CH186370A - Verstärkerröhre. - Google Patents

Verstärkerröhre.

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CH186370A
CH186370A CH186370DA CH186370A CH 186370 A CH186370 A CH 186370A CH 186370D A CH186370D A CH 186370DA CH 186370 A CH186370 A CH 186370A
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amplifier tube
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Aktiengesellsch Electricitaets
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Ver Gluehlampen & Elec Ag
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      Verstärkerröhre.       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Ver-          stärkerröhre,    die besonders vorteilhaft an  wendbar ist in der sogenannten Endstufe von       Verstärkerapparaten,    da sie den in dieser  Stufe auftretenden Bedürfnissen hervorragend  entspricht; sie kann aber auch in andern  Stufen, zum Beispiel in     Hochfrequenzstufen     verwendet werden.  



  Es ist bekannt, dass, wenn eine Eingitter  röhre in der     Endverstärkerstufe    mit geringer  Anodenspannung arbeitet, eine grosse     Wechsel-          atromleistung    dieser Röhre dann entnommen  werden kann, wenn das Gitter der Röhre  eine genügend grosse Wechselspannung auf  gedrückt erhält. Da die Röhre auf dem     gitter-          stromfreien    Gebiet der Charakteristik arbeiten  muss, kann dem Steuergitter eine grosse Wech  selspannung dann aufgedrückt werden, wenn  die Charakteristik stark auf das negative  Gebiet verschoben ist, was aber nur durch  Erhöhung des     Durchgriffes    oder mit andern  Worten, durch Verringerung des Verstärker  faktors erreicht werden kann.

      Der Wirkungsgrad solcher Röhren, also  das Verhältnis der im Anodenstromkreis er  haltenen     Wechselstromleistung    zur Wechsel  spannung auf dem Gitter, ist gering. Darum  haben diesen     Eingitterendröhren    gegenüber  die bekannten     Mehrgitterendröhren    mit hohem  Wirkungsgrad einen grossen Fortschritt be  deutet.  



  Es ist bekannt, dass der     Durchgriff    von       Mehrgitterröhren    (der reziproke Wert des  Verstärkungsfaktors) durch das Produkt der       Teildurchgriffe    gegeben ist. Bei einer     Drei-          gitterendröhre    zum Beispiel bestehen diese       Teildurchgriffe    aus dein Durchgriff der Anode  durch das dritte Gitter, dem Durchgriff des  dritten Gitters durch das zweite Gitter und  dem Durchgriff des zweiten Gitters durch  das der Anode zunächst gelegene erste Gitter.

    Da sämtliche     Teildurchgriffe    echte Brüche     sind,     ist ihr Produkt kleiner als die einzelnen Teil  durchgriffe an sich; der     Verstärkerfaktor    ist  also grösser. Der im Prinzip nächstliegende,  weil einfachste Weg der Vergrösserung des      Verstärkungsfaktors durch Verkleinerung der  Maschenweite des Schutzgitters unter Bei  behaltung von drei Gittern würde eine Ver  schlechterung der Röhre mit sich bringen.  Dagegen kann durch den erfindungsgemässen  Einbau des vierten Gitters der Durchgriff  noch weiter verkleinert werden, so dass da  durch diejenige Vergrösserung des     Durchgriffes     kompensiert wird, welche durch das der  Kathode zunächst gelegene Steuergitter ver  ursacht wird.  



  Die erfindungsgemässe     Verstärkerröhre    ist  so konstruiert, dass innerhalb der Röhre, das  heisst innerhalb des Kolbens oder des Sockels,  sowohl das, von der Kathode aus gerechnet,  zweite Gitter mit dem dritten Gitter als  auch das vierte Gitter mit dem ersten Gitter  leitend verbunden ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes in einer  zweckmässigen Schaltung veranschaulicht.  



  1 ist der Glaskolben der Röhre, 2 die  elektronenemittierende Kathode, welche durch  den Heizdraht 3 auf entsprechender Tempe  ratur gehalten wird. Zwischen der Kathode 2  und der Anode 4 ist das Steuergitter 5 an  gebracht, welches mit dem, von der Kathode  aus gerechnet vierten, also der Anode zunächst  liegenden Gitter 8 metallisch verbunden  ist. Die Gitter 6 und 7 sind miteinander  ebenfalls metallisch verbunden. Die zu ver  stärkende Wechselspannung zwischen Steuer  gitter und Kathode wird auf die Punkte 12  und 13 aufgedrückt, während das Steuergitter  5 und das damit metallisch verbundene Gitter  8 die negative     Vorspannung    mit Hilfe des       Potentiometers    9 erhält: Die Kathode wird  durch den Kondensator 10 in Wechselstrom  verbindung mit dem geerdeten Pol 15 ge  bracht.

   Die Anode und die miteinander ver  bundenen Gitter 6 und 7 erhalten das Poten  tial des positiven     Poles    14, während der im  Anodenstromkreis auftretende Wechselstrom  durch den Ausgangstransformator 11 seinem  Verwendungszwecke zugeführt wird.  



  Im vorstehenden ist die beschriebene       Verstärkerröhre    in der Endstufe eines     Ver-          stärkerapparates    dargestellt, aber die Röhre    kann durch geringe konstruktive Abänderung  auch für die     Hochfrequenzverstärkung    brauch  bar gemacht werden. Wenn dafür gesorgt wird,  dass in der     Verstärkerröhre    die Kapazität  zwischen Anode und Steuergitter mit Hilfe  eines entsprechend angebrachten Schildes ge  nügend vermindert wird, so kann die Röhre  auch in der     Hochfrequenzstufe    Verwendung  finden. Dieser Schild kann auf jeder Gitter  elektrode angebracht werden, welche ein kon  stantes Potential hat.

   So kann er auf dem,  von der Kathode gerechnet, zweiten oder  dritten Gitter angebracht werden. Ausserdem  kann aber der Schild auch von den Gittern  isoliert angebracht werden, in welchem Falle  er ebenfalls ein konstantes Potential zu er  halten hat, zum Beispiel durch Erdung oder  durch Verbindung mit der Kathode.  



  Die erfindungsgemässe     Verstärkerröhre     kann sowohl für die     Endverstärkerstufe    wie  auch für die     Hochfrequenzstufe    derart kon  struiert werden; dass die Drähte des, von der  Kathode gerechnet, zweiten und dritten Gitters  sich in auf der Kathode senkrechten Ebenen  decken. Diese Konstruktion hat den Vorteil,  dass auf diese Weise die Verringerung des       Durchgriffes    erreicht wird, ohne dass dabei  der Gitterstrom praktisch vergrössert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verstärkerröhre mit vier Gitterelektroden, dadurch gekennzeichnet, dass das, von der Kathode aus gerechnet, erste Gitter mit dem vierten, und das zweite Gitter mit dem dritten Gitter innerhalb der Röhre metallisch ver bunden ist. UNTERANSPRUCH: Verstärkerröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drähte des zweiten und dritten Gitters einander in zur Kathode senkrechten Ebenen decken.
CH186370D 1934-04-11 1935-04-08 Verstärkerröhre. CH186370A (de)

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CH186370D CH186370A (de) 1934-04-11 1935-04-08 Verstärkerröhre.

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