CH186342A - Olschmierpumpe an bewegten Maschinenteilen. - Google Patents

Olschmierpumpe an bewegten Maschinenteilen.

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CH186342A
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Kalmann Robert Von
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Kalmann Robert Von
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Description


      Ölschmierpumpe    an bewegten     Nasehinenteilen.       Bewegte Maschinenteile, .die als Ganzes  ihre Lage     zum        Maschinengestell    dauernd ver  ändern, wie zum Beispiel die Kurbelzapfen  lager von     Lokomotiven,    können nicht mit der  erforderlichen Betriebssicherheit von orts  fest     aufgestellten        Schmierpumpen    geschmiert  werden.

   Man hat daher meistens bei solchen  Maschinenteilen auf die     Druckschmierung     verzichtet und     Tropfschmierung    angewendet,  die sich aber für viele Fälle, beispielsweise  für die Kurbelzapfenlager von Lokomotiven,       als    ungenügend und unzuverlässig erwies,  so dass Heissläufer infolge Ölmangels häufig  vorkommen.

   Es ist zwar schon versucht  worden, für solche Maschinenteile eine       Druckschmierpumpe    zu verwenden, die die       Beweb        ing    der Schmierstelle mitmacht, je  doch ergab sich hierbei die Unmöglichkeit,  die in das     ölgefäss    eintretende Saugmündung  der Pumpe dauernd unter dem Ölspiegel zu  halten, da das Öl infolge der     Bewegung    des  Maschinenteils ständig im Behälter herum  geschleudert und daher durch die Saugmün  dung häufig nur Luft angesaugt wird.

      Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es  zweckmässig, die     Saugmündung    der Pumpe  in einer mit     .dem    Ölvorratsraum in Verbin  dung stehenden Kammer anzuordnen, die an  ihrer höchsten Stelle mit dem Ölvorratsraum  in Verbindung steht.     Eine    derartige Kam  mer ist an     Achslagerbüchsen    schon bekannt,  bei denen die Kammer     ziun    Zurückhalten  von Verunreinigungen dient.  



  An     Ülschmierpumpen    von Bewegungen  ausführenden Maschinenteilen ist in der an  der höchsten Stelle der Kammer angebrach  ten Öffnung, die die Kammer mit dem     Öl-          vorratsraum    verbindet, erfindungsgemäss ein       Rückschlagventil    angeordnet.  



  Die     Zeichnung    zeigt schematisch im  Schnitt ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes.     Fig.    1 ist eine Ausfüh  rungsform, die an jedem Maschinenteil. mit  umlaufender Bewegung verwendet werden  kann,     Fig.    2. eine besondere Ausführungs  form für bereits mit Schmiergefässen ver  sehene Treibstangen von Lokomotiven.      Auf dem Lager 1 des Kurbelzapfens 2  ist das Gehäuse 3 einer     Druckschmierpumpe     befestigt.

   Die Pumpe 4 wird von einer       Egzenterscheibe    5 angetrieben, die von einem  durch     einen    Hebel 6     und    eine Stange 7 mit  dem     Kurbelzapfen    2     verbundenen        Gesperre     langsam gedreht wird. Die Druckleitung 8  der Pumpe ist an einen zur Schmierstelle       führenden:    Kanal 9 angeschlossen.  



  Der     Vorratsraum    10 für das Schmieröl  hat vorzugsweise die Form eines Zylinders  mit senkrecht auf der     Bewegungsebene    ste  hender Achse, da in einem solchen das dau  ernd     im,    Kreise herumgeschleuderte Öl am       wenigstens    durch     Anprallen    an Ecken und       Kanten        durcheinander    gewirbelt und mit  Luft gemischt     wird.    Die Saugleitung 11 der  Pumpe mündet nicht unmittelbar     in.    den Öl  beUälter 1-0, sondern in eine     Kammer    12,

   die  sich unterhalb des Ölbehälters befindet und  von diesem durch eine Scheidewand 13 ge  trennt     ist.        In    :der Scheidewand befindet sich  ein sich in der     Richtung    zur Kammer öffnen  des     Rückschlagventil    14, das dem Öl den       Eintritt        in    die     Kammer    12 ermöglicht, ein  Zurücktreten aber verhindert. Sobald sich  der     Ölinhalt    des Behälters unter dem     Druck     der Massenkräfte über das     Rückschlagventil     lagert, öffnet sich dieses     und    füllt die Kam  mer mit Öl.

   Fliesst hingegen der Ölinhalt,  der geänderten Bewegungsrichtung folgend,  dem entgegengesetzten Teil des Behälter  raumes zu, so schliesst sich das Rückschlag  ventil sofort unter dem Druck des     Ölinhal-          tes    der     Kammer    und verhindert ihre Ent  leerung. Die Kammer 12     ist    daher dauernd       vollständig    mit Öl gefüllt, und das Saug  rohr 11 taucht stets     in    das Öl ein.

   Damit  die ursprünglich in der Kammer vorhandene  oder später in dieselbe     hineingeratene    Luft  in den Behälter 10 entweichen     kann.,    ist das       Rückschlagventil    au der höchsten Stelle der  Kammer 12 angeordnet. Die sich dort an  sammelnde Luft     entweicht        sofort    in den  Vorratsbehälter, sobald sich     das    Rückschlag-         ventil    unter dem Druck des     Behälterinhaltes     öffnet.

   Sind mehrere Stellen     in    der Kammer  12. vorhanden, an denen sich Luft ansam  meln kann, so kann an jeder     dieser    Stellen  ein     Rückschlagventil    14 angebracht werden.  



  Die Anordnung nach     Fig.    2 ist besonders  für die vorhandenen., mit einem Ölgefäss für  die Tropfschmierung ausgerüsteten Treib  stangen von Lokomotiven bestimmt. In die  sen befindet sich bereits ein durch einen  überhöhten Rand 15 gebildeter Ölbehälter,  der als     Kammer    12 verwendet werden kann.       Das    Gehäuse 3 enthält daher     keinen    die  Kammer 12, bildenden Fuss,     sondern    wird un  mittelbar auf dem Rande 15     befestigt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An der Bewegung teilnehmende Öl- schmierpumpe an Bewegungen ausführenden Maschinenteilen, die das<B>101</B> aus einer mit dem Ölvorratsraum in Verbindung stehen den Kammer ansaugt, welche durch eine an ihrer höchsten Stelle liegende Öffnung mit dem Ölvorratsraum verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Öffnung ein Rückschlagventil angeordnet ist. ÜNTERANSPRüCHE 1.
    Ölschmierpumpe nach Patentanspruch mit zylinderförmigem Ölbehälter an kreisen den Maschinenteilen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Achse des zylindri- sehen Ölbehälters (10) senkrecht zur Be wegungsebene des Maschinenteils steht.
    2. Ölschmierpumpe nach Patentanspruch für Maschinenteile mit einem ursprünglich zur Tropfölschmierung dienenden Behäl ter, dadurch gekennzeichnet, da3 über dem vorhandenen, nunmehr als Ölkammer (12) dienenden Behälter (15) ein den, zylindri schen Behälter (10) der Olschmierpumpe und die Pumpeinrichtung (4) derselben tragender Deckel befestigt ist.
CH186342D 1935-05-17 1936-02-28 Olschmierpumpe an bewegten Maschinenteilen. CH186342A (de)

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