CH185876A - Einrichtung zur Herstellung von fünfseitig geschlossenen Hohlziegeln. - Google Patents

Einrichtung zur Herstellung von fünfseitig geschlossenen Hohlziegeln.

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CH185876A
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Sohn G Kohn
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Kohn & Sohn G
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Description


  Einrichtung zur Herstellung von fünfseitig geschlossenen Hohlziegeln.    Vorliegende Erfindung hat eine Einrich  tung zur Herstellung von fünfseitig geschlos  senen Hohlziegeln zum Gegenstand, mittels  welcher die Hohlräume der fünfseitig ge  schlossenen Hohlziegel durch Ausbohren her  gestellt werden. Erfindungsgemäss     wird    zur  Herstellung der Hohlräume in den Ziegeln  eine in der     Strangrichtung    bohrende, vom       Abschneidetisch    einer     Strangpresse    ge  steuerte Bohreinrichtung vorgesehen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der erfindungsgemässen Einrichtung  veranschaulicht.  



       Fig.    1 veranschaulicht in Draufsicht die  Gesamtanordnung der Einrichtung;       Fig.    2 ist ein Schnitt nach Linie     II-II     der     Fig.    1;       Fig.    3 ist ein Teilschnitt nach Linie       III-III    der     Fig.    2;       Fig.    4 zeigt eine zum Zubringen des noch  vollen     Formlings    zur Bohreinrichtung und  zum Abtransport der gebohrten Formlinge  dienende Transportvorrichtung in Seitenan  sicht;         Fig.    5 und 6 veranschaulichen eine Ein  zelheit in verschiedenen Ansichten.  



  In     Fig.    1 ist 1 das     Mundstück    einer       Strangpresse,-    2 ist     ein.        Abschneidetisch     irgend einer beliebigen     Ausführung    mit dem  Schneideorgan 4. 5 ist ein     Transportband,     welches über einige gesondert angetriebene  Walzen 6 läuft. Quer zum     Abschneidetisch    2  ist eine Transportvorrichtung für die abge  schnittenen     Formlinge    angeordnet. Diese be  sitzt ein Gestell 7 aus Winkeleisen     (Fig.    4).  Im Gestell 7 sind in nicht veranschaulichten  Lagern, parallel zu einander, Wellen 8, 9 ge  lagert. Auf der Welle 8 sitzt ein Zahnräder  paar 10.

   Eines der Räder dieses Zahnräder  paares wirkt     mit    dem Antrieb der Transport  vorrichtung zusammen, der in der Zeichnung  nicht veranschaulicht ist,     während    über das  zweite Rad eine     Kette    11 zu einem auf der  Welle 9 sitzenden Zahnrad 12 geführt ist.

    Zwischen den Wellen 8, 9     ist    auf jeder der  Längsseiten des Gestelles 7 je     ein    Gelenkrah  men 13 (in     F'ig.    4 decken sich .diese Rahmen)  angeordnet, dessen obere Seite als Schiene 14      ausgestaltet ist, die an     einem    Ende eine Rolle  15 trägt, Der Rahmen 13 ist um Zapfen 16       schwenkbar    und     wird    von einer Feder 17' be  einflusst, die bestrebt ist, die Rolle 15 auf  dem Exzenter 17 zu halten, der auf der  Welle 8 sitzt. Auf den Schienen 14 ruht ein  auf Rollen 18 fahrbarer Wagen 20.

   Der  Wagen 20 ist mittels Zugstange 21 mit  einem auf der Welle 8 sitzenden     Kurbelarm     22 verbunden und mit zwei     untereinander     parallelen     Abnehmeleisten    23 versehen.  Schliesslich ist der Wagen 20 mit einem An  schlag 24 versehen, der     mit        einem    Winkel  hebel 25 zusammenwirken     kann,    an dessen  einem Arm bei 26 ein Zugorgan 27 (Fix. 1)       befestigt    ist. Auf der Welle 9 sitzt ein Ex  zenter 28 (Fix. 5, 6), auf dem eine Rolle 29  aufruht, die von einer Stange 30 getragen  wird.

   Das untere Ende dieser Stange 30 ist  gabelförmig und umfasst die Welle 9, wäh  rend am obern Ende der Stange ein Trag  steg 31 befestigt ist, der zwei Stangen 32  trägt, von denen jede am freien Ende mit  einem Brettehen 33 versehen ist. An jeder  der beiden Längsseiten des Gestelles 7 ist  eine Anschlagplatte 34     bezw.    35 angeordnet.  Die Platte 34 liegt über dem in seiner Aus  gangsstellung befindlichen Wagen 20.

   Die       Anschlagplatte    35     ist    seitlich versetzt zu der  Platte 34 auf der gegenüberliegenden Längs  seite des Gestelles 7     angeordnet.    Beide Plat  ten 34, 35 sind zum Gestell 7 quer verschieb  bar angeordnet     und    auf beide Platten wirken       in.    der     Zeichnung    nicht dargestellte Federn,  welche die Platten in ihre in     Fig.    1 gezeigte  Ausgangsstellung     zurückführen,    falls sie aus  dieser Stellung gebracht wurden.

   Um bei  spielsweise die Platte 35 aus ihrer Ruhestel  lung zu bringen ist ein Exzenter 36 vorge  sehen (Fix. 2), der vom     Antrieb    der     Trans-          portvorrichtung    gesteuert     wird.    Beide Plat  ten 34, 35 sind an den einander zugekehrten  Seiten mit einem Filzbelag versehen. Zu bei  den Seiten der     Brettehen    33 sind senkrecht  zu den Längsseiten des Gestelles 7 Winkel  eisen 37 (Fix. 1) angeordnet, die mit Trag  walzen 38 zum Auflegen und Fortbewegen  der     Ablegerahmen    für die Ziegel dienen.

      Neben diesem Förderer und parallel zu dem  selben     ist    der Platte 35 gegenüber eine Bohr  einrichtung     angeordnet.    Diese Einrichtung  besitzt ein Gestell 39 (Fix. 1 und 2), auf  dem ein Lagerkörper 40 angeordnet ist, in  welchem nebeneinander längsverschiebbar  zwei hülsenförmige Führungsteile 41, 42 ge  lagert sind, die durch einen Steg 43 mitein  ander fest verbunden sind. In den     Führungs-          stücken    41, 42 sind, frei drehbar, Wellen 44,  45 gelagert, die an einem Ende Bohrer 46,  47 tragen. Auf die Wellen sind Stellringe 48,  49 derart aufgeschoben, dass die Wellen 44,  45 bei Längsverschiebung der Führungs  stücke 41, 42 mitgenommen werden.

   Am     hin-          tern    Ende sind die Wellen 44, 45 frei dreh  bar und längsverschiebbar in einem Lager  körper 50 gelagert, und hinter diesem sind  auf die Wellen 44, 45 Zahnräder 51, 52 auf  geschoben. Diese Zahnräder sind gleich gross,  kämmen ununterbrochen miteinander und  sind mittels Kugellagern oder dergleichen in  einem Gehäuse 53 gelagert. Die     Lagerung     dieser Zahnräder in dem Gehäuse     bezw.    auf   ihren Wellen ist in der Zeichnung nicht  näher veranschaulicht, ist aber derart durch  geführt, dass sich die Räder an der Längs  verschiebung der Wellen 44, 45 nicht betei  ligen können.

   Die Zahnräder sind mit den  zugehörigen Wellen beispielsweise mittels  Keil und Nut auf Drehung gekuppelt, dabei       können    aber die Wellen 44, 45 in diesen  Zahnrädern 51, 52 längsverschoben werden,  ohne dass ihr Antrieb unterbrochen wird.  Ausserhalb des Gehäuses 53 ist     in        einem    in  der Zeichnung nicht besonders dargestellten  Gehäuse in der eben beschriebenen Weise ein  Rad 54 gelagert, welches auf die Welle 45  aufgeschoben ist. Mit dem Zahnrad 54 wirkt  ein weiteres Zahnrad 55     zusammen,    welches  in ein auf der Welle 57 des     Antriebmotors     sitzendes     Ritzel    56 eingreift. Der Antriebs  motor ist in der Zeichnung nicht dargestellt.

    Die Teile 40, 53 sind an beiden Seiten mit  Führungsösen 58, 59 versehen, in denen  längsverschiebbar Stangen 60, 61 angeordnet  sind, an deren den Bohrern 46, 47 benachbar  ten Enden mittels Ösen 62 ein Gehäuse 63      befestigt ist, in dem die Bohrer 46, 47 einge  schlossen sind. In der vor den     Bohrern    lie  genden Wand des Gehäuses 63 ist für jeden  der Bohrer 46, 47 eine     Durchtrittsöffnung     vorgesehen, durch welche der Bohrer bei sei  ner Längsverschiebung aus dem Gehäuse 63  heraustreten kann. Unten ist das Gehäuse 63  offen (Fix. 2). Die Stangen 60, 61 sind mit  Spiel durch die gabelförmigen Enden des  Steges 43 hindurchgeführt (Fix. 3), und auf  diesen Stangen sind Stellringe 64 aufgescho  ben und befestigt.

   Zwischen den Stellringen  64 und den     Osen    59 sind auf die     Stangen    60,  61 Druckfedern 65     aufgeschoben,    welche mit  tels der Stellringe 64 an den Steg 43 ange  drückt werden. Das Gehäuse 63 ist auf der  Vorderseite mit einem Filzbelag 66 versehen,  und zwischen dem Gehäuse 63 und der Platte  35 ist, etwa in gleicher Höhe mit der Unter  seite des Gehäuses, ortsfest eine     Ablegeplatte     67 derart angeordnet, dass sie zwischen die  Leisten 23 des Wagens 20 zu liegen kommt.  Unter den     hülsenförmigen    Führungsteilen 41,  42 ist eine mit einer     Führungsnut    69 ver  sehene Trommel 68 angeordnet.

   In die Nut  69 greift ein     Fortsatz    in Form eines Stiftes  70, der von dem Steg 43 getragen wird. Die  Trommel 68 ist auf einer Welle 71 angeord  net, welche ein frei drehbares Zahnrad 72  trägt. Dieses Zahnrad kämmt mit einem  Zahnrad 73, welches, gemeinsam mit dem  Zahnrad 55, auf einer Welle 74 angeordnet  ist, welche Welle mittels des     Ritzels    56 vom  Motor angetrieben wird.

   Auf der Welle 71  ist weiter eine Kupplung 75,     etwa    eine       Klauenkupplung,    angeordnet, deren eine  Hälfte gegen Federwirkung über einen  Winkelhebel 76 durch das Zugorgan 27 be  tätigt, das heisst mit der am Zahnrad 72  sitzenden Kupplungshälfte zum Eingriff ge  bracht werden kann. 77 ist ein Holzblock,  der von einer Feder 78 getragen     wird    und  mit einem     Fortsatz    79 der Trommel 68 zu  sammenwirkt und letztere zu bremsen er  möglicht. 80 ist ein Muldenförderer, mittels  welchem das durch die Bohrer 46, 47 her  ausgebohrte Tonmaterial zurück in den Füll  trichter 81 der     Strangpresse    gefördert wird.

      Die im vorstehenden beschriebene Ein  richtung     wirkt    folgenderweise:  Der aus dem Mundstück 1 der Strang  presse austretende volle Tonstrang wird auf  dem     Abschneidetisch    2 mittels des Schneid  organes 4 in Stücke gewünschter Länge ge  schnitten. Das abgeschnittene Stück des  Tonstranges wird dann durch den nachfol  genden Tonstrang auf das Förderband 5 ge  drückt, welches über die     angetriebenen    Wal  zen 6 läuft. Dem abgeschnittenen Tonstück  wird dabei eine Geschwindigkeit erteilt, die  grösser ist als die     Bewegungsgeschwindigkeit     des die Presse verlassenden Tonstranges.

    Diese Geschwindigkeit ist derart bemessen,  dass sich das abgetrennte Tonstück infolge  Trägheit über einige frei drehbare Walzen  hinwegbewegt, bis es auf das mit einem Filz  belag versehene Anschlagbrett 34 anschlägt,  ohne jedoch irgendeine nennenswerte Defor  mation zu erfahren. In dieser Lage liegt das  abgetrennte Tonstück über den     Abhebeleisten     23 des Wagens 20, von denen das Tonstück  erfasst und seitlich verschoben wird, und  zwar senkrecht zur     Bewegungsrichtung    des  Stranges auf dem     Abschneidetisch.    Die  Länge der seitlichen Verschiebung ist etwas  grösser als die Breite des abgetrennten Ton  stückes.

   Diese Seitenbewegung wird in fol  gender Weise bewirkt:  Im gleichen Zeitpunkte, in dem das abge  trennte Tonstück auf das Anschlagbrett 34  anschlägt, wird der Antrieb der quer zum  Strang arbeitenden     Transportvorrichtung    in  Abhängigkeit vom Arbeitsgang des Ab  schneidetisches eingeschaltet. Dadurch     wird     der Welle 8 eine Drehbewegung im entgegen  gesetzten Sinne der     Uhrzeigerbewegung    mit  Bezug zu     Fig.    4 erteilt. Durch die Welle 8  werden einerseits der Exzenter 17,     mit    dem  die Rolle 15 zusammenwirkt, und anderseits  der Kurbelarm 22, der mittels Zugstange 21  mit dem Wagen 20 verbunden ist, mitgenom  men.

   Durch den     Exzenter    17 werden dem  nach die Gelenkrahmen 13     entgegen    der Wir  kung der     Federn    17' entgegen dem Uhrzeiger  drehsinn     versehwenkt,    bei welcher     Schwenk-          bewegung    die Schienen 14 etwas angehoben      werden. Gleichzeitig     wird    auch der     mit    den  Rollen 18 auf den Schienen ruhende Wagen  20 mit     Hilfe    der Zugstange 21 nach     links     verschoben.

   Die     Abhebeleisten    23 beschrei  ben     demnach    zunächst eine Aufwärtsbewe  gung und dann eine     Linksbewegung    mit Be  zug auf     Fig.    4 und nehmen dabei das abge  trennte Tonstück von der     Anschlagplatte    34  fort und setzen es vor der     Anschlagplatte    35  auf die ortsfeste     Ablegeplatte    67 ab, da der  Exzenter 17     inzwischen    eine volle Umdre  hung vollführt, so dass der Wagen 20     mit     den     Abhebeleisten    23 wiederum in die in       Fig.    4 veranschaulichte Ausgangsstellung  zurückkehrt.

   Sodann     wird    der Antrieb der       Transportvorrichtung    vom     Abschneidetisch     her     unterbrochen    und dieselbe verbleibt in  Ruhe, bis zu dem Augenblick, in dem ein  neuabgetrenntes     Tonstück    auf das Anschlag  brett 34 anschlägt.

   Bemerkt sei, dass die An  schlagplatte 34     mittels        einer    nicht dargestell  ten     Einrichtung    von dem Tonstück, welches  auf die     Platte    34 anschlägt,     unmittelbar    be  vor die     Abhebeleisten    23 in Bewegung ver  setzt wurden,     etwas    entfernt     wird.    Die Ab  hebeleisten 23 ragen     in    Ruhestellung übri  gens nicht über die obern Begrenzungslinien  des Gestelles 7 vor,     wie    dies in     Fig.    4 aus  Gründen der     Übersichtlichkeit    angedeutet  wurde,

   sondern liegen mit ihrer     obern    Be  grenzungsfläche etwas unterhalb der durch  die     obern    waagrechten     Kanten    des Gestelles  7 gelegten Ebene.     Beim    Ablegen des abge  schnittenen Tonstückes auf die Platte 67  schlägt der Wagen 20 vor Beginn seiner       Rückbewegung    in die Ausgangsstellung     mit     seinem Anschlag 24 gegen den schwenkbar       gelagerten    Winkelhebel 25, durch den über  das Zugorgan 27 die Kupplung 75 der Bohr  vorrichtung eingerückt wird.

   Dadurch     wird     die     Bohrvorrichtung        in        Tätigkeit    gesetzt und  bohrt aus dem vor der Platte 35 liegenden  Tonstück die     gewünschten        Höhlungen    aus.

    Dieses Ausbohren erfolgt in dem Zeitraum,  der von dem Augenblick des     Beginnens    der  Rückbewegung des Wagens 20 bis zum       Augenblick    des     Beendigens    dieser Rückkehr  bewegung verstreicht.     Nun    wird die Kupp-    Jung 75 nach     Rückschwenken    des Hebels 76  durch Federkraft ausgerückt     und    damit die  Wirkung der Bohrvorrichtung unterbrochen.

         Inzwischen    schlägt ein neu abgetrenntes  Tonstück auf die     Anschlagplatte    34 und der  eben     beschriebene    Vorgang     wiederholt    sich,  aber     mit    dem Unterschiede, dass die Abhebe  leisten 23 nicht nur das vor der     Platte    34  liegende abgetrennte Tonstück erfassen und  auf die Platte 67 ablegen, sondern sie erfas  sen gleichzeitig auch das bereits ausgebohrte  Tonstück, welches     zwischen    der     Platte    35  und dem mit einem Filzbelag 66     versehenen     Gehäuse 63 der Bohrvorrichtung liegt, und  legen es auf die Brettehen 33 ab.

   Diese wer  den gleichzeitig mit dem     Wagen    20 in Tätig  keit gesetzt; sie werden     mittels    der um das  eine Rad des     Zahnräderpaares    auf der Welle  8 und das Zahnrad 12 auf der Welle 9 ge  führten Kette 11     betätigt.    Das Zahnrad 12  erteilt der Welle 9 eine Drehbewegung.  Durch die Welle 9 wird der Exzenter 28     mit-          genommen,    welcher Exzenter die Rolle 29  und     damit    die Stange 30 mit dem Steg 31,  den Stangen 32 und den     Brettehen    33 an  hebt.

   Die Brettehen 33 erreichen ihre Höchst  lage, sobald der     Wagen    20 in seine linke  Endlage mit Bezug zu     Fig.    4 gelangt ist, in  welcher das ausgebohrte,     mittels    der     Leisten     23 gehobene und verschobene Tonstück über  den Brettehen 33 liegt., Hierbei wurde das  neu     abgetrennte    Tonstück auf das Ablege  brett 67 zwischen dem Anschlagbrett 35 und  dem Gehäuse 63 abgelegt. Bei Rückbewe  gung des     Wagens    20 wird das ausgebohrte  Tonstück auf die Brettehen 33 abgelegt, die  nun ihrerseits allmählich heruntergehen.

   So  bald nun der Exzenter 28 seine Ausgangs  lage erreicht hat, das     ist,        wenn    der     Wage:     20     in        seine    Ruhelage zurückgekehrt ist, legen  die Brettehen 33 das ausgebohrte     Tonstück     auf den     Ablegerahmen,    der von Hand aus  auf die Rollen 38 aufgelegt     wurde.    Der oben  beschriebene Vorgang wiederholt sich     'in     regelmässiger Folge.

   Nach jedem Ablegen  eines ausgebohrten Tonstückes durch die       Brettehen    33 auf den     Ablegerahmen        (in    der       Zeichnung    nicht veranschaulicht), wird der      Rahmen von Hand aus um die     Tonstücklänge     weiter verschoben. Sobald der     Ablegerahmen     vollbelegt ist, wird er in der Pfeilrichtung  abgeschoben, und auf die Rollen 28 des För  derers 37 wird ein neuer     Ablegerahmen    auf  gelegt.

   Der vollbelegte Rahmen gelangt     dann     auf einen automatischen Förderer, durch den  er in ein Hebewerk geführt     wird,    mittels  welchem das Ziegelmaterial in die     Trocken-          bezw.        Ausbrennkammer    eingefahren wird.  



  Die     Bohrvorrichtung    besitzt einen beson  deren motorischen Antrieb, und es ist in       Fig.    2     bloss    die     Mottirwelle    57 mit dem       Ritzel    56 veranschaulicht, durch welches die  Wellen 44, 45 und die auf ihnen fest sitzen  den Bohrer 46, 47 über die Zahnräder 55,  54, 52, 51, sowie die Zahnräder 73, 72, von  denen das Zahnrad 72 auf der Welle 71 lose  sitzt, ununterbrochen angetrieben werden.  Durch Einrücken der     Kupplung    75 mit     Hilfe     des Zugorganes 27, wenn der     Wagen    20 mit  seinem Anschlag 24 auf den Winkelhebel 25  anschlägt, wird das Rad 72 mit der Welle  71 auf Drehung gekuppelt.

   Die Drehbewe  gung der Welle 71 wird der mit der Füh  rungsnut 69 versehenen Trommel 68 mitge  teilt. Der in die Nut 69 eingreifende Stift 70  wird demnach mitgenommen     und    vollführt  eine geradlinige Bewegung (in     Fig.    2 nach  links). Mit dem Stift 70 werden auch der  Steg 43 und die mit ihm     verbundenen    Füh  rungsstücke 41, 42 in derselben     Richtung     mitgenommen. Bei dieser Bewegung des  Steges 43 werden die Stellringe 64 für ihre  Verschiebung freigegeben (Fix. 1), und die  Stangen 60, 61 werden durch Einwirkung  der Federn 65 in den     Führungsösen    58, 59  gegen das Anschlagbrett 35 zu verschoben.

    Da das Gehäuse 63 an diesen Stangen befe  stigt ist, vollführt es dieselbe Bewegung ge  gen die Platte 35 (vergleiche die gestrichelt  eingezeichnete Lage derselben     in        Fig.    2),  welche in diesem Augenblick durch den Ex  zenter 36 gegen das Gehäuse 36 bewegt wird;  beide Teile vollführen eine gegenläufige Be  wegung.

   Dies hat zur Folge, dass das abge  trennte Tonstück     zwischen    diesen Teilen lose,  ohne Deformation, eingeklemmt     wird    und    von ihnen solange gehalten     wird,    bis die Boh  rer 46, 47, die mittels der     Führungsstücke     41, 42 und der Stellringe 49 mitgenommen  wurden, die gewünschte Bohrung vollführt       haben.    Das Ausbohren ist beendet, sobald die  Trommel 68 eine halbe Umdrehung vollführt  hat, während welcher der     Stift    70 und damit  die Bohrer 46, 47 in ihre linke Endlage     mit     Bezug zu     Fig.    2 gelangt sind.

   Bei Weiter  drehen der Trommel 68 werden der Stift 70  und somit auch die Bohrer 46, 47 in die Aus  gangsstellung zurückgeführt. Unmittelbar  vor     Erreichen    dieser Lage wird durch aber  maliges Ausschwenken des Winkelhebels 25  (sobald der Wagen 20     in    seine Ruhelage ge  langt ist) die Kupplung 75 ausgerückt. Da  durch     wird    der Antrieb unterbrochen und die  Trommel 68 wird, unter     Einwirkung    des  Bremsklotzes 77, der mit dem     Fortsatz    79 zu  sammenwirkt, genau in ihrer Ausgangslage  zum Stillstand gebracht. Bei der Rückbewe  gung der Bohrer stösst der Steg 43 wiederum  auf die Stellringe 64 und verschiebt sie ge  gen die Wirkung der Feder 65     in.    ihre Aus  gangslage zurück.

   Dadurch wird auch das  Gehäuse 63     mittels    der Stangen 61, 60 in  die Ausgangslage zurückverschoben. Gleich  zeitig hat auch der Exzenter 36 eine volle  Umdrehung ausgeführt, so dass die Anschlag  platte 35     in.    ihre Ausgangslage zurückver  schoben wird und das ausgebohrte Tonstück  zwischen der Platte 35 und dem Gehäuse 63  nicht mehr festgeklemmt ist, so dass es beim  nächsten Arbeitsgang der     Abhebevorrichtung     von den     Abhebeleisten    23 erfasst und auf die  Brettehen 33 abgelegt werden kann, mittelst  welchen es auf den     Ablegerahmen    aufgelegt  wird.

   Das mittels der Bohrer aus dem Ton  stück ausgebohrte Tonmaterial fällt auf den  unter dem Gehäuse 63 angeordneten Mulden  transporteur 80 und wird von diesem     in    den  Fülltrichter 81 der     Strangpresse    zu aber  maliger     Verwendung    zurückgefördert.  



  Im vorstehenden wurde bloss eine Aus  führungsmöglichkeit des Erfindungsgegen  standes beschrieben und     kann    die     Einrich-          tung    den jeweiligen     Anforderungen    entspre  chend angepasst werden, ohne dass dadurch      der Rahmen des Erfindungsgedankens über  schritten wird.

   Es ist daher ohne weiteres  möglich,     anstatt    zwei auch mehr als zwei  Bohrer zu     verwenden.    Gleichfalls wäre es  möglich, die Bohrer in der     Strangrichtung          unmittelbar    dem     Strangpressenmundstück     gegenüber anzuordnen und nicht den Boh  rern,     sondern    dem jeweils     abgetrennten    Ton  stück eine Längsverschiebung gegen die Boh  rer hin zu erteilen.

   Schliesslich könnte die       Anordnung    auch derart getroffen werden,  dass der Vorschub     bezw.    die Förderung der       Ablegerahmen    automatisch     in    Abhängigkeit  von der Bohrvorrichtung erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Herstellung von fünf seitig geschlossenen, aus einem Strang her gestellten Hohlziegeln, dadurch gekennzeich net, dass zur Herstellung der Hohlräume in den Ziegeln eine in der Strangrichtung boh rende, vom Abschneidetisch einer Strang presse gesteuerte Bohreinrichtung vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Bohreinrichtung in Abhängigkeit von der Zubringung des zu bohrenden Körpers zur Bohreinrichtung durch eine zwischen den Abschueidetisch und die Bohreinrichtung geschaltete und vom Abschneidetisch selbsttätig gesteuerte Transportvorrichtung erfolgt. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wellen der Bohrer frei drehbar in einem festen Lagerkörper (50) und in Führungs stücken angeordnet sind, welche Füh- rungsstücke durch einen Steg mitein ander verbunden und in einem festen Lagerkörper (40) längsverschiebbar ge lagert sind, durch welche Führungs- stücke die Wellen der Bohrer bei Längs verschiebung der Führungsstücke durch auf die Wellen aufgeschobene Stellringe mitgenommen werden.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Bohrer wellen über ein Zahnrädergetriebe dau ernd angetrieben werden, wobei die auf den Bohrerwellen sitzenden Zahnräder mittels Nut und Feder mit jenen auf Drehung gekuppelt sind, wodurch eine Längsverschiebung der Wellen ohne Un terbrechung des Drehantriebes der Boh rer durch den Motor ermöglicht wird. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein die Füh rungsstücke verbindender Steg mit einem Fortsatz versehen ist, der in eine Füh rungsnut einer Trommel eingreift,
    die je weils nach Zuführung des zu bohrenden Körpers zur Bohreinrichtung selbsttätig in Drehung versetzt wird, in welcher Nut der Fortsatz zwangläufig derart ge führt wird, dass er bei jeder Umdrehung der Trommel eine geradlinige Hin- und Herbewegung vollführt. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass eine Brems einrichtung, vorgesehen ist, welche die Trommel am Ende jeder Umdrehung ab bremst und so ihre normale Ausgangs lage sichert.
    6. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Bohrer in einem Gehäuse eingeschlossen sind, wel ches mit Durchtrittsöffnungen für die Bohrer versehen ist und auf verschieb baren, in ortsfest angeordneten Füh rungsösen gelagerten Stangen befestigt ist. 7. Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass auf die Stan gen je ein Stellring und je eine Schrau benfeder aufgeschoben ist, deren eines Ende sich an dem Stellring und deren anderes Ende sich an einer der Füh rungsösen abstützt, wobei die Stellringe mit den gabelförmigen Enden des Steges zusammenwirken. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Trommel von der Motorwelle abge- leitet wird, wobei ein diesen Antrieb vermittelndes Rad frei drehbar auf der Trommelwelle sitzt und mit dieser Welle durch eine von der Transporteinrichtung gesteuerte Kupplung auf Drehung ge kuppelt werden kann. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Vorder seite des Gehäuses gegenüber, jedoch von ihr entfernt, eine Anschlagplatte ver schiebbar angeordnet ist, die in Ab hängigkeit vom Arbeitsgang der Bohr Einrichtung mittels eines Exzenters der art gesteuert wird, dass die Anschlag platte und das Gehäuse jeweils eine gegenläufige Bewegung vollführen. 10.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Anschlagplatte und dem Gehäuse eine ortsfeste Ablegeplatte zum Ablegen des zu bohrenden Körpers angeordnet ist. 11. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Ein rücken der Kupplung mit Hilfe eines mit einem Kniehebel verbundenen Zug- organes erfolgt, wobei der Kniehebel durch einen Anschlag eines auf einem verschwenkbar gelagerten Gelenkrahmen verschiebbar angeordneten Wagens be tätigt wird. 12.
    Einrichtung nach Unteranspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass der Wagen mit Abhebeleisten versehen ist, deren Länge mindestens gleich der doppelten Breite des zu bohrenden Stückes ist, wel che Leisten bei der Förderbewegung des Wagens gleichzeitig zwei abgeschnittene Strangstücke erfassen, so dass sie das eine Stück von einer Unterlage abnehmen und auf eine im Bereich der Bohrvor- richtung liegende Ablegeplatte ablegen und gleichzeitig das zweite,
    bereits aus gebohrte Stück von dieser Ablegeplatte abnehmen und auf eine Ablegevorrich- tung absetzen. 13. Einrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Ablege vorrichtung Brettehen besitzt, die von Stangen getragen werden, welche auf einem Tragsteg angeordnet sind, der wiederum von einer Stange getragen wird, deren unteres Ende gabelförmig ausgebildet ist und auf einer Welle sitzt, und welche Stange mit einer Rolle ver sehen ist, die mit einem auf einer Welle angeordneten Exzenter zusammenwirkt. 14.
    Einrichtung nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Ablegevorrichtung mittels Zahn rädern, die durch eine Kette miteinander verbunden sind, vom Wagenantrieb ab geleitet wird. , 15. Einrichtung nach Unteranspruch 14, da durch gekennzeichnet, dass die Brettehen zwischen zwei Reihen Walzen eines För derers zum Auflegen und Fördern der Ablegerahmen angeordnet sind. 16.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass ein die Bohr einrichtung mit dem Fülltrichter der Strangpresse verbindender Förderer vor gesehen ist.
CH185876D 1935-10-07 1935-10-07 Einrichtung zur Herstellung von fünfseitig geschlossenen Hohlziegeln. CH185876A (de)

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