CH185812A - Verfahren zur Herstellung von Kugellagern mit Kugellagerringen aus gewalztem Stahl, insbesondere für Drehverbindungen von Fahrzeugen und nach diesem Verfahren hergestelltes Kugellager. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kugellagern mit Kugellagerringen aus gewalztem Stahl, insbesondere für Drehverbindungen von Fahrzeugen und nach diesem Verfahren hergestelltes Kugellager.

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CH185812A
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ball bearings
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Rothe Erde G M B H Eisenwerk
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Rothe Erde Eisenwerk
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  Verfahren zur Herstellung von Kugellagern mit Kugellagerringen aus gewalztem Stahl,  insbesondere für Drehverbindungen von Fahrzeugen und nach diesem Verfahren  hergestelltes Kugellager.    Angespornt durch die in den verschiede  nen Staaten immer besser aufgebauten Netze  von Autofernstrassen sucht die Wagenbau  industrie Fahrzeuge mit grösserer Tragfähig  keit zu entwickeln, die sogar Lasten bis zu  15000 kg transportieren können. Es ist da  her erforderlich, auch Drehverbindungen zu  schaffen, die den bei Fahrzeugen mit so  grosser Tragfähigkeit auftretenden Bean  spruchungen gewachsen sind.  



  Bei Drehverbindungen für Fahrzeuge  sind zwei in verschiedener Richtung wir  kende     Kräfte    vorhanden, die durch das Dreh  verbindungslager aufgenommen werden müs  sen. Einmal wirkt die Belastung des Fahr  zeuges in senkrechter Richtung und ausser  dem z. B. die den Anhänger fortbewegende  Zugkraft in     waagrechter    Richtung. Diese  beiden Kräfte setzen sich zu einer     Resultie-          renden    zusammen, deren Richtung von der  Senkrechten entsprechend der Grösse der Zug-    kraft abweicht. Es ist daher     beim    Bau von  Drehverbindungen besonders wichtig, dass  die Teile der Drehverbindung .der Kraftrich  tung der Resultierenden in besonderer Weise  angepasst sind.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, die       Kugellagerringe    von     Drehverbindungen    aus       Walzprofilen    herzustellen. Bei dem bekann  ten Vorschlag handelt es sich jedoch um eine  Drehverbindung für Motordreiräder- also für  Fahrzeuge mit verhältnismässig geringer  Tragfähigkeit, und zwar dient die Drehver  bindung dazu, das den     Antriebsmotor    tra  gende Vorderrad an der Plattform des Drei  rades zu befestigen. Nach dem bekannten  Vorschlag werden Walzprofile benutzt, deren  Schenkelhöhen annähernd dem Durchmesser  der benutzten Kugeln entsprechen. Die     Walz-          profile    werden nicht bearbeitet, sondern die  nen in rohem Zustande als Laufflächen für  die Kugeln.

   Die Befestigung der Kugel-           Lagerringe    muss .durch besondere     Konstruk-          tionsteile        vorgenommen    werden. Diese be  kannte Drehverbindung ist, wie bereits be  tont, nur für Fahrzeuge mit     verhältnismässig     kleiner Tragfähigkeit verwendbar.

   Ausser  dem weist sie .den     Nachteil    auf, dass bei star  ken Belastungen ein Verbiegen der     im.    Ver  hältnis zum Kugeldurchmesser     viel    zu  schwach bemessenen Walzprofile eintritt,  und dass infolge der für die Befestigung er  forderlichen     Konstruktionsteile    ihr     Aufbau     kompliziert und die Herstellung umständlich  und teuer ist.  



       Gegenstand    vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur Herstellung     von'    Kugel  lagern mit Kugellagerringen aus gewalztem  Stahl,     insbesondere    für     Drehverbindungen     von Fahrzeugen, bei dem winkel- oder     T-          förmig        profilierte        Walzstäbe    in Ringform  gebogen und mit ihren Enden verschweisst  werden.

   Gemäss der Erfindung werden die  Profilstäbe derart gebogen, dass der Fuss des       Profils    zur     Befestigung    -dienen kann, wäh  rend in den Steg eine     zur    Lagerung .der Ku  geln dienende     Rinne    eingedreht wird.  



  Bei dem nach diesem Verfahren herge  stellten Kugellager bestehen die Kugellager  ringe aus Winkel- oder T-förmig profilierten  Walzstäben aus Stahl, die     in    Ringform ge  bogen und     mit        ihren    Enden verschweisst  sind. Dabei sind die Profilstäbe derart ge  bogen, dass der Fuss des Profils zur Befesti  gung des Kugellagers, z. B.     mittelst    Schrau  ben, .dienen kann, während der mit einge  drehter Rinne versehene Steg zur Lagerung  der Kugeln     .dient.    Besonders zweckmässig ist  es, .die Kugellagerringe aus breitfüssigen       T-Eisen    herzustellen, bei denen der Steg ein  seitig angeordnet ist.  



  Das Kugellager nach der     Erfindung    ist  den höchsten     Beanspruchungen    gewachsen  und bietet zugleich den Vorteil, dass die  Bauart äusserst einfach und daher in der  Herstellung     billig    ist. Durch die     Konstruk-          tion    nach der Erfindung ist erreicht, dass die       beispielsweise    bei Lastwagen sich aus     Wagen-          belastung    und Zugkraft ergebende resultie  rende Kraft von .den Kugellagerringen ein-    wandfrei     aufgenommen        wird,    ohne deren  Verbiegung bewirken zu können.

       Ausserdem     ist eine sehr einfache und leicht zugängliche  Befestigung der Ringe möglich, da der Fuss  der     Ringe    durch     einfaches    Verschrauben bei  spielsweise mit dem Wagenkasten bezw. dem  Achsgestell des Lastwagens verbunden wer  den kann.  



  Einige Ausführungsbeispiele von nach  dem Verfahren gemäss vorliegender Erfin  dung hergestellten     Kugellagern    sind in der  Zeichnung dargestellt,     und    zwar zeigt:  Fig. 1 den Querschnitt eines Kugellagers  nach der     Erfindung,    bei dem winkelförmige       Walzprofile    verwendet sind,  Fig. 2 ,den Querschnitt eines Kugellagers,  bei dem T-förmige Walzprofile verwendet  sind,  Fig. 3 den Querschnitt eines Kugellagers,  bei dem wieder winkelförmige     Walzprofile          verwendet    sind.  



  Bei .dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1  ist der innere Kugellagerring a aus einem  Winkeleisen mit gleichen Schenkeln und der  äussere Lagerring b aus einem Winkeleisen  mit ungleichen Schenkeln hergestellt. Natür  lich kann .der Ring b aus einem gleichschenk  ligen     Winkeleisen    hergestellt werden, oder  aber der Ring a gleichfalls aus einem un  gleichschenkligen Profil gebildet werden.  c sind .die Kugeln des Lagers.     Damit    kein  Staub in das Lager     eindringen    kann,     sind          Abdeckbleche    d     bezw.    e vorgesehen.  



  Die Füsse f der Ringe stehen senkrecht  zur     Drehachse    des Kugellagers und können  zu dessen Befestigung benutzt werden, wäh  rend die auf .den Füssen f senkrecht stehen  den Schenkel     y        mit        einer    eingedrehten     Rinne     versehen sind, in welcher die     Kugeln    c ge  lagert     sind.     



  Bei der Drehverbindung nach     Fig.    2     sind     beide     Kugellagerringe   <I>a, b</I> aus dem gleichen       Walzprofil        hergestellt,    und zwar ist das       breitfüssige        T-Eisen        mit    einseitig angeordne  tem Steg bei dem     innern    Ring c so ,gebogen,  dass .der breitere     Fussteil    nach     innen        liegt,     so dass eine bequeme Befestigung des Ringes  möglich ist, während das     T-Eisen    für den      äussern Ring b so gebogen ist,

   dass der brei  tere Fussteil nach aussen zeigt, so dass auch  hier die Befestigung des Ringes in einfacher  und gut zugänglicher Weise erfolgen kann.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3  sind die Kugellagerringe a, b mit ihren Trä  gern durch Schweissen verbunden. Bei dieser  Art der     Befestigung        ist    eine besondere Aus  bildung des Fusses -des Profils zur Befesti  gung nicht nötig, so dass Winkeleisen Ver  wendung finden können bei denen der eine  Schenkel     verhältnismässig    sehr kurz ist. Es  ergibt sich daher eine recht     beträchtliche     Gewichtsersparnis gegenüber     den    Ausfüh  rungsformen nach Fig. 1 und z.

   Bei den  Ausführungsformen nach Fig. 2 und 3 kön  nen besondere, .das Eindringen von Schmutz  verhindernde Abdeckbleche entbehrt werden,  dadurch die     rechtwinklige    Form der Trenn  fuge zwischen den beiden Profilen ein hin  reichender Schutz gegen Verschmutzung     ge-          währleistet        ist.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Kugel lagern mit Kugellagerringen aus ge walztem Stahl, insbesondere für Dreh verbindungen von Fahrzeugen, bei dem winkel- oder T-förmig profilierte Walz- stäbe in Ringform gebogen und mit ihren Enden verschweisst werden, da durch gekennzeichnet, dass die Profil stäbe derart gebogen werden, dass .der Fuss des Profils zur Befestigung dienen kann, während in den Steg eine zur Lagerung der Kugeln dienende Rinne gedreht wird. II.
    Kugellager, hergestellt nach dem Ver fahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugellagerringe aus ringförmig gebogenen und an ihren Enden verschweissten profilierten Walz- stäben aus Stahl bestehen, deren Fuss zur Befestigung des Lagers geeignet ist, während ihr Steg mit einer eingedrehten Rinne zur Lagerung der Kugeln ver sehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Kugellager nach Patentanspruch II, .da durch gekennzeichnet, dass die Kugel lagerringe aus breitfüssigen T-Eisen mit einseitig angeordnetem Steg hergestellt sind. 2.
    Kugellager nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass beide Kugellagerringe aus dem gleichen Profil hergestellt sind.
CH185812D 1935-05-29 1935-12-24 Verfahren zur Herstellung von Kugellagern mit Kugellagerringen aus gewalztem Stahl, insbesondere für Drehverbindungen von Fahrzeugen und nach diesem Verfahren hergestelltes Kugellager. CH185812A (de)

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CH185812D CH185812A (de) 1935-05-29 1935-12-24 Verfahren zur Herstellung von Kugellagern mit Kugellagerringen aus gewalztem Stahl, insbesondere für Drehverbindungen von Fahrzeugen und nach diesem Verfahren hergestelltes Kugellager.

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