CH186593A - Trommelflüssigkeitsmesser. - Google Patents
Trommelflüssigkeitsmesser.Info
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- CH186593A CH186593A CH186593DA CH186593A CH 186593 A CH186593 A CH 186593A CH 186593D A CH186593D A CH 186593DA CH 186593 A CH186593 A CH 186593A
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/24—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation
- G01F3/28—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation on carriers rotated by the weight of the liquid in the measuring chambers
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Description
Trommelfiüssigkeitsmesser. Der Leistungsfähigkeit der mit Mess- trommeln arbeitenden Flüssigkeitsmesser bis her bekannter Art war in bezug auf die mit der Leistung verbundene Messgenauig- keit eine enge Grenze gezogen. Eine kleine Fehlertoleranz, wie sie insbesondere bei Spirituskontrollmessapparaten gefordert wird, kann, wie bekannt ist, bisher nur durch An wendung von Hilfsmitteln (Stabilisatoren) erzielt werden.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Trommelflüssigkeitsmesser, bei dem durch besondere Formgebung der Messtrom- mel, das heisst unter Hinzufügung der im Patentanspruch genannten Organe, selbst bei hoher Leistung, Messfehler von geringem Werte zu erzielen sein sollen.
Das Wechselspiel der Verstellkräfte wird durch die im Patentanspruch genann ten Organe geregelt.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des.
Fig. 1, 2 und 3 sind je ein Querschnitt durch die Messtrommel in verschiedenen Füll stadien.
Die Messtrommel weist vier Messkammern I-IV auf. Die Messkammern münden in einen peripheren Auslaufkanal 51-54. Die Messkammern werden durch vier Stauwände 61-64 in je zwei verschieden grosse Räume 71-7s geteilt. Die Verbindung der Räume erfolgt über den Überlaufschlitz 81-84.
Die Zuflusskanäle 91-94 in die einzel nen Messkammern sind durch Rippen 101 bis 104_ abgeriegelt und gestatten den Zufluss der Flüssigkeit in die zu füllende Messkam- mer bei der in Fig. 3 dargestellten Lage der Messtrommel.
Die vor den Zuflusskanälen 91-94 auf geführten Scheidewände 111-114 verhin dern ein weiteres Zufliessen von Flüssigkeit in die bereits massrichtig gefüllte Messkam- mer I-IV. Durch diese Einrichtung werden die Messfehler von der messtechnisch zulässig kleinsten bis zur zulässig grössten Leistung in besonders engen Grenzen gehalten. Diese Eigenschaften kommen insbesonders bei Spirituskontrollmessapparaten zu wertvollem Ausdruck.
Die Wirkungsweise der dargestellten Masstrommel ist folgende: Fig. 1 stellt die Masstrommel in der Lage dar, welche sie bei Beginn des Zuflusses der Flüssigkeit einnimmt. Die Flüssigkeit fliesst über die Scheidewand 111 durch den den Zuflusskanal 91 in die Masskammer I und sammelt sich recht von der Stauwand 61 im Raume 71 der Masskammer I. Die aus der Flüssigkeitsmenge resultierende Schwer punktlage rechts von der vertikalen Achs ebene bewirkt ein Neigen der Masstrommel im entgegengesetzten Sinne der normalen Drehrichtung. Nach Füllung des Raumes 71 wird die zuströmende Flüssigkeit über den Schlitz 81 in den Raum 72 und in den Aus laufkanal 51 geleitet.
Es erfolgt hiermit eine Schwerpunktverlegung nach links und be wirkt ein Einschwenken der Masstrommel im Sinne der Drehrichtung. Nach massrichtiger Füllung der Masskammer I steigt die weiter zufliessende Flüssigkeit im zentral angeord neten Aufnahmeraum A an und wird schliess lich über die Rippe 101 in die in der Gegen drehrichtung benachbart liegende Masskam mer II geleitet.
Während dieses Vorganges findet ein weiteres Einschwenken der Mass trommel statt, und es nimmt die Masstrom mel bei entsprechender Füllung der Mass kammer II die in Fig. 2 dargestellte Lage ein.
Hier zeigt die Lage der Masstrommel die Wirkung der im Patentanspruch angeführ ten Scheidewände 11i-114. Die zentral zu geführte Flüssigkeit kann jetzt nur mehr zwangläufig über die Rippe 10i in die Mess- kammer II fliessen.
Ein Zufluss in die massrichtig gefüllte Masskammer I ist durch die Scheidewand 1l1 gesperrt. Der Übergang, das heisst das Ab schneiden des Flüssigkeitszuflusses in die Masskammer I erfolgt rasch, wodurch er reicht ist, dass die Massfehler nur geringfügig sind. Mit der fortschreitenden Füllung der Masskammer TI tritt auch gleichzeitig eine weitere Drehung der Masstrommel in Pfeil- richtung ein und wird schliesslich in der Stel lung, wie Fig. 3 zeigt, vorübergehend zum Stillstand kommen.
Hier zeigen die für die Erfindung wichtigen Stauwände 6i-64 abermals ihre Funktion. Die Flüssigkeit wird durch die Stauwand 6,2 nach der senkrechten Achs ebene hin gehalten, somit erfolgt gleichzeitig eine Verlegung des Schwerpunktes nach die ser Richtung. Es erfolgt hier durch die Flüs sigkeit im Raume 7s eine gewisse Verzöge rung der Verstellwirkung. Die weiter zuge führte Flüssigkeit tritt über den Schlitz 82 in den Raum 74.
In dieser Phase erfolgt durch die Flüssigkeit im Raume 74 eine ver hältnismässig rasche Verlegung des Schwer punktes nach links. Das statische Dreh moment nimmt seinen grössten Wert an, und es erfolgt eine rasche Drehung der Mass trommel, verbunden mit Entleerung der Masskammer I. Die Drehbewegung wird durch die im Raume 7s bezw. im Raum 74 angesammelte Flüssigkeit allmählich abge bremst und nimmt wieder ungefähr die in Fig. 1 dargestellte (das heisst um<B>90'</B> gegen über Fig. 1 verdrehte ) Lage ein. Das be schriebene Kräftespiel wiederholt sich ana log.
Die Bewegungen der Masstrommel wer den in geeignetem Sinne auf ein Zählwerk, das hier nicht dargestellt ist, übertragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Trommelflüssigkeitsmesser, dadurch ge kennzeichnet, dass die Masskammern (I-IV) der Masstrommel je durch eine :Stauwand (6i-64) in zwei verschieden grosse Räume (71-7s), welche durch einen Überlaufschlitz (8i-84) miteinander verbunden sind, geteilt sind, damit die in den genannten Räumen (71-7s) zwangläufig geführte Flüssigkeit das Wechselspiel der Verstellkräfte be wirkt, dass ferner nahe den Zuflusskanälen (91-94) ;Scheidewände (11i-114) aufgeführt sind, welche ein rasches Unterbrechen des Flüssigkeitszuflusses @ in die bereits gefüllte Masskammer bewirken sollen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH186593T | 1936-02-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH186593A true CH186593A (de) | 1936-09-30 |
Family
ID=4434477
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH186593D CH186593A (de) | 1936-02-15 | 1936-02-15 | Trommelflüssigkeitsmesser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH186593A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2416875A1 (de) * | 1973-04-11 | 1974-10-24 | Bond Van Cooeperatieve Zuivelf | Mengenmessvorrichtung |
| RU2747367C1 (ru) * | 2020-11-05 | 2021-05-04 | Чудин Виктор Иванович | Объёмный камерный счётчик жидкости |
-
1936
- 1936-02-15 CH CH186593D patent/CH186593A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2416875A1 (de) * | 1973-04-11 | 1974-10-24 | Bond Van Cooeperatieve Zuivelf | Mengenmessvorrichtung |
| RU2747367C1 (ru) * | 2020-11-05 | 2021-05-04 | Чудин Виктор Иванович | Объёмный камерный счётчик жидкости |
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