CH186355A - Dynamobürste, insbesondere Schichtenbürste, mit an ihr befestigter Litze. - Google Patents
Dynamobürste, insbesondere Schichtenbürste, mit an ihr befestigter Litze.Info
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Classifications
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Description
Dynamobürste, insbesondere Schichtenbürste, mit an ihr befestigter Litze. Stromführende Kupferlitzen werden an Dynamobürsten dadurch befestigt, dass die Litze mit Hilfe eines Kupfer- oder Messing hohlleiters an die Bürste entweder unmittel bar oder mittelbar unter Mitverwendung eines Kupferbleches angenietet wird. Im letzteren Falle wird die Litze in das Blech eingerollt und zur Erzielung eines möglichst vollkommenen Kontaktes mit dem Blech ver lötet. Da das Blech gegen die Bürstenober fläche zurückstehen muss, ist es notwendig, den Bürstenkopfteil zweiseitig durch Schlei fen abzusetzen.
Bei der Vielzahl der verschie denen Bürstengrössen ist jede Bürste sehr teuer wegen der hohen Bearbeitungskosten der Kohle, wegen des verhältnismässig gro ssen Bedarfes an Kupferblech und wegen der Notwendigkeit, Schnitt- und Ziehwerkzeuge zu beschaffen, die für die Formgebung der Kupferbleche erforderlich sind. Ein weiterer Nachteil der bekannten Verbindungen be steht darin, dass der mit dem Kupferblech versehene Kopfteil in seinen Abmessungen stets etwas schwächer ist als der Fussteil der Bürste, was zur Folge hat, dass die Bürste in der Tasche des Bürstenhalters nur mangel haft geführt ist und wegen des dadurch ent stehenden unruhigen Laufes auf der Ma schine häufiger versagt.
Bei Schichtenbür- sten, das heisst solchen Bürsten, die aus meh reren einzelnen Schichten zusammengesetzt sind, ergibt sich darüber hinaus noch der Nachteil, dass nur die beiden äussern Schich ten unmittelbaren Kontakt mit der Strom- zuführruig haben, während die innern Schich ten gar keinen oder doch nur in der Loch wandung durch den Hohlniet einen zufälli gen und sehr schlechten Kontakt mit der Stromzuführung haben.
Ausserdem haben sich derartige Sebichtenbürsten jedoch bisher im wesentlichen deshalb keinen Eingang in die Praxis verschaffen können, weil die iso lierte Zuführung der einzelnen. Litzen zu den zugehörigen Schichten ausserordentliche Schwierigkeiten machte und in wirtschaft licher Weise bisher nicht möglich war. Diese Schwierigkeiten waren um so grösser, je dün ner die einzelnen Schichten waren.
Die Dynamobürste gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Litzen an ihr mit Verbindungsorganen, z. B. mit einer oder mit mehreren Hohlnieten, Stiftschrau ben und dergleichen und diese ihrerseits in Bohrungen der Bürste, welche mindestens auf einem Teil ihrer Länge mit einem hitze beständigen und nach der Erhärtung in Al kohol unlöslichen Stoff ausgekleidet sind, be festigt sind. Als nach der Erhärtung unlös licher Stoff kann mit Vorteil ein flüssiges härtbares Phenolharz benutzt werden. Sofern dabei die Bohrungen an der Stirnseite der Bürste liegen, kann die Litze durch eine Druckplatte mit Hilfe _ der Verbindungs organe, z.
B. der Stiftschrauben, Hohlniete oder dergleichen, gegen die Stirnfläche der Bürste gepresst werden. Die Hohlniete bezw. die Stiftschrauben werden zweckmässiger weise an ihrem in der Bohrung liegenden Ende, z. B. durch Umbördelung in der Boh rung verankert. Bei Anwendung von Hohl nieten wird vorteilhafterweise der Druck platte durch Umbördeln des obern Randes der erforderliche Anpressdruck erteilt, so dass die Rund- oder Bandlitze fest zwischen Druckplatte und Stirnfläche der Kohle ein geklemmt ist.
Zur Verbesserung des Kontak tes zwischen der Stirnfläche der Bürste und bei Schichtenbürsten der einzelnen Schichten - einerseits und der Kupferlitze anderseits kann die Stirnfläche der Kohle in an sich bekannter Weise verkupfert werden.
Für Sehichtenbürsten hat die eben be schriebene Verbindung den besonderen Vor teil, dass wegen der Möglichkeit der Über brückung sämtlicher Schichten an der Stirn fläche durch die Litze alle Schichten in ein wandfreien Kontakt mit der Stromzuführung gebracht werden.
Durch die Verbindung gemäss der Erfin dung können nicht nur die Nachteile der be kannten Verbindungsarten vermieden wer den, sondern es ergibt sich dabei noch der Vorteil, dass, da zur Herstellung der Verbin dung keine Lötungen notwendig sind, für die Armaturteile und auch für die Litze Nicht Kupfermetalle, z. B. Aluminium oder Nicht- Kupferlegierungen verwendet werden können..
Die Litzenbefestigungen gemäss der Er findung werden vorteilhaft in der nachfol gend beschriebenen Weise hergestellt: Nachdem man die einzelnen Schichten fest miteinander verbunden hat, versieht man die Bürste, zwecks Aufnahme der Verbin dungsorgane, z. B. der Hohlniete oder derglei chen, mit einer Anzahl der Schichten ent sprechenden Anzahl von Bohrungen. Diese Bohrungen bildet man derart aus, dass sie mit Ausnahme der anzuschliessenden Schicht einen grösseren Durchmesser erhalten, als der Durchmesser des Hohlnietes beträgt. Sodann füllt man die durch die Bohrung gebildeten Hohlräume mit dem isolierenden hitzebestän digen und nach der Erhärtung in Alkohol unlöslichen Stoff aus.
Die durch den isolie renden Stoff gebildeten Vollzylinder versieht man. sodann wiederum mit Bohrungen, deren Durchmesser dem Durchmesser der Hohlniete entspricht, so dass das gesamte, in der Boh rung der anzuschliessenden Schicht befind liche Isolationsmaterial wieder entfernt ist. Nachdem man die Hohlniete in die Bohrun gen eingeführt hat, bördelt man sie an ihren Enden um, und zwar isolierend gegen die Schichten, die durch den betreffenden Hohl niet nicht angeschlossen werden sollen.
Damit die Schichten durch den Bürsten druckfinger nicht kurzgeschlossen werden, kann man den Bürstendruckfinger selbst an seiner der Stirnfläche der Bürste zugekehrten Fläche mit einem isolierenden Überzug ver sehen. Man kann jedoch auch die Stirnfläche der Bürste selbst mit einer isolierenden Platte abdecken, durch die dann verhindert wird, dass ein Kurzschliessen der Schichten erfolgt.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein erstes Beispiel in An sicht und Aufsicht. Darin ist 1 die Bürste, 2 sind Hohlniete, die in Bohrungen 3 an der Stirnfläche der Bürste befestigt sind. 4 ist die Druckplatte, durch die die Litze 5 gegen die Stirnfläche der Bürste gepresst wird.
Fig. 2 zeigt ein zweites Beispiel im Schnitt. Darin ist 11 die Schichtenbürste, 12 ist ein Hohlniet, der mit Hilfe einer Um- bördelung und mit Hilfe eines unlöslichen Stoffes 16 in der Bohrung 13 befestigt ist. 14 ist die Druckplatte und 15 die angepresste Litze. Der Druckplatte ist durch Umbördelu des obern Randes 17 des Hohlnietes der er forderliche Anpressdruck erteilt.
Fig. 3 und 4 zeigen als drittes Beispiel eine Schichtenbürste mit Einzelanschluss der Schichten, und zwar im Querschnitt- dar gestellt, in welcher Weise die Schicht 31 an die stromführende Litze angeschlossen ist. 34 ist ein Hohlniete, der nur mit der Schicht 31 in leitender Verbindung steht, während die Durchführung des Hohlnietes durch die Schichten 32 und 33 isolierend vorgenommen ist. 35 ist das in den Schichten 32 und 33 den Hohlniet isolierende Kunstharz. Die Be festigung der Litze 36 am Hohlniet ist durch L,mbördeln des Hohlnietes vorgenommen. Da bei ist die Litze 36 durch die Stirnfläche dem Hohlniet zugeführt worden.
Die Verbindung der Schicht 32 mit der zu ihr gehörigen Litze kann in gleicher Weise vorgenommen werden.
Die Schicht 33 ist mit der stromführen den Litze in der in Fig. 4 dargestellten Weise verbunden. Darin ist 34 wiederum der Hohl niet, der isolierend durch die Schichten 31 und 32 hindurchgeführt ist. 35 ist das den Hohlniet von den Schichten 31 und 32 tren nende Isoliermaterial. Die Umbördelungen des Hohlnietes liegen im vorliegenden Fall unmittelbar an der Schicht 33 an. Zur Ver besserung des Kontaktes zwischen dem Hohl niet und der Schicht 33 ist es vorteilhaft, die Umbördelungen in leitender Verbindung mit der Schicht 33 zu halten. Die Befestigung der Litze 36 am Hohlniet 34 ist durch Ein fähren von aussen im Innern und durch Ein schnüren des Hohlnietes vorgenommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: I. Dynamobürste, insbesondere Schichten- biirste, mit an ihr befestigter Litze, da- durch gekennzeichnet, dass die Litze an der Bürste mit Verbindungsorganen und diese ihrerseits in Bohrungen der Bürste, welche mindestens auf einen Teil ihrer Länge mit einem hitzebeständigen und nach der Erhärtung in Alkohol unlös lichen Stoff ausgekleidet sind, befestigt sind.II. Verfahren zur Herstellung von Schich- tenbürsten nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürste mit einer der Zahl der Schichten entspre chenden Zahl von Bohrungen zur Auf nahme der Hohlniete versehen wird, dass für jeden Niet die Bohrungen der Schich ten mit Ausnahme derjenigen in der durch diesen Niet anzuschliessenden Schicht einen grösseren Durchmesser er halten als der Durchmesser des Hohlnie- tes beträgt, dass die durch die Bohrungen gebildeten Hohlräume mit einer isolieren den Kunstharzmasse ausgefüllt werden,worauf die isolierende Masse zentrisch mit Bohrungen versehen wird, deren Durchmesser dem Aussendurchmesser der Hohlniete entspricht, und dass die Hohl niete an ihren Enden, isoliert gegen die durch sie nicht anzuschliessenden Schich ten, umgebördelt werden. UNTERA'NSPRüCHE 1. Dynamobürste nach dem Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Druckplatte, welche mit Hilfe der Hohlniete die Litze gegen die Stirnfläche der Bürste presst, wobei der Druckplatte durch Umbördeln des obern Randes des Hohlnietes der er forderliche Anpressdruck erteilt ist.2. Dynamobürste nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohl niete an ihren in der Bohrung liegenden Enden durch Umbördelungen verankert sind. 3. Schichtenbürste nach dem Patentanspruch I, bei welcher die einzelnen Schichten voneinander isoliert sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bürste mit einer der Zahl der Schichten entsprechenden Zahl quer durch sie hindurchgeführter Hohlniete versehen ist, welche zum An schliessen der Litze verwendet sind, und dass jeweils nur ein Niet mit einer der Schichten in leitender Verbindung steht. 4.Verfahren nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Litzen zum Anschliessen der beiden äussern Schichten durch an der Stirnfläche der Bürste angebrachte Bohrungen zu den zugehörigen Nieten geführt werden, wo die leitende Verbindung zwischen Litze und Niet hergestellt wird.
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