CH186391A - Verfahren zur Darstellung von 3-Oxy-4-(bis-dioxypropyl)-amino-4'-oxyarsenobenzol-3'-methylaminoformaldehydnatriumsulfoxylat. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 3-Oxy-4-(bis-dioxypropyl)-amino-4'-oxyarsenobenzol-3'-methylaminoformaldehydnatriumsulfoxylat.

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CH186391A
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung von     3-Oxy-4-(bis-dioxypropyl)-amino-4'-oxyarsenobenzol-          3'-methylaminoformaldehydnatriumsulfoxylat.       In der Patentschrift des schweizer Paten  tes Nr.<B>183799</B> ist ein Verfahren zur Dar  stellung von     Aminoarsenobenzolmonosulf-          oxylaten,    welche an derselben     Aminogruppe     zwei     Oxyalkylreste    enthalten, angegeben.  



  Es wurde nun gefunden, dass man eben  falls therapeutisch wertvolle Verbindungen  der Zusammensetzung  
EMI0001.0007     
    worin R und     R1    für Kerne der     Benzolreihe,          R_    für einen     Alkylrest,    der mindestens eine       Hydroxylgruppe    enthalten kann, X und Y  für     Alkylreste,    die mindestens eine     Hy-          droxylgruppe    enthalten, und Z für ein Al  kalimetall stehen, erhalten     kann.,    wenn man         Aminobenzolarsinsäuren,

      die noch weitere       Substituenten    im     Benzolkern    enthalten kön  nen, gemeinschaftlich in bekannter Weise in       Arsenobenzole    überführt und zu einem be  liebigen Zeitpunkt des Verfahrens     gleich-          zeitig    oder nacheinander zwei     Oxyalkylreste     in die     Aminogruppe    der     einen        Benzolarsin-          säure    und einen     Oxalkyl-    oder     Alkylrest,

      so  wie den     Formaldehydsulfoxylatrest    in die       Aminogruppe    der andern     Benzolarsinsäure     einführt. Die einzelnen     Oxyalkylreste    kön  nen gleich oder verschieden     sein.    Das Alkali  metall     kann    Natrium oder     ein    anderes Al  kalimetall,     wie    zum Beispiel Kalium, sein.

    Zur Einführung der     Oxyalkylreste    können       Alkylenoxyde,    wie     Athylenoxyd,        Propylen-          oxyd,        Isobutylenoxyd    und     Glycid,    verwen  det werden, so dass an den     -Stickstoff        zum     Beispiel die Reste  
EMI0001.0047     
      treten. Es können auch zwei verschiedene       Oxyalkylreste    am Stickstoff stehen.

   Diesel  ben oben     erwähnten    Reste können auch an  die     Aminogruppe,    welche den     -CHZ    .     SOlZ=          rest        trägt,    treten. Ferner     können    an dieser       Aminogruppe        beispielsweise        Methyl,        Äthyl     oder     Propyl    stehen.  



  Das     vorliegende    Patent bezieht sich auf       ein    Verfahren zur Herstellung von 3-Oxy-4       (bis-dioxypropyl)-amino-4'-oxy-arsenobenzol-          3'    -     methylaminof        ormaldehydnatriumsulf        oxy-          lat,    das dadurch     gekennzeichnet    ist, dass man  1     Mol    3 -     Oxy    - 4 -     aminobenzol    -1-     arsinsäure,     1     Mol        3-Methylamino-4-oxybenzol-l-arsin-          säure,

      2     Mol        Glycid,    ein     Reduktionsmittel     und     Formaldehydnatriumsulfoxylat    aufein  ander     einwirken    lässt.  



  Setzt man zuerst 1     Mol    der 3 -     Oxy    - 4     -          aminobenzol-l-aminsäure        mit    2     Mol        Glyoid     um, behandelt dann 1     Mol    der so erhaltenen  3 -     Oxy-    4- (bis     -dioxypropyl)

      -     aminobenzol-1-          arsinsäure        in    Gegenwart von 1     Mol        3-Methyl-          amino-4-oxybenzol-l-arsinsäure    mit einem     Re-          duktionsmittel    und     bringt    auf das so erhal  tene     Arsenobenzol        Formaldehydnatriumsulf-          ogylat    zur     Einwirkung,    so entsteht das  3 -     Oxy    - 4 - (bis -     dioxypropyl)

          -amino-4'-oxy-          arsenobenzol-        3'-methylaminoformaldehydna-          triumsulfoxylat.     



  Zu der gleichen     Verbindung        gelangt    man,  wenn man aus     3-Oxy-4-aminobenzol-l-arsin-          säure    und 3 -     Methylamino    - 4 -     oxybenzol        -1-          arsinsäure    durch     gemeinschaftliche    Reduk  tion das entsprechende     Arsenobenzol        bildet,

       dieses     mit        Formaldehydnatriumsulfoxylat    zu  dem entsprechenden     Monosulfoxylat    umsetzt  und auf die wässerige Lösung dieses Mono  sulfoxylates 2     Mol        Glycid    in der Wärme     ein-          wirken    lässt.  



  Die in geeigneter Weise isolierte Verbin  dung     bildet    ein     in        Wasser    leicht lösliches,     in       Äther und Äthylalkohol unlösliches gelbes  Pulver. Sie soll als     Heilmittel        Verwendung          finden.     



  <I>Beispiel:</I>  13 g 3 -     Oxy    - 4 -     (bis-dioxypropyl)    -     amino-          benzol-l-arsinsäure,    welche durch     Umsetzung     von 3 -     Oxy    - 4 -     aminobenzol    -1-     arsinsäure        mit     2     Mol        Glycid    hergestellt ist, werden mit  8,44 g 3 -     Methylamino    - 4 -     oxybenzol-l-arsin-          säure,    dargestellt nach     "Berichte    der Deut  schen Chemischen Gesellschaft", Band 45  (1912), Seite 2131, und 10,

  25 g     Kaliumjodid     gutgemischt in 250     cm'    10 %     iger    Salzsäure  gelöst, unter Zusatz von Tierkohle abgesaugt  und 23     cm3    50%ige     unterphosphorige    Säure  zugefügt. Unter     Entfärbung    der Flüssigkeit  steigt die Temperatur auf     etwa   <B>30'</B> C.

   Nach  beendigter Umsetzung wird die gelbe Lösung  mit 250 cm' eiskalter konzentrierter Salz  säure verrührt, von den ausgeschiedenen       anorganischen    Salzen abgesaugt und das Fil  trat in Äthylalkohol gefällt.     Hierbei    scheidet  sich salzsaures 3 -     Ogy    - 4 -     (bis    -     dioxypropyl)-          amino-3'-methyl-amino-4'-oxyarsenobenzol    als  gelber Niederschlag aus, der     abgenutscht    und       mit    Äther gewaschen     wird.    Die Verbindung  löst sich leicht in Wasser und enthält  18,77 % As.  



  Werden 13,5 g des     salzsauren    Salzes     in          wässerigem    Methylalkohol gelöst und     mit     einer Lösung von 20 g     Formaldehydnatrium-          sulfoxylat    in 40     em3    Wasser bei etwa 27   C  verrührt, so scheidet sich ein Niederschlag  aus, der auf Zugabe von Natriumkarbonat  zum grössten Teil in Lösung geht. Von dem  Rückstand wird     abfiltriert        und    das klare,  gelbe Filtrat in Äthylalkohol gefällt.

   Dabei  entsteht ein gelber Niederschlag von     3-Oxy-          4    - (bis -     dioxypropyl)    -     amino-4'-oxyarsenoben-          zol    - 3'     -methylaminof        ormaldehydnatriumsulf-          oxylat     
EMI0002.0137     
      der abgesaugt und mit Äther gewaschen     wird.     Das Präparat     ist    in Wasser löslich und ent  hält 19,3 % As.  



       Dieselbe    Verbindung     wird    erhalten, wenn  mau ein Gemisch von 23,3 g     3-Oxy-4-amino-          benzol        -1-arsinsäure    und 24,7 g 3 -     Methyl-          amino-4-oxybenzol-l-arsinsäure    in 600 cm'  10 %     i,ger    Salzsäure löst, mit Tierkohle ent  färbt und     durch        Zusatz    von<B>8</B>0 cm' 50%iger       unterphosphoriger    Säure,

   sowie einer     Lösung     von 27g     Kaliumjodid    in 27 cm' Wasser bei       etwa.    45   C zum     3-Oxy-4-amino-3'-methyl-          amino-4'-        oxyarsenobenzolhydrochlorid    redu  ziert und hierauf in     bekannter        Weise    mittels       forma.ldehydsulfoxylsaurem    Natrium in das       c,ntsprechende        Monosulfogylat    überführt.

    Lässt man auf die wässerige Lösung des     Sulf-          oxylates    zwei     Mol        Glycid    in der Wärme ein  wirken, so scheidet sich nach dem Abkühlen  nach     Zusatz    von     Athylalkohol    und Äther ein  gelber Niederschlag von     3-Oxy-4-(bi.s-dioxy-          propyl)-amino-4'-        oxy-arsenabenzol-3'-methyl-          aminoformaldehydnatriumsulfoxylat    aus, der  dieselben Eigenschaften und die gleiche  pharmakologische Wirksamkeit wie der auf  dem ersten Wege erhaltene     Körper    zeigt.

    Die beiden     Verbindungen    sind     demnach    iden  tisch.  



  Die als     Ausgangsstoff    dienende     3-Oxy-4-          aminobenzol-l-arsinsäure    kann     naeh    den An  gaben der deutschen     Patentsehrift    Nr.

   244166       dargestellt        werden.    Sie     kondensiert    sich mit       überschüssigem        Glyoid    in der Wärme zu  3 -     Oxy-4-    (bis     -dioxypropyl)        -aminobenzol-l-          arsinsäure,    einem farblosen Pulver, das sich  leicht in     Wasser,    sowie Methylalkohol löst  und 3,41 % N enthält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 3-Oxy-4- (bis -dioxypropyl) - amino-4'-oxyarsenobenzol- 3' - methylaminoformaldehydnatriumsulfogy- lat, dadurch ;
    gekennzeichnet, dass man 1 Mol 3 - Oxy - 4 - aminobenzol -1- arsinsäure, 1 Mol 3 - Methylamino - 4 - ogybenzol -1- arsinsäure, 2 Mod Glycid, ein Reduktionsmittel und Formaldehydnatriumsulfoxylat aufeinander einwirken lässt.
    Die neue Verbindung bildet ein in Was ser leicht lösliches, in Äther und Athylalko- hol unlösliches .gelbes Pulver. Sie soll als Heilmittel Verwendung finalen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst 1 Mol der 3 - Ogy - 4 - aminobenzol -1- arsinsäure mit 2 Mol Glycid umsetzt, 1 Mol der so erhal tenen 3 - Oxy - 4 - (bis -dioxypropyl)
    - amino- benzol - 1 - arsinsäure in Gegenwart von 1 Mol 3-MetUylamino-4-oxybenzol-l-arsin- säure mit einem Reduktionsmittel behan delt und auf das erhaltene Arsenobenzol Formaldehydnatriumsulfoxylat zur Ein wirkung bringt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, idass man 1 Mol 3-Ogy-4- amino@benzol - 1 - arsinsäure in Gegenwart von 1 Mol 3-Methylami_uo-4-oxybenzal-l- arsinsäure mit einem reduzierenden Mit- tel behandelt,
    auf das erhaltene Arseno- benzol Formaldehydnatriumssulfogylat ein wirken lässt und das erhaltene Monosulf- oxylat mit 2 Mol Glycid umsetzt.
CH186391D 1934-03-10 1935-03-05 Verfahren zur Darstellung von 3-Oxy-4-(bis-dioxypropyl)-amino-4'-oxyarsenobenzol-3'-methylaminoformaldehydnatriumsulfoxylat. CH186391A (de)

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