CH186360A - Elektrischer Stecker mit aus Isolierpressstoff bestehendem Gehäuse und an der Stirnseite des Gehäuses befindlichen keramischen Einsätzen zwischen den Steckerstiften. - Google Patents
Elektrischer Stecker mit aus Isolierpressstoff bestehendem Gehäuse und an der Stirnseite des Gehäuses befindlichen keramischen Einsätzen zwischen den Steckerstiften.Info
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Description
Elektrischer Stecker mit aus Isolierpressstoff bestehendem Gehäuse und an der Stirnseite des Gehäuses befindlichen keramischen Einsätzen zwischen den Steckerstiften. An elektrischen Steckern, insbesondere für grosse Stromstärken, deren Gehäuse aus Isolierpressstoff besteht, hat sich gezeigt, dass unter Umständen an der die Steckerstifte tra genden Stirnseite Beschädigungen des Isolier- prei ',stoffes auftreten, die die Isolierfestigkeit des Isoliermaterials herabsetzen.
Diese Be schädigungen sind darauf zurückzuführen, dass beim Ziehen des Steckers Lichtbogen auf den Isolierpressstoff einwirken, ihn erhitzen und verkohlen. Da an der Stirnseite spannung- führende Kontaktteile vorhanden sind, bilden sich Kohlebrücken aus, die eine leitende Ver bindung zwischen den Kontaktteilen herstellen und allmählich zur vollständigen Zerstörung des Isolierpressstoffes führen. Derartige Strom wege zwischen den Steckerstiften können sich auch ausbilden, wenn sich an der Oberfläche des Gehäuses Feuchtigkeit oder Schmutz an sammelt.
Solche Ansammlungen treten bei geteilten Steckern in den Trennfugen des Gehäuses auf. Um diese Beschädigungen zu vermeiden, könnte man an der Stirnseite der aus Isolierpressstoff bestehenden Stecker plat- tenförmige Beläge aus keramischem Material anordnen, die sich über die gesamte Stirn fläche erstrecken und Öffnungen für den Durchtritt der Steckerstifte haben. Derartige Beläge sichern den Steckerstiften keine genaue Lage an dem Stecker und neigen während des Gebrauches leicht zum Zerbrechen.
Nach der Erfindung werden diese Mängel beseitigt, ohne die Verwendung des Isolier- pressstoffes als Baustoff aufzugeben. Erfin dungsgemäss sind an der die Steckerstifte tragenden Stirnseite des Steckergehäuses zwi schen den im Isolierstoff eingebetteten Stecker stiften Einsätze aus keramischem Material angeordnet, die ausser Berührung mit den Steckerstiften stehen. An Stechern mit ge- teiltem Gehäuse können diese keramischen Einsätze als Trennwände zur Unterbrechung der Teilfugen verwendet werden.
Die Trenn wände werden zweckmässig in Vertiefungen der Gebäusehälften eingelegt und in diesen in ihrer Lage gehalten.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbei spiel der Erfindung ein Stecker mit axial geteiltem Gehäuse dargestellt. Die Fig. 1 zeigt eine Stirnansicht des Steckers, die Fig. 2 eine Aufsicht auf eine Hälfte des Steckers und die Fig. 3 einen Schnitt durch den Stecker.
Die beiden Gebäusehälften des Steckers sind mit 1 und 2 bezeichnet und bestehen aus Isolierpressstoff, 3 sind die Steckerstifte, die mit ihrem ziz $lemmenkörpern 4 ausgebilde ten Enden in Vertiefungen der beiden Gehäuse hälften eingelegt sind. Die Klemmenkörper 4 tragen die Klemmenschrauben 5 zum An schliessen der Adern der eingeführten Lei tung. Zwischen den beiden Steckerstiften 3 ist in eine besondere Vertiefung der Gehäuse hälften eine keramische Platte 6 eingelegt.
Sie liegt mit ihrer Ebene parallel zu den Steckerstiften 3 und steht nicht in Berüh rung mit den Steckerstiften 3. Durch die die beiden Gehäusehälften zusammenhaltende Schraube 7 sind zugleich die Steckerstifte 3 und die keramische Platte 6 in ihrer Lage gehalten. 8 ist eine Klemmschelle, die zur Entlastung der Leitungsanschlussstellen von Zug- und Drehkräften dient.
Die zwischen den Steckerstiften einge setzte keramische Platte 6 erstreckt sich, wie die Fig. 3 zeigt, fast von dem einen Aussenrand des Gehäuses bis zum gegenüber liegenden Aussenrand. Da sich an ihrer Ober- fläche keine Kohlebrücken bilden können, verhindern sie, dass an dem benachbarten Isolierstoff zwischen den Steckerstiften zu sammenhängende Kohlebrücken entstehen. Zugleich bildet die Platte eine Trennwand in der Teilfuge des Gehäuses, so dass, falls sich Feuchtigkeit und Schmutz in der Trenn fuge ansammeln, die Bildung eines Strom weges in der Teilfuge verhindert ist.
Durch die Erfindung sind daher Zerstörungen des Isolierstoffes, die durch die Einwirkung von Lichtbogen bezw. durch Feuchtigkeits- oder Scbmutzansammlung an dem Isolierstoff ver ursacht werden, ausgeschlossen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrischer Stecker mit aus Isolierpress- stoff bestehenden Gehäuse, dadurch gekenn zeichnet, dass an der die Steckerstifte auf weisenden Stirnseite des Steckergehäuses zwischen den im Isolierpressstoff eingebetteten Steckerstiften Einsätze aus keramischem Mate rial angeordnet sind, die ausser Berührung mit den Steckerstiften stehen. UNTERANSPRUCH: Stecker nach Patentanspruch mit geteil tem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass die keramischen Einsätze in Vertiefungen der Gehäusehälften eingelegt und in diesen in ihrer Lage gehalten sind und die Teilfuge unterbrechen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE186360X | 1934-09-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH186360A true CH186360A (de) | 1936-09-15 |
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ID=5719888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH186360D CH186360A (de) | 1934-09-17 | 1935-08-28 | Elektrischer Stecker mit aus Isolierpressstoff bestehendem Gehäuse und an der Stirnseite des Gehäuses befindlichen keramischen Einsätzen zwischen den Steckerstiften. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH186360A (de) |
-
1935
- 1935-08-28 CH CH186360D patent/CH186360A/de unknown
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