CH186322A - Verfahren zur Herstellung einer Lötverbindung von ineinandergesteckten Rohren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Lötverbindung von ineinandergesteckten Rohren.

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CH186322A
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Victoria-Werke A G
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Victoria Werke Ag
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  Verfahren zur Herstellung einer     Lötverbindung    von     ineinandergesteckten    Rohren.    Die Erfindung     betrifft    ein Verfahren zur  Herstellung einer     Lötverbindung    von     inein-          andergesteckten    Rohren, insbesondere von  solchen, die zur Herstellung von Fahrzeug  rahmen Verwendung finden.  



  Es sind bereits Verfahren zur Herstellung  von Lötverbindungen bekannt, welche darin  bestehen, dass das feste Lot in einer Schmelz  kammer zum Schmelzen gebracht wird und  die dabei entstehenden Dämpfe Spannungen  erzeugen, welche das flüssige Lot in die Löt  fuge eindrücken, wobei die zur Aufnahme  des Lotes dienende Schmelzkammer durch  zwei gegenüberliegend an der Lötstelle ein  gebaute     Abschlusskappen    gebildet ist.  



  Das Verfahren nach vorliegender Erfindung  unterscheidet sich von den bekannten Ver  fahren dadurch, dass das Lot in einer Man  telrille einer in das Innere der miteinander  zu verlötenden Rohre an die Lötstelle, einge  brachten Büchse zum Schmelzen gebracht wird.  



  Auf der Zeichnung ist eine Vorrichtung  zur Durchführung des Verfahren s der     Erfin-          dun@    dargestellt,         Fig.    1 und 2 zeigen eine Büchse, welche  mit einer in deren Mäntel eingearbeiteten,  als Schmelzkammer dienenden Rille zur Auf  nahme des Schmelzlotes ausgestattet ist;       Fig.    3 zeigt eine analoge Büchse,, die je  doch mit einem Längsschlitz ausgestattet  ist, während in       Fig.4    und 5 je eine Anwendungsform  dieser Büchsen dargestellt ist.  



  Zur Durchführung des Verfahrens, welches  darin besteht, dass das geschmolzene     Lot     durch die beim Schmelzen entwickelten  Dämpfe unter Spannung gesetzt und in die  Lötfuge eingedrückt wird, dient eine Büchse  1, die in ihrem Mantel eine Rille 2 zur Auf  nahme eines Lotes 3 aufweist, welches in  die Form eines offenen Ringes gebracht ist,  der in die Rille 2 eingelegt     bezw.        aufge-          klemmt    wird.  



  Die Büchse 1 kann auch, wie aus     Fig.    3  ersichtlich ist, einen durchlaufenden Längs  schlitz 8 tragen, so dass die Büchse nach  aussen hin federt. Es kann daher eine solche  Büchse in das Innere     der    beiden     miteinander         zu verlötenden Röhre derart an die Lötstelle  eingeschoben werden, dass sich der Mantel  der Büchse gegen die Innenwandung des  innern Rohres     anpresst.     



  In     Fig.    4 sind zwei miteinander zu ver  lötende Rohre gezeigt, wobei das äussere  Rohr 4 als     Muffenrohr,    das innere Rohr 5  hingegen als Verlängerungsrohr ausgebildet  ist, in welches eine Büchse nach     Fig.    1 und  2 soweit eingeschoben wird, dass ihr     Lotring    3  an derjenigen Stelle liegt, an welcher er  zum Schmelzen gebracht werden soll. An  dieser Stelle ist das innere Rohr 5 selbst  mit Löchern 7 versehen. Zur - Herstellung  der Lötverbindung wird das Lot zum Schmel  zen - gebracht, wodurch' sich Dämpfe ent  wickeln, deren Spannungen ein Eindrücken  des flüssigen Lotes durch die Löcher 7 in  die Lötfuge 6 bewirken, wobei die Rille und  die Wandung des innern Rohres zusammen  die Schmelzkammer bilden.  



       Fig.    5 unterscheidet sich von     Fig.    4 da  durch, dass das innere Rohr 4 als     Muffenrohr-          m;it.    einem mit Löchern 7 versehenen Rohr  stutzen ausgebildet ist, auf welchen das als  Verlängerungsrohr ausgebildete äussere Röhr  5 aufgeschoben ist und dass eine -mit einem  durchgehenden Längsschlitz 8 ausgestattete  und mit einem     Lotring    3 in seiner Mantel  rille versehene Büchse 1 zur Verwendung  gelangt ist. Diese Büchse ist an diejenige  Stelle in das Rohr 4 eingeschoben, dass sich  der     Lotring    3 gegenüber den Löchern     .7    be  findet.

   Der Büchsenmantel legt sich federnd  an die Innenwandung des Rohres 4 an; wo  bei bei     d_er    Auswahl des äussern Durchmes  sers der Büchse darauf Bedacht genommen  worden ist, dass sich der Schlitz beim Ein  setzen der letzteren in_ das Rohr mehr oder  weniger schliesst und lediglich ein kleiner  Luftspalt     offen    bleibt.

   Es hat sich gezeigt,  dass ein kleiner offener Luftspalt zur Durch  führung einer einwandfreien Drucklotung  unschädlich ist, indem beim plötzlich auf  tretenden Schmelzvorgang ein Überdruck in  der Schmelzkammer entsteht, der eine kleine       EntlasLnng    über     einen    nicht ganz     geschlos-          senen    Schlitz     finden-        kann.    -    Sowohl die geschlossene, als auch die ge  schlitzte Büchse bleibt nach Beendigung des  Lötverfahrens, also nachdem     Wiedererstarren     des Lotes mit dem     innern    Rohr verbunden'  und bildet auf diese Weise eine Innenver  stärkung an der Lötstelle.  



  Die beschriebene Vorrichtung     ermöglicht     ein stets gleichmässiges     Dureblöten    der Löt  verbindungen, da die Ausmasse der     Lötkam-          mer    und die     Menge    des zu schmelzenden  Lotes. konstante Grössen sind und auch der  erzeugte Dampfdruck stets den gleichen  Wert annimmt. Dieses Lötverfahren eignet  sich daher besonders zur Verbindung solcher  an sich gleichartiger     Erzeugnisse,    die in  Massen herzustellen sind, da das Einbringen  der mit dem Lote ausgestatteten Büchse in  das innere Rohr wenig Zeit beansprucht und  leicht und mit grosser Genauigkeit zu be  werkstelligen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH, Verfahren zur Herstellung einer Lötver- bindung von ineinander gesteckten Rohren, insbesondere von solchen, die zur Herstel lung von Fahrzeugrahmen Verwendung fin den, bei welchem ein in einer Schmelzkam mer zum Schmelzen gebrachtes Lot durch die dabei entwickelten Dämpfe in die Löt fuge -eingedrückt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass das Lot in einer Mantelrille einer in das Innere der miteinander zu ver lötenden Röhre an die Lötstelle eingebrachte Buchse zum Schmelzen _ gebracht wird.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Lot in einer Man telrille' einer in das Innere der miteinander zu verlötenden Röhre an die Lötstelle ein gebrachter), mit einem Längsschlitz verse- henen und im Innern des Rohres federnd anliegende Büchse zum Schmelzen gebracht wird. -
CH186322D 1935-01-18 1935-07-22 Verfahren zur Herstellung einer Lötverbindung von ineinandergesteckten Rohren. CH186322A (de)

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