CH186088A - Schloss an zangen- und scherenartigen Arbeitsinstrumenten. - Google Patents
Schloss an zangen- und scherenartigen Arbeitsinstrumenten.Info
- Publication number
- CH186088A CH186088A CH186088DA CH186088A CH 186088 A CH186088 A CH 186088A CH 186088D A CH186088D A CH 186088DA CH 186088 A CH186088 A CH 186088A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- lock
- pliers
- rotation
- parts
- axis
- Prior art date
Links
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 5
- 238000009713 electroplating Methods 0.000 description 2
- 230000005021 gait Effects 0.000 description 2
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000005498 polishing Methods 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 230000010339 dilation Effects 0.000 description 1
- 230000003670 easy-to-clean Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000007519 figuring Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000003801 milling Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
- A61B17/32—Surgical cutting instruments
- A61B17/3201—Scissors
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Surgery (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Pathology (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Medical Informatics (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
Description
Schloss an zangen- und scherenartigen Arbeitsinstrumenten. Zur gelenkigen Verbindung der zwei sich kreuzenden Teile von zangen- und sche renartigen Arbeitsinstrumenten ist eine grö ssere Anzahl von Schlosskonstruktionen be kannt, die den Zweck verfolgen, ein leichtes Zerlegen der beiden Teile ohne Inanspruch nahme von Hilfsgeräten, wie Schrauben ziehern und dergleichen, zu ermöglichen, und trotzdem einen sicheren Zusammenhalt der beiden Teile bei ihrer Bewegung um die Drehachse zu gewährleisten. Diese Schloss- konstruktionen erfüllen indessen ihren Zweck nur teilweise, oder sie sind mit Nachteilen verbunden.
Beim sogenannten "Aesculap" - Schloss nach Walcher trägt das eine Teil einen mit einem Kopf versehenen Stift, der in einen im andern Teil befindlichen Schlitz eingescho ben wird. Dieses Schloss hat den Nachteil, dass durch den Schlitz das stiftlose Teil be trächtlich geschwächt wird und bei starker Beanspruchung der Bruchgefahr unterliegt.
Dieser Gefahr weicht das sogenannte Lappenschloss nach Collin dadurch aus, dass in der Drehachse ein kopfloser Stift des einen Teils eingreift in ein Loch des andern Teils, wobei der Zusammenhalt der beiden Teile des Instrumentes hergestellt wird durch einen meist am gelochten Teil angebrachten Lap pen., der das andere Teil übergreift. Zwischen dem lappentragenden Teil und dem Lappen befindet sich daher ein in der Regel durch Einfräsung hergestellter Schlitz, in dem sich das zweite Teil bewegt.
Die Nachteile dieser Konstruktion sind folgende: Die Stelle unter dem Führungslappen kann nur schlecht ge reinigt werden, was die Ansetzung von Rost begünstigt. Ferner ist es unmöglich, diese kritische Stelle mit der für die galvanischen Niederschläge erforderlichen Politur zu ver sehen, was die Rostbildung ebenfalls begün stigt. Da der zusammenhaltende Lappen nicht zentrisch mit der Drehachse, sondern vor oder hinter diese zu liegen kommt, wird besonders bei dünnen Instrumententeilen. der gleichmässige Gang beeinträchtigt.
Der letztgenannte Mangel sollte behoben werden durch die Konstruktion des soge- nannten Doppelläppenschlosses. Dieses be sitzt sowohl vorder- als hinterhalb der Dreh achse einen das andere Teil übergreifenden Lappen. Die sonstigen Nachteile des Lap- penschlosses nach Collin werden dadurch aber nicht beseitigt, sondern verdoppelt.
Die vorliegende Erfindung weist keinen der angeführten Nachteile auf. Sie verleiht den beiden Teilen der zangen- und scheren artigen Arbeitsinstrumente eine gute, gleich mässige Führung aneinander, sowie einen zu verlässigen Zusammenhalt trotz leichter, ohne Hilfsgeräte möglicher Zerlegbarkeit. End lich stellt sie ein solches Schloss dar, dessen sämtliche Seiten und Flächen offen zugäng lich daliegen, wodurch sowohl das Reinigen. als auch das Polieren und Galvanisieren un eingeschränkt ermöglicht wird.
Diese Eigen schaften werden erreicht durch die Anwen dung von je zwei an jedem Instrumententeil angebrachten, zungenförmigen Vorsprüngen, ,die auf respektive unter die entsprechenden Vorsprünge des andern Teils zu liegen kom men. Wird das Instrument so stark ge spreizt, dass sich diese Vorsprünge nicht mehr decken, so ist der Zusammenhalt der beiden Teile aufgehoben und diese können voneinander getrennt werden.
Auf dem beiliegenden Zeichnungsblatt ist eine Zange für chirurgische Zwecke als Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des wiedergegeben.
Fig. 1 zeigt die Zange in geschlossenem Zustand; Fig. 2 zeigt die beiden Zangenteile zer legt nebeneinader und macht die zungenarH- gen Vorsprünge a bis a3 ersichtlich, die im Beispiel jeweils vor und hinter der Drehachse b angeordnet sind.
Der auf dem links ge zeichneten Zangenteil befindliche Vorsprung a greift über den Vorsprung ai des andern Teils, der Vorsprung a2 des linken Zangen teils über den Vorsprung a3 des rechts dar gestellten Teils.
Fig. 3 zeigt die beiden Zangenteile in der Drehachse gekreuzt aufeinanderliegend, und zwar in so grosser Spreizung, dass sie vonein ander getrennt werden können; Fig. 4 zeigt ebenfalls die beiden Zangen teile in der Drehachse gekreuzt aufeinander liegend, jedoch weniger stark gespreizt als in Fig. 3, so dass die Vorsprünge sich bereits soweit unter- bezw. übergreifen, dass die bei den Teile nicht mehr auseinanderfallen kön nen;
Fig. 5 zeigt die Zange von der Kanten- seite her gesehen, wobei das Übereinander greifen der Vorsprünge beider Teile ersicht lich wird.
Als Drehachse bezw. als an der Dreh stelle angeordnete Figierungseinrichtung kann jeder bekannte oder unbekannte, mit oder ohne Kopf ausgeführte Stift, eine Schraube oder eine sonstwie geformte Erhöhung im einen Teil und ein entsprechend geformtes Loch oder eine sonstige Vertiefung im an dern Teil Anwendung finden.
Die Dreh- achsenfigierung kann aber auch lediglich da durch bewirkt werden, dass die sieh reibenden Drehflächen der beiden Instrumententeile derartige, scharf gegen das übrige, höher lie gende Material abgesetzte und entsprechend teilkreisförmig gestaltete Ränder besitzen, dass ein die Drehachse markierendes drittes Organ. überflüssig ist.
Eine besondere Ausführungsart ist auch in der Weise möglich. dass alle vier Vor sprünge, statt auf beiden Seiten der Dreh achse verteilt zu sein, auf einer Seite konzen triert sind, so dass entweder vor oder hinter der Drehachse zwei aus je zwei Vorsprün gen bestehende, übereinandergreifende Vor sprungspaare angebracht sind. Auch diese Ausführung, mit Vorsprüngen nur vor oder nur hinter der Drehachse, gewährleistet eine sichere Führung der Teile.
Eine weitere Ausführungsart soll eine zu grosse Spreizung des Arbeitsinstrumentes bei dessen Handhabung und dadurch ein uner wünschtes Auseinanderfallen der Teile ver hindern, indem auf einem oder auf beiden der Vorsprungspaare auf deren Berührungs seiten leichte Erhöhungen angebracht wer den, welche als Arretierung. wirken.
Die Anwendung dieses Schlosses ist naturgemäss nicht beschränkt auf Arbeits# instrumente mit sich kreuzenden Schenkeln, sondern ist auch für solche mit divergieren den Schenkeln, wie sie hauptsächlich für Dilatationszwecke in Betracht kommen, mög lich und gegeben.
Die Vorteile des beschriebenen Schlosses sind vom speziell ärztlichen Standpunkt aus folgende: Die Teile des Arbeitsinstrumentes sind im Schloss nicht geschwächt durch Schlitze und dergleichen; eine daherrührende Bruchgefahr besteht also nicht. Der Gang und die Reibung der beiden Teile aneinander bleibt dauernd sanft und gleichmässig.
In aseptischer Hinsicht ist es von entscheiden der Bedeutung, dass ein Arbeitsinstrument dank diesem Schloss leicht und ohne Hilfs gerät zerlegt und auf relativ einfache Weise gereinigt werden kann, wobei noch die durch die Konstruktionsart ermöglichte restlose Hochglanzpolierung eine haltbare Galvani- sierung ermöglicht, welche eine gute Gleit- wirkung hervorruft und jedes Verschmutzen oder Rosten erschwert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schloss an zangen- und scherenartigen Arbeitsinstrumenten, dadurch gekennzeich- net, dass jedes der beiden Instrumententeile zwei Vorsprünge trägt, welche die ihnen gegenüberliegenden Vorsprünge des andern Instrumententeils so übergreifen, dass ein Auseinanderfallen des Arbeitsinstrumentes bei geschlossenem oder bei dem für den Arbeitsgebrauch nötigen, gespreizten Zu stand unmöglich ist, während eine weiter gehende Spreizung die Trennung der beiden Teile voneinander ermöglicht. UNTERANSPRtTCHE: 1.Schloss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sich am einen Teil zen trisch mit der Drehachse eine stiftartige oder sonstige Erhöhung befindet, während zu deren Aufnahme das andere Teil in der Drehachse eine entsprechende Boh rung oder sonstige Vertiefung aufweist. 2. Schloss nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Instrumen tenteile lediglich durch die Formgebung der Ränder ihrer Drehflächen zentriert werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH186088T | 1936-01-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH186088A true CH186088A (de) | 1936-08-31 |
Family
ID=4434137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH186088D CH186088A (de) | 1936-01-02 | 1936-01-02 | Schloss an zangen- und scherenartigen Arbeitsinstrumenten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH186088A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1984001500A1 (fr) * | 1982-10-21 | 1984-04-26 | Aesculap Werke Ag | Pince pour retirer les agrafes |
| WO2000027294A1 (de) * | 1998-11-05 | 2000-05-18 | Andrea Scarfi | Medizinisches instrument zum schneiden von gewebe im menschlichen oder tierischen körper |
-
1936
- 1936-01-02 CH CH186088D patent/CH186088A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1984001500A1 (fr) * | 1982-10-21 | 1984-04-26 | Aesculap Werke Ag | Pince pour retirer les agrafes |
| EP0107157A1 (de) * | 1982-10-21 | 1984-05-02 | AESCULAP-WERKE AG vormals Jetter & Scheerer | Entklammerungszange |
| US4569505A (en) * | 1982-10-21 | 1986-02-11 | Aesculap-Werke Ag | Clip removing forceps |
| WO2000027294A1 (de) * | 1998-11-05 | 2000-05-18 | Andrea Scarfi | Medizinisches instrument zum schneiden von gewebe im menschlichen oder tierischen körper |
| US6458129B2 (en) | 1998-11-05 | 2002-10-01 | Andrea Scarfi | Medical instrument for cutting tissue in the human or animal body |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH186088A (de) | Schloss an zangen- und scherenartigen Arbeitsinstrumenten. | |
| DE3539891C1 (de) | Chirurgische Nadel | |
| CH243821A (de) | Reinigungsgerät. | |
| DE10012322C2 (de) | Schnelle Bajonett-Befestigung zum Verbinden von zwei Lenkorganen eines Kraftfahrzeugs | |
| DE743853C (de) | Loesbares Gelenk fuer chirurgische Instrumente o. dgl. | |
| DE1678326A1 (de) | Bauspielelementensatz | |
| DE586767C (de) | Kugelgelenk | |
| DE904961C (de) | Kupplung fuer Rohre, Pfaehle und aehnliche Elekmente | |
| EP1162040A1 (de) | Klappmesser mit arretierbarer Klinge | |
| DE579495C (de) | Kupplung des Drehknopfes mit der Welle von Abstimmelementen von Rundfunkgeraeten | |
| DE608192C (de) | Stielhalter fuer Besen u. dgl. | |
| DE2311463C3 (de) | Besen, Schrubber oder dergleichen | |
| DE804418C (de) | Sportballhuelle aus Zuschnittsgruppen | |
| AT150959B (de) | Kombinierter Steckschlüssel für Schlösser. | |
| DE741616C (de) | Schlagbolzenschnellverbindung | |
| DE668426C (de) | Stielbefestigung fuer Schrubber o. dgl. | |
| DE849808C (de) | Scharnier | |
| DE626846C (de) | Hohlgepresster Moebelduebel | |
| DE849311C (de) | Leicht loesbare Befestigung zweier Platten, vorzugsweise Befestigung eines Pflugschares am Pflugkoerper | |
| DE804332C (de) | Kupplungsbauteil, insbesondere Drehknopf an Rundfunkgeraeten | |
| DE385718C (de) | Vorrichtung zur Verhinderung des Abrutschens von Schraubenziehern | |
| DE654012C (de) | Aufhaengevorrichtung fuer Wohnungsausstattungen | |
| AT82652B (de) | Stockhammer mit einem die Spitzenbahn tragenden auswechselbaren Ausfatz. | |
| AT395552B (de) | Kombinations-haarschneideschere | |
| DE482648C (de) | Sicherungsvorrichtung fuer zerlegbare Metallmoebel |