CH185806A - Apparat zur Vorführung von auf Tafeln angebrachten Bildern, Reklamen und dergl. mit selbsttätigem Tafelwechsel. - Google Patents

Apparat zur Vorführung von auf Tafeln angebrachten Bildern, Reklamen und dergl. mit selbsttätigem Tafelwechsel.

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CH185806A
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Zarth Ernst
Fritz Olga
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Zarth Ernst
Fritz Olga
Prescher Paul
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    • G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00—Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
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Description


  Apparat zur Vorführung von auf Tafeln angebrachten Bildern,     Reklamen    und     dergl.     mit selbsttätigem Tafelwechsel.    Gegenstand der Erfindung ist ein Appa  rat zur Vorführung von auf Tafeln ange  brachten Bildern, Reklamen     und    dergleichen,  mit selbsttätigem Tafelwechsel, bei welchem  mittels hin- und hergehendem Seilzug die in  der Schaustellung befindliche Tafel gesenkt  und gleichzeitig die hinterste Tafel der auf  schrägen     Gestellschienen    gestapelten untern  Tafeln gehoben wird.  



       Das        Wesen    der Erfindung liegt     darin.,     dass die Überführung der im Stapel hinter  sten Tafel in die Schaustellung in zwei Stu  fen mittels zweier Mechanismen erfolgt, von  welchen der eine ein Seilzug ist mit Hub  klaue zum Erfassen der im Stapel     hintersten     Tafel und mit Senkklaue zum Auffangen  und Ablegen der in Schaustellung     befind-          lichen.    Tafel, während der andere aus einem       Sehwinghebelpaar    besteht,

   das die von der  Hubklaue des Seilzuges zunächst auf     Ge-          stellrasten    oberhalb des Stapels abgelegte  Tafel     untergreift    und während der Rück-         bewegung    des Seilzuges durch     Schwingen     nach vorn in die Schaustellung überführt.  



       Zweckmässigerweise        können    die     Tafeln    in  einer besonders     gestalteten        durchsichtigen     Schutz- und Versteifungshülle untergebracht  sein,     die    eine sehr geringe Stärke aufweist  und-dabei eine     grosse    Steifheit besitzt. Diese  Versteifungshülle bildet hierbei beispiels  weise eine Art Tasche mit einem in diese  eingeschobenen     elastischfedernden    Rahmen  aus Federdraht.

   Der Rahmen aus Federdraht  gibt der eine Tafel     aufnehmenden    Tasche  die erforderliche Steifheit, so dass sie auch  bei starken Verbiegungen immer wieder     in     ihre ebene Form     zurückfedert.     



  In der     Zeichnung        ist    der     Erfindungs-          gegenstand    in einer     beispielsweisen    Ausfüh  rungsform dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht des Apparates  kurz nach dem Auslösen einer Bildtafel aus  der Schaustellung und nach dem Aufgreifen  einer Bildtafel vom Stapel,           Fig.    2 eine Seitenansicht     des    Apparates  beim Auslösen einer Bildtafel aus der  Schaustellung und beim Aufgreifen     einer     neuen     Bildtafel    vom Stapel,

         Fig.    3     eine        Seitenansicht    in     einer    dritten       Getriebestellung,    nämlich kurz vor Ablage  der vom Stapel gehobenen neuen Bildtafel  auf die     Zwischenträger    und nach Abgabe der  aus der zweiten Stellung ausgelösten Bild  tafel auf die Stapelschienen;       Fig.    4 zeigt den Apparat in Vorderan  sicht;       Fig.    5 zeigt eine     Aufsicht    der obern  Getriebeteile des Apparates;       Fig.    6     eine    Aufsicht auf die Grundplatte  unter Weglassung der     obern    Getriebeteile;

         Fig.    7     zeigt    die eine Bildtafel aufneh  mende durchsichtige Tasche in Ansicht;       Fig.    8     einen    Schnitt nach Linie     II    der       Fig.    7,       Fig.    9 einen     Schnitt    nach     Linie        III-III     der     Fig.    7, und       Fig.    10     einen    Schnitt im vergrösserten  Massstab nach     Linie        V-V    der     Fig.    7.

    Gemäss der Zeichnung sind die Bilder  rahmen 1, im folgenden "Tafel" genannt,  auf beidseits eines Gestelles 2 von vorn nach       hinten    schräg abwärts geneigten Schienen 3  gestapelt.     In    dem Gestell 2 ist über obere       Rollen:    4 und 5 ein Seilzug 6 geleitet, der  mit seinem Ende 7 an     einem        SchwMghebel-          paar    8 angreift. Je ein solcher Seilzug 6  ist beidseits des     Maschinengestelles    2 vor  handen und in einem gegenseitigen Abstand,  der der Breite einer Tafel 1 entspricht.

   Die  Seilzüge 6     tragen    an ihrem vordern Ende 7       schwingbar    aufgehängte Greifbacken 9, die  sich in der tiefsten Stellung des     Seilzuges     unter dem obern Quersteg 1' einer Tafel 1  legen. Das hintere Ende 10 eines Seilzuges  6 trägt ein Ausgleichsgewicht 11, das längs  einer Führung 12 auf- und abgleiten kann.  Am     hintern        Trum    eines Seilzuges 6 ist fer  ner     in    geeigneter Höhe ein     Auffanghaken    13  für die aus der Schaustellung ausgelöste  Tafel vorgesehen.

   Die hin- und hergehende  Bewegung der Seilzüge 6 erfolgt dadurch,  dass das     Schwinghebelpaar    8 über Lenker 14         und        einen    um Zapfen 15     drehbaren    Hebel 16  von zwei gleichachsigen, nebeneinander lie  genden     Unrundscheiben    17 und 17' in  Schwingung versetzt wird.

   Die     Unrund-          scheibe    17     wirkt    auf die Rolle 18 des       Schwinghebels    16,     die        dahinterliegende        Un-          rundscheibe    17' auf     eine    zweite Rolle 18' des       Schwinghebels    16,

   welche zur Rolle 18 eben  falls seitlich versetzt     ist.        Mittels        dieses    An  triebes     wird    das     Schwinghebelpaar    8 aus       seiner    tiefsten Stellung     (Fig.    2),     in    der er  mit dem Greifhaken 9 eine neue Tafel ergrif  fen hat, zunächst     in        seine    höchste Stellung       (Fig.      ausgeschwungen, in der er samt  dem     Seilzuge    6 zeitweise     in    Ruhe verharrt.

         Inzwischen        ist,die    aus der Schaustellung     in     weiter unten zu beschreibender Weise aus  gelöste Tafel von den Auffanghaken 13 der       hintern        Trums    der Seilzüge 6 auf die Schräg  schienen abgelegt worden; so dass sie zum  Stapel     zurückgleitet.    Der Aufwärtsbewegung  einer Tafel 1     mittels    der Haken 9     ist    also  gleichzeitig eine     Abwärtsbewegung    der aus  der Schaustellung ausgelösten Tafel durch  die Auffanghaken 13 zugeordnet.

   Wenn  nun die     Seilzüge    6 durch das Schwinghebel  paar 8 aus der Hochstellung der Auffang  haken 9     (Fig.    3<B>)</B> wieder zurückbewegt wer  den, so     wird        zunächst    die     in    den     Greifhaken     9 ruhende Tafel auf die Rasten 19 abgelegt,  und     anschliessend    vollendet der Seilzug 6  seine Abwärtsbewegung bis in die Anfangs  stellung     (Fig.    2), in der er eine neue Tafel  mit     seinen    Greifhaken 9 erfassen kann.

   Um  nun die in die     Rasten    19     abgelegte    Tafel  in     die    Schaustellung     vorzubringen,        ist    ein  besonderes     Schwinghebelpaar    20 um Zapfen  21 im Gestell drehbar gelagert, dessen     An-          trieb    über Lenker 22     und    Kurbel 23 erfolgt.  In der Hochstellung einer an dem Haken 9  aufgehängten Tafel 1 (Stellung nach     Fig.        3)     schwingt das Hebelpaar 20 zunächst nach  rechts (in der Pfeilrichtung der     Fig.    3)     bis     unter die Rasten 19.

   Bei der     Rückschwin-          gung    legen sich die     vordern,    als Auffang  gabeln 24 ausgebildeten Enden der Schwing  hebel 20 unter die seitlich der     Rasten    19 vor  stehenden Querstangen 1' der Tafeln 1, heben      dieselben zunächst von den     Rasten    19 ab und  nehmen sie mit hoch. Beim weiteren Hoch.       schwingen    der Hebel 20 (zu vergleichen       Fig.    2) werden durch die obere Querstange  1' der an ihnen aufgehängten Tafel 1 Klin  ken 2,6 ausgehoben, die um Zapfen 25 des  Gestelles schwingen.

   Diese Klinken halten in  ihrer Tiefstellung mit ihren vordern abge  setzten Enden 27 die Querstange 1' der in  der Schaustellung befindlichen Tafel 1 auf  Schrägflächen 28 des Gestelles fest. Sobald  sie hochgehoben werden, gleitet die Quer  stange 1' .der     in    der     Schaustellung    befind  lichen Tafel von den Schrägflächen 28 ab  und fällt nun auf die in     diesem        Augenblick     bis dicht     unter    die Schrägflächen 28 geho  benen Auffanghaken 13     des        Seiltrums    6.

         Das    geschieht in der Stellung der     Fig.    2,  das heisst in dem Augenblick, in welchem  die Greifhaken 9 gerade die     hinterste    Tafel  vom Stapel zum Anheben erfassen. Schwingt  nun das Hebelpaar 20- mit der Tafel, die es  trägt, ganz nach links in die Schaustellung  hinein, dann gleitet die Querstange 1' der  von ihm .getragenen Tafel aus den Gabeln  24 auf die     Schragflächen    28. Die Sperr  klinken 26 sind inzwischen wieder zurück  gefallen, so dass die auf die Schrägflächen  28 abgelegte Tafel von diesen nicht ab  rutschen kann.

   Bei der Rückschwingung der  Schwinghebel 20     werden    die     Sperrklinken     26 nicht ausgelöst, da die     Schwinghebel    20  ohne Tafel zurückschwingen, infolgedessen  mit ihren obern Enden frei an den Klinken  26 vorbei     können.     



  Die Dauer, während welcher eine Bild  tafel in der     Schaustellung    verbleibt, ent  spricht also der Dauer einer Hin- und Rück  schwingung des     Schwinghebelpaares    20,  während welcher Dauer gleichzeitig eine  neue Tafel vom Seilzug 6 angehoben, eine  in der Schaustellung gewesene Tafel vom  Seilzug 6 zurückgeleitet wird, während hier  auf der Seilzug 6 (ohne Tafel) zur Wieder  holung des Arbeitsspiels in seine Anfangs  stellung zurückkehrt.  



  Um die Tafeln auf den schrägen Gestell  rahmen 3 stets nach rückwärts zu drücken,    ist     ein    um     Zapfen    2,9 schwingendes Hebel  paar     30        vorgesehen,    das sich mit     seinen        obern     Enden gegen die Querstangen 1' der     im     Tafelstapel hintersten Tafel 1 legt     und    die  sen nach     rückwärts.    drückt.  



  Eine Feder 31 sucht dabei die Hebel 30  nach     rüchwärts    zu legen. Damit beim Her  abgleiten einer auf den Auffanghaken     ruhen-          den.    Tafel aus der Schaustellung diese     hinter     die Hebel 30 gehen     kann,    werden diese Hebel  durch eine besondere Kurbel 32, die auf  einen Arm     3'3    des Hebels 30 wirkt, im gege  benen Augenblick in die äusserste     Linksstel-          lung    (nach     Fig.    2) gedrückt.  



  Die Tafeln werden zweckmässig mit einer  Schutzhülle versehen und die die Tafeln  aufnehmende Schutzhülle oder Tasche nach  den     Fig.    7 bis 10 besteht aus durchsichtigen  Deckblättern 41, 42, .die aus ganz     dünner          Zelluloidfolie    oder ähnlichen     durchsichtigen     Stoffen, die in sich keinerlei Steifheit auf  weisen, gebildet werden. Diese Folien sind  an den Seitenrändern und am untern     Rande     auf, den Rahmen der Schutzhülle bildenden  Stegen 43 und     44        bezw.    45 aufgeklebt.

   Am  Oberrande 46     bezw.    47 sind sie     unverklebt.     In die so     gebildete    Schutzhülle ist von oben  her ein geschlossener     Rahmen    48, 48', 49, 49'  aus Federdraht     eingeschoben.    Dieser Feder  drahtrahmen weist am     obern    Steg 49' seit  lich vorspringende Ansätze 50 und 51 auf,  die die     Aufhängung    der Schutzhülle mit  Bildern auf den Stapelschienen des Bild  schauapparates     ermöglichen.    Dieser Rahmen  48, 48', 49, 49'     wird    von oben her in die  vorher geklebte Tasche oder Schutzhülle ein  geschoben.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    7  setzen sich dann die Arme 50, 51 auf die       obern    Kanten der Stege 43, 44     auf.    Ein       Herausrutschen    des     Federrahmens    48, 48',  49, 49' aus der durchsichtigen Hülle kann  dabei durch nachträglich eingeklebte obere       Stegstückchen    52, 53 verhütet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zur Vorführung von auf Tafeln angebrachten Bildern, Reklamen und der- gleichen, mit selbsttätigem Tafelwechsel, bei welcher mittels hin.- und hergehendem Seil zug die jeweils in der Schaustellung befind- liche- Tafel gesenkt und gleichzeitig die hin terste der auf schrägen Gestellschienen ge stapelten untern Tafeln gehoben wird, da durch gekennzeichnet,
    dass die Überführung der im Stapel hintersten Tafel in die Schau stellung in zwei Stufen mittels zweier Mecha nismen erfolgt, von denen der eine ein Seil zug (6) ist mit Hubklaue (9) zur Erfassung der im Stapel hintersten Tafel und mit Senkklaue (13)t zum Auffangen und Ab legen der in Schaustellung befindlichen Tafel, während der andere Mechanismus aus einem Schwinghebelpaar (20) besteht, das die von der Hubklaue (9) des Seilzuges zu nächst auf Gestellrasten (19)
    oberhalb des Stapels abgelegte Tafel untergreift und während der Rückbewegung des Seilzuges durch Schwingen nach vorn in die Schaustel lung überführt. UNTERANSPRt1CHE 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Seil züge (6) mittels eines Schwinghebelpaares (8) erfolgt, das seinerseits mittels Lenker (14) und Hebel (16) von Daumen (17, 17') betätigt wird. 2.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Schau stellung befindliche Tafel (1) auf Schräg leisten (28) des Apparatgestelles aufruht und auf diesen durch schwingbare Klin- ken (26) festgehalten wird, welche beim gochgang der eine Tafel tragenden Schwinghebel (2,0) .durch den Quersteg (1') der von den Schwinghebeln Betrage- nen Tafel angehoben werden,
    so dass die in der Schauöffnung befindliche Tafel auf die Auffanghaken (13) des Doppel seilzuges (6) abgleitet. 3. Apparat nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Schutzhülle für die Tafel, die aus einer aus durchsichtigen dünnen Folien gebildeten Tasche mit einem in diese Tasche von oben her ein geschobenen geschlossenen Rahmen aus Federdraht besteht. 4.
    Apparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhülle aus zwei .dünnen, folienartigen Deckblättern gebildet wird, die auf Seitenstegen und untern Stegen gleichen Materials wie die Deckblätter aufgeklebt sind, und in welche von oben her ein geschlossener Feder rahmen (48, 48', 49, 49') eingeschoben ist, der am obern Steg mit seitlich heraus ragenden Armen (50, 51) zum Aufhän gen der Schutzhülle auf die Stapelschie nen im Bildschauapparat versehen ist. 5.
    Apparat nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Herausrutschen des Federdrahtrahmens (4$, 48', 49, 49') aus der Schutzhülle durch oberhalb der Rahmenstege (43, 44) eingeklebte Steg stücke (52., 53) verhindert wird.
CH185806D 1935-12-23 1935-12-23 Apparat zur Vorführung von auf Tafeln angebrachten Bildern, Reklamen und dergl. mit selbsttätigem Tafelwechsel. CH185806A (de)

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