CH186104A - Einrichtung zur Entstörung des Rundfunkempfanges. - Google Patents
Einrichtung zur Entstörung des Rundfunkempfanges.Info
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
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Description
Einrichtung zur Eutstörung des Rundfunkempfanges. Die Schwierigkeiten der Entstörung des 11"adioempfanges bestehen hauptsächlich darin, dass die Antenne eines Rundfunkemp- fangapparates gleichzeitig die Energien ver schiedener Sender aufnimmt, wobei auch Störquellen, z. B. laufende Elektromotoren, in Betrieb befindliche Hochfrequenzl-leil- geräte, atmosphärische Entladung usw. als Sender zu betrachten sind. Die Ausstrahlun gen dieser elektrischen Maschinen liegen in verschiedenen Frequenzbereichen. Messungen des V.<B>D. E.,</B> Abteilung für Rundfunkstöruu- gen, haben ergeben, dass zum Beispiel Iloell- frequenzheilgeräte bei<B>500</B> khz ein Störungs maximum besitzen (siehe Zeitschrift "Das Funkmagazin", V. Jahrgang, Nr. <B>1,</B> Seite 14). Der Störsender (elektrische Maschine) be findet sich zumeist in allernächster Nähe des Empfangsapparates, während der Nutzsender (Rundfunksender) kilometerweit entfernt ist. Die von den Störsendern ausgehenden elek- troniagnetischen Wellen pflanzen sich längs der Leitungen, an welche die Störer ange schlossen sind, mit viel geringeren Verlusten fort, als auf dralitlosem Wege. Werden zwei Antennen so verlegt, dass die eine (Rundfunk antenne) nicht in der Nähe einer Licht-, Klingel- oder Telephonleitung verläuft, die andere (Störantenne) jedoch diesen Leitun gen möglichst nahe kommt, so werden in letzterer starke Störströme induziert werden, namentlich dann, wenn die Antenne mit die- .gen Leitungen induktiv, kapazitiv oder sonst- wie gekoppelt ist. Die Eigenschaften dieser beiden Antennen (Rundfunkantenne, Stör antenne) werden nun durch zusätzliche Schal tungsmassnahmen (Einführung von induk- Liven, kapazitiven, Ohmschen Widerständen) dazu benützt, die von beiden Antennen emp fangenen Störfrequenzen einander in einem Kopplungsmittel gegenphasig und gleich gross zu überlagern. Die Erfindung bezweckt also, eine vor handene Antenne (Rundfunkantenne) mit Hilfe einer zweiten Antenne (Störantenne) zu entstören, das heisst so zu beeinflussen, dass sich in einem Kopplungsmittel die Stör frequenzen kompensieren. In den meisten Fällen wird es genügen, als Rundfunk antenne eine Hochantenne, eine im Zimmer verspannte Antenne, einen Betteinsatz etc. zu verwenden und als Störantenne eine Licht-- antenne zu benützen. Auf Grund obiger Ausführungen ist ein zusehen, dass eine Störbefreiung beispiels weise auf folgende, in Fig. <B>1</B> und 2 darge stellte Arten möglich ist-. Die Nutzantenne<B>1</B> des Radioapparates<B>5</B> (Fig. <B>1)</B> führt<B> </B> über ein Kopplungsmittel<B>3</B> zur Antennenbuchse des Radioapparates. Eine zweite Antenne 2 führt über ein Kopp lungsmittel<B>6</B> zur Erde<B>9</B> (eventuell durch ein Gegengewicht verkörpert). Die zweite Antenne ist so angelegt, dass in ihr Stör ströme induziert werden, welche bei richtiger Anordnung und<U>Entfernung</U> des Kopplungs mittels<B>6</B> vom Kopplungsmittel<B>3</B> in letzte rem Störströme induzieren, welche den Stör strömen, die in diesem Kopplungsmittel<B>3</B> fliessen, entgegengesetzt gleich gross sind. Um dies zu erreichen, können in der Antenne '2 Regulierungsmöglichkeiten, z. B. in Serie mit der Antenne liegende variable Kondensato ren<B>10,</B> Induktivitäten <B>11,</B> Ohmsche Wider stände 12 usw. liegen oder es<U>kann</U> die Kopp lung des Kopplungsmittels<B>6</B> zum Kopp lungsmittel<B>3</B> variabel gemacht werden. Die Zuleitung zur Antenne vom Kopplungsmit tel<B>3</B> soll abgeschirmt und die Abschirmung geerdet sein. In -vielen Fällen empfiehlt es sich, zur Rundfunkentstörung eine Anordnung nach Fig. 2 zu benützen. Auch in diesem Falle ist die Antenne 2 so anzulegen, dass sie von Störströmen stark induziert wird. Wegen der nachfolgenden Verstärkung dieser Störströme kann die Antenne 2 kleine Abmessungen haben. Die Antenne<B>1</B> (Radioantenne) führt über ein KopplungsmittAl <B>3</B> (z. B. eine Spule) zur Antennenbuchse4,des Empfängers 3. Die Antenne 2 hingegen ist an einen Hochfre- quenzverstärker <B>7, 8</B> angeschlossen (in der Regel an einem einstufigen Verstärker). Die verstärkten Ströme fliessen über ein Kopp lungsmittel<B>6</B> zum positiven Pol der Anoden- stromquelle. Das Kopplungsmittel<B>6</B> ist so angeordnet, dass es im Kopplungsmittel<B>3</B> Ströme induziert, die entgegengesetzt verlau fen wie die, welche von der Antenne<B>1</B> zum Radioempfänger fliessen. Die durch das Kopplungsmittel<B>6</B> fliessenden verstärkt-en Ströme werden so einreguliert, dass die in ihm fliessenden Störströme im Kopplungs mittel<B>3</B> Ströme induzieren, die die gleiche Stromstärke haben wie die Störströme in der Antenne<B>1.</B> Die hierdurch. notwendig wer dende Einregulierung kann durch verschie dene Mittel erreicht werden, z. B. durch das .Einschalten regelbarer Ohmscher Wider stände 12 in den Anodenkreis, durch das Nähern oder Entfernen der beiden Kopp lungsmittel<B>6</B> und<B>3,</B> durcli Verkürzen oder Verlängern der einen oder andern Antenne mittels eines variablen Kondensators<B>10</B> usw. Auch hier empfiehlt es sich, die Zuleitung der Antenne vom Kopplungsmittel<B>3</B> zum Radioempfänger abzuschirmen und die<B>Ab-</B> schirmung zu erden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Einrichtung zur Entstörung des Rund funkempfanges mittels zweier Antennen, da durch gekennzeichnet, dass die Rundfunk antenne, welche so angelegt ist, dass sie durch die Störwellen wenig- induziert wird, über ein Kopplungsmittel direkt zum Empfänger führt, während die Störantenne, die so an gelegt ist, dass sie hauptsächlich durch die Störwellen induziert wird, über ein Kopp lungsmittel zur Erde führt, wobei das Kopp- lungsmitteI'der Störantenne auf das Kopp lungsmittel der Rundfunkantenne so ein wirkt,dass in letzterem Kopplungsmittel Störströme induziert werden, welche den Störströmen, die in dieses Kopplungsmittel von der Rundfunkantenne her eingeführt werden, entgegengesetzt gleich sind, so dass die Störirequenzen kompensiert werden. UNTERANSPRüCHE' <B>1.</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die wirksamen Längen der Antennen durch eingeschaltete variable Impedanzen veränderlich gemacht sind.<B>2.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Ankopplung des Kopplungsmit tels der Rundfunkantenne an das Kopp lungsmittel der Störantenne veränderlich ausgebildet ist. <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Un- teransprüc'hen <B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass als Rundfunkantenne eine Hochantenne und als Störantenne eine Lichtantenne verwendet wird. 4.Einrichtung nach Patentanspruch undUn- terausprüehen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Störantenne an einen Verstärker angeschlossen ist, dessen Aus gangskreis über das Kopplungsmittel der Störantenne führt. <B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass in den Ausgangskreis des Verstärkers ein regelbarer Ohmseher Wi derstand eingeschaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH186104T | 1935-06-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH186104A true CH186104A (de) | 1936-08-31 |
Family
ID=4434152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH186104D CH186104A (de) | 1935-06-03 | 1935-06-03 | Einrichtung zur Entstörung des Rundfunkempfanges. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH186104A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2650297A (en) * | 1948-12-09 | 1953-08-25 | Charles L Damron | Radio receiving system |
| EP1033097A1 (de) | 1999-03-03 | 2000-09-06 | Dinaire, Gilles | Hängevorrichtung für den menslichen Körper, umfassend ein nichtelastisches flexibeles Element und eine Eckenbefestigung, insbesondere für eine Untermatratze |
-
1935
- 1935-06-03 CH CH186104D patent/CH186104A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2650297A (en) * | 1948-12-09 | 1953-08-25 | Charles L Damron | Radio receiving system |
| EP1033097A1 (de) | 1999-03-03 | 2000-09-06 | Dinaire, Gilles | Hängevorrichtung für den menslichen Körper, umfassend ein nichtelastisches flexibeles Element und eine Eckenbefestigung, insbesondere für eine Untermatratze |
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