CH185893A - Gefachkasten. - Google Patents

Gefachkasten.

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CH185893A
CH185893A CH185893DA CH185893A CH 185893 A CH185893 A CH 185893A CH 185893D A CH185893D A CH 185893DA CH 185893 A CH185893 A CH 185893A
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Inventor
O Haberfeld Erwin
Original Assignee
O Haberfeld Erwin
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  • Sheet Holders (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


      Gefachkasten.       Für die Unterteilung von Kästen, zum  Beispiel Schubladen werden die einzelnen       Gefachwände    in     vorgeschnittene    Nuten der  Kasten- und     Gefachwände    eingestellt, so dass  in gewissem Ausmasse eine Veränderung der  Fächer möglich ist, um sie bestimmten ge  wünschten Verhältnissen anzupassen. Diese  Veränderlichkeit ist aber nur innerhalb ver  hältnismässig beschränkter Grenzen möglich,  ,wogegen der Benutzer eines solchen Kastens  in der Regel Wert darauf legt, sich die     Ge-          fache    in ihrer Lage und Grösse nach eigenem  Belieben einzurichten.

   Das gilt besonders für  Kasten zum Aufbewahren von viel gebrauch  ten Büchern, zum Beispiel für     Buchaltungs-          zwecke    oder von Karteien, Formularen und  dergleichen. Selbst bei einer einmal einge  richteten Einteilung ergibt sich häufig das  Bedürfnis, sie nach andern Gesichtspunkten  umzuändern, wenn zum Beispiel eine Kartei  zu ergänzen ist oder wenn eine andere Kartei  kleinerer Abmessungen aufzunehmen ist  und dergleichen, oder     wenn    der betreffende    Arbeitsplatz für eine andere Abteilung Ver  wendung finden soll.  



  Die Erfindung will     nun.    dem     Benutzer     solcher Kästen die Möglichkeit geben, sich  die Facheinteilung selbst in weitestgehendem  Masse nach eigenem Belieben einzuteilen und  auch beliebig zu ändern. Das ist gemäss der  Erfindung erreicht durch an wenigstens zwei  sich gegenüberliegenden Kastenwänden an  geordnete Einrichtungen zur Aufnahme von  Teilungsstäben und durch in diesen beliebig  versetzbare Teilungsstäbe, die ebenfalls mit  Einrichtungen zur Aufnahme von weiteren  Teilungsstäben versehen sind.  



  Die Zeichnung stellt Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes dar, und  zwar ist       Fig.    1 ein     Längsschnitt    durch einen Ka  sten,     wie    er zum Beispiel als Schubfach in  einem Schreibtisch benutzt     wird;          Fig.    2 zeigt einen Teilungsstab für sich  im     Schrägriss;              Fig.    3, 4 und 5 zeigen drei verschieden  artige     Gefacheinteilungen;          Fig.    6 zeigt ein anderes Ausführungsbei  spiel eines Teilungsstabes;

         Fig.    7 ist ein Längsschnitt durch einen  weiteren Kasten, und       Fig.    8 ein vergrösserter Teilschnitt durch  eine Variante,     während          Fig.    8a ein     Querschnitt    nach Linie     A-A     in     Fig.    8 ist;       Fig.    9 zeigt das Ende eines Teilungs  stabes für sich;       Fig.    10 zeigt eine Einzelheit eines wei  teren Beispiels, und       Fig.    11 das     eine    Ende eines dazugehören  den Teilungsstabes;

         Fig.    12 zeigt     einen    andern Teilungsstab  für sich, und       Fig.    13 seine Anwendung.  



  Gemäss     Fig.    1 bis 5 besitzt der Kasten a  in allen seinen vier Seitenwänden     a'    Reihen  von Löchern b mit verhältnismässig enger  Teilung von beispielsweise 1 bis 2 cm.' Die  Löcher     können    auch nur     in    zwei einander       gegenüberliegenden        Seitenwänden    vorgesehen  sein. Die Löcher sind so angeordnet, dass je  zwei Löcher sich genau gegenüberliegen. In  diese Löcher b können Teilungsstäbe c nach       Fig.    2 wahlweise eingesteckt werden.

   Diese  Stäbe gehören     in        verschiedenen    Längen zu  einem solchen gasten, und zwar können die  längsten Stäbe     entweder    so lang sein, wie die  lichte Breite oder     wie    die lichte Länge des  Kastens     beträgt.    Ausserdem gehören zum  gasten kürzere Teilungsstäbe c', wie solche  zum Beispiel in     Fig.    3 bis 5 gezeigt sind.

    Die Stäbe c besitzen an den Enden     Einsteck-          zapfen   <I>d, d'.</I> Der eine Zapfen kann fest sein,  während der andere unter Federdruck nach  gibt, damit sich die Stäbe c leicht einsetzen  lassen, aber nach ihrem Einstecken in der       ihnen    gegebenen Lage verbleiben. Die Stäbe  c     sind    in derselben Weise wie die Kasten  wände a'     mit    Reihen von Löchern e gleicher  Teilung versehen.  



  Auf diese Weise ist es möglich, zum Bei  spiel den gasten     a        mittels    der Stäbe c in ein       grösseres    Fach f zu. unterteilen, zum Beispiel    zum Einstellen eines     Karteiblattstapels    in  Längsrichtung zum gasten a. Ausserdem  könnte,     wie    in     Fig.    3 dargestellt, durch wei  tere Unterteilung     mittels    der Stäbe c und c'  ein Fach g für einen schmaleren Karteiblatt  stapel geschaffen sein. Die     verbleibenden    Fä  cher lassen sich zum Einstellen von Büchern  oder auch von Schreibvorrat ausnutzen.

   Auch  kann der Kasteninnenraum so unterteilt sein,  dass noch ein grosses Fach h     (Fig.    4) zum  Einstellen     -anderer        Gegenstände    verbleibt.  Nach     Fig.    4 sind zwei Fächer f', g' für einen  grösseren und einen kleineren Blattstapel ge  schaffen, welche Stapel quer zum Kasten     a     stehen. Gemäss     Fig.    5 sind einzelne Fächer i  gleicher oder ungleicher Teilung und da  neben andere Fächer<I>k,</I> k' und<I>k"</I> anderer  Abmessungen vorgesehen. Durch Verwen  dung der Teilungsstäbe c, c' verschiedener  Länge ist eine ganz wahlweise Facheintei  lung ermöglicht.  



  Die Teilungsstäbe c können auch in sich  federnd gestaltet sein, wofür     Fig.    6 ein Bei  spiel zeigt. Diese Stäbe bestehen zum Bei  spiel aus Metall und besitzen verstärkte  Enden c". Die Stäbe können dann durch  leichtes Durchbiegen in die Löcher eingesetzt  werden und lassen sieh ebenso wieder heraus  nehmen.  



  Die Teilungsstäbe lassen sich auch als  Halter für durchgehende Wände,     die    den       Kasteninnenraum    unterteilen,     verwenden.     Diese Wände l     (Fig.    1) besitzen in     bestimm-          ten    Abständen Zapfen     l'    zum Einstecken in  Löcher der Teilungsstäbe c. Damit die senk  rechten Zwischenwände l genügenden Halt  finden, empfiehlt es sich, nahe dem Boden  des Kastens a eine zweite Reihe von Löchern  b' anzuordnen und zwei Teilungsstäbe c  übereinander anzuordnen.  



  Nach     Fig.    7 bis 10 sind in den Seiten  wänden des Kastens a an Stelle von Loch  reihen mit     U-Schienen        ira    ausgekleidete Nu  ten vorgesehen. Diese Nuten können entwe  der in zwei sich gegenüberliegenden Seiten  wänden des Kastens a oder auch in allen  vier Seitenwänden vorgesehen sein. Die Tei  lungsstäbe c erhalten dann     zweckmässig        im         Querschnitt eine     S-Form,    wie     Fig.    8a zeigt.  An den Enden besitzen die Teilungsstäbe c  je eine federnde Zunge     n,    die sich mittels  einer eingesetzten Schraube o abdrücken lässt.

    Dadurch kann der Teilungsstab an seinen  Enden in den Nuten oder     U-Schienen        m    an  beliebiger Stelle festgeklemmt werden. Die  Teilungsstäbe c können bis zu ihren Enden  in ganzer Höhe durchgehen, wie dies     Fig.    7  zeigt. Die     U-Schienen    m sind dann ebenso  hoch, wie die Teilungsstäbe. Die Stäbe kön  nen jedoch auch an den Enden abgesetzt sein,  so dass Zapfen c" entstehen, wie     Fig.    8 zeigt.  Die     U-Schienen        7n'    sind dann nur so hoch  wie die Zapfen c".  



  Die Zwischenstäbe c' sind gemäss     Fig.    9  im Querschnitt ebenfalls     S-förmig    und sind  an den Enden ebenfalls abgesetzt, so dass  Zapfen p entstehen. Ferner besitzen sie an  den Enden je eine federnde Zunge p', die  sich mittels der Schraube o' abdrücken lässt.  Diese Stäbe c' können mit ihren Zapfen p  von jeder Seite in die Stäbe c eingesetzt und  an ihnen in derselben Weise wie diese am  Kasten a festgeklemmt werden     (Fig.    8).  



  Wird, wie in     Fig.    10 dargestellt, der  eine Schenkel     m'    der     U-Schiene        in    geriffelt  gestaltet, dann lässt sich eine Klemm  schraube entbehren. Die     Teilungsstäbe    c er  halten dann gemäss     Fig.    11 einen federnden  Zahn     cq,    der unter dem Druck der Hand beim  Einführen in die     U-Schiene        na    nachgibt, so  dass sich der Teilungsstab in den     U-Schienen     beliebig unter entsprechend starkem Hand  druck verschieben lässt, aber in der freige  gebenen Stellung festgehalten     wird.     



  Die Einrichtungen zur Aufnahme der  Teilungsstäbe können auch auf den Innen  seiten der Kastenwände aufgesetzt sein,     wie     das in     Fig.    13 dargestellt ist. Die Einrich  tungen zur Aufnahme der     Teilungsstäbe    be  stehen hier aus flachen     U-Schienen    mit ein  wärts     gebördelten    Rändern, welche     Schienen     abnehmbar an den Kastenwänden befestigt  sind. Die Teilungsstäbe o können mit ihren  Knöpfen o' an je einer Stelle in die Schienen  n eingeschoben werden, an welchen Stellen       diP    Ränder etwas ausgespart sind.

   Ein Knopf    o' ist mittels eines Zapfens im Stab o ge  führt und     mittels    einer Schraube p feststell  bar, damit die Stäbe in der bestimmten Lage  gesichert werden können.  



  Auch die Stäbe c und c' gemäss     Fig.    7  und 8 können zum     Anklemmen    von Zwi  schenwänden<I>l</I> dienen. Die Wände     l    sind  zu diesem Zweck mit Klemmfedern Z" ver  sehen, mit denen sie an den     Stäben    c oder c'  einschnappen.  



  Mittels dieser Teilungsstäbe kann der  Gesamtinnenraum eines Kastens so eingeteilt  werden,     wie    es der Benutzer nach eigenen  Wünschen für zweckmässig hält, um zum  Beispiel häufiger benötigte Bücher, Blatt  stapel oder dergleichen     bequemer    zur Hand  zu haben, als andere, die nicht so häufig be  nötigt werden. So können zum Beispiel Kar  teistapel verschiedener Grösse beliebig im  Kasten quer oder längs oder auch quer und  längs eingeordnet werden. Erweist sich nach  einer gewissen Zeit die gewählte     Einordnung     nicht mehr zweckmässig oder sind Ergän  zungen des Inhaltes aufzunehmen, zum Bei  spiel weitere Karteien, so kann der Benutzer  die Kasteneinteilung nach andern Gesichts  punkten vornehmen.

   Damit ist die Gebunden  heit an eine ihm aufgezwungene Facheintei  lung vollständig aufgehoben. Die mit einer  solchen Einrichtung     versehenen        Gefach-          kästen    erhalten einen weitaus höheren Wert  als solche ohne diese Einrichtung, da man  sie nicht nur au den verschiedensten Arbeits  plätzen einsetzen, sondern auch nach ihrer  Ingebrauchnahme zur Ergänzung für belie  bige Abteilungen eines Betriebes verwenden  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gefachkasten, gekennzeichnet durch an wenigstens zwei sich gegenüberliegenden Kastenwänden angeordnete Einrichtungen zur Aufnahme von Teilungsstäben und durch in diesen beliebig versetzbare Teilungsstäbe, die gleichfalls mit Einrichtungen zur Auf nahme von weiteren Teilungsstäben versehen sind, so dass mittels der Stäbe eine beliebige Fachein- und -uuterteilung erreichbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Gefachkasten nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einrich tungen zur Aufnahme der Teilungsstäbe aus Lochreihen in den Kastenwänden und in den Teilungsstäben bestehen. 2. Gefachkasten nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Einrich tungen zur Aufnahme der Teilungsstäbe als durchgehende Nuten ausgebildet sind, in denen sich die Teilungsstäbe festklem men lassen.
    3. Gefachkasten nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilungsstäbe im Querschnitt S- förmig gestaltet sind. 4. Gefachkasten nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die durchgehenden Nuten an wenigstens einer Seite der Schenkel für den Eingriff entsprechend gestalteter Organe der Teilungsstäbe quer geriffelt sind. 5. Gefachkasten nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Teilungs stäbe in sich federnd sind, so dass sie sich durch Durchbiegen einsetzen lassen.
    6. Gefachkasten nach Patentansprneli, ge kennzeichnet durch Zwischenwände mit Einrichtungen zum Befestigen an den Teilungsstäben. 7. Gefachkasten nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nahe dem Boden des Kastens eine zum Boden parallele Lochreihe angeord net ist.\ 8. Gefachkasten nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten in Schienen vorgesehen sind, die an den Kastenwänden abnehm bar befestigt sind.
CH185893D 1934-08-03 1935-06-26 Gefachkasten. CH185893A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE185893X 1934-08-03

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Publication Number Publication Date
CH185893A true CH185893A (de) 1936-08-31

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ID=5719650

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH185893D CH185893A (de) 1934-08-03 1935-06-26 Gefachkasten.

Country Status (1)

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CH (1) CH185893A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT407475B (de) * 1992-06-26 2001-03-26 Bulthaup Gmbh & Co Schubkasten oder auszug mit verstellbarer unterteilung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT407475B (de) * 1992-06-26 2001-03-26 Bulthaup Gmbh & Co Schubkasten oder auszug mit verstellbarer unterteilung

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