CH186357A - Verfahren zum Abschliessen eines Kabels und gemäss diesem Verfahren hergestellter Kabelabschluss. - Google Patents

Verfahren zum Abschliessen eines Kabels und gemäss diesem Verfahren hergestellter Kabelabschluss.

Info

Publication number
CH186357A
CH186357A CH186357DA CH186357A CH 186357 A CH186357 A CH 186357A CH 186357D A CH186357D A CH 186357DA CH 186357 A CH186357 A CH 186357A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cable
cone
polymerized
styrene
termination
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Telephone Manufacturing C Bell
Original Assignee
Bell Telephone Mfg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bell Telephone Mfg filed Critical Bell Telephone Mfg
Publication of CH186357A publication Critical patent/CH186357A/de

Links

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description


  Verfahren zum Abschliessen eines Nabels und gemäss diesem Verfahren  hergestellter     Kabelabsehluss.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren zum Abschliessen eines  ölimprägnierten Kabels, insbesondere eines  Hochspannungskabels.  



  Der Abschluss derartiger Kabel muss das       C)1    der Kabelisolation am Ausfliessen verhin  dern. Zu diesem Zwecke werden bekanntlich       Verschlussglocken    oder dergleichen angewen  det. Es hat sich jedoch dabei als schwierig       erwiesen,    gleichzeitig auch die gewünschte  Isolierfestigkeit zu erzielen.  



  Das Verfahren nach der vorliegenden Er  findung beseitigt diesen Nachteil dadurch,  dass ein     Vergussmaterial    in flüssiger Form  angewendet     wird,    das in die Kabelisolation  eindringt. Die eingedrungene Flüssigkeit  wird hierauf in einen festen Stoff umgewan  delt, der das Kabelende verschliesst.  



  Vorzugsweise wird das     Vergussmaterial     dabei durch     Polymerisation    in den festen  Stoff umgewandelt. Anderseits kann aber    das Material durch Erstarrung eines voran  gehend polymerisierten Materials     in    den  festen Stoff umgewandelt werden.  



  Die Erfindung ist nachstehend anhand  einiger beispielsweisen     Ausführungsformen,     die in den Zeichnungen dargestellt sind, aus  führlich beschrieben.  



  In den     Zeichnungen    zeigt       Fig.    1 schematisch die einfachste Form  eines Kabelabschlusses gemäss vorliegender  Erfindung,       Fig.    2 schematisch einen erfindungs  gemässen     Kabelabschluss,    in welchem ein       Kondensatorkonus    verwendet ist,       Fig.    3 schematisch ein     Mehrleiterkabel     mit Abschlüssen,       Fig.    4 eine praktische Ausführungsform  eines Kabelabschlusses,       Fig.    5 eine weitere erfindungsgemässe  Ausführungsform,           Fig.    6 schematisch ein Kabelende mit       Kondensatorkonus.     



  In den     Fig.    1 und 2 endigt ein ölimpräg  niertes Kabel in einem Gehäuse 1, welches  ein     Kabelendverschluss,    eine     Transformato-          reneinführung,    ein     Schalterkasten    usw. sein  kann. Der Boden des Gehäuses ist am Kabel  mantel 2 befestigt, beispielsweise durch einen  Lötwulst, und in der     Fig.    1 ist die Kabeliso  lation 3 mit     Styrene    imprägniert und poly  merisiert und bildet so einen festen, in der  Bleimantel     eindringenden    Isolationspfropfen;  der eine vollständige Absperrung zwischen  dem Gehäuseinnern und dem übrigen Teil des  Kabels bildet.

   Die Isolation kann vor dem  Entfernen des Bleimantels am Kabelende  imprägniert und polymerisiert werden, und  der vorstehende Leiter 4, an dem die Klemme  befestigt wird, würde durch Verlöten oder  durch andere Mittel abgedichtet, falls dies  erforderlich ist, um zum Beispiel ein Aus  fliessen von Öl aus der     Isolation    zu verhin  dern. In der     Fig.    2 ist das Kabelende mit  einem     Kondensatorkonus    5 versehen, welcher  zusammen     mit    dem mit     Styrene    imprägnier  ten Kabelende 3 in eine polymerisierte Masse  6 eingebettet ist.

   Dies erfolgt zweckmässiger  weise durch     Formguss    in der Fabrik, und  zwar an einem Kabelstumpf von geeigneter  Länge, der dann an Ort und Stelle mit dem  Hauptkabel verbunden wird. Die Hülle 6  kann auch aus Papier bestehen, welches mit       Styrene    imprägniert und polymerisiert ist, so  dass es sich mit der Kabelisolation innig ver  bindet.  



  Die     Fig.    3 zeigt schematisch ein Verfahren  zum Abschliessen eines     Dreileiterkabels        2111     in welchem 7 eine Verteiler- oder Verbin  dungsmuffe bedeutet, aus der die drei Leiter  getrennt austreten. Die     Verbindungsmuffe     kann eine "polymerisierte" Muffe oder eine  Ölmuffe sein.

   Kabelstumpf 8, 81 und     811     stellen die Verbindung mit den     Kabelendver-          schlüssen    9, 91 und     911    her, von denen jeder  eine polymerisierte Sperre 10, 101     bezw.        1011     aufweist, die aus     Styrene    besteht, das in das  Kabelende     eingedrungen    ist.    Der     Kabelendverschluss    der     Fig.    4 ist ein       Doppelisolator-Kabelendverschluss,    in wel  chem das Kabelende von einem innern Por  zellanüberwurf 11 aufgenommen wird, der  seinerseits im Innern eines äussern Porzellan  überwurfes 12 untergebracht ist.

   Im Innern  des innern Porzellanüberwurfes befindet sich  ein     Kondensatorkonus    51. Infolge der Aus  gleichswirkung des     Kondensatorkegels,    und  da der Porzellanüberwurf unter Öl liegt, er  trägt er bei     Abschlusslängen    von ungefähr 20  bis 40 cm     Spannungen    von 33     kV    und bei       Abschlusslängen    von ungefähr 40 bis 64 cm  Spannungen von 66     kV.    Das Innere des innern  Porzellanüberwurfes ist mit     Styrene    gefüllt,  das in die Kabelisolation     eingedrungen    ist  und zu einem festen Stoff polymerisiert wor  den ist,

   wie dies die     Schraffur    bei 13 an  deutet. Dadurch ist     ein.    fester Pfropfen von  hoher elektrischer Qualität geschaffen, wel  cher das Öl im Kabel vom Öl in der     Ver-          schlussglocke    trennt.  



  Man kann daher ein Kabelstumpf (von  beispielsweise     41/2    bis 9 m Länge) in einen  solchen     enganschliessenden,    mit einem     Kon-          densatorkonus    versehenen innern Porzellan  überwurf einführen, den Porzellanüberwurf  mit flüssigem     Styrene    füllen und das     Styrene     in der Fabrik polymerisieren. Nach der Prü  fung wird der innere Überwurf mit dem Ka  belstumpf im äussern Porzellanüberwurf, wie       Fig.    4 zeigt, eingesetzt.

   Der äussere Porzel  lanüberwurf     wird    mit Öl versehen, welches  vollständig vom<B>01</B> in der Kabelisolation iso  liert     ist    und innerhalb     vernünftiger    Grenzen  durch Luft und Feuchtigkeit verunreinigt       werden    kann, ohne dass der     Endverschluss     und noch weniger die Kabelisolation Scha  den leiden. Das Öl des Endverschlusses kann  ferner, falls es gereinigt oder ersetzt werden  soll, abgelassen werden, ohne dass das Kabel  selbst exponiert wird.  



  Der so gebildete     Styrenverschluss    kann,  falls dies     gewünscht    wird, in eine Transfor  mator- oder     Schaltkasteneinführung    einge  setzt werden, die mit Öl oder einem andern       passenden    Füllmittel gefüllt wird. Der Ka  belstumpf mit dem     Styreneabschluss    wird an      irgend einer beliebigen Stelle mit dem Haupt  kabel verbunden, und der Abschluss ist da  mit vollständig.  



  In der in     Fig.    4 dargestellten Ausfüh  rung ist der innere Porzellanüberwurf 11 auf  einem Bodenstück 14 montiert, das mit dem  Kabelmantel<B>2'</B> durch einen in der Fabrik  hergestellten Lötwulst 15 verbunden ist. Das  Kabelende 4' ist mit der Klemmvorrichtung  16 durch eine Expansionsvorrichtung ver  bunden.  



  Wenn die Kabelisolation nur bis zu der  Stelle mit     Styrene    imprägniert ist, wo das  Kabel aus dem Bleimantel tritt, befindet sich  die Stossstelle zwischen der     Styrene-    und der  Ölimprägnierung im Bereich einer plötzlichen  Änderung der radialen elektrischen Bean  spruchung. Es ist somit vorteilhaft, die Im  prägnierung mit     Styrene    so vorzunehmen,  dass sich diese Stossstelle innerhalb des Ka  belmantels befindet.  



  Es kann auch der ganze Kabelstumpf mit _       Styrene    imprägniert werden und an Ort und  Stelle mit dem Hauptkabel verbunden wer  den, worauf die Verbindungsmuffe und der       Endverschluss    gleichzeitig evakuiert und mit  flüssigem     Styrene    gefüllt werden können.  Hierauf kann die     Polymerisation    durch  geführt werden, so dass eine feste     Styrene-          isolation    geschaffen wird, die von der Ver  bindungsmuffe bis zum     Endverschluss    reicht.

    Der Einwand, der gegen dieses Verfahren  erhoben werden kann, liegt im Umstand, dass  die     Polymerisation    des Kabelstumpfes und  des Endverschlusses aus der Fabrik ins Feld  verlegt wird, wo die Wirksamkeit des Vor  ganges infolge Wettereinflusses und örtlicher  Verhältnisse weniger gut sein kann.  



  Gegen die Vornahme der     Polymerisation     in der Fabrik kann eingewendet werden, dass  der mit     Styrene    imprägnierte     Kabelstumpf     nach der     Polymerisation    unbiegsam und brü  chig ist. Die Unbiegsamkeit und die Brü  chigkeit kann bis zu einem gewissen Grade  durch Beifügen eines     Weichhaltemittels,    so  wie Durchführen der     Polymerisation    bei ein  mehr zähes als brüchiges Produkt erzeugen  den Temperatur- und Zeitverhältnissen, her-    abgesetzt werden. Im     allgemeinen    ist aber  eine grössere Biegsamkeit erforderlich, als  sich auf diese Weise erzielen lässt.  



  Es ist gefunden worden, dass eine Mi  schung von flüssigem     Styrene    und polymeri  sierten     Styrene    eine plastische Masse bildet,  die sich zur Imprägnierung eignet und     die     von selbst langsam fest     wird.    Doch geht dies  so langsam vor sich, dass die Prüfung, der  Transport nach der Installationsstelle, die  Installation und die Verbindung mit dem  Hauptkabel durchgeführt werden können,  bevor das Kabel seine Biegsamkeit verliert.  Die     Polymerisation    des     Kabelstumpfes    kann  auch zusammen mit derjenigen der Verbin  dungsmuffe zu Ende geführt werden.

   Bei  diesem Verfahren erweist es sich als vorteil  haft, die     Polymerisation    des     Styrenes    im       Endverschluss    weiter zu treiben als im Ka  belstumpf. Dies kann durch eine Verlänge  rung der örtlichen Erwärmung um den     End-          verschluss    herum bewirkt werden.  



  Die     Fig.    4 zeigt     die.Verwendung        eines     Porzellanüberwurfes als Gehäuse des     End-          verschlusses.    Da jedoch in     diesem    Falle dem  hydraulischen Druck kein Widerstand ent  gegengesetzt zu werden braucht (dieser     ist     durch die feste polymerisierte     Styrenefüllung     gegeben), wird es möglich, mechanisch schwä  chere Gehäuse, wie beispielsweise solche aus       gepressten        Phenolkondensationsprodukten,    zu  verwenden,

   oder das Gehäuse vollständig       wegzulassen.    Der     Endverschluss    kann dabei  zuerst in eine Form eingeschlossen werden.  die nach der     Polymerisation    entfernt wird.  Der Einführungsstutzen, an dem in     Fig.    4  der äussere Porzellanüberwurf befestigt ist,  kann ebenfalls weggelassen werden, und es  ergibt sich eine billigere und weniger Raum  beanspruchende Ausführung.     Wenn    der  äussere     Porzellanüberwurf    12 zwecks Er  höhung des     Oberflächen-Überschlagweges     mit Rillen versehen ist, kann die Ölfüllung  des Überwurfes 12 weggelassen werden.

   In  diesem Falle kann es nötig werden, die Länge  des mit     St5    reue gefüllten     innern        Überwurfes     zu erhöhen     und    diesen mit Rillen zu ver  sehen. Das Innere des     Überwurfes        ist    gegen      Verunreinigung und Feuchtigkeit geschützt  und daher bezüglich dem Überschlagwider  stand besser als die Aussenseite.  



  Der Kabelstumpf kann einen grösseren  Kupferquerschnitt erhalten als das Haupt  kabel, so dass die     Endverschlusstemperaturen     im Betrieb und damit mechanische Störungen  infolge     Wärmeausdehnung    herabgesetzt wer  den. Der Kabelstumpf     kann    ferner eine er  höhte radiale     Isolationsdimension    erhalten, so  dass die     Radialwirkungen    der elektrischen  Beanspruchung im     Endverschluss    herabge  setzt und der Sicherheitsfaktor des     Endver-          schlusses    entsprechend erhöht wird.  



  In Fällen, in denen der     Kondensatorkonus     zur Erzielung einer     Hilfswirkung    als Schutz  ring oder als     Anzapfkapazität    zum Zwecke  der     Spannungsangabe    oder als Leitungs  schutz benützt wird, kann der Kondensator  konus gegen den Metallmantel des Kabel  stumpfes schwach isoliert werden und die       Niederspannungsverbindung    des Konus kann  durch die     Styrenefüllung    zwecks Anschluss  an die betreffende Apparatur herausgeführt  werden.  



  Soll ein derartiger     Kondensatorkonus    an  einem Kabel an Ort und Stelle angebracht  werden, so kann unter Bezugnahme auf       Fig.    5     wie    folgt verfahren werden:  Nachdem die Kabelseele 4 in geeigneter  Weise, wie oben beschrieben, abgedichtet  worden ist, wird der     Kondensatorkonus    5  aufgesetzt und mit     Styrene    oder einer Mi  schung aus     Styrene    und     Chlordyphenil    ge  füllt. Diese Mischung dringt in die     ölimpräg-          nierte    Isolation 3 des innerhalb des     Konden-          satorkonus    liegenden Kabelteils ein.

   Nach  dem für das     Eindringen    genügend Zeit ge  lassen worden ist, wird die überflüssige Mi  schung abgelassen und     eine        vorpolymerisierte     Mischung X     (Styrol-Alkohol),    die, wie wei  ter unten beschrieben, präpariert worden ist,  bei einer die Mischung in geschmolzenem       Zustand    haltenden     Temperatur    (z.

   B. 138 bis  140   C)     eingegossen.    Die geschmolzene Mi  schung sollte vorzugsweise ebenfalls in die  Isolation des Kabels innerhalb des Konus  eindringen     können.    Während des Füllungs-         prozesses    wird der Konus in heisses<B>01</B> ein  getaucht, dessen Temperatur zur     Polymerisa-          tion    des     Styrenes,    welches     in    das Kabel ein  gedrungen ist, während der erforderlichen  Zeit zwischen 120 und 130   C gehalten wird.

    Dann erfolgt eine allmähliche     Abkühlung,     während welcher die     Mischung    durch mecha  nische Mittel eingestampft und soweit nötig  nachgefüllt werden kann.  



  Es soll angenommen werden, dass die An  ordnung in einem gewöhnlichen     Kabelendver-          schluss    1 verwendet wird, so dass im Betrieb  der     Kondensatorkonus    in Öl oder in     eine        Ver-          gussmasse    1' eingebettet ist. Die     Styrene-          imprägnierung    der Isolation bildet dann  einen Stöpsel oder Abschluss, der das Öl       bezw.    die     Vergussmasse    vom     0I    der Kabel  isolation trennt.  



  In Fällen, in denen im Kabel ein gewis  ser Öldruck gewünscht wird, können Siphon  einrichtungen vorgesehen werden. Dies kann  durch Anzapfen des Kabelmantels 2 und  Einsetzen eines Verbindungsrohres 2' er  reicht werden, welches die Verbindung mit  dem Siphon 20 herstellt, wobei zwecks eines       ungehinderten        Öldurchflusses    der Kabelman  tel an der Verbindungsstelle mit dem Rohr  ausgeweitet wird.  



  Die oben     erwähnten    Nachteile einer Stoss  stelle     zwischen    der Öl- und der     Styrene-          imprägnierung    innerhalb des     Endverschlus-          ses    können durch Beifügung von Alkohol in  die     eingeschüttete    Füllmischung erheblich  herabgesetzt werden.  



  Der Hauptbestandteil der oben     erwähnten     Mischung ist     Styrol,    das bei ungefähr 200   C  polymerisiert wird und ein Polymer gibt, das  bei Temperaturen unter 140' C schmelzbar  ist. Der Mischung können     Weichhaltemittel     beigefügt werden. Ferner kann, zwecks     Er-          höhungdes        dielektrischen        Verlustes    oder der       Dielelitrizitätskonstante    der Mischung ein  Material, das sich nicht mit Öl mischt, bei  gefügt werden.

   Ein passendes Material ist  zum Beispiel     Phenol-Ethyl-Alkohol.    Es ist  allgemein bekannt,     dass    die elektrische Be  anspruchung durch     Nebeneinanderfügen    von      Materialien mit verschiedenen     Dielektrizi-          tätskonstanten    abgestuft werden kann. Eine  ähnliche Wirkung lässt sich durch eine Er  höhung des     dielektrischen    Verlustes des um  gebenden Materials erzielen.  



       Un    bei Kabelstumpfen die Abstufungs  wirkung zu erzielen, kann zum Imprägnieren  desselben eine Mischung aus 60 Teilen     Styrol     und 40 Teilen Alkohol angewendet werden,  die bei 210   C polymerisiert werden kann.  



  Bei der Herstellung des Abschlusses an  Ort und Stelle kann der Mischung eine ge  wisse Menge Füllmaterial, beispielsweise     Zel-          lulosefibern    oder     esterifizierte        Zellulosefibern,     zugesetzt werden, um die Schrumpfung wäh  rend dem Abkühlen oder der     Polymerisation     herabzusetzen.  



  Bei dem in der     Fig.    6 gezeigten Verfah  ren wird ein Konus 5 der in Verbindung mit       Fig.    2 beschriebenen Art mit einer Hülle 5'  aus polymerisiertem     Styrene    versehen und in  der Fabrik mit der Mischung X gefüllt. Am  Verlegungsort wird dieser Konus erwärmt,  bis die Mischung einen plastisch flüssigen  Zustand erreicht. Dann wird der Konus auf  den     vorgängig    mit einer     Styrene-Aroclar-          mischung    getränkten Kabelkern aufgesetzt,  wobei das     Styrene    in die ölimprägnierte Ka  belisolation eindringt.

   Der von der Fabrik  herausgehende Konus ist mit einem zentral  angeordneten Metallstab oder     -rohr    F ver  sehen, dessen Durchmesser nur ein wenig  kleiner ist als derjenige des     Kabelkernes,    so  dass durch Erwärmen des Stabes dieser beim  Einfügen des Kabelkernes in den Konus  leicht herausgezogen werden kann.  



  Nach den beschriebenen Verfahren kön  nen sowohl     Hochspannungskabelendver-          schlüsse,    als auch solche für Niederspannung  hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Abschliessen eines öl- imprägnierten elektrischen Kabels, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vergussmaterial in flüssiger Form angewendet wird, das in die Kabelisolation eindringt, und dass diese ein gedrungene Flüssigkeit hierauf in einen festen Stoffumgewandelt wird, um das Ka belende zu verschliessen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Umwand lung des Vergussmaterials in einen festen Stoff durch Polymerisation erfolgt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Umwand lung des Vergussmaterials in einen festen Stoff durch Erstarrung eines voran gehend polymerisierten Materials erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I zum Herstellen eines Endverschlusses, da durch gekennzeichnet, dass das Verguss- material im Endverschluss polymerisiert wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Abschluss an einem Kabelstumpf hergestellt wird, der an das Ende des abzuschliessenden Kabels angefügt wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I zum Abschliessen eines einen Kondensator konus aufweisenden Kabels, dadurch ge kennzeichnet, dass man den Konus mit flüssigem, polymerisierbarem Material füllt, dieses Material in die im Konus innern liegende Kabelisolation eindrin gen lässt und hierauf den Konus mit einer vorpolymerisierten Mischung bei einer zum Plastischhalten der Mischung genügenden Temperatur füllt und das Material in der Kabelisolation polymeri siert. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I zum Abschliessen eines Mehrleiterkabels, des sen Leiter in einer Muffe getrennt wer den, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschlüsse an Kabelstümpfen durch po lymerisierte Styrene hergestellt und die Stümpfe an die Leiter angefügt werden. 7. Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Kabel stumpf mit Styrene imprägniert und die ses polymerisiert wird, bevor der Stumpf an das Hauptkabel angeschlossen wird. B.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Kabel stumpf mit einem Endverschluss versehen wird, welcher einen Kondensatorkonus besitzt, welcher am Verlegungsorte mit Styrene gefüllt und polymerisiert wird. 9.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Konus in heisses 01 getaucht wird, um die Poly- merisation der in die Kabelisolation ein- gedrungenen Mischung zu bewirken und ein allmähliches Abkühlen der in den Konus eingegossenen Mischung zu er lauben. 10.
    Verfahren nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Muffe, in welcher die Leiter getrennt werden, eine Verbindungsmuffe mit polymerisiertem Styrene ist, welches als Abschluss gegen das Öl des Mehrleiterkabels wirkt. <B>11</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dem Verguss- material Mittel zur Erhöhung des dielek- trischen Verlustes beigefügt werden. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass dem Verguss- material Füllstoffe beigefügt werden. PATENTANSPRUCH Il Kabelendverschluss, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen Abschluss aus polymeri siertem Material. UNTERANSPRÜCHE:
    13. Kabelendverschluss nach Patentanspruch II mit einem das Kabelende umgebenden Kondensatorkonus, dadurch gekennzeich net, dass das Ende des Kabels innerhalb des Konus in polymerisiertes Styrene eingebettet ist.
    14. Kabelendverschluss nach Patentanspruch II mit einem das Kabelende umgebenden Gehäuse, welches an einem mit dem Ka belmantel vereinigten Glied befestigt ist, dadurch. gekennzeichnet, dass das Ge häuse mit polymerisiertem Styrene ge füllt ist. 15. Kabelendverschluss nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Ka belende mit einem Kondensatorkonus versehen ist, welcher im Gehäuse im po lymerisierten Styrene eingebettet ist.
    16. Kabelendverschluss nach Unteranspruch -14, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge häuse in einem zweiten, eine Isoliermasse enthaltenden Gehäuse eingeschlossen ist.
    17. Kabelendverschluss nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Kon- densatorkonus ebenfalls im polymerisier ten Styrene eingeschlossen ist. 18. Kabelendverschluss nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke, den Oldruck im Kabel aufrecht zu erhalten, ein Siphon mittelst einer Anzapfung des Bleimantels an das Kabel angeschlossen ist.
CH186357D 1935-01-01 1935-07-25 Verfahren zum Abschliessen eines Kabels und gemäss diesem Verfahren hergestellter Kabelabschluss. CH186357A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB186357X 1935-01-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH186357A true CH186357A (de) 1936-09-15

Family

ID=10115840

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH186357D CH186357A (de) 1935-01-01 1935-07-25 Verfahren zum Abschliessen eines Kabels und gemäss diesem Verfahren hergestellter Kabelabschluss.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH186357A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102009041255B3 (de) Längswasser-Sperre für elektrische Leitungen
DE3008818A1 (de) Verbindungsmuffe fuer kuehlbares hochspannungskabel mit hohlrohrfoermiger isolierung
EP0978929B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Imprägnieren von Leiterstäben für die Statorwicklung einer elektrischen Maschine
DE1911140A1 (de) Kabelendenverbindung
DE3905441C2 (de) Metallische innere Umhüllung für eine elektrische Kabelverbindung
DE2342201A1 (de) Vorrichtung zur verbindung der stromfuehrenden sammelschienen einer elektrischen maschine oder eines geraetes der metallgekapselten art
DE1479123A1 (de) Verfahren zum Isolieren von elektrischen Vorrichtungen
CH186357A (de) Verfahren zum Abschliessen eines Kabels und gemäss diesem Verfahren hergestellter Kabelabschluss.
DE2354087B2 (de) Rücklauftransformator mit ölgetränkter Wicklung und Verfahren zu seiner Herstellung
DE755537C (de) Verfahren zur Herstellung von Kabelendverschluessen
DE69402862T2 (de) Verfahren zur herstellung von im wesentlichen hohlzylinderförmigen giesslingen und im wesentlichen hohlzylinderförmiger giessling
AT147427B (de) Kabelendverschluß und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE702137C (de) Verfahren zur Herstellung von Kabelverbindungen pa
DE975796C (de) Verfahren zur Herstellung gegen Wasser und Gas laengsundurchlaessiger Spleissstellenin symmetrischen Kabeln, insbesondere Seekabeln, mit Polyaethylen als Aderisolierungund Kabelmantelmaterial
DE718810C (de) Atmungsmuffe fuer elektrische OElkabel
DE4438228A1 (de) Kabelverbindungs- und/oder Kabelabzweigmuffe für Energie- und Fernmeldekabel, Verfahren zum Herstellen der Abdichtung von deren Kabelverbindungs- und Kabelabzweigstellen sowie Füllmasse als Abdichtmittel
DE614887C (de) Verbindungsmuffe fuer elektrische Hochspannungskabel
DE2604650B2 (de) Geschirmtes Mittelspannungskabel mit Endmuffe
DE2329217C3 (de) End Verschluß für ein elektrisches Hochspannungskabel
DE948339C (de) Verfahren zur Herstellung von Fluessigkeitssperren in impraegnierten Mehrleiterkabeln
DE2050305A1 (de) Kabelverbindung
DE870716C (de) Verfahren zur Ausfuellung begrenzter Hohlraeume in elektrischen Einrichtungen mit Isolierstoff
DE957049C (de) Elektrisches Hochspannungskabel
CH230334A (de) Verfahren zum Ausfüllen von Hohlräumen in elektrischen Einrichtungen mit einem festen Stoff.
DE1949677C3 (de) Verfahren zur Verlötung eines metallischen Anschlufistutzens einer Kabelgarnitur mit einem Metallmantelkabel