CH186374A - Hochspannungskondensator. - Google Patents

Hochspannungskondensator.

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CH186374A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  Hochspannungskondensator.    Die Erfindung bezieht sich auf solche  Hochspannungskondensatoren, die aus einer  Reihenschaltung von für niedrige Span  nungen bemessenen Einzelgliedern aufgebaut  sind, und zwar insbesondere aus sogenannten  Wickelkondensatoren, bei denen zwei band  förmige Metallfolien unter     Zwischenfügung     einer oder mehrerer ebenfalls bandförmiger  Isolierschichten auf einen Dorn aufgewickelt  werden. Diese Wickelkondensatoren sind mit  sehr     geringem    Arbeitsaufwand zuverlässig  herzustellen, insbesondere wenn nachträglich  das eingewickelte, in der Regel saugfähige  Isoliermaterial mit Öl vollkommen durch  tränkt wird.

   Ausserdem lassen sich infolge  der geringen Stärke des     Dielektrihums    leicht  so hohe Kapazitätswerte im Einzelkondensa  tor erreichen, dass auch die     Kondensatorkette     noch bei mässigen Dimensionen ausreichende  Kapazitätswerte aufweist. Zur Unterbrin  gung einer Reihenschaltung derartiger  Nickel benutzt man neuerdings gern Ölbe-         hälter,    deren Mantel aus Isoliermaterial be  steht, so dass besondere Durchführungen im  Deckel entbehrlich werden und der dafür er  forderliche Raum und Geldbedarf erspart  wird.  



  Die Mindestlänge des Isoliermantels ist  durch die von der     gondensatorspannung    be  dingte     Überschlagstrecke    gegeben und man  ist naturgemäss bemüht, im     Innern    die Ein  zelkondensatoren so auszubilden     und    anzu  ordnen, dass die durch die Überschlagstrecke  gegebene Länge des Isoliermantels auch inne  gehalten werden kann.

   Bei Kondensatoren  für sehr hohe Spannungen, etwa 100,000  Volt und darüber, wie sie zum Beispiel als  Kopplungskondensatoren für     Hochfrequenz-          telephonie    oder als     1Vlesskondensatoren    Ver  wendung     finden,    bereitet der zweckmässige  Aufbau der     Teilkondensatoren    gewisse  Schwierigkeiten. Man sucht nämlich     natur-          gemäss    zunächst einmal die Teilkapazitäten  so anzuordnen, dass das     Belegungspotential         in     Richtung    der     Isolierzylinderachse    mög  lichst gleichmässig abfällt.

   Am einfachsten  lässt sich das erreichen, wenn man die ein  zelnen     scheibenförmig    ausgebildeten Wickel  längs der     Isolierzylinderachse    übereinander  schichtet. Dabei ergibt sich jedoch der Nach  teil, dass man in der Zahl der zur Anwen  dung gelangenden Wickel beschränkt ist.  Bei     einem    Kondensator für     etwa    100     kV    Be  triebsspannung muss nämlich der     Isolier-          zylinder    eine Länge von etwa 1 m aufweisen.

    Man kann nun dem     Kondensatorwickel    nicht  eine beliebig     kleine        axiale    Länge geben ein  fach aus dem Grunde, weil die     Isolier-          zwischenlage-um    einen hinreichenden Betrag  über die Metalleinlagen hinausreichen muss,  um einen ausreichenden Kriechweg zwischen  den     beiden    Belegungen zu schaffen. Dieser  Platzaufwand ist unabhängig von der Breite  der Belegungen und muss, um nicht zu     viel     lediglich von Isoliermaterial angefüllten  toten Raum zu erhalten, in     einem    gewissen       Verhältnis    zur Breite der Metalleinlage  stehen.

   Aus diesem Grunde wird man die       axiale    Länge eines Wickels nicht gut kleiner  als 5 cm machen können. Dann kann man  aber in der zur     Verfügung    stehenden Höhe  von 1 m nur 20 Wickel unterbringen, so dass  auf jeden Wickel eine Betriebsspannung von  5000 Volt entfällt, die     bekanntlich    in  Wickelkondensatoren nur sehr schwer zu be  herrschen ist.  



  Um diese Schwierigkeit zu umgehen, hat  man den Vorschlag gemacht, Wickel zu ver  wenden, die auf Dorne verhältnismässig gro  ssen Durchmessers mit erheblicher Breite, je  doch in mässiger     Lagenzahl    aufgewickelt  sind und nach     Abnehmen    vom Dorn flach  gedrückt werden. Von diesen flach gedrück  ten Wickeln kann man eine grosse Anzahl  auf einer Länge von 1 m unterbringen und  nutzt dabei die zur Verfügung stehende  Länge deshalb sehr weitgehend aus, weil die  über die Belegung überstehenden Ränder der       Isoliereinlagen    senkrecht zur Längsrichtung  des     Isolierzylinders    verlaufen und demnach  keinen Verlust in     @bezug    auf die zur Ver  fügung stehende Höhe bedingen.

   Anderseits    hat diese bekannte     Anordnung    wieder meh  rere Nachteile. Zunächst ist bei dem Pressen  der einzelnen     Kondensatorwickel    stets die  Möglichkeit einer Beschädigung der     Isolier-          einlagen    gegeben. Ausserdem ist es schwierig,  die in axialer Richtung langen Wickel nach  ihrer Fertigstellung so vollständig mit 01 zu  tränken, dass keinesfalls irgendwelche Luft  einschlüsse oder gar luftleere Räume ver  bleiben.  



  Die Erfindung bezweckt, die Vorzüge der  in axialer     Richtung    aufeinander geschich  teten Wickel, nämlich die Verwendung in  unverändertem Zustand und die leichte       Tränkbarkeit    zu vereinigen mit dem Vorzug  der zuletzt beschriebenen     Anordnung,    näm  lich einer geringeren     Spannungsbelastung     für den Einzelkondensator. Erfindungsge  mäss     ist    diese Aufgabe dadurch gelöst wor  den, dass die Belegungen der einzelnen  Wickel mehrfach aufgetrennt sind, zum  Zweck, den Wickel in mehrere in Reihe ge  schaltete     Teilkapazitäten    mit niedrigerer       Spannungsbeanspruchung    aufzuteilen.

   Da  durch kann, ohne dass an dem     mechanischen     Aufbau irgend etwas geändert     wird,        in        einer     gegebenen Höhe und     einer    dadurch begrenz  ten Zahl von Wickeln eine beliebige Zahl  von Teilkapazitäten zur Anwendung kom  men.  



  Einige Ausführungsbeispiele der Erfin  dung sind in der     Zeichnung    dargestellt, und  zwar zeigt     Fig.    1 den Zusammenbau zweier  benachbarter Wickel; in     Fig.    2 ist der Span  nungsverlauf in einer     Kondensatoranordnung     gemäss der Erfindung schematisch darge  stellt; die     Fig.    3 bis 7 zeigen eine weitere  Verbesserung.

   In der     Fig.    1 ist mit der  strichpunktierten Linie     -.-B    die     Mittel-          linie    des Isoliermantels bezeichnet. 1 ist ein  Teil des Isoliermantels, 2     sind    zwei benach  barte     Kondensatorwickel,    die im     Schnitt    dar  gestellt sind, um die     Verbindung    der Bele  gungen untereinander zu zeigen. Der Über  sichtlichkeit halber ist darauf verzichtet, die  einzelnen     Isolierlagen    darzustellen.

   Die ge  strichelt schraffierte Fläche gibt den     Quer-          schnitt    durch das von den     einzelnen    Isolier-      lagen gebildete Isolierpaket 3 wieder. Die  Zahl der Belegungen ist der Übersichtlich  keit halber stark verringert. Vor allem ist  die bei gleichen Werten der Teilkapazität  vom Wickelradius abhängige verschiedene  Zahl der Lagen nicht eingezeichnet. Die ge  strichelt eingezeichneten     Radialverbindungen     sind in der Praxis nicht vorhanden, sie sollen  lediglich andeuten, dass die so verbundenen       Belegungsquerschnitte    einer gemeinsamen Be  legung angehören. Zwischen den beiden be  nachbarten Wickeln ist eine Platte 4 aus Iso  liermaterial angeordnet, um einen Überschlag  zu verhindern.

   Bei der     Ausführungsform    ge  mäss     Fig.    1 sind, wie sich ohne weiteres aus  der Darstellung der     Belegungsquerschnitte     ergibt, zum Beispiel in jedem Wickel fünf  Teilkapazitäten untergebracht.  



  In der     Fig.    2 ist ein Schnitt durch eine  ganze     Kondensatorsäule    dargestellt. Mit 1 ist  der     Isoliermantel    bezeichnet, 5 und 6 sind  ein metallischer Sockel und Deckel. Inner  halb des Isoliermantels sind die einzelnen  Wickel 2 übereinander angeordnet, von  denen nur ein Teil dargestellt ist. Die Teil  kapazitäten in den Wickeln sind schematisch  dargestellt. Aus dieser Darstellung ergibt  sich, dass der Spannungsabfall vom Metall  deckel 6     mäanderförmig    zum, Metallsockel 5  verläuft, so dass die bei den     vorbekannten     Konstruktionen übliche Potentialsteuerung  längs des Isoliermantels 1 ebenfalls aufrecht  erhalten ist.  



  Die     vorbeschriebene    Ausführungsform ist  für die in der     Starkstromtechnik    üblichen       Frequenzen    geeignet und wird zweckmässig  verwendet, weil sie neben den vorn angeführ  ten Vorzügen gegenüber bekannten Ausfüh  rungsformen noch den Vorteil einer beson  ders geringen Anzahl von Verbindungs  leitungen hat.  



  Sie ist jedoch für wesentlich höhere als  starkstromtechnische Frequenzen nicht     ohne     Abänderung brauchbar. Um sie auch für  höhere Frequenzen verwendbar zu machen,  werden die Teilkapazitäten so ausgebildet       bezw.    so miteinander verbunden, dass inner-    halb der einzelnen Teilkapazitäten der Lade  strom in benachbarten     Stellen    der beiden Be  legungen in entgegengesetzter     Richtung    je  doch gleicher Stärke fliesst.

   Die Aufteilung  der Wickel in mehrere Teilkapazitäten durch  wechselweises     Auftrennen    der     Belegungen     zwingt nämlich zunächst den Ladestrom, den       Kondensatorwickel    in einer     Richtung    spiral  förmig zu durchlaufen. Bei den üblichen       technischen    Frequenzen     @    bis beispielsweise  150     Hz    bringt diese Tatsache     keinerlei    Nach  teile mit sich.

   Bei höheren Frequenzen von  beispielsweise<B>50000</B> bis<B>100000</B> Hz,     wie    sie  bei Verwendung eines solchen Kondensators  zum Anschluss     einer        Überlagerungsschaltung     an ein Hochspannungsnetz vorkommen, tritt  jedoch durch den oben gekennzeichneten  Weg des     Ladestromes    die     Induktivität    der  Wickel so störend in Erscheinung, dass  die     kapazitive    Wirkung des     Kondensators          zurücktritt    gegenüber der     unerwünschten     Drosselwirkung.

   Man kann nun diesen  Mangel, ohne wesentliche Fabrikations  schwierigkeiten mit in Kauf nehmen zu müs  sen, grundsätzlich dadurch     beseitigen,    dass  man den Ladestrom     zwingt,    innerhalb be  nachbarter Teile zusammenwirkender Bele  gungen in entgegengesetzter Richtung, je  doch mit gleicher Stärke zu verlaufen. In  diesem Fall wirken die Belegungen wie     bifi-          lare    Wicklungen     mit    sehr geringem Leiter  abstand, deren     Induktivität    praktisch     ver-          nachlässigbar        klein    ist.  



  Die übersichtlichste     Ausbildung    eines  Wickels gemäss dieser     Ausführungsform    der  Erfindung ergibt sich dadurch, dass man auf  die wechselweise     Auftrennung    der     Belegun-          gen    mit ihrem Vorteil, dass nämlich die not  wendige Verbindung     jeweils        einer        Belegung     benachbarter     Teilkapazitäten    gleich durch  die     Belegungen    selbst gegeben ist, verzichtet  und jeder Teilkapazität getrennte Be  legungen     zuordnet.    In diesem Fall ist man  ohne weiteres in der Lage,

   die     notwendigen          Verbindungsleitungen    demselben Ende bei  der Belegungen zuzuführen, so dass an diesen  Enden der Ladestrom     seine    volle Grösse, aber  entgegengesetzte     Richtung    hat. Die Gegen-           sätzlichkeit    der Richtung bleibt über die ge  samte     Belegungslänge    aufrecht erhalten.  Der Ladestrom nimmt entsprechend dem Ab  stand von den     Stromzuführungsstellen    ab,  hat jedoch     stets    an benachbarten Stellen  gleiche Grösse.  



       Schematisch    ist eine solche     Anordnung     in der     Fig.    4 dargestellt, nachdem in     Fig.    3  zunächst einmal die Wirkung der wechsel  weisen     Auftrennung    der Belegungen gezeigt  ist.

   Um die Übersicht zu erleichtern, ist an  genommen, dass jede Belegung den     Konden-          satorwickel    nur einmal     umschliesst;        die    Rich  tung des Ladestromes ist für eine beliebig       herausgegriffene    Halbwelle durch einen  Pfeil     gekennzeichnet.    Aus der Darstellung  ergibt sich, dass der Ladestrom spiralförmig  durch den ganzen Wickel verläuft. Bild 4  zeigt die     Auftrennung    der     Belegungen    der  art, dass jeder Teilkapazität getrennte Bele  gungen zugeordnet sind, wobei die abgeän  derte     Verbindung    der Belegungen ersichtlich  ist.

   Die     Stromrichtung    ist     wieder    durch  Pfeile gekennzeichnet. Das Bild zeigt deut  lich, dass jede Teilkapazität in bezug auf  ihre induktive Wirkung als     bifilare    Wick  lung angesehen werden kann. Die Verbin  dungsleitungen sind punktiert     eingezeichnet,     um das Bild möglichst wenig zu stören;  ausserdem sind die     Isolierzwischenlagen    zwi  schen den     Belegungen    fortgelassen, da sie  zur Darstellung des     Stromverlaufes    un  wesentlich sind.  



  Man kann jedoch die in     Fig.    3 veran  schaulichte wechselweise     Auftrennung    der  Belegungen     innerhalb    des Wickels unver  ändert beibehalten und trotzdem die     Induk-          tivität    des Wickels auf ein praktisch nicht  mehr in Erscheinung tretendes Mass ver  ringern, wenn man nämlich die Enden jeder  Teilbelegung leitend miteinander verbindet,  wobei unter     Teilbelegung    jeder     unaufge-          trennte    Teil der leitenden Folie verstanden  ist.  



  In der     Fig.    5 ist     wiederum    schematisch  dargestellt, wie     in    diesem Fall die Bele  gungen miteinander verbunden sind. Dabei  ist die gegenüber     Fig.    3 neu hinzugekom-         mene    Verbindung     zwischen    den Enden jeder  Teilbelegung gestrichelt dargestellt. Das Bild  zeigt deutlich, dass bei einer solchen Anord  nung jeweils beide Enden der Belegungen  einer Teilkapazität mit beiden Enden einer  Belegung der benachbarten Teilkapazitäten  verbunden sind.

   Dadurch wird also genau  der gleiche Effekt in bezug auf die     induktive          Wirkung    der Belegungen erzielt wie bei  einer Ausführung gemäss     Fig.    4. Als weiterer  Vorteil ergibt sich, dass die Folie nur  wechselweise aufgetrennt zu werden braucht,  und dass weiterhin der     ohmsche    Widerstand  des     Kondensators    auf den     vierten    Teil der in  der     Fig.    4 dargestellten Ausführungsform  verringert ist.  



  Die     Endverbindungen    der Kondensatoren  müssen ausserhalb des im wesentlichen durch  die     Isoliereinlagen    in seinen Dimensionen ge  gebenen Wickelkörpers geführt- werden. Sie  werden zweckmässig mit einer besonderen  Papierhülle umgeben, die bis in den Wickel  hinein die Verbindung umhüllt, um die Ge  fahr eines Überschlages möglichst zu ver  ringern. Ausserdem werden sie vorteilhaft so  auf der Stirnfläche der Wickel     angeordnet,     dass bei     Aufeinanderschichtung    der Wickel  solche     Querverbindungen    benachbarter     Wik-          kel    nicht     unmittelbar    aufeinander liegen.

    Werden in üblicher Weise zwischen den ein  zelnen Wickeln noch Platten aus Isoliermate  rial angeordnet, dann wird durch die Quer  verbindungen die     Überschlagsgefahr    gegen  über einem Wickel ohne     Querverbindungen     nicht vergrössert.  



  Diese Anordnung bietet neben dem oben  angeführten hauptsächlichen Vorteil der In  duktionsfreiheit noch weitere Vorteile, die es  unter Umständen zweckmässig erscheinen las  sen, diese Ausführungsform auch bei     niedri-          gen        Frequenzen    zu benutzen, wo die sonst  unvermeidliche     Induktivität    nicht stören  würde. Durch die Verbindungen     wird    es  nämlich möglich gemacht, von aussen her eine  Verbindung mit jeder gewünschten Teilkapa  zität des Wickels herzustellen.

   Das ist aber  ausserordentlich zweckmässig, zum     Beispiel     in Fällen, wo     ein    Kondensator für Mess-      zwecke benutzt werden soll     und    auf eine be  stimmte Kapazität nachträglich abgestimmt  werden muss. Diese Abstimmung kann natur  gemäss dem     gewünschten    Wert am nächsten  gebracht werden, wenn man von Teilkapazi  tät zu Teilkapazität abgreifen kann und  nicht genötigt ist, auf die verhältnismässig  grobe Stufung von Wickel zu Wickel zu  rückzugreifen.

   Aus dem oben angeführten  Grunde wird man demnach zweckmässig auch  bei Kondensatoren für niedrige Frequenzen       mindestens    den obern Wickel erfindungsge  mäss ausführen, um so die Möglichkeit eines  feineren     Abgriffes    zu haben.  



  Unter Umständen kann auch die in der       Fig.    4 dargestellte Schaltung für den zuletzt  erörterten Zweck besonders vorteilhaft ange  wendet werden. Wenn man nämlich ohne  dies auf die Durchführung des     Folienbandes     zur Ersparung der leitenden Verbindung  zwischen den Belegungen benachbarter Teil  kapazitäten verzichtet, dann kann man auch  die Teilkapazitäten als besondere konzen  trisch ineinander passende Wickel herstellen.  



  Dabei kann der     Feinabgriff    in der zuvor  beschriebenen Weise vorgenommen werden.  Man hat jedoch noch den weiteren Vorteil,  dass man die jeweils nicht benötigten Teil  kapazitäten entfernen und für einen andern  Kondensator verwenden kann. Selbstver  ständlich können auch bei dieser Konstruk  tion an beiden Enden jeder Belegung Ver  bindungsleitungen vorgesehen sein.  



  In den     Fig.    6 und 7 sind     schematisch     Wickel im Schnitt dargestellt, bei denen die  Belegungen der Teilkapazitäten gemäss     Fig.    5       bezw.        Fig.    4     miteinander    verbunden     sind.     Die Achse der Wickel ist mit     A-B    bezeich  net. 7 ist das von dem Isoliermaterial ge  bildete Paket, innerhalb dessen die Belegun  gen aufgebaut sind. Mit 8 sind die Ausfüh  rungen bezeichnet, deren konstruktive Aus  bildung im Prinzip aus der     Fig.    6a hervor  geht.

   Der metallische, zweckmässig     blatt-          förmige    Leiter 8 der Ausführung     wird    von  einer zweckmässig aus Papierband gewickel  ten Isolierhülle 9 umgeben, die teils in das    Wickelpaket hineinragt, teils aber auch noch  einen aus dem Wickelpaket herausragenden  Teil der Ausführungsleitung 8 umfasst.  



  In der     Fig.    6 sind fünf zu einem kom  pakten Wickel vereinigte Teilkapazitäten  dargestellt, bei denen Verbindungsleitungen  gemäss     Fig.    5 vorgesehen sind. Durch die  punktierten innerhalb des Wickelpaketes  liegenden Striche sind die zu derselben Strei  fenlänge gehörenden     Folienquerschnitte    be  zeichnet. In der     Fig.    7 ist die Auflösung des  Wickels in fünf konzentrische Teilwickel  dargestellt, wobei die Verbindungen gemäss       Fig.    4 durchgeführt sind. Der Deutlichkeit  halber sind die Verbindungsleitungen auf  beide     Stirnseiten    des Wickels verteilt darge  stellt.

   Zweckmässig werden sie in der     Praxis     auf einer Stirnseite angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hochspannungskondensator, der aus einer Reihe innerhalb eines Isoliermantels mit gleicher Achse übereinander geschichteter Wickel besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Belegungen der einzelnen Wickel mehr fach aufgetrennt sind, zum Zweck, den Wickel in mehrere in Reihe geschaltete Teil kapazitäten mit niedrigerer Spannungsbean spruchung aufzuteilen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bele gungen der einzelnen Wickel abwech selnd aufgetrennt sind. 2.
    Kondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die An schlüsse für die äusserste und innerste Belegung jedes Wickels auf entgegenge setzten Stirnseiten des Wickels heraus geführt sind. 3. Kondensator nach: Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die benach barten Wickel durch Scheiben aus fe stem Isoliermaterial voneinander ge trennt sind. 4.
    Kondensator nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Teilkapa- zitäten der einzelnen Wickel so unterein- ander verbunden sind, dass innerhalb der einzelnen Teilkapazitäten der Ladestrom in benachbarten Stellen der beiden Be legungen in entgegengesetzter Richtung, jedoch in gleicher Stärke fliesst. 5. Kondensator nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass jede Teilkapa zität mit von den übrigen getrennten Be legungen hergestellt ist und die zum An schluss der Belegungen dienenden Lei tungen an benachbarten Belegungsenden angebracht sind. 6.
    Kondensator nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass an beiden Enden jeder Belegung einer Teilkapazi tät Anschlussleitungen angeordnet sind. 7. Kondensator nach den Unteransprüchen 1 und 4, bei welchem miteinander in Verbindung stehende Belegungen zweier benachbarter Teilkapazitäten von einem einzigen Folienabschnitt gebildet wer den, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden dieses Folienabschnittes miteinander leitend verbunden sind. B.
    Kondensator nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die sich über nur eine Teilkapazität erstreckende Be- legung der äussersten bezw. innersten Teilkapazität des Wickels mit einer ihre Enden verbindenden Leitung ausgerüstet ist. 9. Kondensator nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass alle Verbin dungsleitungen und Ausführungen bis auf eine zum Anschluss an den benach barten Wickel dienende auf derselben Stirnseite des Wickels angeordnet sind. 10.
    Kondensator nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass als Aus führungen bezw. Verbindungsleitungen Blechstreifen dienen, die mit einer Iso- lierhülle versehen sind, wobei die Isolier- hülle innerhalb des Wickels sich unge fähr bis zur Belegung erstreckt. 11. Kondensator nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein zur Abstimmung der Gesamtkapazi tät dienender Wickel in einzelne jeweils nur eine Teilkapazität enthaltende kon zentrisch ineinander gelagerte Teilwickel aufgelöst ist.
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