CH186417A - Radgestell, insbesondere für Kraftfahrzeuge und Anhänger. - Google Patents
Radgestell, insbesondere für Kraftfahrzeuge und Anhänger.Info
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Description
Radgestell, insbesondere für Kraftfahrzeuge und Anhänger. Die Erfindung betrifft ein Radgestell, insbesondere für ]Kraftfahrzeuge und Anhän ger, bei welchem die Räder an längsgerich teten Schwinghebeln gelagert sind.
Bei derartigen Radgestellen waren die Drehgestelle bisher stets hintereinander an geordnet, weshalb zwei verschiedene Lenk einrichtungen erforderlich waren, weil die seitlichen Bewegungen des Fahrzeugober teils, die bei derartigen Radgestellen für die Lenkung des hintern Drehgestelles benutzt werden, sich wesentlich von denen der Lenk organe unterscheiden, die das vordere Dreh gestell lenken.
Die Erfindung bezweckt, die Lenkung dadurch einfacher zu gestalten, dass die Räder an Drehgestellen angeordnet sind, von denen an den Enden eines. Querbalkens des Radgestelles' je eines vorhanden ist. Die Räder können unabhängig voneinander abge federt sein. Weiter können Mittel vorgesehen sein, um die Drehgestelle parallel zueinan der zu führen, und Stangen vorhanden sein, welche die Lenkräder der Drehgestelle mit dem Querbalken verbinden.
Die an einem Querbalken nebeneinan der angeordneten Drehgestelle ermöglichen eine weichere Lenkung als die hintereinan der liegenden Drehgestelle deshalb, weil die Lenkräder vom Querbalken gelenkt werden können, ohne dabei .die Drehgestelle selbst zu verschwenken, während bei den andern Drehgestellen zu diesen Lenkbewegungen der Räder noch die Verschwenkbewegungen der Drehgestelle selbst hinzukommen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt.
Die Fig. 1, 2-, 3 und 4 zeigen in schemati scher Darstellung zwei Radgestelle in An wendung an einem Fahrzeug, dessen Umritt durch strichpunktierte Linien angegeben ist.
Die Fig. 5 und 6 zeigen in Seitenansicht =bezw. Aufsicht mit Schnitt ein Drehgestell von einem der Radgestelle. Wie die Zeichnung zeigt, ist je ein Rad gestell an jedem Ende des Fahrzeuges ange ordnet, das entweder ein Motorfahrzeug oder ein Anhänger sein kann.
Jedes Radgestell weist einen Querbalken 1 auf, der durch den Zapfen 2 drehbar mit dem Fahrzeugrahmen verbunden ist. Der Zapfen kann ein Königszapfen sein, der ent weder an dem Querbalken oder an dem Fahr zeugrahmen - befestigt ist, wobei in jedem Falle das zugehörige tragende Glied an dem andern Teile befestigt ist, das heisst entweder am Fahrzeugrahmen oder am Querbalken.
An jedem Ende des Querbalkens 1 ist ein Königszapfen 3 auf jeder Seite des Rad gestelles vorgesehen, wobei die Zapfen am Drehgestell oder am Querbalken befestigt sein können.
Die Drehgestelfe bestehen aus einem U-förmigen Körper 4, in dem eine Achse 5 befestigt ist, auf der das vordere Rad mit tels des Schwinghebels 6 und das hintere Rad mittels des Schwinghebels 7 gelagert sind.
Es kann notwendig sein, dass die ge trennt voneinander angeordneten Drehge stelle stets parallel zueinander bleiben, um eine richtige Lenkung zu erzielen. Die in dem Beispiel dafür vorgesehenen Mittel be stehen aus einem Zahnrad 8, das im Mittel punkt des Querbalkens 1 drehbar gelagert ist, und ferner aus Zahnsegmenten 9, die mit dem Zahnrad 8 in Eingriff stehen und mit den Drehgestellen verbunden sind.
Die Dreh bewegung .der Segmente und damit die der Drehgestelle ist begrenzt durch die An schläge<B>10</B> an den Enden der Segmente (Fig. 3 und 4).
Die Fig. 1 und 2 zeigen die Mittel für die Parallellenkung der Lenkräder. Sie beste hen, für das vordere Radgestell aus, einer Zugstange 11, die starr an dem Querbalken 1 befestigt ist, und den Lenkstangen 12, die mit dem Querbalken 1 bei 13 und mit den. üblichen Lenkarmen 14 drehbar verbunden sind.
Beim hintern Radgestell kann die Stange 11 mit $ilfe der Anschläge 15 in bezug auf den Fahrzeugrahmen festgelegt werden.
Wenn das Fahrzeug in umgekehrter Richtung fährt, werden die Anschläge 15 fortgenommen, so dass .das hintere Radgestell durch die Zugstange unabhängig vom Fahr zeugrahmen gelenkt werden kann.
In Fig. 1 sind die Radgestelle in einer Stellung dargestellt, bei welcher die vor- dern Lenkräder bereits in einer Kurve und die andern Räder noch in der Geraden stehen.
Nach Fig. 2 haben die Drehgestelle des vordern Radgestelles sich bereits auf die neue Richtung eingestellt, das heisst sie ste hen bereits wieder senkrecht zum Querbal ken 1, während die des hintern noch der Krümmung folgen. Man sieht daraus, dass- die Lenkung sehr einfach und weich ist.
Es ist vorteilhaft, wenigstens die hintern Drehgestellräder und die Königszapfen der Drehgestelle in der gleichen vertikalen Ebene anzubringen, damit die Reibungskraft dieser Räder mit der Zugkraft am Zapfen in der gleichen Ebene liegt und die Stellung der Drehgestelle nicht beeinflussen kann.
Die Drehgestelle besitzen weiter eine lamellierte Feder 16 (Fig. 5), die mit einem Ende an dem vordern Schwinghebel Cbefe- stigt ist, während ihr anderes Ende mit dem freien Ende des das hintere Rad lagernden Schwinghebels 7 verbunden ist. Durch diese Feder sind die Schwinghebel 6, 7 gegenein ander abgefedert.
Auf jedem Drehgestellkörper 4 ist eine Drehscheibe 17 und ein Kugellager 18 zwi schen dieser Scheibe und dem Querbalken 1 vorgesehen, um eine leichte Verstellung der Drehgestelle gegenüber dem Querbalken zu ermöglichen. Es können dafür aber auch Gleitlager vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Radgestell, insbesondere für Kraftfahr zeuge und Anhänger, bei dem die Räder an längsgerichteten Schwinghebeln gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dassi die Räader an Drehgestellen angeordnet sind, von denen an den Enden eines Querbalkens des Radgestelles je eines vorhanden, ist. UNTERANSPRCCHE 1.Radgestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkräder der Drehgestelle mit Lenkarmen (14) ver sehen sind, welche durch Stangen (12) mit dem Querbalken (1) gelenkig verbun den sind. 2. Radgestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Querbalken (1) zur drehbaren Lagerung am Fahrzeug oberteil eingerichtet und mit einem Lenk- organ verbunden ist. 3.Radgestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das hin- tere Rad jedes Drehgestells in der senk rechten Längsebene durch den Drehzap fen ('3) des Drehgestelles angeordnet ist. 4. Radgestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinghebel (6, 7) auf einer gemeinsamen, in dem U-för migen Drehgestellkörper (4) angeordneten Achse (5) ,gelagert sind.5. Radgestell nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der eine Schwinghebel (6) durch eine Blattfeder (16) mit dem freien Ende des andern Schwinghebels (7) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US186417XA | 1934-08-07 | 1934-08-07 | |
| US240834XA | 1934-08-24 | 1934-08-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH186417A true CH186417A (de) | 1936-09-15 |
Family
ID=26691326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH186417D CH186417A (de) | 1934-08-07 | 1935-08-06 | Radgestell, insbesondere für Kraftfahrzeuge und Anhänger. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH186417A (de) |
-
1935
- 1935-08-06 CH CH186417D patent/CH186417A/de unknown
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