CH186071A - Uberstromschalter. - Google Patents

Uberstromschalter.

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CH186071A
CH186071A CH186071DA CH186071A CH 186071 A CH186071 A CH 186071A CH 186071D A CH186071D A CH 186071DA CH 186071 A CH186071 A CH 186071A
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CH
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magnetic
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dependent
lever
overcurrent switch
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English (en)
Inventor
Co G M B H Hauser
Original Assignee
Hauser & Co G M B H
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/48Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release
    • H01H73/56Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having both electrothermal and electromagnetic automatic release reset by push-button, pull-knob or slide

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Description


      Überstromsghalter.       Die Erfindung bezieht sich auf einen       Überstromschalter,    der dadurch gekennzeich  net ist, dass die zum Ein- und Ausschalten  des     Stiomes    dienenden Organe auf einer den  Schaltraum überdeckenden Zwischenwand  angeordnet sind, wobei ein von     thermischen     und von magnetischen     Auslöseorganen    zu       betätigender    Sperrhebel für ein bewegliches  Schaltglied ein in     achsialer    Richtung ver  stellbares Organ trägt, durch dessen Ver  stellung der von den     Auslöseorganen    beim  Auslösen zurückzulegende Weg bis zum Be  rühren des verstellbaren Organes verändert  werden kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    in Form  eines     Schraubstöpsels    schematisch dargestellt,  und zwar in     Fig.    1 in der     Stromschlusslage,     in     Fig.    2 in der Ausschaltstellung, und       Fig.    3 zeigt einen Schnitt nach der Li  nie     A-A    der     Fig.    1.  



  Der Schaltraum d des dargestellten       Schraubstöpsels    ist nach     oben    hin durch eine  Zwischenwand t aus einem den Strom nicht    leitenden Material begrenzt und trägt an  einem nach oben gerichteten Heizkörper     l     mittels Stiften k in einiger Entfernung von  letzterem, so dass beide voneinander durch  einen Luftraum getrennt sind, einen zu     ihm     parallel gerichteten     Bimetallstreifen    i.

   Da  bei sind die Dimensionen der     Stifte    k und  der Abstand des     Bimetallstreif        ens    vom       Heizkörper        l    so bemessen, dass die Wärme  übertragung vom Heizkörper auf den Bi  metallstreifen durch die Stiften k ausser Be  tracht fällt.  



  a ist der Kontaktbolzen. Diesem ent  spricht der im     untern    Ende der Schaltkam  mer d unter     Federwirkung    stets nach oben  gedrückte Gegenkontakt     a'.    Der Kontaktbol  zen a durchdringt die den Schaltraum über  .deckende Zwischenwand t und steht .derart  unter Wirkung     einer    Feder     b,    welche     einer-          ends    :die     Zwischenwand    t     und        andernends     einer Fortsetzung c des Kontaktbolzens     a     anliegt, dass der letztere stets das Bestreben  hat, sich nach oben zu bewegen.

   In der in       Fig.    1 dargestellten     Stromschlusslage    sitzt er      auf dem Gegenkontakt ä auf und wird in  dieser Lage durch eine Nase e des Sperr  hebels e gehalten, der an dem Stift v' an  gelenkt ist. Der Schaltknopf v ist an dem  obern Ende des .Stiftes v'     befestigt,    so dass er  mit .diesem     ein.    Ganzes bildet und von der       Zwischenwand    t getragen     wird,    während er  in dem Deckel des Gehäuses nur geführt ist.

    Der Stift v' ist in dem     Kopfstück        u',    zu  welchem der auf der     Zwischenwand        t    auf  gesetzte Träger     u    ausgebildet ist,     achsial    ver  schiebbar angeordnet. Der Hebel e trägt au  seinem     einen    freien Ende einen mittels eines       in    :diesem     verschraubbaren    Gewindeansatzes       y        exzentrisch    zu diesem angeordneten Konus  f, dessen Feststellung durch eine Gegenmut  ter<I>h</I> erfolgen kann.

   Der Konus<I>f</I> reicht in  der     Stromschlusslage    des Schalters in die  Bahn des freien     Bimetallstreifenendes.    Der       Stift   <I>v'</I> ist mit einer Rast<I>w</I> versehen. In  diese greift in der     !Stromschlusslage    ein am  Hebel<I>x</I> angeordneter Sperrzahn<I>x'</I> ein,  durch welchen er Schaltkopf v bei gespann  ter Feder v"     in.    der der     ,Stromschlusslage    ent  sprechenden Stellung und damit auch der  Hebel e in :der Sperrlage gehalten     wird.    Der  Hebel<I>x</I> ist an     einem        Kopfstück        u',    zu wel  chem der auf :

  dem Deckel t aufgesetzte Trä  ger     u    ausgebildet ist, schwenkbar befestigt,  wobei     ihm    eine Feder y das Bestreben erteilt,       in    die Rast<I>w</I> einzutreten. Das Kopfstück     u'          :dient        gleichzeitig    dem     Stifte    v' zur Füh  rung. Ferner ist an demselben ein zweiarmi  ger Hebel<I>r</I>     waagbalkenartig    im Punkte<I>r'</I>  (Fix. 2) aufgehängt.  



  Im weiteren ist auf dem Deckel     t    ein aus  den     Schenkeln        n    und<I>m</I> gebildetes, nach dem  Schaltraum     vollkommen    abgeschlossenes,     mit     den freien     Schenkelenden    nach oben gerich  tetes     Magnetgestell    angeordnet, dessen Schen  kel     n        die        Magnetwicklung    trägt.

       Über    die  sem     Magnetgestell    ist mittels einer Stange z,  auf .dieser     verschraubbax    und durch eine       Gegenmutter   <I>p</I> feststellbar,     ein.    Anker     a    an  dem     einen    Arm :des zweiarmigen Hebels r  im     Punkte    q     angelenkt.    Im weiteren ist eine  Stossstange s' dem Hebel r ebenfalls im  Punkte q angegliedert, :

  die mit einem aus    dem Deckel des Stössels herausragenden  Druckknopf s versehen ist, sowie mit einem  Anschlagring s", der die     Bewegung    der  Stange     S'    nach oben begrenzt.     Eine    Feder o',  welche     einerends    dem Magnetgestell m und       andernends    dem     Anker    o anliegt, hat das  Bestreben, den Anker o vom     Magneten.        ab-          und'    den Anschlagring s" dem     Stöpseldeckel     anzudrücken und dadurch den zweiarmigen  Hebel r in der     Stromschlusslage    zu halten,

    wobei dieser mit seinem andern Ende derart  in der Nähe des Anschlagkonus f endet, dass  durch dieses Ende beim Drücken des andern  Hebelarmes nach unten durch     Druck    auf .den  Druckknopfs oder durch Anziehen des An  kers durch den     Magneten   <I>m, n</I> der Hebel e  zum     Ausschwingen    gebracht     wird.     



  Der Kontaktbolzen ä steht     mit    dem       einen    Pol und die Kontakthülse d' mit dem       andern    Pol     der,Stromleitung    in Verbindung.  Von der     Kontakthülse    d' aus ist eine leitende  Verbindung durch die     Magnetwicklung    auf  dem Schenkel     n    des     Magnetgestelles    nach  dem Kopfstück     u'    geführt, von welchem aus  der Strom durch Kontakt in den Kontakt  bolzen a     übertritt,    so dass, wenn :der letztere  auf dem Gegenkontakt     d    aufliegt, der.

         Stromkreis    geschlossen ist und .durch Ab  heben des Kontaktbolzens a vom Gegenkon  takt a' unterbrochen wird.  



  Bei     Überlastung,    also bei zunehmender       Erwärmung,    weicht das obere Ende des Bi  metallstreifens<I>i</I> gegen den     Konus   <I>f</I> zu aus,  so dass :der     Konus    f mitsamt dem Hebel e im  Drehsinne des Uhrzeigers     ausgeschweukt          wird.    Dabei gibt die Nase e die Fort  setzung c des     Kontaktbolzens,        bezw.    diesen  in :

  dem Momente frei, in welchem die     Er-          wärmung    diejenige Temperatur erreicht hat,  bei welcher die Ausschaltung des Stromes  erfolgen soll und welcher entsprechend der       Konus    f und das freie Ende des Bimetall  streifens einander gegenüber eingestellt sind.  



  Infolge der Freigabe     springt    der     Kom-          taktbolzen        a    unter     Wirkung    der sich dabei  entspannenden Feder b nach oben und       schwingt    dabei den Hebel x so aus:, dass       :dessen    Nase x' aus der Rast im     :Stift    v'           austritt    und unter Entspannung der Feder  v" der Schalterknopf v nach oben bewegt  wird:

       Dabei    wird durch den Stift v' der  ihm aasgelenkte Sperrhebel e mitgenommen,  der sich am Ende der Aufwärtsbewegung  mit der Nase e' wieder selbsttätig über die       Verlängerung        c    des Kontaktbolzens a legt,  zu welchem Zwecke der letztere zum Bei  spiel durch einen in der Zeichnung nicht  dargestellten Anschlag in geeigneter Höhe       arretiert    werden kann.      Findet zum Beispiel Kurzschluss statt, so  wird der Anker o durch den Magneten<I>m,</I>     n     plötzlich angezogen.

   Dabei schlägt der  mit dem Anker in Bewegungsverbindung  stehende Hebel r im Drehsinn des Uhrzei  gers aus, wodurch dessen anderer Arm durch  Anschlagen am Konus f den Sperrhebel e in       Aussersperrlage    schwenkt, so dass das Aus  schalten des Stromes in gleicher Weise er  folgt, wie bei der Ausschaltung durch den       Bimetallstreifen.    Dadurch, dass nach Anzug  des Ankers die magnetischen Kraftlinien im  wesentlichen, das heisst     abgesehen    von un  vermeidlichen Streulinien, im Eisen verlau  fen, kann eine magnetische     Blaswirkung    auf  den     Abschaltlichtbogen    tunlichst vermieden  werden.

   Es hat sich nämlich gezeigt, dass bei  derartigen Schaltern für Wechselstrom     eine     magnetische     Blaswirkung    nicht zur schnelle  ren     Ablösehung,    sondern zu einem längeren       Stehen    des Lichtbogens führen kann. Durch  den     vorbeschriebenen    Schalter wird die auf  tretende     Lichtbogenspannung    auf einen  Bruchteil der sonst auftretenden herabge  setzt.  



  In entsprechender Weise wie bei der  magnetischen Auslösung des Kontaktbolzens  a findet     dessen        Auslösung    von Hand statt.       Durch    Druck auf den Druckknopf s wird der       zweiarmige    Hebel r in gleicher Weise aus  geschwenkt wie beim Anziehen des Ankers o  durch den Magnet, so dass auch in diesem  Falle     durch)

      den Hebel r der     Sperrhebel    e  im Drehsinne des Uhrzeigers ausgeschwenkt  wird und     das    Ausschalten wie oben dargetan       geschieht.       Zum Einschalten des Kontaktes wird der       Schaltknopf    v     unter        Spannen    der Feder     v"     und damit auch der Kontaktbolzen a unter       Spannen    der Feder b niedergedrückt bis die  Nase<I>x</I> in die Rast<I>w</I> eingreift,     bezw.    der       Stromschluss    zwischen dem     Kontaktbolzen    a  und dem Gegenkontakt a' hergestellt ist.  



  Der     Überstromschalter    könnte auch in  einer andern Form, zum     Beispel    als Siche  rungssockel     ausgebildet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überstromschalter, dadurch gekennzeich net, dass die zum Ein- und Ausschalten des Stromes dienenden Organe auf einer den Schaltraum überdeckenden Zwischenwand angeordnet sind, wobei ein von thermischen und von magnetischen Auslöseorganen zu be- tätigender Sperrhebel für ein bewegliches Schaltglied ein in achsialer Richtung ver stellbares Organ trägt,
    durch dessen Verstel lung der von den Auslöseorganen beim Aus lösen zurückzulegende Weg bis zum Berüh ren des verstellbaren Organes verändert wer den kann. UNTERANSPRüCHE 1. Überstromschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das in achsialer Richtung verstellbare Organ mittels eines Gewindeschaftes im Sperr hebel verschraubbar angeordnet und durch eine Gegenmutter gesichert ist.
    2. Überstromschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass ein einen Bimetallstreif en aufweisendes, unter Wirkung eines Heizkörpers stehendes thermisches Aus löseorgan vorgesehen ist, wobei zwischen dem Heizkörper und dem Bimetallstrei- fen ein Luftraum vorgesehen ist.
    3. Überstromschalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass eine magnetische Aus lösung vorgesehen ist, mit einem U-för- migen, mit seinen offenen Schenkeln vom Schaltraum abgekehrten Magnet, das Ganze derart, dass nach Anzug des Ankers die magnetischen Kraftlinien im wesentlichen im Eisen verlaufen, zum Zwecke eine magnetische Blaswirkung auf den Abschaltbogen tunlichst zu ver hindern.
    4. Überstromschalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ausschalten die auf .den Anker des Magnetes ausge übte Kraft über einen zweiarmigen, waagebalkenartig gelagerten Hebel auf den die Entkupplung es Kontaktes be wirkenden Sperrhebel übertragen wird.
    5. Überstromschalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, da durch gekennzeichnet, dass der den mag netischen Anker tragende zweiarmige Hebel mit einer Handauslösung in Ver bindung steht. 6. Überstromschalter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3, 4, 5, dadurch gekennzeichnet, dass der magnetische Anker durch eine Gegenmutter auf seinem an einem Arm .des zweiarmigen Hebels aufgehängten Träger gesichert ist.
CH186071D 1935-02-21 1935-02-21 Uberstromschalter. CH186071A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051948B (de) * 1957-01-19 1959-03-05 Elektroinstallation Annaberg V Schaltmechanismus fuer elektrische Kleinselbstschalter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051948B (de) * 1957-01-19 1959-03-05 Elektroinstallation Annaberg V Schaltmechanismus fuer elektrische Kleinselbstschalter

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