feder 118. Für gewöhnlich wird der Hebel aber an einer Bewegung verhindert, und zwar .durch einen Zapfen 119, der auf dem Ende des untern Armes des Hebels 117 sitzt. Dieser Zapfen .
liegt in einer Tasche, die im obern Ende des einen Armes 121 (Fig. 3) eines Doppelhebels vorgesehen ist, der um einen Zapfen 122 schwenkbar ist und einen nach hinten gerich teten Arm 123 besitzt. Dieser Arm trägt an seinem obern Ende einen Ansatz 124, der so liegt, dass er mit einem Zapfen 126 zusam menwirken kann. Dieser Zapfen sitzt seit lich am Finger 57 der Tastenriegelleiste 50. Der Zapfen 126 ragt durch einen Schlitz in der linken Seitenplatte 1, so dass er mit dem Hebel 121 bis 123 zusammenwirken kann, der an der Aussenseite der seitlichen Platte 1 schwenkbar gelagert ist.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, dass der Zapfen 116 schon beim leich ten Anheben des klappbaren Deckels 92 von dem höchsten Punkt der Steuerkante 115 freikommt und eine Bewegung des Hebels 117 entgegen dem Uhrzeigersinne gestattet. Die Verstellung des Hebels 117 bewegt den Zapfen 119 aus der Tasche im obern Ende des Hebels 121 heraus. Hierbei wird der Doppelhebel 121 bis 123 geschwenkt. Bei der weiteren Bewegung kommt der Zapfen 119 mit dem gekrümmten Finger 127 (Fig. 3) in Berührung, der am obern Ende des Armes 121 sitzt.
Der Zapfen wandert an der gebogenen vordern gante des Fingers 127 entlang, so dass,der Hebel keine weitere Bewegung erfährt. Die leichte Bewegung des Hebels 121 bis 123 genügt jedoch, um den Arm 123 zu verstellen, der mit dem Zapfen 126 zusammenwirkt und daher die Riegel leiste 50 in die Stellung schwenkt, in der sie mit dem Zapfen 53 der Tastenhebel zusam menwirkt. Infolgedessen werden die Tasten hebel gegen Niederdrücken gesichert. Diese Stellung der Einrichtung ist in Fig. 9. ver anschaulicht. Aus dem vorstehenden ergibt sich also, dass beim Anheben des Deckels 92 nicht nur die Schublade selbsttätig geöffnet sondern auch das Niederdrücken irgend einer Taste verhindert wird.
Wie schon erwähnt, wird durch das Vorhandensein eines Schlüs sels in dem Riegel 100 der Platte 98 ein voll ständiges Schliessen des Deckels 92 verhin dert. Die Kasse kann daher nicht eher in Betrieb gesetzt werden, bevor nicht das Gleit- stück 99 in die Schliessstellung überführt und verriegelt und der Deckel 92 geschlossen worden ist. Verriegelung <I>des Klappdeckels.</I>
Um zu verhindern, dass Unbefugte den Klappdeckel 92. öffnen, ist er mit einem Rie- gelschloss versehen. Zu diesem Zweck ist die untere vordere Kante des Deckels mit einem Knopf 130 (Fig. 3) versehen, dessen Achse in das Innere des Gehäuses ragt, wo sie mit einem Riegelhaken 131 (Fig. 6 und 7) zu sammenwirkt. Dieser Riegelhaken ist an dem einen Ende einer Stange 132 vorgesehen, die am innern obern Teil der untern vordern Abdeckplatte 88 mittels Zapfen 133 ver schiebbar gelagert ist.
Die Stange 1,32 wirkt mit einem zylinderförmigen Riegel 134 zu sammen. Die Verbindungsstange weist am äussern Ende eine Aussparung 135 auf, durch deren Vermittlung der Schlüssel 13,6 die Stange nach rechts oder links verschiebt. Der Riegel wird durch eine ZuhaRung 13.7 ge steuert. Zur Steuerung der Bewegung der Stange 132 kann jeder beliebige Riegel Ver wendung finden, der daher an dieser Stelle nicht ausführlich beschrieben wird.