CH186068A - Von einem Triebwerk angetriebene Vorrichtung zur Umschaltung der Stromrichtung in einem Stromkreis. - Google Patents

Von einem Triebwerk angetriebene Vorrichtung zur Umschaltung der Stromrichtung in einem Stromkreis.

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CH186068A
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Baer J G
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Baer J G
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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    • H01H3/42Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts using cam or eccentric
    • GPHYSICS
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    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
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    • G04C13/0463Arrangements for generating normal driving pulses
    • G04C13/0472Arrangements for generating normal driving pulses by starting an independent mechanical driving devices, e.g. motor controlling the contacts

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Description


  Von einem Triebwerk angetriebene Vorrichtung zur Umschaltung der       *Stromrichtung    in einem Stromkreis.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine von einem Triebwerk angetriebene  Vorrichtung zur Umschaltung der Strom  richtung in einem Stromkreis, zum Beispiel  im Stromkreis der Elektromagnete, von  Nebenuhren.

   Die Umschaltvorrichtung ist  gekennzeichnet durch ein auf einer dreh  baren Achse befestigtes Exzenter, dessen  Stange mit der Drehachse eines Quecksilber  kippschalters in Antriebsverbindung steht,  und durch einen mit der     Exzenteraehse    fest  verbundenen Hebel, welcher periodisch von  einem vom Triebwerk angetriebenen Organ  gehemmt     bezw.    freigegeben wird, derart,       dass    der     Quecksilberkippselialfer    in perio  dischen     Zeitintervallen    abwechselnd in dem  einen und dem andern Sinne umgelegt wird  und dabei die     Stromumsehaltung    bewirkt.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des schematisch dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B>     zeigtdie    Seitenansicht, und         Fig.        21    den     Grundriss    des Uhrwerkes einer  Mutteruhr mit angebauter     Umschaltvorrich-          tung;          Fig.   <B>3</B> ist ein Schema der elektrischen  Verbindungen zwischen der     Umschaltvor-          rieItung    der Mutteruhr und einer Nebenuhr.  



  <B>-</B> Ein mit sechs Zacken     versellenes,    stern  förmiges Organ<B>1</B> wird von einem Federwerk  2 der Mutteruhr über     Federliausrad    2 und  die Triebe und Räder<B>3,</B> 4,<B>5, 6</B> und<B>7</B> in  gleichförmiger Bewegung angetrieben. Der.  Stern<B>1</B> macht in sechs Minuten eine Um  drehung. Auf einer von einem zweiten  Federwerk über     Federliausrad   <B>8</B> und die  Triebe und Räder<B>9,</B>     10#,   <B>11,</B> 12 und<B>13.</B> an  getriebenen Achse 14 ist ein Exzenter<B>15</B>  befestigt, dessen Stange<B>16</B> an einen auf einer  Achse<B>17</B> festsitzenden Hebel<B>18</B>     angelenkt     ist.

   Mit der Achse 14 ist ferner ein     gleich-          armiger    Hebel<B>30</B> fest verbunden. Auf der  Achse<B>17</B> ist eine zwei dreipolige     Quecksil-          berkippröhren   <B>19</B> und 20 tragende Scheibe      21     festgesehraubt.    Die mittleren Pole     22    und       23    der     Kippröhreu    sind mit dem positiven       bezw.    negativen Pol einer Batterie<B>28</B> ver  bunden. An den äussern Polen 24,<B>25</B> und  26,<B>27</B> sind die Zuleitungen zu den Elektro  magneten<B>29</B> der Nebenuhren angeschlossen.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist folgende:  Der Stern<B>1</B> erhält eine     Drellbewegung     im     Gegensinn    des Uhrzeigers, während die  Achse 14 im Sinne des Uhrzeigers angetrie  ben wird. Bei jeder halben Umdrehung der  Achse 14 stösst einer der Arme des Hebels  <B>30</B> gegen einen, der Zacken des Sternes<B>1</B> und  wird so lange von diesem gehemmt, bis der  Zacken aus dem Bereich des Hebels tritt.  In der in     Fig.   <B>1</B> gezeichneten Stellung der  Schaltvorrichtung befindet sieh das Queck  silber über den mittleren Polen 2,2 und.<B>23</B>  der     Kippröhren;    der Stromkreis zu den  Nebenuhren ist unterbrochen. Wird zufolge  der fortschreitenden.

   Drehung des Sternes der  Hebel<B>30</B> freigegeben, so macht die Achse  14 eine halbe, Drehung, das heisst bis der  andere Arm des Hebels am     nächstiolgenden     Zacken des Sternes anstösst. Durch die  Drehung der Achse 14 erfährt die     Exzenter-          sta,nge   <B>16</B> eine von links nach rechts gerich  tete Bewegung, -wobei der Hebel<B>18</B>     mitge-          noTnTnen    und die Achse<B>17</B> im Gegensinn des  Uhrzeigers gedreht wird.

   Dadurch werden  die     Kippröhren    nach links umgelegt, und es  wird folgender Stromkreis geschlossen:  <B>+</B> Pol der Batterie<B>28,</B> Kontakt 22, Kon  takt 24, 'Wicklung des Schaltelektromagne  tes<B>2,9</B> der Nebenuhr, Kontakt     2#6"    Kontakt  <B>23,</B> negativer Pol der Batterie.  



  Der     Exzeuter   <B>15</B> ist so auf der Achse 14  angeordnet,     dass    das Umlegen der     Kippröh-          reu    in der ersten, Hälfte der halben Drehung  der Achse 14 erfolgt. In der zweiten Hälfte  werden die     Kippröhren    wieder in die Ruhe  lage zurückgestellt. Bei der nächsten Frei  gabe des Hebels<B>30</B> -wird die     Exzenterstange     von rechts nach links gestossen und     dadurel-i     die     Kippröhren    nach rechts umgelegt.

   Der  dabei geschlossene Stromkreis ist:    Positiver Pol der Batterie, Kontakt 22,  Kontakt 2ä, Wicklung des Elektromagnetes       2:9#,    Kontakt<B>27,</B> Kontakt 23, negativer Pol  der Batterie.  



  Da der Schaltstern sechs Zacken aufweist  und in sechs Minuten eine Umdrehung aus  führt, macht ;die     Exzenterachse    in jeder  Minute eine halbe Drehung. Dabei werden  bei jeder Umdrehung die     Kippröhren    in der  beschriebenen Weise abwechselnd nach rechts  und nach links umgelegt, wodurch die Strom  richtung in den Magnetspulen jeweils umge  kehrt wird. Der Anker des Elektromagnetes  <B>29</B> ist polarisiert und um eine Achse<B>29'</B>  schwingbar, so     dass    er bei jedem Stromrich  tungswechsel im Elektromagnet von der  einen Endlage in die andere Übergeht und  dabei das Schaltrad der Nebenuhr um einen  Schritt     weiterschaltet.     



  Die beschriebene Umschaltvorrichtung  kann selbstverständlich auch für andere  Zwecke, die eine analoge Stromwendung er  fordern, verwendet -werden. Die     Exzenter-          welle    könnte auch statt von einem Feder  werk von Gewichten oder von einem Elektro  motor, zum     Bei-spiel    einem     Ferrarismotor,    an  getrieben werden.  



  Die beschriebene Schaltvorrichtung hat  gegenüber den bekannten, ähnlichen, mit  Schleifkontakten versehenen     FGinrichtunzen     den Vorteil,     dass,    die Bildung von Schmelz  perlen-     anden    Arbeitskontakten gänzlich ver  mieden ist. Dadurch hält der Schalter     grö-          B-eren    Beanspruchungen stand und ein ein  wandfreies Arbeiten der     Vorrielitung    ist  stets gewährleistet.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Von einem Triebwerk angetriebene Vor richtung zur Umschaltung der Stromrich tung in einem Stromkreise, gekennzeichnet durch ein auf einer drel:Lbaren Achse befe stigtes Exzenter, dessen Stange mit der Dreh achse eines Quecksilberkippschalters in An triebsverbindung steht, und durcli einen mit der Exzeuterachse, fest verbundenen Hebel, welcher periodisch von einem vom Triebwerk angetriebenen Organ gehemmt bezw. frei- gegeben wird, derart,
    dass der Quecksilber- kippsellalter in regelmässigen Zeitintervallen abwechselnd in dem einen und dem andern Sinne umgelegt wird und dabei die Strom- umselialtung bewirkt. UNTERANSPRüCIIE: <B>1.</B> Umschaltvorrielltung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterachse von einem im Uhrwerk eingebauten Federhaus angetrieben wird. 2.
    Umschaltvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterachse durch Zuggewielite ange trieben wird. <B>3.</B> Umsehaltvorriehtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenteraelise von einem Elektromotor angetrieben wird. 4. Umselialtvorrielttung nach Patentan- sprueh, dadurch gekennzeichnet-, dass der Quecksilberkippschalter zwei dreipolige Kippröhren aufweist.
    <B>5.</B> Umschaltvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte, vom Uhrwerk angetriebene Organ sternförmig ist.
CH186068D 1935-10-14 1935-10-14 Von einem Triebwerk angetriebene Vorrichtung zur Umschaltung der Stromrichtung in einem Stromkreis. CH186068A (de)

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