CH185786A - Registrierkasse. - Google Patents

Registrierkasse.

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CH185786A
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Burroughs Adding Machine Co
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Description


  Registrierkasse.    an kennt Registrierkassen, bei     welchen.     die verschiedenen Vorrichtungen zwischen  zwei Seitenplatten montiert sind, die zusam  men mit einer Anzahl Querstreben ein Trag  gestell bilden, auf welchem     Abdeckplatten     befestigt sind, die ein die Registrierkassen  teile umgebendes Gehäuse bilden.

   Obschon  bei solchen Registrierkassen alle oder ge  wisse auf dem Traggestell befestigte     Ab-          deekplatten    unabhängig voneinander weg  genommen wenden können, um die verschiede  nen Teile des Kassenwerkes zugänglich zu  machen, sind die Seitenplatten des Trag  gestelles von den     Gehäuseplatten    nicht ab  gedeckt, so dass diese fein bearbeitet werden  müssen, um der Registrierkasse ein     gutes     Aussehen zu verleihen. Anderseits     muss    beim  Zusammenbau solcher     Registrierkassen    grosse       Sorgfalt        verwendet    werden, um diese bear  beiteten Teile nicht zu beschädigen, was  umständlich ist.  



       Nan    hat auch schon vorgeschlagen, das  Triebwerk und das Gestell der Registrier-    hasse mit einem Gehäuse zu umgeben, wel  ches aus     verschiedenen        zusammengebauten     Teilen besteht. Bei so ausgebildeten Regi  strierkassen ist es-jedoch nicht möglich, ein  zelne Teile unabhängig von allen andern  Gehäuseteilen wegzunehmen, was zur Folge  hat, dass, falls der eine oder andere Teil des  Triebwerkes zum Beispiel einer kleinen Ein  stellung bedarf, das ganze Gehäuse wegge  nommen werden muss, um diesen betreffenden  Teil zugänglich zu machen.  



  Die Erfindung bezweckt die     oben    ge  nannten Nachteile zu beseitigen. Sie betrifft  eine Registrierkasse, bei welcher das Trieb  werk zwischen einem Paar     unbearbeiteter     Seitenplatten aus Blech angeordnet ist und  von diesen Platten     getragen    wird, die durch  mit ihnen verbundene Querstreben im Ab  stand voneinander gehalten werden, und  welche ein äusseres, aus     Abdeckplatten    be  stehendes Gehäuse für das Triebwerk auf  weist.

   Diese     Registrierkasse        kennzeichnet     sich     erfindungsgemäss        dadurch,    dass! die ge-           nannten        Abdeckplatten    unabhängig vonein  ander     abnehmbar    sind, zum Zwecke, die ein  zelnen Teile des     Registrierkassentriebwerkes     zugäugig zu machen, ohne dass dabei die an  dern     Abdeckplatten    entfernt zu werden  brauchen.  



  Auf der     beiliegenden        Zeichnung    ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes veranschaulicht.  



       Fig.    1 zeigt eine Registrierkasse in  schaubildlicher Darstellung;       Fig.    2 zeigt gleichfalls in schaubildlicher  Darstellung die einzelnen Gehäuseteile für  die     Registrierkasse    und deren Schublade ge  trennt voneinander;

         Fig.    3 ist ein     Schnitt    durch die rechte  Seite der     Registrierkasse    und ihres Gehäuses,  der     unmittelbar    an der     Innenseite    der rech  ten     Zählwerkseitenplatte    durchgeführt ist  und vor allem die     Hauptzählwerkteile,    das  abnehmbare     Anzeigegehäuse    und die An  zeigeeinrichtung veranschaulicht;

         Fig.    4 ist     eine        Seitenansicht    von rechts  nach Abnahme der rechten     Seitenplatte,    ge  wisser Teile des Triebwerkes, des Anzeige  gehäuses. und der     Anzeigevorrichtung;          Fig.    5 zeigt     einen    Teil der     Verriegelungs-          einrichtung    für die Schublade im     Grundriss;

            Fig.    6 zeigt schaubildlich die     Registrier-          kasse    bei     abgenommener        Anzeigevorrichtung     und angehobener Deckelplatte;       Fig.    7 zeigt die     Verriegelungseinrichtung     für die Deckelplatte von der Innenseite der       Registrierkaese    aus nach vorn zu gesehen;       Fig.    8 zeigt die Registrierkasse nach       Fortnahme    eines Teils des Gehäuses in  schaubildlicher Darstellung, so dass die Ge  samtanordnung     erkennbar    ist.

           Registrierkassentriebzoerk.       Die     Ausgestaltung    des Registrierkassen  triebwerkes ist nicht Gegenstand vorliegen  der     Erfindung.    Dasselbe ist in der     schweiz.     Patentschrift Nr. 185781 näher     beschrieben.     Dennoch soll das Triebwerk kurz beschrieben  werden, .damit die dargestellte Registrier  kasse besser     verständlieh        wird.    Im einzelnen    wird aber bezüglich des Triebwerkes auf die  vollständige Beschreibung     in    der vorerwähn  ten Patentschrift verwiesen.  



  Das     Triebwerk    der Registrierkasse ist  nicht im     Innern    eines     Gussrahmens    angeord  net, sondern liegt     zwischen    einer rechten (2)       und    einer linken (1) unbearbeiteten Seiten  platte aus Blech, die das gesamte     Triebwerk     aufnehmen und durch     rohrförmige    Querstre  ben 3 und verschiedene Teile des     Triebwer-          lzes    bildende Achsen im Abstand voneinan  der gehalten werden.

   Durch diese Anord  nung     wird    nicht nur der Zusammenbau, die  Überwachung und die Instandsetzung der  Kasse erleichtert, sondern auch an Gewicht  und Herstellungskosten     gespart,    insbesondere  bei der Massenherstellung.  



  Das     Registrierka.ssentriebwerk    weist zwei  Reihen     niederdrückbarer    Tasten 4 der erfor  derlichen     Zahlengruppen    auf, die auf     einer          Querachse    6 gelagert sind. Diese Achse ist  an den     Seitenplatten    1 und 2 befestigt. Die  Tasten sind hinreichend lang und ragen nach  vorn durch das Gehäuse hindurch, das noch  weiter unten     beschrieben    werden wird. Am  Ende der Tasten sind die üblichen Finger  platten vorgesehen.

   Druckfedern 7 wirken  auf die Tasten und     bewegen    diese im     Uhr-          zeigersinne        (Fig.        $)    um ihre Achsen. Die       Tastenbewegung        wird    durch eine     Querleiste     8 begrenzt.

   Jede Taste besitzt einen nach  hinten und oben     gerichteten        Arm    9, der mit  einer hohlen Querachse 11     zusammenwirkt.     Diese Querachse wird an jedem Ende von  je einem Arm eines     Vollhubhebels    12 getra  gen, welche Hebel dicht neben den Seiten  platten 1 und 2 auf der Achse  &      gelagert     sind.

   Die Schwenkbewegung der Hebel 12  und der Achse 11 wird durch bogenförmige  Schlitze 1.31 begrenzt, die in den     Seitenplatten     angeordnet sind und durch die die Enden  der Achse 11     hindurchragen.    Auf die Hebel  12! wirken im     Uhrzeigersinne        (Fig.    3) stän  dig Federn 14 ein, die am Ende der untern       Arme    15 der     Vollhubhebel    12 angreifen.     Die     obern Enden der Hebel 12 tragen Vollhub  segmente 16, die mit Klinken 17 zusammen  wirken,     s9        dass!    bei jeder     Sehwingbewegung         der Hebel 12 ein voller Hub vollführt wer  den muss.  



  Aus dem Vorstehenden folgt, dass beim  Niederdrücken irgend einer Taste 4, deren  hinterer Arm 9 die Achse 11 nach vorn       driiekt    und damit die Hebel 12     entgegen    dem       Uhrzeigersinne        (Fig.    3) und entgegen der  Wirkung der Federn 14 schwenkt. Wenn  unter dem     Zwange    der     Vollhubsegmente    und  Klinken ein voller Hub     ausgeführt    worden       ist,    werden die niedergedrückten     Tasten     durch Federn 7 und die Hebel 12 durch  Federn 14 in die Ausgangsstellung zurück  geführt.  



  <I>Tastenkuppler.</I>  Im wesentlichen quer durch die ganze  Registrierkasse erstreckt sich ein Tasten  kuppler 18, der auf der Achse 11 gelagert  ist und eine nach hinten und unten gerich  tete lippenförmige Kante 19 aufweist, die  mit nach oben ragenden Ansätzen 21 der       Tastenhebel    zusammenwirkt. Auf den  Tastenkuppler wirkt im     Uhrzeigersinne          (Fig.        $)    ein Paar     Federn    22, so     dass    die     lip-          penförmige    Kante 19 für gewöhnlich in die       Bewegungsbahn    der Ansätze 21     gedrückt     wird.

   Die     lippenförmige    Kante muss sich frei  über die Ansätze 21 der nicht niedergedrück  ten Tasten hinwegbewegen. Der Tasten  kuppler wird aber, wie     Fig.    3 zeigt, im Ab  stand von den     Tastenansätzen    21 gehalten,  und zwar mittels nach vorn gerichteter Arme  23, die an beiden Enden des Tastenkupplers  sitzen und mit Zapfen 24     zusammenwirken,     wenn sich die Registrierkasse in der Nor  malstellung befindet. Die Zapfen 24 sitzen  an den Seitenplatten 1. und 2 und sind nach  innen gerichtet.  



  Bei der durch ein vollständiges Nieder  drücken einer Taste verursachten     Vorwärts-          bewegung    der Achse 11 entfernen sich die  nach     vorn    gerichteten Arme 23 von den Zap  fen 24, und .der Tastenkuppler kann daher  unter dem     Einfluss    der     Federn    22 im Uhr  zeigersinne sich drehen. Dabei fällt der       Tastenkuppler    hinter die Ansätze 21 aller  niedergedrückten Tasten und bleibt während  des ganzen Abwärts- und     Rückhubes    der    Tasten in dieser     Stellung.    Am Ende des  Rückhubes wirken die Arme 23 wieder mit .

    den Zapfen 24 zusammen und schwenken den  Tastenkuppler entgegen dem     Uhrzeigersinne     um .die Achse 11, so dass, er die Ansätze 24  wieder     freigibt.    Der Tastenkuppler 18 sorgt  also dafür,     daZ    alle niedergedrückten Tasten  einen vollständigen     Abwärtshub    vollführen  müssen, bevor der Rückhub     'beginnt;    denn  der Kuppler kuppelt alle niedergedrückten  Tastenhebel mit. dem     Vollhubhebel    12.

   Der  Kuppler sorgt ferner dafür,     dass'    nur eine  Taste einer Gruppe teilweise niedergedrück  ter Tasten vollständig nach unten gedrückt  zu werden braucht, um alle niedergedrück  ten Tasten einen vollen Hub     vollführen.    zu  lassen, das heisst der Tastenkuppler ermög  licht die Überführung mehrerer Tasten in  die Vorbereitungsstellung.  



  Das obere Ende     jedes    Tastenhebels be  sitzt einen Steuerschlitz 26. Die     einzelnen     Steuerschlitze weisen verschiedene Schräg  stellungen und     Tiefen    auf und bilden die  Mittel zum Antrieb der Zählwerke 2,7 und  der Anzeige- oder     Buchstabenscheiben,    wie  noch beschrieben werden wird.  



  <I>Abnehmbare</I>     Anzeigeeinrichtung.     Jeder der Hebel 12 besitzt-einen, nach  hinten und oben gerichteten Arm<B>3,0,</B> der  einen Zapfen 31 trägt.. Jeder dieser Zapfen  ragt in einen Steuerschlitz 32, der in jedem  von zwei Hebeln 33 sitzt, die auf einer sich  quer durch die Registrierkasse     erstreckenden    .  Achse 3'4     schwenkbar    sind. Die Steuer  schlitze 32 sind so ausgestaltet, dass, die       $ebel    3,3 zu Beginn des Niederdrückens einer  Taste bewegt werden, danach aber bis zum  Ende des Rückhubes der Taste nicht mehr.  



  Die     obern    Arme -der Hebel 33 tragen  Zahnsegmente 36, die mit     Ritzeln    3,7 käm  men. Auf jeder Seite der Registrierkasse     ist     ein derartiges     R.itzel    vorgesehen, das auf an  den Seitenplatten sitzenden Zapfen. drehbar  gelagert ist.

   An jedem     Ritzel    37 sitzt ein       Arm    38, der mit einer     Anzeigeleiste    39 durch  ein Zwischenglied 41 in Verbindung steht,  so dass bei der Drehung des     Ritzels    37 die      Leiste 3,9 hin- und herbewegt     wird.        Die     Leiste 3.9 erstreckt sich quer über die Breite  der     Registrierkasse    und ist, geführt von  einem gabelförmigen     Gleitstück    42', senkrecht  auf-     und    niederbewegbar.

   Jeder Arm der  Leiste     3.9    weist eine Mehrzahl seitlicher  Haken 44 auf, die wahlweise mit Anzeige  scheiben 46,     (Fig.    8)     zusammenwirken,    die  in     Anzeigeecheibenbehältern    47 untergebracht  sind. Die Behälter sind     paarweise    vorgese  hen,     und    zwar ist je ein Behälter eines Paares  an der Vorderseite und ein Behälter an der  Hinterseite der Maschine vorgesehen, so dass  die     Anzeigescheibe    sowohl von der     Vorder-.          als    auch von der Rückseite der Maschine her  lesbar sind.  



  Aus Vorstehendem ergibt sich, dass beim  anfänglichen Niederdrücken einer Taste 4 die  Leiste 39 gesenkt wird; währenddes übrigen       Teils    des     Abwärtshubes    der Tasten     bezw.          wenn    sich die Zapfen     '31        in    dem konzentri  schen     Abschnitt    der Steuerschlitze 32 befin  den, steuern die Tastenhebel die Zählwerke.

         Während    des ersten Teils des Rückhubes  steuern die Tastenhebel die     Anzeigescheiben-          behälter.    Am Ende des Rückhubes     wird    die  Leiste 39 wieder in die Ausgangsstellung  angehoben, wobei sie die richtigen Anzeige  scheiben mitnimmt, so dass( auf diese Weise  der durch die niedergedrückten Tasten     be-          stimmte    Betrag angezeigt wird.  



       Fortfall   <I>der</I>     Anzeigeeinrichtung.     



  In manchen Fällen ist es nicht     nötig,    eine       Anzeigeeinrichtung        vorzusehen.    Bei der vor  liegenden Registrierkasse ist     eine    solche     Ab-          änderung        derselben    bei geringster Änderung  der     Registrierkassemöglich.    Eine so geänderte       Registrierkasse    ist in den     Fig.    4 und 6 darge  stellt.

       Aus    diesen Abbildungen geht hervor,  dass es zur     Herstellung    einer Registrierkasse  ohne     Anzeigescheiben    nur nötig ist, die An  zeigeeinrichtung fortzulassen, indem die An  zeigescheibenleiste 39 mit ihrem gabelför  migen     Gleitstück    42, die Zwischenglieder 41,  ,die     Arme    38, die     Räder    37, die     Sektorarme     36, die     Anzeigescheiben    und die Anzeige  scheibenbehälter     abgenommen.    werden.

   Die    untern Arme der Hebel 3:3, die je     einen     Steuerschlitz 3.2 aufweisen,     müssen:    in dem       Triebwerk    verbleiben, da diese Arme,     wie     noch zu erörtern sein wird, auch andere Vor  gänge steuern.  



       Tasteariegel.     Es ist nötig, eine     Einrichtung    vorzusehen,  mit     .deren    Hilfe das     Niederdrücken.    von  Tasten verhindert wird,     wenn    eine Taste  vollständig niedergedrückt     wird.    Während  des ersten Teils der     Abwärtsbewegung    einer  Taste tritt der Tastenkuppler 18     (Fig.    3)       hinter    die Ansätze 21 aller niedergedrückten       Tasten.    Beim weiteren Niederdrücken der  Taste werden alle schon niedergedrückten  Tasten durch diese einzige     Taste    mitgenom  men.

   In diesem Augenblick müssen alle  nicht niedergedrückten Tasten verriegelt sein.  



  Zu diesem Zweck ist eine Querleiste 50       (Fig.    3) vorgesehen, die um an den beiden       Seitenplatten    der Kasse vorgesehene Zapfen  51 schwenkbar ist. Die Leiste besitzt für je  den     Tastenhebel    einen nach oben ragenden  Ansatz 52; jeder Ansatz kann mit     einem     Zäpfen 53; zusammenwirken, der seitlich an  jedem Tastenhebel vorgesehen ist. Für ge  wöhnlich wird die Leiste 50     mittels    einer  Feder 54 in der unwirksamen Stellung ge  halten. Diese Feder hat das Bestreben, die  Leiste entgegen dem     Uhrzeigersinne        (Fig.    3)  um die Zapfen 51 zu     drehen.     



  Zu Beginn des     Niederdrückens    einer Taste  werden aber die Hebel '33'     entgegen    dem     Uhr-          zeigersinne    geschwenkt, so dass die von den  untern     Fingeransätzen    getragenen Zapfen     5,6     mit nach vorn     gerichteten    Fingern 57 der  Leiste<B>50</B>     zusammenwirken.    Dabei wird letz  tere, wenn die niedergedrückte Taste die Vor  bereitungsstellung durchläuft. im Uhrzeiger  sinne geschwenkt.

   Auf diese Weise wird er  reicht, dass die Ansätze     52'.    der Leiste mit  den Zapfen 53 aller nicht     niedergedrückten     Tasten zusammenwirken und das Nieder  drücken irgend einer noch nicht niederge  drückten Taste verhindern. Kurz vor Been  digung des Rückhubes der Tasten werden die  Zapfen 56 mit den Fingern 57 ausser Ein-           griff    gebracht. Die     Leiste    5,0 kann     ihre    Nor  malstellung wieder einnehmen. In     Fig.    4 ist  die Leiste 50 in der die Tasten verriegeln  den Stellung veranschaulicht. Diese Stel  lung wird aber, wie noch zu beschreiben sein  wird, durch eine andere besondere Registrier  kassentätigkeit bewirkt.  



       Schublade.     Das Triebwerk der     Registrierkasse    ist  oberhalb der Schublade 60     (Fig.    4) angeord  net und steuert die     Bewegungen    dieser  Schublade, die mittels eines Hebels 61       (Fig.    5) in die     Offenstellung    ,gedrückt wird.  Der. Hebel besitzt einen     Arm.,    der auf das  hintere Ende der Schublade einwirkt und  steht unter dem Einfluss einer Feder 62, die  an dem andern Arm angreift.

   Für gewöhn  lich wird .die Schublade in der Schliesslage  durch einen senkrechten Riegelzapfen 63 ge  sichert, der einen halbrunden Kopf 64 auf  weist, der mit einem     einstellbaren    Siche  rungsglied 65     zusammenwirkt.    An dem Rie  gelzapfen sitzt ein Arm 66, der     mit    dem       einen    Ende eines schwenkbaren Hebels 67  zusammenwirkt, mit dessen Hilfe der Rie  gelzapfen 63 so drehbar ist,     dass    er entweder  aus dem geschlitzten Sicherungsglied her  austreten kann oder von .diesem festgehalten  wird.  



  Der Hebel 67 ist     mittels    des     unteru     Armes 68 eines     dreiarmigen    Hebels 69 ein  stellbar, der in der Mitte an einer der Sei  tenplatten schwenkbar gelagert ist. Der Arm  68 hat ein gabelförmiges Ende, das mit dem  Hebel 67 zusammenwirkt. Der mittlere  waagrechte Arm des Hebels 69 trägt eine  Klinke 70, auf die im     Uhrzeigersinne          (Fig.    4) eine Feder 71 einwirkt, so dass sie  mit der Achse 11 zusammenwirken kann.  Die Achse 11 gleitet bei der durch Nieder  drücken der Tasten     hervorgerufenen    Vor  wärtsbewegung über die Klinke 70 und  schwenkt diese um ihren Zapfen.

   Beim  Rückhub der Achse 11 dagegen trifft diese  auf die Klinke 70, .die sich nicht im Uhr  zeigersinne drehen kann und daher- den waag  rechten Arm des Hebels 69 nach unten be-         wegt.    Auf diese     Weise    wird der     senkrechte     Arm 68 nach hinten geschwenkt und dabei  der Hebel 67 entgegen dem     Uhrzeigersinue          (Fig.    5) gedreht. Dies hat wiederum zur  Folge,     dass    der senkrechte     Riegelzapfen.    63  gedreht und das Sicherungsglied 65 frei  gegeben wird. Es kann daher die Schublade  unter der Wirkung der Feder 62 in die     Of-          fenstellung    gelangen.

   Die Schublade wird  also bei jedem Niederdrücken     und    Rückhub  einer Taste geöffnet. Die Schublade und  ihre Steuerungseinrichtung wird hier nur  soweit beschrieben, als es zum Verständnis  der dargestellten Registrierkasse erforderlich  ist. Diese Teile sind in der     schweiz.    Patent  schrift Nr. 181108 näher beschrieben.  



       Gehäuse   <I>der Registrierkasse. '</I>  Das Gehäuse besteht aus einer Anzahl  von     Abdeckplatten,    die so zusammengebaut  werden, dass jede     Abdeckplatte    für sich ab  genommen werden     kann.    Auf     diese    Weise  kann man einen bestimmten     Abschnitt    des  Triebwerkes zugängig machen, ohne die übri  gen Gehäuseplatten entfernen zu müssen.  Zweckmässig sind die Gehäuseplatten an den  Seitenplatten des     Registrierkassentriebwerkes     lösbar befestigt.  



       Gehäuse   <I>für die</I>     Schublade.     



  Das     Registrierkassentriebwerk    ist auf  dem     Gehäuse    für die Schublade aufgebaut.  Dieses Gehäuse besteht aus einer     mit    nach  oben gerichteten Rändern     versehenen    Boden  platte 73,     einer    Deckplatte 74 mit nach un  ten gebogenen Rändern und einem     U-förmi-          gen    Wandteil 76, der die Rückfront, die bei  den Seitenwände und einen Teil der Vorder  seite des Schubladengehäuses bildet.

       Deck-          und    Bodenplatte sind zweckmässig mit dem  U-förmigen seitlichen Wandteil verschweisst,  so dass eine vollständige Hülle für die Schub  lade gebildet     wird,    die durch die einzige ver  bleibende Öffnung     eingeführt    und heraus  gezogen werden kann.

   Die Deck- und die  Bodenplatte sind mit mittleren Öffnungen  versehen, so dass das Innere des Gehäuses  beim Zusammenschweissen der Platten zu-      gängig ist.     Die    Öffnungen     können    durch       Platten    7 7 und 78 aus Holz oder Fiber ver  schlossen werden, die durch Schrauben fest  gehalten werden und nicht nur das bei der  Arbeit der Registrierkasse und den Bewegun  gen der Schublade entstehende Geräusch  dämpfen, sondern auch zur Verstärkung des  Gehäuses beitragen und das Gehäuse staub  dicht abschliessen. Die Deckplatte 74 ist mit  geschlitzten Ansätzen 79 versehen, an denen  die     Seitenplatten    1, 2 des Registrierkassen  triebwerkes befestigt sind.  



  Durch die     vorbeschriebene    Anordnung       wird    ein starres Gehäuse für die Schublade  geschaffen. Es werden     Rissbildungen    ver  mieden, -die so häufig entstehen, wenn die  Gehäuse aus einem Blech vollständig fertig  gezogen werden. Ausserdem ermöglicht die  beschriebene     Ausbildung    die leichte Stape  lung der Gehäuse.  



       Gehäuse   <I>des</I>     Begistrierkassentriebwerkes.     Das Gehäuse für das Triebwerk der Regi  strierkasse besteht aus einzelnen     Abdeck-          platten,    die als Seitenwände als Teile der  Vorderwand und als Rückwand ausgebildet       sind.    Ferner besitzen die mit einer Anzeige  vorrichtung versehenen Registrierkassen ein  Gehäuse für :

  die     Anzeigeeinrichtung.    Die  beiden die Seitenwände 80L und 80R       (Fig.    2) bildenden     Abdeckplatten        sind    gleich  artig ausgestaltet, nur mit dem Unterschied,       dass@    die     eine    für die linke und die andere  für die rechte Seite vorgesehen ist. Zweck  mässig werden diese beiden Seitenwände zu  sammen     mit    .den     flanschartigen    Rändern  durch Stanzen hergestellt. Sie können auch  in ihrem mittleren Teil eine Prägung besit  zen, so dass der Eindruck einer zusätzlichen       Abdeckplatte    entsteht.

   Die Seitenwände sind  mit den     Seitenplatten.    1 und 2 des Triebwer  kes     mittels    am Rande vorgesehener und im  Abstand     voneinander    liegender Schrauben  81     (Fig.    1, 6     und    7)     verbunden.    Sie werden  von den     Seitenplatten    1, 2 mittels Hülsen 82       (Fig.    7) im Abstand gehalten. Der so ge  wonnene     Zwischenraum    wird     zur    Unterbrin-         gung    noch zu beschreibender Steuerglieder  ausgenutzt.  



  Die als Rückwand     8$    ausgebildete Ab  deckplatte erstreckt sich von dem Schub  ladengehäuse aus nach oben und trägt eine  Querstrebe 84, die nach vorn gerichtete  hakenartige Ansätze 86 besitzt. Diese haken  förmigen Ansätze greifen über Zapfen 87       (Fig.        3),    die an den Seitenplatten 1, 2 an  geordnet sind und nach     innen    ragen. Die  Rückwand ragt nach oben bis zu einer Stelle  neben dem     obern    Gehäuse. Dort ist sie an  eine gebogene     Leiste    8,5 angeschraubt, die  ihrerseits mittels Schrauben an den Seiten  platten     des    Triebwerkes     befestigt    ist     (Fig.    3).  



  Eine untere vordere     Abdeckplatte    88  stützt sich auf dem Gehäuse der Schublade  ab und weist Schlitze auf, die sich bis zum  untern Rand der     Abdeckplatte    erstrecken  und durch die die Tasten     hindurchragen.     Der obere Rand der     Abdeckplatte    88 wird  mittels einer Querstrebe 89 gehalten, deren  Enden hakenförmig ausgebildet sind. Diese  Haken wirken mit Schraubenzapfen 90       (Fig.    7)     zusammen,    die .durch die Seitenplat  ten 1 und     \?    des Triebwerkes hindurch in  die Hülsen 82 hineinragen.

   Das untere Ende  der vordern     Abdeckplatte    88 wird mittels  Zapfen 91 gehalten, die eine Ringnut auf  weisen und nahe den beiden Enden der Ab  deckplatte an diese     angeschweisst    sind       (Fig.3).    Diese Zapfen sind ungefähr auf  halber Höhe der vordern     Abdeckplatte    88  angeordnet, und zwar so, dass sie mit der  Querleiste 8     zusammenwirken.     



  Eine obere vordere     Abdeckplatte    bildet  einen aufklappbaren Deckel 92, der an den  Seitenplatten des Triebwerkes der Maschine  mittels Träger 93     angelenkt    ist.     Diese        Tri:i-          ger    sind ihrerseits schwenkbar an den Sei  tenplatten 1 und 2 befestigt. Der obere Rand  dieser Deckelplatte liegt in einem gewissen  Abstand von dem     obern    Rand der     Rückwand,     so dass dazwischen die     Anzeigescheibenein-          richtung    untergebracht werden kann.

   Der  Deckel 92 ist vorteilhaft eben ausgebildet,  so dass er als Schreibunterlage Verwendung  finden     kann.    Ausserdem weist der Deckel      <B>p</B>  pfen 94 auf, die sich durch eine Klemm  leiste 95 hindurch erstrecken, mit deren  Hilfe     ein.    Notizzettel oder dergleichen befe  stigt werden kann. An einer der gekrümm  ten     Abdeckleisten    85 ist eine Querleiste     9i>     befestigt, die einen besonderen Rand 9 7 be  sitzt. Diese     Querleiste    erstreckt sich längs  des obern Randes des     Klappdeckels    92 und  bildet eine sichere Abdichtung mit dem obern  Rand des Deckels 92.  



  Unterhalb des Klappdeckels<B>92</B> liegt eine  mit Öffnungen versehene     Verschlussplatte    98,  die das innere Triebwerk der Registrierkasse  verdeckt, jedoch Öffnungen aufweist, durch  die die     Zählwerkscheiben    beobachtet und ge  wisse Steuerglieder bedient werden können.  Die     Öffnungen    sind für gewöhnlich durch  ein Gleitstück 99 verschlossen, das mittels  eines Riegels 100 verstellbar ist. Dieser Rie  gel ist so ausgebildet, dass der Schlüssel nur  abgezogen werden kann, wenn das     Gleitstück     in der Schliessstellung verriegelt ist. Der  Schlüssel verhindert ein Schliessen des     Dek-          kels    92, und zwar aus noch zu erörternden  Gründen.

   Auch die     Verschlussplatte    98 ist  flach ausgebildet und liegt parallel und un  mittelbar unter dem Deckel 92. Die     Ver-          schlussplatte    wird durch Schraubenbolzen in  ihrer Lage festgehalten, die durch die Sei  tenplatten 1 und 2 des Triebwerkes nach  innen ragen.  



  Die vorstehend beschriebene Zusammen  setzung des     Gehäuses    für das Triebwerk aus  einzelnen     Abdeckplatten    macht es     unnötig,     das ganze Gehäuse fortzuwerfen. wenn nur  ein Teil des Gehäuses schadhaft geworden  ist. Es braucht nur die einzelne beschädigte       Abdeckplatte    erneuert oder wieder herge  stellt zu werden.

   Durch die beschriebene  Ausbildung wird auch das Aufstapeln der       einzelnen    Teile erleichtert, da     nur-    verhält  nismässig flache Platten gelagert zu werden       brauchen.    Ausserdem können gleiche     Seiten-          w & nee        bei    verschieden breiten Registrierkas  sen     Verwendung    finden. Infolgedessen ist  die     beschriebene    Ausbildung mit besonderem       Vorteil    bei der     Herstellung    verschieden brei  ter     Registrierkassen    anwendbar.

      <I>Gehäuse</I>     iür   <I>die</I>     Anzeigeeinrichtung.     Für solche     l-,egistrierkassen,    die an ihrem  obern Ende eine abnehmbare     Anzeigeeinrich-          tung        aufweisen        ist        ein    besonderes lösbares  Gehäuse<B>101</B> für diese     Anzeigeeinrichtung     vorgesehen.     Das    Gehäuse 101     weist    au der       Vorder-    und an der Rückseite     Fenster    102  auf.

   Die vordere     und    hintere Wand des Ge  häuses besitzt je     einen    nach aussen gerichte  ten Flansch     103,    an welchen Flanschen       Halteschrauben    angreifen, die durch den       obern    Rand der Rückwand 83 und durch die       Querleiste    96     (Fig.    1, 2 und     3.)    hindurch  ragen und in gebogene Querleisten 85 ein  geschraubt sind.  



       Ist    die Registrierkasse nicht mit     einer          Anzeigeeinrichtung    versehen, so kann das       Anzeigegehäuse    fortfallen     (Fig.    4 und 6).  Es wird dann die zwischen dem     obern    Rand  der Rückwand     8'3    und der     Querleiste    96 lie  gende     Öffnung    durch eine besondere Platte  104 verschlossen, oder es     kann    auch die  Rückwand bis an die Querleiste 96 durch  geführt     sein.     



  Aus dem     Vorstehenden    ergibt sich, dass  jeder einzelne Teil des Gehäuses     unabhängig     von dem andern     entfernbar    ist, ohne dass die  andern Teil irgendwie     beeinträchtigt    zu  werden brauchen, so dass auf     diese    Weise  Zugang zu einem bestimmten Teil des zu  beobachtenden oder wieder instand zu set  zenden Triebwerkes geschaffen wird.

   Ausser  dem ermöglicht die abnehmbare Anordnung  des obern Gehäuses für die     Anzeigeeinrich-          tung    und die Lösbarkeit der     Anzeigeeinrich-          tung    die wahlweise Herstellung von Regi  strierkassen mit und ohne     Anzeigeeinrich-          tung,    wobei nur ganz geringe     Änderungen     an dem     Triebwerk    und am Gehäuse der  Kasse vorgenommen zu werden brauchen.  



       Steuerung   <I>der</I>     Schublade   <I>durch den</I>       Klappdeckel.     Wenn der Geschäftsinhaber oder     ein    von  ihm hierzu Ermächtigter den Klappdeckel 92  öffnet, um die     Zählwerkscheiben    und sonsti  gen Zähler, die dann sichtbar werden, abzu-      lesen, so will er für     gewöhnlich    auch das in  der Schublade enthaltende Geld zählen. In  folgedessen ist die Schublade in Abhängig  keit von dem Deckel steuerbar, so dass sie  sich     selbsttätig    in die     Offenstellung    bewegt,  wenn der Deckel aufgeklappt wird.  



  Zu. .diesem Zweck ist eine senkrechte  Steuerstange 106     (Fig.    4) vorgesehen, die  neben der     Innenwandung    der rechten Seiten  platte 2 liegt     und    unten mit dem vordern  Ende des     waagrechten:    Armes des     T-förmigen     Hebels 69 in     Verbindung    steht. Die Steuer  stange 106 ragt nach oben und liegt so, dass  sie mit einem     Zapfen.    107 zusammenwirkt,  der an dem rechten Träger 93 sitzt, mit dem  der Klappdeckel an der rechten Seitenplatte  des Triebwerkes     aasgelenkt    ist.

   Die Steuer  stange 106 ist an der     Innenseite    der rechten  Seitenplatte des     Triebwerkes        mittels    eines  Zapfens 108 verschiebbar gelagert, der an  der Innenwand der Seitenplatte sitzt und  durch eine dreieckige     Öffnung    109 der.  Stange     hindurchragt.    Die senkrechte     gante     dieser Öffnung wird für gewöhnlich durch  eine Feder<B>111</B> mit dem Zapfen 108, in Ein  griff gehalten.  



  Wird der Träger 93 beim Öffnen des  Deckels im     Uhrzeigersinne    gedreht, so trifft  der Zapfen 107 auf das obere Ende der       Steuerstange    10-6, drückt diese nach unten  und dreht daher den dreiarmigen Hebel 69  entgegen dem     Uhrzeigersinne        (Fig.    4), was       eine    Freigabe der Schublade zur Folge hat.  Die horizontale Kante der dreieckigen Öff  nung in der Steuerstange 106     gestattet    ein  seitliches Verstellen der     Steuerstange    beim  Schliessen des Deckels. In diesem Fall drückt  der Zapfen 107 die Steuerstange nach rechts       (Fig.    4), ohne diese niederzudrücken.

   Infolge  dessen werden die Hebel 69     und    67 beim       Schliessen    des Deckels nicht geschwenkt.  



  Die Steuerung der Schublade von dem  Klappdeckel aus macht     es    unnötig, einen be  sonderen Arbeitsgang     vorzusehen,    um die  Schublade nach dem Öffnen. des Deckels und  beim Ablesen der im Zählwerk ermittelten       Summen    und der Zähler zu öffnen.         Deeinf        lussung   <I>des</I>     Schlüsselriegels   <I>durch den</I>  <I>Klappdeckel.</I>  



  Es ist auch erwünscht, ein Niederdrücken  der     Registrierkassentasten    zu     verhindern,     die Tasten also zu verriegeln,     wenn    der  Klappdeckel geöffnet ist. Infolgedessen ist  eine Verriegelung der Tasten bei geöffnetem  Deckel vorgesehen.    Die untere Kante des linken Trägers 93  ist als Steuerkante 115     (Fig.    3) ausgebildet,  die mit einem Zapfen 11:6     zusammenwirkt,     der auf dem einen Arm eines Hebels 11.7  sitzt.

   Der Hebel ist an der Aussenfläche der       linken    Seitenplatte 1 schwenkbar gelagert  und liegt zwischen der     linken    Seitenwand  des Gehäuses und der Seitenplatte 1 des  Triebwerkes in dem weiter oben     erwähnten          Zwischenraum.    Durch einen gekrümmten  Schlitz der Seitenplatte ragt der Zapfen 116  hindurch, der mit der Steuerkante zusammen  wirkt: Auf den Hebel 117 wirkt entgegen  dem     Uhrzeigersinne        (Fig.    3) eine Feder 118.  Für gewöhnlich wird der Hebel aber an einer       Bewegung        verhindert,    und zwar .durch einen  Zapfen 119, der auf dem Ende des untern  Armes des Hebels 117 sitzt. Dieser Zapfen .

    liegt in einer Tasche, die im     obern    Ende des  einen Armes 121     (Fig.    3) eines Doppelhebels  vorgesehen ist, der um einen Zapfen 122  schwenkbar ist und einen nach hinten gerich  teten Arm 123 besitzt. Dieser Arm trägt an  seinem obern Ende einen Ansatz 124, der so  liegt, dass er mit einem Zapfen 126 zusam  menwirken kann. Dieser Zapfen sitzt seit  lich am Finger 57 der     Tastenriegelleiste    50.  Der     Zapfen    126 ragt durch einen Schlitz in  der linken     Seitenplatte    1, so dass er mit dem  Hebel 121 bis 123 zusammenwirken kann,  der an der Aussenseite der seitlichen     Platte    1  schwenkbar gelagert ist.  



  Aus der vorstehenden     Beschreibung    geht  hervor, dass der Zapfen 116 schon beim leich  ten Anheben des klappbaren Deckels 92 von  dem höchsten     Punkt    der Steuerkante 115  freikommt und eine Bewegung des Hebels  117 entgegen dem     Uhrzeigersinne        gestattet.     Die Verstellung des Hebels 117 bewegt den      Zapfen 119 aus der Tasche im     obern    Ende  des Hebels 121 heraus. Hierbei wird der  Doppelhebel 121 bis 123 geschwenkt. Bei  der weiteren Bewegung kommt der Zapfen  119 mit dem gekrümmten Finger 127       (Fig.    3) in Berührung, der am     obern    Ende  des Armes 121 sitzt.

   Der Zapfen wandert  an der gebogenen vordern     gante    des Fingers  127 entlang, so     dass,der    Hebel keine weitere  Bewegung erfährt. Die leichte Bewegung  des Hebels 121 bis 123 genügt jedoch, um den  Arm 123 zu verstellen, der mit dem Zapfen  126 zusammenwirkt und daher die Riegel  leiste 50 in die Stellung schwenkt, in der sie  mit dem Zapfen 53 der     Tastenhebel    zusam  menwirkt. Infolgedessen werden die Tasten  hebel gegen Niederdrücken gesichert. Diese  Stellung der Einrichtung ist in     Fig.    9. ver  anschaulicht. Aus dem vorstehenden ergibt  sich also, dass beim Anheben des Deckels 92  nicht nur die Schublade selbsttätig geöffnet  sondern auch     das    Niederdrücken irgend einer  Taste verhindert wird.

   Wie schon     erwähnt,     wird durch das Vorhandensein eines Schlüs  sels in dem Riegel 100 der     Platte    98 ein voll  ständiges Schliessen des Deckels 92 verhin  dert. Die Kasse kann daher nicht eher in  Betrieb gesetzt werden, bevor nicht das     Gleit-          stück    99 in die Schliessstellung     überführt    und  verriegelt und der Deckel 92 geschlossen  worden ist.         Verriegelung   <I>des Klappdeckels.</I>  



  Um zu verhindern, dass Unbefugte den  Klappdeckel 92. öffnen, ist er     mit    einem     Rie-          gelschloss    versehen. Zu diesem Zweck ist die  untere vordere Kante des Deckels mit einem  Knopf 130     (Fig.    3) versehen, dessen Achse  in das Innere des Gehäuses ragt, wo sie mit  einem Riegelhaken 131     (Fig.    6     und    7) zu  sammenwirkt. Dieser Riegelhaken ist an dem  einen Ende einer Stange 132 vorgesehen, die  am     innern        obern    Teil der untern vordern       Abdeckplatte    88 mittels Zapfen     133    ver  schiebbar gelagert ist.

   Die Stange     1,32    wirkt  mit einem     zylinderförmigen    Riegel 134 zu  sammen. Die Verbindungsstange weist am   äussern Ende eine Aussparung 135 auf, durch    deren Vermittlung der Schlüssel     13,6    die  Stange nach rechts oder links verschiebt. Der  Riegel wird durch eine     ZuhaRung    13.7 ge  steuert. Zur Steuerung der     Bewegung    der  Stange 132 kann jeder beliebige Riegel Ver  wendung finden, der daher an dieser Stelle  nicht ausführlich beschrieben     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Registrierkasse, bei welcher das Trieb werk zwischen einem Paar unbearbeiteter Seitenplatten aus Blech angeordnet ist und von diesen Platten getragen wird, die durch mit ihnen verbundene Querstreben im Ab stand voneinander gehalten werden, und welche ein äusseres, aus Abdeckplatten be stehendes Gehäuse für das Triebwerk auf weist, dadurch gekennzeichnet, dass die ge nannten Abdeckplatten unabhängig vonein ander abnehmbar sind, zum Zwecke, die ein zelnen Teile des Registrierkassentriebwerkes zugänglich zu machen, ohne dass dabei die andern Abdeckplatten entfernt zu werden brauchen. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Registrierkasse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein eine vordere Abdeekplatte des Gehäuses bildender Klappdeckel (92) an den unbearbeiteten Seitenplatten (1, 2) aasgelenkt ist. 2. Registrierkasse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem obern Rand der hintern Abdeckplatte (83) und dem obern Rand eines Teils einer vordern Abdeckplatte eine Öffnung vor handen ist, die wahlweise mittels einer Abdeckplatte (104) oder eines Anzeige gehäuses (101) verschliessbar ist.
    B. Registrierkasse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die unbear beiteten Seitenplatten (1, 2) an einem Schubladengehäuse befestigt sind, das unterhalb dieser Platten angeordnet ist und dieselben trägt, wobei das Schub ladengehäuse eine obere mit einem umge bogenen Rand versehene Deckplatte (74) und eine untere ebenfalls mit einem um- gebogenen Rand versehene Bodenplatte (77) besitzt, welche beiden Platten an einer U-förmigen Seitenwandung (76) be festigt sind, die diese Platten im Abstand voneinander hält.
    =b. Registrierkasse nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Deckplatte und die untere Bodenplatte des Schubladengehäuses beide gleich ausgebildet sind, und dass die obere dieser Platten mit Mitteln zur Befestigung der unbearbeiteten Seitenplatten (1, 2) an dem Schubladengehäuse versehen ist.
    5. Registrierkasse nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>3</B>, dadurch gekennzeich net, dass wenigstens die eine (74) der bei den mit je einem umgebogenen Rand ver- sehenen Platten (73, 74) des Schubladen gehäuses mit einer Öffnung versehen ist, die das Innere des letzteren zugänglich macht, normalerweise jedoch mittels einer an der genannten Platte (74) befestigten Abschlussplatte (78) verschlossen ist. 6.
    Registrierkasse nach Patentanspruch, mit einer Schublade, die infolge Betätigung der Registrierkasse mittels der Tasten frei gegeben wird, und mit einer verriegel- baren Deckelplatte, die in ihrer Schliess lage gewisse Vorrichtungen der Regi- strierkasse unsichtbar und unzugänglich macht, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zur Betätigüng des die Schublade verriegelnden Organes so ange ordnet ist, dass sie beim Überführen;
    der genannten Deckelplatte (92) in ihre Offen lage zur Freigabe der Schublade (6Q) ver anlasst wird. 7. Registrierkasse nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass beim Öffnen der genannten Deckelplatte (92) eine Tastenverriege- lungsvorrichtung in' einen Zustand ver setzt, in welchem sie das Niederdrücken von Tasten zu verhindern vermag, so lange die genannte Deckelplatte (92) offen ist. B.
    Registrierkasse nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannte Deckel platte (92) über einer vordern, parallel zur in der Schliesslage sich befindenden Deckelplatte angeordneten Platte (98) liegt, die Öffnungen aufweist, durch welche Öffnungen hindurch gewisse Teile der Registrierkasse gesehen oder betätigt werden können.
CH185786D 1933-09-15 1934-09-14 Registrierkasse. CH185786A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109432B (de) * 1954-04-22 1961-06-22 Almex Ab Rahmen und Gehaeuse fuer Billettapparate, Registrierkassen od. dgl.
DE1109708B (de) * 1957-04-27 1961-06-29 Adrema Werke Gmbh Adressendruckmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1109432B (de) * 1954-04-22 1961-06-22 Almex Ab Rahmen und Gehaeuse fuer Billettapparate, Registrierkassen od. dgl.
DE1109708B (de) * 1957-04-27 1961-06-29 Adrema Werke Gmbh Adressendruckmaschine

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