CH186085A - Formbackenpaar zur Formung des Kolbenhalses elektrischer Glühlampen. - Google Patents

Formbackenpaar zur Formung des Kolbenhalses elektrischer Glühlampen.

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CH186085A
CH186085A CH186085DA CH186085A CH 186085 A CH186085 A CH 186085A CH 186085D A CH186085D A CH 186085DA CH 186085 A CH186085 A CH 186085A
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CH
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mold jaws
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piston
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piston neck
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


      Formbackenpaar    zur Formung des Kolbenhalses elektrischer Glühlampen.    Um bei elektrischen Glühlampen und  ähnlichen geschlossenen Glasgefässen den  Sockel genau zentrisch am Kolbenhals be  festigen zu können, ist es bekannt, den Kol  benhals unmittelbar nach dem Einschmelzen  des Tellerfusses mittels eines     umschliessenden          Formbackenpaares    so umzuformen, dass der  später aufzusetzende Sockel auf dem Kol  benhals eine genaue Führung und auch einen       Abstützungsanschlag    findet.  



  Die Erfindung ermöglicht, durch eine be  sondere Ausbildung der     Formbacken    den  umgeformten Kolbenteil weit spannungs  freier auszubilden, so dass Glassprünge we  niger leicht auftreten können. Zu diesem  Zwecke sind erfindungsgemäss die Form  backen mit Bodenteilen ausgestattet und  ausserdem so ausgehöhlt, dass beim Formen  des Kolbenhalses sich beim Schliessen der  Formbacken nur der obere Rand des Kol  benhalses an die oberen Teile der Form  backen     anlegt.    Zwischen dem übrigen Teil    des erweichten Kolbenhalses und den Seiten  wänden der     Formbacken,    sowie namentlich  auch zwischen dem Tellerboden des Fusses  und dem Bodenteil der Formbacken verbleibt  dabei ein Zwischenraum,

   der erst bei einem  nachfolgenden Ausblasen des     untern.    Kolben  halses und Fusstellers mittels in das Kolben  innere eingeführter Druckluft ausgefüllt  wird. Unter Benutzung     .derartiger    Form  backen 'wird der bei der Einschmelzung des  Tellerfusses entstandene Schmelzwulst, aber  sogar auch der in der Wandstärke stets  dickere Teller so ausgeblasen, dass der ge  samte Kolbenhals nebst Übergang zum Fuss  rohr eine gleiche     Wandstärke    erhält, wo  durch naturgemäss schädliche Spannungen im  Glase     weitgehendst    vermieden werden.

   Vor  zugsweise weisen die     Formbacken        zwischen     dem     obern    Rand und dem Bodenteil eine ein  wärts springende Kante auf, so dass sich  dann beim Ausblasen des untern Kolbenhal  ses am Kolben in bekannter Weise     eine              ringsumlaufende    Schulter ausbildet, die dem  später aufzusetzenden Sockel als Anschlag  dient.  



  Es ist zwar bereits bekannt, in das Kol  beninnere nach vollzogener     Einschmelzung     des Tellerfusses ein wenig Luft unter Be  nutzung des am     Fussrohr        angeschmolzenen          Entlüftungsröhrchens    einzublasen.

   Hierbei  handelte es sich jedoch bisher     nur        darum,    bei  Lampen, die ohne Benutzung von Halsform  backen erzeugt sind, das sich an der     Ver-          schmelznaht    von Kolbenhals     und    Tellerfuss  rohr besonders stark anhäufende Glas etwas       zurückzudrängen.    Soweit man mit Form  backen arbeitete, hat man auch schon Druck  luft in das Kolbeninnere eingeblasen, jedoch  lediglich zur     Erzeugung    von .die Drehlage  des Sockels     bestimmenden    Nasen im Kolben  hals.  



  Auf der     Zeichnung    ist in der     Abb.    1 ein  erfindungsgemäss ausgebildetes, um     einen     Kolbenhals geschlossenes     Formbackenpaar     im senkrechten Schnitt dargestellt, und zwar  vor     Aufblasen    des untern     Kolbenhalsteils.     



  Die     Abb.    2 zeigt einen gleichen Schnitt,  jedoch nach dem Aufblasen des Kolbenhals  teils.  



  Die zu     formende    elektrische Glühlampe  besteht in bekannter Weise aus einem Kol  ben 1, dessen Hals 2     mit    dem Teller 3 des       Fussrohres    4     unter    Bildung des üblichen  Wulstes 5 verschmolzen     ist.    In der Quetsch  stelle 6 des Fussrohres 4 sind zwei     Stromzu-          führungsdrähte    7, 8 luftdicht eingeschmol  zen. Mit der Quetschstelle 6 ist ferner, wie  üblich, der Tragstiel 9 und das Entlüftungs  röhrchen 10 verschmolzen, welches durch die       (Öffnung    11 mit dem     Kolbeninnern.    in     Ver-          bindung    steht.

   Beim Einschmelzen des Fuss  rohres in ,den Kolben wird der Tellerfuss 3,  4 durch den Kopf 12 einer heb- und senk  baren Hohlspindel 13     unterstützt,    die im In  nern das Entlüftungsröhrchen 10 und die       Stromzuführungsdrähte    7, 8 aufnimmt.  Nach vollzogener Einschmelzung des Teller  fusses 3, 4 legen sich um den noch weichen  Kolbenhals 2 die beiden gleich beschaffenen  Formbacken 14, die - wie ersichtlich - je    mit einem einwärts springenden Bodenansatz  15 versehen sind. Die     Aushöhlung    16 jeder  Formbacke 14 ist so beschaffen, dass sich  beim Schliessen derselben nur die obern       Formbackenränder    17 an den obern, weniger  stark erhitzten     Kolbenhalsrand    anlegen.

   Zwi  schen dem stark erweichten     untern    Kolben  hals und den Seitenwänden der Formbacken  14, aber insbesondere auch     zwischen    dem  Teller 3 nebst Wulst 5 und den Formboden  teilen 15 entsteht, wie aus     Abb.    1 ersicht  lich, ein freier Zwischenraum.

       Sofort    nach  Schliessen der Formbacken 14 wird die  Hohlspindel 13 gesenkt, so dass ihr Unter  stützungskopf 12 die Stellung nach     Abb.    2       einnimmt.    Gleichzeitig mit dieser Spindel  senkung oder unmittelbar folgend wird unter       Vermittlung    des Entlüftungsrohres 10 und  der Öffnung 11 Druckluft in das Kolben  innere eingeblasen, um die     erweichten    Glas  teile des Kolbenhalses 2 und des Tellers 3  abwärts und     auswärts    zu drücken, so dass  sie,     wie    in     Abb.    2 dargestellt,

       in    Anlage an  die Seitenwände und     Bodenteile    15 der       Formbacken    kommen. Unterstützt wird  dieses Ausblasen der verschmolzenen Glas  teile noch dadurch, dass gleichzeitig mit dem  Ausblasen durch geringfügiges Abwärts  ziehen -des     Entlüftungsröhrchens.    10 das  Fussrohr 4     nebst    Teller 3 etwas gesenkt     wird.     Nach bewirktem     Ausblasevorgang    hat zu  folge     Ausdehnung    des Teller- und Wulst  glases der Kolbenhals und sein Übergang  zum     Fussrohr        eine    gleichmässige Wandstärke.  



       Zwischen    dem     obern    Rand 17 und dem  Bodenteil 15 weist jede     Formbacke    14 an der       Innenwandung    eine     vorspringende    Kante 18  auf. Die in gleicher Höhenlage angebrachten       Kanten    18 beider Formbacken 14 bilden im  fertig ausgeblasenen Kolben     eine    ringsum  laufende Schulter, die dem später am Kol  ben festzulegenden Sockel als Anschlag  dient.  



  Nach bewirkter     Umformung    des Kolben  halses und Öffnen der Formbacken wird     in     bekannter     Weise    das     Entlüftungsröhrchen        1O     zwecks Freigabe der Lampe abgeschmolzen.  Die Erfindung lässt sich nicht nur bei der      Herstellung elektrischer Glühlampen, son  dern auch bei der Herstellung anderer ge  schlossener Glasgefässe mit Erfolg an  wenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Formbackenpaar zur Formung des Kol benhalses elektrischer Glühlampen nach dem Einschmelzen des Tellerfusses in den Glas kolben, dadurch gekennzeichnet, dass die Formbacken (14) Bodenteile (15) besitzen und so ausgehöhlt sind, dass beim Formen des Kolbenhalses nach dem Schliessen der Formbacken nur der obere Rand des Kolben halses an den obern Teilen der Formbacken anliegt, während zwischen dem übrigen Teil des erweichten Kolbenhalses und den Sei tenwänden der Formbacken, sowie nament lich zwischen dem Tellerboden des Fusses und den Bodenteilen der Formbacken ein durch nachfolgendes Ausblasen des untern Kolbenhalses und Fusstellers auszufüllender Zwischenraum verbleibt.
    UNTERANSPRUCH: Formbackenpaar nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Formbacken (14) zwischen ihrem obern Rand (17) und ihrem Bodenteil (15) eine einwärtsspringende Kante (18) aufweisen, an welche beim For men der erweichte Kolbenhals zwecks Bil dung einer Sockelanschlagschulter beim Ein blasen von Druckluft in das Kolbeninnere angedrückt wird.
CH186085D 1934-09-28 1935-09-25 Formbackenpaar zur Formung des Kolbenhalses elektrischer Glühlampen. CH186085A (de)

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