CH186093A - Injektionseinrichtung. - Google Patents

Injektionseinrichtung.

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CH186093A
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CH
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ampoule
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needle
injection
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Inventor
Ernst Dr Graeub
Original Assignee
Ernst Dr Graeub
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/28Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description


      Injektionseinrichtung.            Gegenstand    der Erfindung     ist    eine       Injektionseinrichtung    zur     subkutanen    oder  intramuskulären     Injektion    von flüssigen  Medikamenten, Sera     und    dergleichen für  Menschen und Tiere, bei dem die die einzu  spritzende     Flüssigkeit    enthaltende Glas  ampulle mit     einem    Pfropfen aus elastischem  Material verschlossen ist, der zum Durch  stechen mit dem einen Ende einer zur Ein  richtung gehörenden Impfnadel, deren ande  res Ende zum     Einstechen    in den zu behan  delnden Körperteil dient,

   an wenigstens  einer Stelle     verhältnismässig    dünn gehalten  ist.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in zwei     beispielsweisen    Ausfüh  rungsformen dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt im Längsschnitt die erste  Ausführungsform der     Injektionseinrichtung     als Ganzes;       Fig.    2 zeigt im     Längsschnitt    die Impf  nadel für sich in einer abgeänderten Aus  führung;         Fig.    3 zeigt im     Längsschnitt    die ver  schlossene Ampulle des zweiten     Ausfüh-          rungsbeispiels;          Fig.    4 zeigt im Längsschnitt die Am  pulle mit an derselben, angesetzter Impf  nadel nach     Fig.    2.  



  Die     in    der     Fig.    1 dargestellte     Injektions-          einrichtung    weist eine einseitig offene Glas  ampulle 1 auf, die die Injektionsflüssigkeit 2  enthält, und die an     ihrem    offenen Ende  durch einen Gummipfropfen 3 verschlossen  ist. Die Ampulle ist     nur    teilweise gefüllt       und    der freie Raum mit einem     indifferenten.     Druckgas gefüllt. Wird die Ampulle nach  unten geneigt, so fliesst die Flüssigkeit unter  dem Druck des Gases durch eine im Gummi  pfropfen kurz vorher angebrachte Durch  trittsöffnung aus. Über dem Gummipfropfen  3 ist die Injektionsnadel angebracht.

   Sie  besteht aus einer in die     Aushöhlung        3a    des  Pfropfens 3 reichenden     Durchstossnadel    4,  die an ihrem obern Ende einen Glasknopf 5  trägt, der dicht in einem Gummischlauch  stück 6 sitzt. Am andern Ende des Gummi-      Schlauches 6     ist    die Injektionsnadel 7 ange  ordnet, die von einer Glashülle 8 umschlos  sen ist, um die Nadel steril zu halten. Bei  Gebrauch wird die Glashülle 8 nach leich  tem Einfeilen über dem Gummischlauch  abgebrochen und die sterile Nadel 7 liegt  frei zum Gebrauch. Die Impfnadel     bezw.     der Gummischlauch 6 ist durch eine     Gummi-          manschette    9 mit der Ampulle 1 verbunden.

    Dadurch entsteht zwischen diesen beiden  Teilen eine elastische Verbindung, die er  laubt, bei Gebrauch der     Injektionseinrich-          tung    die Nadel 4 unter sterilem Verschluss  in die Aushöhlung 3a des Pfropfens einzu  führen und den nicht stehengebliebenen un  tern Teil des     Gummipfropfens    3 durch einen  leichten Druck auf     den.        Gummischlauch    6  zur     Flüssigkeitsentnahme    zu durchstechen.

    Nachdem die Glashülle 8 von der Nadel 7  entfernt ist,     kann    jetzt,     wenn    die Ampulle  nach unten geneigt wird, die Flüssigkeit  durch die Nadel 4 und den Schlauch 6     in    die  Nadel 7 gelangen und fliesst aus derselben  unter der Wirkung des in der Ampulle be  findlichen Druckgases aus. Der Ausfluss  kann durch     Zusammendrücken    des Gummi  schlauches 6 oder     Zurückziehen    der Nadel 4       aus    dem Pfropfen jederzeit unterbrochen  werden, wobei die     Öffnung    im Gummi  pfropfen sich von selbst wieder schliesst.  



  Die     Einrichtung    beansprucht in dieser  Form eine grössere Länge     und    es hat sich als       zweckmässig    erwiesen, dieselbe in zwei von  einander getrennten Teilen aufzubewahren  und diese letzteren erst     unmittelbar    vor Ge  brauch miteinander zu vereinigen. Ausser  dem besitzt die letztere Art der Aufbewah  rung noch den Vorteil, dass der Arzt eine  Anzahl mit verschiedenen     Flüssigkeiten    ge  füllte Ampullen nur wenige     Impfnadeln     gleichzeitig mitzuführen braucht. Diese  zweite Ausführungsform ist in den     Fig.2          bis    4 dargestellt.  



  Die     Impfnadel,        Fig.    2, besteht wieder aus  den beiden Nadeln 4 und 7, die durch das       Gummischlauchstück    6 miteinander verbun  den sind und die steril von den äussern Glas  hüllen 8     und    10 umgeben und dadurch von    der Aussenluft abgeschlossen sind.

   Die Am  pulle 1     (Fig.    3) ist durch     einen    Gummi  pfropfen 11, über dem eine Metallkapsel 12  zum     Schutze    gegen Verunreinigungen ange  bracht ist, verschlossen und enthält ausser der       teilweisen    Flüssigkeitsfüllung über .derselben  .die     Druckgasfüllung,    die die Flüssigkeit bei       Anbringung    einer Öffnung im Pfropfen zum       Austritt    bringt.

   Soll nun vom Ampullen  inhalt Gebrauch gemacht werden, so     wird     die Metallkapsel vom Pfropfen der     Ampulle     entfernt, an der Impfnadel die untere Glas  hölle 10     durch    leichtes     Einfeilen    an der  Stelle 13 und     Abbrechen    entfernt. Die Nadel  4 wird jetzt     in    die zwecks     Reduzierung    .der       Dicke,der        durchzustechenden,    mit einer Aus  sparung 14 versehenen Wand des Pfropfens  11 eingestochen.

   Nun wird die     Glashülle    8  an der Stelle 15 mit der Feile eingeritzt, die  Ampulle nach oben, die Nadel 7 nach unten  gehalten damit keine Splitter in die Hülle  fallen und die Glashülle 8 abgebrochen,  worauf die Flüssigkeit     aus    der Nadel 7 aus  tritt und die     Injektionseinrichtung    verwen  dungsbereit ist, wie     Fig.    4 zeigt. Durch  mehr oder weniger starkes Zusammendrücken  der     Verbindungsschlauchstückes    6 zwischen  den Nadeln 4 und 7 kann der     Flüssigkeits-          austritt    reguliert und     unterbrochen    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Injektionseinrichtung zur subkutanen oder intramuskulären Injektion von flüssigen Medikamenten, Sera oder dergleichen bei Menschen und Tieren, dadurch gekennzeich net, dass die die einzuspritzende Flüssigkeit enthaltende Glasampulle mit einem Pfropfen aus elastischem Material verschlossen ist, der zum Durchstechen mit dem einen Ende einer zur Einrichtung gehörenden Impfnadel, deren anderes Ende zum Einstechen in den zu behandelnden Körperteil dient, wenigstens an einer Stelle verhältnismässig dünn gehal ten ist. UN TERAN SPRüCHE 1.
    Injektionseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Impf nadel aus zwei durch ein elastisches Rohr- zwischenstück miteinander verbundenen Nadeln besteht. 2. Injektionseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass ausser Gebrauch der Ein richtung Ampulle und Impfnadel vonein ander getrennt sind. 3.
    Injektionseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass im Gebrauchszustand die Impfnadel gegenüber der Ampulle ver- schiebbar angeordnet und Ampulle und elastisches Rohrzwischenstück der Impf nadel durch eine elastische Manschette lösbar miteinander verbunden sind.
    4. Injektionseinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der Pfropfen der Ampulle eine Aushöhlung an der durchzustechen den Stelle besitzt, um die Dicke der durchzustechenden Wand zu verkleinern.
CH186093D 1935-06-29 1935-06-29 Injektionseinrichtung. CH186093A (de)

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CH186093T 1935-06-29

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ID=4434141

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CH186093D CH186093A (de) 1935-06-29 1935-06-29 Injektionseinrichtung.

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CH (1) CH186093A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2610628A (en) * 1950-05-09 1952-09-16 Compule Corp Plural-compartment admixing vial for segregated storage of ingredients of solutions and liquid mixtures
US3308820A (en) * 1964-04-06 1967-03-14 Raymond E Hubbard Disposable medicinal syringe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2610628A (en) * 1950-05-09 1952-09-16 Compule Corp Plural-compartment admixing vial for segregated storage of ingredients of solutions and liquid mixtures
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