CH186405A - Netzhautelektrode in Fernsehröhren. - Google Patents

Netzhautelektrode in Fernsehröhren.

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CH186405A
CH186405A CH186405DA CH186405A CH 186405 A CH186405 A CH 186405A CH 186405D A CH186405D A CH 186405DA CH 186405 A CH186405 A CH 186405A
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  • Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Description


      Netzhantelektrode    in Fernsehröhren.    Zum     Übertragen    von Bildern durch Tele  vision kann man eine elektrische Entladungs  röhre verwenden, die mit einer Elektrode  versehen ist, die eine ähnliche Wirkungs  weise wie die Netzhaut des Auges hat. Eine  solche Elektrode, die nachstehend als     "Netz-          hautelektrode"    bezeichnet wird, besitzt eine  grosse Anzahl gegeneinander isolierter Kör  ner aus     leitendem    Stoff, die je die eine Bele  gung eines     Kondensators    bilden. Die Elek  trode besteht somit aus einer Sammlung ele  mentarer Kondensatoren, die eine gemeinsame  zweite Belegung haben.

   Auf diese Netz  hautelektrode     wird    das zu übertragende Bild  projiziert und jedes der kleinen Elemente,  von .denen einige Tausende auf einen am'  vorhanden sein können,     fängt    dabei ein       Stüc4chen    des Bildes auf.  



  Zuweilen besteht eine solche Elektrode aus  einer     Metallplatte,    die mit einer isolierenden  Haut versehen     ist,    auf der die Körner aus lei  tendem Stoff angebracht sind. Die Metall  platte bildet die gemeinsame Belegung,     die       isolierende Haut das     Dielektrikum    und die  Körner aus leitendem Stoff     die    andere Bele  gung :der elementaren     Kondensatoren.     



  Man hat auch schon vorgeschlagen, die  Körner     aus    leitendem Stoff in einem gitter  förmigen Träger derart     anzubringen,    dass die  sich von der einen     Fläche    der Elektrode  durch diese hindurch bis zur andern     erstrek-          ken.    Diese Bauart hat den Vorzug, dass man  das Bild auf die eine Seite der Elektrode  projiziert und das gerichtete Elektronenbün  del,     das    die Ladungen der elementaren     Kon-          densatoren        neutralisiert,    von der andern Seite  kommen lassen kann.  



  Den bisher     bekannten        Netzhautelektroden     haftete der Nachteil an, dass die von den  empfindlichen Teilchen ausgesandten Elek  tronen     Gelegenheit        hatten,    auf benachbarte       empfindliche    Teilchen zu gelangen, beson  ders wenn diese     ein    höheres Potential hat  ten.     Hierdurch    wurde die Schärfe des elek  trischen Bildes verringert.

   Auf     diese    Weise       jedenfalls    lässt sich erklären, dass eine Netz-           hautelektrode    nach der Erfindung bessere       Ergebnisse    liefert, als bisher erreicht werden       konnten.    Nach der     Erfindung    sind die gegen  einander     isolierten        Körner    aus leitendem  Stoff auf der :der Kathode zugewandten  Seite der Elektrode     umwallt.    Die sich hier  durch ergebende Verbesserung der Bild  schärfe kann darauf zurückgeführt werden,  dass die Elektronen nunmehr weniger leicht  von dem einen Teilchen nach dem andern       wandern.     



  Die     Netzhautelektrode    nach der Erfin  dung kann die übliche Gestalt     eines    Siebes  haben,     dessen    Maschen von den     Körnern        aus     leitendem     Stoff    abgeschlossen sind. Es emp  fiehlt sich in diesem Fall, Körner zu ver  wenden, die einen grösseren Durchmesser als  die Siebmaschen haben     und    ausschliesslich  auf     einer    Seite des Siebes vor den Maschen  angebracht werden.

   Das Sieb, das der Trä  ger der Körner ist, bildet in     :diesem    Fall  gleichzeitig die Umwallung der Körner, und  die Elektrode kann auf     verhältnismässig    ein  fache     Weise    hergestellt werden. Wenn man  die     Körner    auf der vom Sieb abgewendeten  Seite     mit        einem    Stoff überzieht, der bei     Be-          strahlung    stark Elektronen aussendet, kann  man auf diese Seite das Bild projizieren und  das     Kathodenstrahlenbündel,    das die Ladun  gen     neutralisieren    soll, von der andern Seite  die     Elektrode    treffen lassen.

   Sekundäre  Elektronen, die infolge des Aufpralles der  schnellen     Elektronen        aus    der umwallten  Fläche der Körner ausgelöst werden, können  nicht nach     benachbarten        Körnern    wandern,       und    die Elektronen, .die auf der andern Seite  zufolge der bilderzeugenden Strahlen aus  gesandt werden, haben nur     eine    geringe Ge  schwindigkeit und können auf einfache       Weise    von der     Oberflä,ehe    der     Netzhautelek-          trode        entfernt    werden.  



  Es     ist        erwünscht,    dass sich auf der Seite,  von der das gerichtete     Elektronenbündel     kommt, eine leitende Fläche befindet. Zu  diesem     Zweck        kann,die    Umwallung der Kör  ner benutzt werden.

   Man kann gegebenen  falls die in der Umwallung befindliche     ge-          meinsame        gondensatorbelegung    auf der von    den Körnern     abgewendeten,    Seite     urüberzogen     lassen oder auch, was noch besser ist, auf die  Umwallung eine leitende Schicht aufbrin  gen, die gegen die gemeinsame Belegung       isoliert        ist.     



  Zwecks Entfernung der Elektronen, die  infolge der Erzeugung :des     elektrischen    Bil  des auf der Fläche der     Netzhautelektrode     ausgelöst werden, kann     in    der Entladungs  röhre, in der eine     Netzhautelektrode    nach der  Erfindung verwendet wird, ein     Gitter    auf  der zur     Bilderzeugung    bestimmten Seite der       Netzhautelektrode    angeordnet sein.

   Damit  die     gewünschte    Wirkung von diesem Gitter  mit grösserer Wahrscheinlichkeit erfüllt  wird, wird ihm     vorteilhafterweise    ein posi  tives     Potential    gegen die gemeinsame Bele  gung der elementaren     Kondensatoren    gege  ben.  



  Die Zeichnung veranschaulicht     Ausfüh-          rungsbeispiele    des Gegenstandes der     Erfin-          dung.     



       Fig.    1 stellt einen Teil     einer    Netzhaut  elektrode nach der Erfindung dar und zeigt       gleichzeitig    Einzelheiten mit Bezug auf die  Wirkungsweise der Elektrode;       Fig.    2 ist ein     Schnitt    durch     einen    Teil       einer    andern     Ausführungsform    der Elek  trode nach der     Erfindung;          Fig.    3 ist     ein    Schaltbild einer     elektri-          sehen        Entladungsröhre    mit einer Netzhaut  elektrode nach der Erfindung;

         Fig.    4     zeigt        eine        Möglichkeit        zur        Befesti-          gung    des Schirmes.  



  Die Wirkungsweise einer Elektrode nach  der Erfindung, wie sie, allem     Anschein,    nach,  erklärt werden soll, kann am     besten;    nach  vorheriger     Darlegung    ihrer Herstellung be  schrieben werden.  



  Zwecks Herstellung einer solchen Elek  trode kann man     folgendermassen    verfahren:  Man geht aus von einem     Geflecht        aus    dün  nem Metalldraht,     das,    gegebenenfalls nach  Breitdrücken, mit einem     Überzug        aus    isolie  rendem Stoff, etwa einem     glasartigen    Stoff  oder Email, versehen wird.

   Das auf diese       Weise    .gebildete Sieb wird     in    eine Flüssig  keit     eingetaucht,    auf deren Oberfläche     dann         eine dünne Schicht aus einem Stoff ausge  breitet wird, der sich mit der Flüssigkeit  nicht vermischt und der einen leitenden  Stoff enthält. Man kann zum Beispiel eine  Haut     aus    in     Lavendelöl    aufgenommenem  Platinchlorid über eine Wasserfläche     aus-          breiten.    Das Sieb wird nun aus der Flüssig  keit herausgezogen, wobei die auf der Ober  fläche schwimmende Haut mitgenommen  wird, die nunmehr als eine dünne Haut das  Sieb bedeckt.

   Von der andern Seite her wer  den die von der Haut     sonst        abgeschlossenen     Öffnungen durchgeblasen. Nach gegebenen  falls erforderlicher Weiterbehandlung, wie  Erhitzung, wird aus der Haut eine leitende  Schicht auf dem isolierenden Überzug des  Siebes gebildet.  



  Sodann werden auf der der Seite, wo  sich die leitende Haut befindet, entgegen  gesetzten Seite Metallkörner, zum Beispiel       Silberkörner,    ausgebreitet, die etwas grösser  als die Maschen des Siebes sind, so dass sie  vor     diesen:    Maschen liegen bleiben.     Mittels     eines     Druckunterschiedes    können die Körner  gegen das Sieb festgehalten werden.

       Ge-          wünschtenfalls    kann man sie durch irgend  ein     geeignetes    Mittel, das später entfernt  wird, zum Beispiel durch Lacküberzug, einst  weilen an dem     Sieb        befestigen.    Das Ganze  wird darauf auf so hohe Temperatur ge  bracht,     -dass    der isolierende Stoff erweicht  und die     Körner    an ihm haften, während das  gegebenenfalls verwendete Bindemittel ver  schwindet.

   Diese     Befestigungsart    ist dem  Anbringen der Körner auf einem bereits in  weichem Zustande befindlichen Stoff vorzu  ziehen, weil es im letzteren Fall     schwieriger     ist, die Körner in einer Ebene auszubreiten  und die     überflüssigen    Körner zu entfernen.  



  Sodann werden die Körner auf der vom  Sieb     abgewendeten    Seite mit einem     Stoff     umgeben, der unter dem Einfluss der bild  erzeugenden Strahlen stark Elektronen aus  sendet.     Dieser    Stoff kann nach dem Anbrin  gen der Elektrode in :der Röhre auf bekannte  Weise aufgebracht werden. Bekanntlich  kann zu diesem Zweck unter anderem       Cäsiumoxyd        verwendet    werden.

      Auf diese Weise entsteht eine Elektrode  mit     einem    aus     Fig.    1 ersichtlichen     Schnitt.     Die Drähte 1 sind ganz mit dem     isolierenden     Stoff 2 umgeben, an dem die Silberkörner 3  haften, welche die Öffnungen 4 des Siebes  abschliessen. Mit 5 ist die Haut     aus        elektro-          nenaussendendem    Stoff     bezeichnet.    Die die  Öffnungen 4 freilassende Haut 6 aus leiten  dem Stoff auf der andern Seite des Siebes  bildet eine leitende Oberfläche der Umwal  lung und     kann        überflüssige    Ladungen ab  leiten.

      Wenn nun auf die linke Seite der Elek  trode die bilderzeugenden     Strahlen.    projiziert  werden, so senden unter der     Einwirkung    die  ser Strahlen die Häute 6 Elektronen aus, und  zwar in einem Masse,     das    von der     Intensität     und gegebenenfalls von der     Wellenlänge    der       Strahlen.    in jedem Punkt des Bildes     abhängt.     Die elementaren Kondensatoren, deren lei  tende Körner 3:

   die eine Belegung, das  Metallgeflecht 1 die andere     Belegung    und       der    isolierende Stoff 2 das     Dielektrikum    bil  den, bekommen     infolgedessen    untereinander  verschiedene Ladungen, so dass ein durch die       elektrischen        Ladungen    entworfenes     Bild    ent  steht, das dem projizierten Bilde genau ent  spricht. Die ausgesandten Elektronen wer  den von einem Gitter 7     (Fig.    3) aufgenom  men. Dieses Gitter muss so weit sein, dass     es     keinen hinderlichen Schatten auf die Netz  elektrode wirft.  



  Von der andern Seite wird die Elektrode  von einem gerichteten Kathodenstrahlenbün  del getroffen, das auf bekannte Weise schnell  über .die ganze Fläche der Elektrode hin- und  herbewegt wird. Die Kathodenstrahlen drin  gen     in,dieÖffnungen    4, erreichen die .Silber  körner 3 -und neutralisieren die Ladung der  elementaren     Kondensatoren.    Die Wirkungs  weise ist bis dahin derjenigen     bekannter     Bauarten ganz gleich.  



       Sekundärelektronen,    die nun infolge der  Zusammenstösse der Elektronen des Bündels  aus der Oberfläche $ der Silberkörner aus  gelöst werden könnten, finden nicht Gelegen  heit, die benachbarten Silberkörner zu errei-           chen,    da die Körner 3 mit einer von den  Drähten 1     gebildeten    Umwallung versehen  sind.

   Sie können     infolgedessen    nur     in    einer       Richtung,    die nicht mehr nach der Ober  fläche 8 der benachbarten Körner führt, aus  den Öffnungen 4 heraustreten und kommen  alsdann     unter,den        Einfluss,        eines    elektrischen       Feldes,    das von der leitenden Haut 6 aus  geht, wodurch sie nach     einer    zu diesem  Zweck     bestimmten    Elektrode abgeleitet wer  den.  



  Letzteres geht noch deutlicher aus     Fig.    3  hervor, in der     eine        Fernsehröhre        andeutungs-          weise        dargestellt    ist.

       Die    Wand     dieser    Röhre  besitzt     einen,    Teil 9, in dem die Netzhaut  elektrode und das     Gitter    7 angeordnet sind,       und        einen    engeren     Teil    10, in dem der     Elek-          trodensatz    zum Erzeugen des     gerichteten     Elektronenbündels angeordnet ist.

   Dieser       Elektrodenssatz        kann    sich in üblicher Weise  aus einer     Glühkathode    11, einer Anode 12  und     einer        Hilfselektrode    13     zusammensetzen.     Auf der Wand der Röhre befindet sich fer  ner     eine    Beschleunigungsanode 14 und ausser  halb der Röhre     sind        Mittel    vorgesehen, die  das gebildete     Kathodenstrahlenbündel    schnell'  über die Fläche der     Netzhautelektrode        hin-          und        .herbewegen,    sollen.

   Ein Paar     Ablen-          kungsplatten    15 und     ein    Paar Spulen 16, die  diesem Zweck dienen, sind     in    der Figur dar  gestellt. Der     Übersichtlichkeit    halber sind  nur die leitende Haut 6 und das     Metallge-          fleoht    1 der     Netzhautelektrode    in der Figur  mit zwei Linien bezeichnet.

   Aus der Figur  ist weiter ersichtlich, dass die     Aquipotential-          fläche    6 über einen Widerstand 17 mit einer  Stromquelle 18 verbunden ist, die dieser  Fläche ein     negatives    Potential gegen die     Be-          schleunigungsanode    14 gibt.

   Hierdurch wird  erreicht, dass die aus den Öffnungen 4 her  austretenden Sekundärelektronen nach der  Wanderelektrode 14 wandern und von der       Leitung    19 abgeleitet werden.     Mittels    einer       Stromquelle    20     wird    der Anode 12 eine     posi-          tive    Spannung gegen die Kathode 11 gege  ben und eine noch höhere positive Spannung  an die Beschleunigungsanode 14 gelegt. Die  Hilfselektrode     13,    ist     etwas    negativ     gegen.    die    Glühkathode, wie dies bei     Braunschen    Röh  ren überhaupt üblich ist.

   Das Geflecht 1,  das die     gemeinsame    Belegung der elemen  tarem     Kondensatoren    bildet, ist über einen  Widerstand 2,1 und eine zur Erreichung einer  geeigneten     Potentiallage    dienende Strom  quelle 22 mit der     Beschleunigungsanode    14  und der Erde verbunden.  



       Haben.die    elementaren     Kondensatoren    in  folge der Elektronenauslösung eine     bestimmte     Ladung bekommen und     tritt    Neutralisierung  dieser     Ladung    durch das     Kathodenstrahlen-          bündel        2ss    auf, so durchfliesst ein Strom den  die Belegung 1 und den Widerstand 21 ent  haltenden Stromkreis.

   Die beim Abfliessen  der     Ladung        eines    jeden der elementaren     Kon-          densatoren    entstehenden Stromstösse führen  im Widerstand 21     Spannungsänderungen    her  bei, die von einer Verstärkungsvorrichtung  24 verstärkt und zum Beispiel einer Sender  anlage 25 zugeführt werden.  



  An das     Gitter    7     wird    mittels der Strom  quelle 26 ein positives Potential gelegt, so  dass es die von den Häuten 5     ausgesandten     Elektronen an sich heranzieht.  



  Nach vorstehender Darlegung ist es er  sichtlich, dass der     siebförmige    Körper auch  auf andere Weise, zum Beispiel aus einer  flachen Platte hergestellt werden kann, in  der Öffnungen vorgesehen werden.  



  Um in diesem Falle der Umwallung eine  leitende Oberfläche zu geben, kann man     das     Metall des Siebes auf dieser     S2ite        unüber-          zogen        lassen:.    Der Metallkörper 1 erfüllt in  diesem Falle .die     Funktion    des     Überzuges    6.       Fig.    2 zeigt diese     Ausführungsart.     



  Zur Befestigung kann, wie     Fig.    4 zeigt,  die siebförmige Elektrode mit ihrem Rande  27 zwischen Scheiben 28 aus     Isoliermaterial,     zum Beispiel Glimmer, eingeklemmt sein, die  in den Teil 9 der Entladungsröhre hineinpas  sen und durch     kleine    Bügel 29 zusammen  gehalten werden.

   Diese Scheiben verhüten,  dass Elektronen aus dem einen Teil der Röhre  in den     andern    Raum durchdringen und auch,  dass     beim        Aktivieren    der zuvor     oxydierten     Silberkörner     mittels        Cäsiumdampfes    das  Cäsium im rechten Teil der Röhre auf Tei-           len,    wo dies unerwünscht ist,     einen    Nieder  schlag geben würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Netzhautelektrode in Fernsehröhren, da durch gekennzeichnet, dass die gegeneinan der isolierten Körner aus leitendem Stoff auf der der Kathode zugewandten Seite der Elek trode umwallt sind. UNTERANSPRüCHE 1. Netzhautelektrode nach Patentanspruch I, die aus einem Sieb besteht, .dessen Maschen von den Körnern aus leitendem Stoff ab geschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Körner aus leitendem Stoff sich ausschliesslich auf einer Seite vor den Maschen des Siebes befinden und einen grösseren Durchmesser als diese haben.
    2. Netzhautelektrode nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass auf der vom Sieb abgewen deten Seite die Körner mit einem Stoff überzogen sind, der bei Bestrahlung stark Elektronen aussendet. 3. Netzhautelektrode nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Umwal lung der Körner eine leitende Oberfläche hat.
    4. Netzhautelektrode nach Patentanspruch I und Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass auf die Umwallung eine lei tende, gegen die gemeinsame Belegung isolierte Schicht aufgebracht ist.
    PATFMNTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung einer Netz elektrode nach Patentanspruch I und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass während der Herstellung die Körner aus lei tendem Stoff mittels eines Druckunterschie- des gegen das Sieb festgehalten werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 5.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass nach dem An bringen der Körner der das Dielektrikum bildende Stoff durch Erhitzung erweicht wird, so dass die Körner an ihm haften. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass ein Sieb aus Metall, nachdem es mit einem isolieren den Überzug versehen worden ist, in eine Flüssigkeit eingetaucht wird und auf die Oberfläche der letzteren eine dünne Haut aus einem sich mit der Flüssigkeit nicht vermischenden Stoff ausgebreitet wird, der den auf das Sieb aufzubringenden lei tenden Stoff enthält, worauf das Sieb aus der Flüssigkeit herausgenommen wird,
    so dass eine dünne Haut des erwähnten Stof fes auf dem Sieb zurückbleibt, aus der eine leitende Schicht gebildet wird. 7. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Sieb zu rückbleibende Haut des erwähnten Stoffes erhitzt wird, bevor eine leitende Schicht gebildet wird.
CH186405D 1935-01-30 1936-01-27 Netzhautelektrode in Fernsehröhren. CH186405A (de)

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