CH186114A - Luft- und feuchtigkeitsdichter Aufreissverschluss an Packungen, insbesondere für Zigaretten, sowie Verfahren und Einrichtung zur maschinellen Herstellung desselben. - Google Patents
Luft- und feuchtigkeitsdichter Aufreissverschluss an Packungen, insbesondere für Zigaretten, sowie Verfahren und Einrichtung zur maschinellen Herstellung desselben.Info
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Description
Luft- und feuchtigkeitsdichter Aufreissverschlnss an Packungen, insbesondere für Zigaretten, sowie Verfahren und Einrichtung zur maschinellen Herstellung desselben. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Luft- und feuchtigkeitsdichten Auf reissverschluss an Packungen, insbesondere für .Zigaretten, mit einem die Öffnungsfuge der Packung, zum Beispiel die Fuge zwi schen .Schachtelunterteil und 'Schachteldeckel,
luft- und. feuchtigkeitsdicht abschliessenden Verschlussstreifen, zum ,Beispiel aus Zellu- losed-erivaten oder Metall,,der auf der Innen seite mit einer I & imschcht versehen ist und auf dieser Klebseite ein schmäler als dieser gehaltenes Aufreissorgan, zum Beispiel ein Metallband oder mehrere voneinander distan zierte Fäden (etwa aus Hanf) trägt,
so dass nicht ,der ganze, die Öffnungsfuge der Pak- kung abschliessende Verschlussstreifen z<U>um</U> Öffnen abgezogen wird, sondern nur -der von den Reissfäden oder dem Reissband bedeckte Teil dieses Streifens.
Dabei ist erfindungsgemäss an einem Ende des Verschlussstreifensdumh zwei Ein- schnitte eine Anfasszunge für das Aufreiss- organ geschaffen, welche auf der Klebseite zum Beispiel @durch einen Papierstreifen ab gedeckt ist, so dass sie an der Packung nicht festklebt.
Um die an dem einen Ende des Verschlussstreifens mit den Fingern zwecks Aufreissens zu erfassende Zunge genau kennt lich zu machen, ist auf diesem Ende vorteil- haft eine Marke, zum Beispiel eine solche anderer Farbe als .der Streifen, befestigt.
Die Erfindung betrifft weiter ein Ver fahren zur maschinellen Herstellung solcher luft- und feuchtigkeitsdichter Aufreissver- schlüs.se an Packungen.
Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass ein zum Beispiel aus Metall oder aus Zellulosederivat bestehender Verschluss streifen von einer Spule abgewickelt und einseitig an einer Leimvorrichtung vorbei geführt wird.
Nach dem Leimauftrag wird der Streifen unter jedesmaligem schritt- weisen Vorschub um eine Verschlusslänge an seiner Klebseite zum Beispiel mit einem schmäleren RsiBband oder mehreren vonein ander distanzierten Reissfäden versehen,
wo bei das Reissband bezw. die Reissfäden von Spulen mit dem gleichen 'Schrittantrieb wie der Verschlussstreifen zum Beispiel mittels einer Greifervorrichtung abgezogen werden, die gleichzeitig den Verschlussstreifen und ,das Reissband bezw. die Reissfäden erfasst.
Hierauf wird der mit dem Reissband oder den Reissfäden auf der Klebseite versehene Verschlussstreifen an einer Stelle durch ein von einer besonderen Spule abgeschnittenes Streifenstück abgedeckt, an dieser Stelle- vom endlosen iStreifen abgetrennt und mit Ein schnitten heidseits des Reissbandes bezw. der Reissfäden versehen und endlich um die Packung, deren Fuge abgeschlossen werden soll,
umgelegt. Vorteilhaft wird nach erfolg tem Umlegen .des Verschlussstreifens um die Packung auf die äussere Oberfläche des mit der Zunge versehenen Endes Leim aufgetra gen und auf diesen Fleck eine aus einem Streifen gestanzte, zum Beispiel farbige Papiermarke gepresst.
Auf der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 6 ein Aufreissverschluss und,die mit,diesem ver schlossene :Schachtel als Beispiel des Erfin dungsgegenstandes dargestellt, während die Fig. 7 bis 17 ein Beispiel einer Einrichtung zur maschinellen Herstellung dieses luft- und feuchtigkeitsdichten Aufreissverschlusses nach der Erfindung veranschaulichen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist der Auf reissverschluss einen Verschlussstreifen 1 aus einem luft- und 'feuchtigkeitsdichten Band, zum Beispiel einem Viskoseband, auf.
Zum Zwecke des Aufreissens dieses um die Öff nungsfuge der Schachtel herumgelegten und zuvor mit einer Leimschicht auf der Innen- seite-versehenen Streifens 1 dient ein auf diese Leimschicht "aufgelegtes, schmäleres Reissband, statt dessen, wie dargestellt, mehrere .in die Leimschicht dieses Streifens eingebettete Fäden 2 vorgesehen sein können. Um. einen vollständig luftdichten' Abschluss zu' ermöglichen,
ist es vorteilhaft, als Leim einen solchen zu verwenden, der mit einem flüchtigen Lösungsmittel verdünnt ist. Das Überlappungsende 1b dieses Ver- schlussstreifens 1 ist auf der Leimseite bis auf die Ränder durch einen besonderen, un- geleimten Papierstreifen 3 abgedeckt,
so dass der Mittelteil dieses Endes Zeit dem andern Ende ja des Streifens 1 nicht zusammen kleben kann. Es sind ferner an diesem Ende 1b in der Nachbarschaft der ganten .des Reissbandes oder der äussern Reissfäden Einschnitte 4 vorgesehen, durch welche eine durch. den :Streifen 3 abgedeckte Anfasszunge geschaffen ist.
Um diese Zunge für das An fäosen zwecks Aufreissens besonders kennt lich zu machen, ist auf dieses Ende bezw. die Zunge eine besondere äussere Siegel marke 5 (vergl. Fig. 5) zur Kennzeichnung befestigt. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, erfolgt das Aufreissen längs des innern Reissbandes oder der Reissfäden 2 des Verschlussstreifen.s 1 dadurch, @dass man die Zunge am.
Überlap- pungsende 1b mit den Fingern erfasst und in der in Fig. -6 dargestellten Weise auf reisst.
Von der Einrichtung zur Herstellung eines derartigen Aufreissverschlusses ist in Fig. 7 eine Seitenansicht und in Fig. 1,0 ein Grundriss veranschaulicht, während die Fig. 8 und 9, sowie 11 bis 17 Einzel heiten dieser Einrichtung zeigen, die weiter unten erläutert werden.
Gemäss Fig. 7 ist eine :Bobine 6 für den Verschlussstreifen 1 vorgesehen. Der von der Bobine 6 abgezogene Verschlussstreifen 1 wird über ein Leimrad 7 geführt, um ein seitig beleimt zu werden. Der Leimapparat trägt den Leim, zum Beispiel Gummileim, unter Luftabschluss auf die Oberfläche des Streifens 1 auf.
Er weist zu diesem Zweck einen Vorratsbehälter 8 und ein besonderes Mundstück 9 auf, vor welchem -das Leim- ra,d 7 dicht vorbeiläuft (vergl. Fig. 7 und 8).
Damit der Leimauftrag nicht bis zu den äussersten Kanten des Streifens 1 erfolgt, was nachteilig wäre, weil dann beim An kleben dieses Streifens an die Schachtel der Leim seitlich über die Kanten des [Streifens hervortreten und die Schachtel verschmieren könnte, werden die ganten des Streifens 1 durch besondere Deckbleche 10 (Fix.
7 und 8) abgedeckt. Es wird also -dadurch eine sehr schmale, leimfreie gante auf dem Verschluss streifen erzielt.
Es ist zudem zwischen den Deckblechen 10 eine besondere Leimauftragswalze 11 vor gesehen, die zwecks Regelns der Leim schichtdicke mittels exzentrisch durchbohrter Lagerbuchsen 13 eingestellt werden kann. Durch Drehen dieser Buchsen 13 wird näm lich der Zwischenraum zwischen Auftrags walze 11 und Leimrad 7 innerhalb aus reichender Grenzen verändert.
Damit diese Walze 11 ständig mit andern Teilen ihrer Oberfläche mit dem um das Leimrad 7.ge- führten Verschlussetreifen 1 in _Berührung tritt, wird sie langsam in Umlauf versetzt, und zwar mittels eines auf ihrer Achse 12 sitzenden 'Sperrades 14 (Fix. 8 und 9), das durch eine an einem Schwinghebel 15 pen delnd aufgehängte Sperrklinke 16 angetrie ben wird.
Der Schwinghebel 15 wird bei jedem Umlauf .des Leimrades 7 durch einen Hubstift 17 einmal geschaltet. Das Leimrad 7 selbst wird von dem Verschlussstreifen 1 an getrieben, der kontinuierlich vorwärtsgezogen wird.
Der Leimbehälter 8 ist um :die Achse 18 des Leimrades 7 verschwenkbar (siehe strich punktierte Lage nach Fig. 7). Auch ist das Leimrad 7 an um Zapfen 19 schwingbaren Lagerarmen gelagert, um in die strichpunk tierte -Stellung nach Fig. 7 übergeführt wer den zu können. Dadurch ist eine bequeme Reinigung der den Leim auftragenden Orane möglich.
Nachdem der Verschlussstreifen 1 den Leimapparat passiert hat, ,gelangt er in eine Trockenvorrichtung, die als senkrecht stehen der Kanal 20 ausgebildet ist. In diesem Trockenkanal sind untere Transportrollen 21 angeordnet iFig. 7 und 10), welche von der Hauptwelle der Einrichtung aus angetrieben werden. Von den untern Transportrollen 21 läuft der Verschlussstreifen dann über eine obere Führungsrolle 22. Das Band läuft in mehrfachen Schlingen durch diesen Kanal, um die Trocknung schnell und wirksam her beizuführen.
Auch können zur Unterstützung .der Trocknung b.ezw." zum schnelleren Ver flüchtigen,des Leimlösungsmittels noch Heiz- vorrichtungen 23 im Trockenkanal 20 unter gebracht sein.
Es ist zu bemerken, dass ider Verschluss- streifen 1 über die Führungsrollen stets unter Schränkung so läuft, dass die Leimseite nach aussen liegt.
Nach dem Austritt aus dem Trockenkanal 20 wird der Verschlussstreifen 1 über eine an einem Schwinghebel befestigte Ausgleichsrolle 24 geführt und von @da über eine Rolle 25 in eine waagrechte Ebene weitergeleitet. An dieser iStelle werden die Reissfäden 2 auf die Leimseite des Ver- schlussstreifens aufgelegt.
'Sie kommen von Bobinen 26, die auf Zapfen des Maschinen- gestelles gelagert sind, werden durch einen Führungskamm 27 hindurch -in dem für die Reissbreite gewünschten Abstand vonein ander gehalten und durch eine an einem Hebel sitzende Gewichtsrolle 28 rauf die Leimschicht des Verschlussstreifens 1 auf= gedrückt.
Der nunmehr schrittweise Vorschub des. Versehlussstreifens 1 samt den auf seiner Leimseite aufgelegten Reissfäden erfolgt .durch eine periodisch geöffnete und geschlos sene und um die Länge eines Verschluss- streifens hin- und herbewegte Zange 31, die in Fig. 10 schematisch angedeutet und in Fig. 17 im einzelnen dargestellt ist.
Diese Zange 31 arbeitet mit einer Sperrklinke 30 und einer Führung 29 des Verschluss- streifens 1 derart zusammen, :
dass, wenn das vorderste ,Stück des Verschlussstreifenis (zum Umlegen um,die Öffnungsfuge einer Schach tel) abgeschnitten ist, die Sperrklinke 80, die den Verschlussstreifen federnd gegen die Führung 29 drückt (Fig.10), das Zurück rutschen des Verschlussstreifens 1 unter Wir kung d er pendelnden Ausgleichsrolle 24 ver hindert.
Da nämlich ,der Verschlussstreifen 1 zum Umlegen eines abgeschnittenen Stückes um eine ,Schachtel schrittweise vorgezogen wird, während die Transportrollen 2,1, wel- ehe -den Verschlussstreifen 1 von der Bobine 6 durch die Leimvorrichtung und. die Trocken vorrichtung fördern, kontinuierlich umlaufen,
schwingt die Ausgleichsrolle 24 auf und ab und hält :dadurch den Versehlussstreifen trotz der ungleichen Fortbewegungsarten durch ihr Gewicht stets in annähernd gleicher Spannung.
Die Vorschubzange 31 (Fig.17) besteht in bekannter Weise aus einem festen Backen 32 und einem beweglichen Backen 33, wel cher an -dem Trägerdes festen Backens pen delnd aufgehängt und .mit einem eine Rolle 34 tragenden Arm versehen. ist.
Diese Rolle 34 liegt an einerSchwingschiene 35 an und kann von letzterer in Richtung des Pfeils 36 bewegt werden, wodurch die Öffnung der Zange 31 stattfindet. Die Zange selbst läuft in einer Führung 37,
in welcher sie dusch einen Hebel oder eine Zugstange 38 hin- und herbewegt wird. Ihr Hub entspricht der Ver- schlusslänge. Wird d ie Zaäge 31 in Richtung des Pfeils 39 nach Fig. 10 bewegt, so greift sie am Hubende über das freie Ende 40 des Verschlussstreifens 1.
Hierauf schliesst sich die Zange und läuft zurück, so @dass sie den Verschlussstreifen 1 um eine Verschlusslänge vorzieht.
Kurz vor Beendigung dieses Hubes wird ein besonderer, die Abdeckung des -tber- lappungsendes des Streifens 1 an der Kleb- seite herbeiführender Papierstreifen 3 (vengl. Fig. 7, 10, 11 und 12) parallel zum Ver- schlussstreifen 1 von einer ihn tragenden Bobine 46 aus vorgeschoben. Dieser Vor schub erfolgt durch eine Antriebsrolle 41,
welche mit einer im Abstand zu ihr angeord neten Rolle 42 durch einen endlosen Riemen 43 verbunden ist. Der Antrieb der Rolle 41 kann beispielsweise durch ein Sperrad 44 mit Klinkenhebel 45 erfolgen.
Der Streifen 3, welcher von .der Bobine 46 abläuft, gelangt in eine Führung 47, welche um einen Zapfen 48 drehbar gelagert ist:
Diese Führung nimmt normalerweise die in Fig.11 in aus gezogenen Strichen dargestellte Lage ein, bei welcher die Zange 31 bloss den Verschluss- streifen erfasst und ihn hervorzieht. Im letz ten Augenblick schwingt aber die Führung 47 in die punktiert dargestellte Lage, und der Papierstreifen 3 wird vorgeschoben. Hier auf schliesst sich eine iSchere 49,
die zum Beispiel .durch eine Kurvenscheibe 50 ge schaltet wird (vergl. Fig. 7). Hierdurch wird das Verschlussstreifenstück, das um die Schachtel gelegt werden soll, von dem end losen Streifen abgetrennt und gleichzeitig auch :das auf der Leimseite seines Über lappungsendes aufliegende Stück ,des Papier streifens 3.
An dem einen Schenkel der Schere 49 befindet sich ein Polster 51, wel ches beim Schneiden den Papierstreifen 3 gegen die geleimte Fläche des tberlappungs- endesdes Verschlussstreifens 1 fest andrückt.
Nach erfolgtem Abschneiden wird mit- tels eines (Schiebers 56 eine Doppelschneide 57 ,gegen dieses Ende des Verschlussstreifens vorgeschoben in Richtung des Pfeils 58 in Fig. 11.
Bevor die Doppelschneide den Ver- schlussstreifen berührt, legt sich eine unter Federspannung stehende Rolle,59 gegen ihn, und zwar auf den Papierstreifen B. Diese Doppelschneide @57 schneidet nun in das Überlappungsende -des abgeschnittenen Ver- schlussstreifens 1 Schlitze ein,
und zwar dann, wenn der abgetrennte Verschlussstrei- fen 1, der quer zur Bahn der Schachtel 5'2 liegt, deren Öffnungsfuge geschlossen werden soll und die in Richtung,des Pfeils 53: nach Fig. 10 bewegt wird, von dieser in Richtung des Pfeils 60 in Fig. 11 mitgenommen wird.
Es entstehen dadurch die beiden aus Fig. -5 ersichtlichen Einschnitte 4, welche dicht an den beiden Kanten des Abdeckpapierstrei- fens 3 entlanglaufen.
Diese Einschnitte bil- den, wie schon erwähnt, eine Anfasszunge für das- Reissband oder die Reissfäden, wobei der Papierstreifen 3 das Ankleben der Zunge ver hindert und dadurch das leichte Erfassen er möglicht.
Beim Ankleben legt sich zuerst der mittlere Teil des abgetrennten Ver- ech@lussstreifens mit seiner Leimseite gegen die ihr zugewendete, Seite der Schachtel läng der Öffnungsfuge.
Die Schachtel 52 m it i. d ein auf ihrer einen Seite angeklebten Verschlussstreifen bewegt sich nun in einem Bürstenkanal weiter,
und dadurch werden die seitlich überstehenden Teile des Verschluss- streifens von den Bürstensätzen gegen die an grenzenden zwei Seiten der Schachtel 52 ge legt, so :dass die Schachtel nach Durchlaufen durch :diesen Bürstenkanal nun auf :drei Sei ten von dem VerschluBstreifen umschlossen ist. Dabei ist das vorstehende Ende des Ver- schlussstreifens auf :der einen Seite der Schachtel kürzer als auf der andern Seite.
Das kürzere Ende ist in Fig. 10 mit fa, das längere Ende mit 1b bezeichnet.
Die so auf :drei Seiten mit dem Ver- schlussstredfen versehene (Schachtel 52 gelangt nun in eine an den Bürstenkanal sich an schliessende Schachtelquerbahn 54 (Fig. 10). In dieser erfolgt zunächst das Umlegen des Stückes Ja des Verschlussstreifens auf die Schachtelrü.ekseite. Hierzu ,dienen :besondere, in Fig. 10, 13 und 14 dargestellte Organe.
Auf einem Schieber 55 .befindet sich ein um einen Zapfen<B>61</B> drehbarer Arm 62, der mit einer Rolle 63 am einen und einer Bürste 64 am entgegengesetzten Ende versehen ist. Die Rolle 63 läuft längs einer ortsfesten -Kurve 66 und wird durch eine Feder 6 7 gegen diese gedrückt.' Ein Hebel 6:5, :der eine Rolle 6:8 trägt, sitzt schwenkbar an :dem ,die Bürste 64 tragenden Ende des drehbaren Armes 62. Er ist mit einem Ansatz 69 versehen, der unter Wirkung einer Feder an einem Nocken 70 anliege.
Wird nun :der Schieber 55 in Rich tung des Pfeils 71 (vergl. Fig. 10 und 14) be- wegt, so gelangt das vorstehende Ende ja des Verschlussstreifens 1 in die Führung 72 des Schiebers. -Gleichzeitig schwingt- der Hebel 65, dessen Ansatz 69 den Nocken 70 verlässt,
aus und übergreift mit der Rolle 68 den Verschlussstreifen (vergl. Fg. 13 und 14). Die Rolle -68 hält nun bei Weiterbewegung des tSchiebers :das vorspringende Ende la des Verschlussstreifens 1 sicher in der Führung 72 fest. Der Schieber 55 läuft nun weiter abwärts, wobei die Bürste 64 :
das kurze Ende la des Verschlussstreifens an die Schachtel anbürstet. Nachdem dies erfolgt ist und während der @Sohieber 55 noch weiter abwärts läuft, wird die Bürste 64 abgehoben. Das geschieht dadurch, @dass die Rolle 63 gegen eine Erhöhung :der Kurve 66 läuft.
Die Rolle 68 legt sich am Ende des Abwärts gangesdes Schiebers 55 gegen das längere Ende 1b des Verschlussstreifens 1 (vergl. die punktierte Stellung in Fig. 10). Hierbei wird von dieser Rolle das vorstehende Ende 1b des Verschlussstreifens in die Führung 73 hinein gedrückt.
Nunmehr wird ein iStössel 74 (Fi,g. 10) vorwärts geschaltet und schiebt :die Schachtel 52 in Richtung des, Pfeils 75 in die Querbahn 54. Dabei legt sich das über stehende Ende des Versohlussstreifens eben falls an die Rückseite der Schachtel an, und dadurch ist der Verschlussstreifen vollständig um die Schachtel herumgelegt.
Bei weiterer Fortbewegung der .Schachtel in :der Querbahn 54 erfolgt nun die Befesti gung der die Anfasszunge :des Verschluss- streifens kenntlich machenden äussern Marke. Zu diesem Zwecke muss zunächst eine kleine Leimmenge auf die Zunge aufgebracht wer den.
Das geschieht durch eine- Leimauftrags- vorrichtung, welche in Fig. 16 im einzelnen dargestellt ist. .Sie weist einen Leimbehälter 76 auf, in dessen unterem Teil ein Pumpen kolben 78 durch eine Feder 79 in .der zurück gezogenen ,Stellung festgehalten wird. Ein Schlauch 80 dichtet die Kolbenstange des Pumpenkolbens nach aussen ab.
Auf .der der Arbeitsfläche des Pumpenkolbens gegenüber liegenden Seite befindet sich in einem Kanal 81 des Leimbehälters. 76 ein R.ückschlag- ventil 82. Wird der Pumpenkolben von einem hin- -und. hergehenden Druckglied 83 in Rich- tung des Pfeils in Fig. 16 bewegt, so drückt derselbe. eine geringe Menge des Leimes durch das Rücksehlagventil 82 und eine das Ventil umschliessende Düse 84.
Bevor -das Druckglied 83 den Kolben 78 betätigt, schwingt der .ganze Leimapparat, der mittels des Zapfens 77 an einem Hebel 85 angeord net ist, in Richtung des Pfeils 86 auf den um die Schachtel gelegten Verschluss:
strei- fen 1 zu. , Erst wenn sich die Düse 84 leicht an .den Verschlussstreifen 1 angelegt hat, wird der Kolben 7-8 zur Bildung eines Leimflecks auf dem Verschlussstreifen in den Kanal 81 vorgestossen.
Nachdem so Leim auf die Anfasszunge des Verschlussstreifens aufgebracht ist, fin det nunmehr die Anibringung der Kenn marke 5 der Zunge statt, und zwar ,mittels einer besonderen Vorrichtung, die in Fig. 15 in ihren Einzelheiten dargestellt ist. Die Vor richtung besteht aus einem Lochstempel 87, der von einer Feder 88 in der zurückgezo genen Lage festgehalten wird.
8'9 ist eine vor der Führung des Lochstempels liegende Lochplatte. Der Lochstempel ist als Hohl stempel ausgebildet. In ihm ist ein kleiner, unter Federdruck stehender Bolzen 90 ver schiebbar gelagert. Der Streifen 92, aus dem die Kennmarke ausgestanzt werden soll, läuft von einer Spule 91 ab (Fis. 10).
Der Vor schub des Streifens 92 erfolgt durch eine Walze 93, die durch Sperrad 94 und Klin- kenhebel 95 schrittweise geschaltet wird. 96 ist eine Druckrolle, @die den Streifen 92 an die Vorschubwalze 93 andrückt.
Der Klinkenhebel 95 steht durch Lenker mit einem Winkelhebel 97 in Verbindung, der (in der Bahn des Stössels 87) eine Rolle 98 trägt. Sobald die Schachtel in den Bereich der die Kennmarke ausstanzenden Vorrich tung gelangt äst, erfolgt die Schaltung .der Druckrolle 98, so dass der Stempel 87 vor- geschoben wird.
Dabei wird. aus dem Strei fen 92 eine runde Papierscheibe ausgestanzt und .gegen den Leimfleck auf der Anfass- zunge der Schachtel gedrückt. Das An drücken erfolgt dabei durch den Bolzen 90, der unter Federspannung steht.
Um das Haften der Kennmarke 5 an der Anfasszunge noch zu verbessern, kann hinter der die Kennmarke ausstanzenden und an drückenden Vorrichtung noch eine besondere Heizvorrichtung (Fis. 10), bestehend aus einem elektrisch beheizten Druckstempel 99, angeordnet sein.
Von dieser Stelle werden dann die Schachteln 52 aus der Querbahn 54 durch einen Stössel 100 in Pfeilrichtung in den Abtransport ,gefördert.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Aufreissverschluss an Packungen, ins besondere für Zigaretten, mit einem die Öffnungsfuge der Packung luft- und feuchtigkeitsdicht abschliessenden Kleb- streifen und auf der Klebseite desselben angeordnetem, schmäler als dieser @gehal- tenem Aufreissorgan, dadurch .gekenn zeichnet, .dass an einem Ende,des Kleb- streifens duroh zwei Einschnitte eine Anfasszunge für das Aufreissorgauge- schaffen ist, welche auf der Klebseite abgedeckt ist, so dass sie an -der Packung nicht festklebt.II. Verfahren zur Herstellung des Aufreiss- verschlusses nach Patentanspruch I, da- .durch gekennzeichnet, dass ein Luft- und feuchtigkeitsdichter,von einer (Spule ab gewickelter Streifen einseitig an einer Leimvorrichtung vorbeigeführt und nach dem Leimauftrag unter jedesmaligem schrittweisen Vorschub um eine Ver- schlusslänge an seiner Klebseite- mit einem Reissorgan versehen wind, das von Spulen mit dem .gleichen Schrittantrieb abgezogen wird,worauf der mit dein Reissorgan versehene Verachlussstreifen an einer Stelle durch ein von einer be sonderen Spule abgeschnittenes Streifen stück auf der Klebseite abgedeckt, an .dieser :Stelle vom endlosen Strei fen abgetrennt und mit Einschnitten beidseits des Reissorganes versehen und endlich um die Packung herumgelegt wird.III. Einrichtung zur Ausführung -des Ver fahrens nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Versehlussstrei- fen (1) von einer Vorratsspule (6) un unterbrochen über ein Leimrad (7) ge führt wird., über welchem eine Leim auftragswalze (11) angeordnet ist,die .den Zufluss von einem Leimvorratsbehäl- ter (8) regelt, wobei die seitlichen Kan ten des Verschlussstreifens (1) abdeckende Bleche (10) beidseits der Leimauftrags walze (11) angeordnet sind. -. . .<B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Aufreissversohluss nach Patentanspruch I, dadurchgekennzeichnet, @dass die an dem einen Ende des Versohlussstreifensdurch Einschnitte gebildete Anfasszunge durch eine auf diesem befestigte Marke kennt lich :gemacht ist. 2.Verfahren nach Patentanspruch II, da durch .gekennzeichnet, -dass nach erfolg tem Umlegen des Verschlussstreifens um die Packung auf das mit Anfass- zunge versehene Ende Feim aufgetragen und auf diesen Fleck eine aus einem Streifen ausgestanzte Kennmarke ge- presst wird. 3.Einrichtung nach Patentanspruch III, dadurch ,gekennzeichnet, dass sowohl das Leimrad (7), als auch der Leimvorrats- behädter (8) samt Leimauftragswalze (11) schwenkbar gelagert sind, um sie aus der Gebrauchsstellung in eine Reini- gungsstellung verschwenken zu können.4. Einrichtung nach Patentanspruch III, gekennzeichnet durch einen hinter der Leimauftragsvorrichtung angeordneten Trockenkanal (20), durch welchen der Versohlussstreifen (1) in mehreren Schleifen hindurchgeführt wird und der zur beschleunigten Trocknung,des Strei fens mit Heizvorrichtungen (23) ver sehen äst. 5.Einrichtung nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch eine pendelnd auf gehängte Ausgleichsrolle (24), über die ,der Verschlussstreifen (1) nach Austritt aus dem Trockenkanal von einer perio disch hin- und. herbewegten Vorschub zange (31) ,gezogen wird, wobei das Reissorgan durch die gleiche Vorschub zange von Spulen (26) periodisch ab gezogen und durch Andrückrollen (28)auf die Leimschicht des gleichzeitig periodisch vorgezogenen Verschlussstrei- fens (1) aufgedrückt wird.6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass die Vor schubzange (31) mit einem aus einer Federklinke (30) bestehenden, einseitig wirkenden Gesperre zusammenwirkt, welches nach Abschneiden des vorgezo genen 'S.treifen@stückes das freie Ende des noch mit ,der Spule (6)zusammen hängenden Versohlussstreifens 2n einer ortsfesten Führung (29) entgegen der Wirkung der Ausgleichsrolle (24) fest hält.7. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, @dass die Vorscrhub- zange mit einem festen Zangenbacken (32) und einem an ihm pendelnd auf gehängten Zangenbacken (33) versehen ist, welcher eine von einer Schwing schiene (35) ,gesteuerte Rolle (34) zwecks periodischen Öffners und,Schlie- ssens der Zange trägt, und @dass die Hin und Herbewegung,der Zange längs einer Führrung (37) mittels einer Zugstange (3-8) erfolgt.B. Einrichtung nach Patentanspruch IH, dadurch gekennzeichnet, @dass vor einer das Abschneiden des vorgezogenen Ver- sohilussstreifens bewirkenden Schneidvor- richtung (49) eine Spule (46) angeord net ist, von der ein Papierstreifen (3) schrittweise vorgezogen und mittels einer schwingbeweglichen Führung (47)längs des mit einem Reissorgan ver sehener Verschlussstreifens (1) gelegt wird, worauf das Abschneiden des vor gezogenen Verschlussstreifens (1) an der mit dem Papierstreifen. (3) abgedeckten Stelle mittels der durch eine Kurven- soheibe (50) geschalteten !SeUneidvor- richtung (49) erfolgt.9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da- ,durch gekennzeichnet, dass hinter der Abschneidvorrichtung (49) ein Schieber (56) gelagert ist, ;der eine Doppel schneide (57) trägt, die beim Vor schieben gegen den Verschlussstreifen in das durch Abschneiden gebildete Ende des Verschlussstreäfens Sehlitze beidseits .des Reissorganes einschneidet. 10.Einrichtung nach Patentanspruch IH, dadurch gekennzeichnet, dass quer- zu dem abgeschnittenen Stück des Verschluss- etreifens die zu verschliessende Packung (52) geführt wird, derart,dass an die auf den abgeschnittenen Verschlussstrei- fen auftreffende Packung dieser Ver- sc'hlussstreifen zunächst auf einer Seite und dann durch Bürstensätze in der Packumgsbahn auf zwei weiteren an grenzenden Seiten :der Packung angelegt wird. 11. Einrichtung .nach Unteranspruch 10, da- ,durch gekennzeichnet, dass senkrecht zu .der das seitliche Anlegendes Vers.chluss- streifens bewirkenden Bürstenbahn für die Packung eine besondere Führungs bahn angeordnet ist,in deren vorderem Teil ein hin- und herbewegter, Bürsten tragender iSthieber (55) angeordnet ist, der das über die Packung vorstehende eine Ende (ja) des Verschlussstreifens auf .die vierte Seite der Packung bei seinem Vorwärtsgang umlegt, wobei dieses überstehende Ende (ja) in einer Führung (72) des Schiebers (55)durch eine Rolle (68) gegen seitliche Verschie- bung ;gehalten wird. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 11,,da- ,durch gekennzeichnet, d-ass ausser dem Schieber (55) ein die Packung vor schiebender Stössel (74) angeordnet ist, der nach erfolgtem Vorwärtsgang des Schiebers (55)seinerseits vorwärtsgeht und die Packung um eine - Packungs länge vorschiebt, wobei das. andere Ende (1b) des Verschlussstreifens durch eine feste Führung (73) ebenfalls längs der vierten Seite der vorgesehobenen Packung (5'2) angelegt wird. 13.Einrichtung nach Patentanspruch III, gekennzeichnet durch eine Leimpumpe, welche in der Bahn der mit Versahluss- streifen versehenen Packungen (52) so angeordnet ist, dass.beim. Vorschub des durch ein Druckglied (83) geschalteten Kolbens (78) der Pumpe Leim auf die Anfasszunge des Verschlussstreifens auf gebracht wird. 14.Einrichtung nach Unteranspruch 1.3, da durch @gekennzeichnet, dass hinter der Leimpumpe eine Stanze angeordnet ist mit einer vor der Führung des Stempels (87) lagernden Lochplatte (89), wobei ein Papierstreifen (92) an der Loch platte (89) vorbei über eine schrittweise geschaltete Walze (93) .geführt und bei jedem Schritt der Walze (93) die Stanze zur Ausstanzung eine Kennmarke aus ,dem Papierstreifen (92)und zum An drücken @derseilben an die Leitelle der Packung (52) mittels in !dem Stanz stempel (87) ,gelagertem Federstössel (90) geschaltet wird. 15.Einrichtung nach Unteranspruch 14, da durch ;gekennzeichnet, dass hinter der Stanze ein beheizter Druckstempel (99) vorgesehen ist, um den die Kennmarke mit ,der Packung verbindenden Leim zu trocknen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE186114X | 1935-04-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH186114A true CH186114A (de) | 1936-08-31 |
Family
ID=5719764
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH186114D CH186114A (de) | 1935-04-20 | 1935-11-02 | Luft- und feuchtigkeitsdichter Aufreissverschluss an Packungen, insbesondere für Zigaretten, sowie Verfahren und Einrichtung zur maschinellen Herstellung desselben. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH186114A (de) |
| FR (1) | FR799514A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110282232A (zh) * | 2019-07-17 | 2019-09-27 | 北京市产品质量监督检验院 | 食品安全采样箱 |
-
1935
- 1935-11-02 CH CH186114D patent/CH186114A/de unknown
- 1935-12-12 FR FR799514D patent/FR799514A/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN110282232A (zh) * | 2019-07-17 | 2019-09-27 | 北京市产品质量监督检验院 | 食品安全采样箱 |
| CN110282232B (zh) * | 2019-07-17 | 2024-04-16 | 北京市产品质量监督检验院 | 食品安全采样箱 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR799514A (fr) | 1936-06-15 |
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