CH186614A - Sicherungsvorrichtung an Schleifmaschinen. - Google Patents

Sicherungsvorrichtung an Schleifmaschinen.

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CH186614A
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CH
Switzerland
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protective cover
movable
grinding wheel
safety device
protective
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English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Aktie Wunderli
Original Assignee
Fritz Wunderli Maschinenfabrik
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Publication date
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Publication of CH186614A publication Critical patent/CH186614A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B55/00Safety devices for grinding or polishing machines; Accessories fitted to grinding or polishing machines for keeping tools or parts of the machine in good working condition
    • B24B55/04Protective covers for the grinding wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding-Machine Dressing And Accessory Apparatuses (AREA)

Description


  Sicherungsvorrichtung an Schleifmaschinen.    Durch die wesentliche Erhöhung der  Drehzahl der Schleifscheiben von Schleif  maschinen, welche in neuerer Zeit Platz ge  griffen hat, ist auch die Gefahr der Explo  sion oder     anderweitigen    Zertrümmerung der  Schleifscheiben stark gewachsen. Es werden  deshalb im Interesse der Unfallverhütung  auch bessere     Sicherungsvorrichtungen    ver  langt, als es die     bekannten    Schutzhüllen sind,  welche schon bei geringen Drehzahlen kaum  genügen konnten. Dabei wird verlangt, dass  der Rand der Schutzhülle einen minimalen  Abstand von der Schleifscheibe haben soll  und dass der Winkel, innerhalb welchem die  Schleifscheibe frei liegt, eine gewisse Grösse  (zirka 40  ) nicht überschreiten soll.

   Da  durch Abnützung und Abrichtung sich der  Durchmesser der Schleifscheiben im Laufe  der Zeit verkleinert, bedingen diese Forde  rungen nachstellbare Schutzhüllen. Es ist  nun bereits vorgeschlagen worden, am einen  Ende der Schutzhülle eine verstellbare  Schutzhaube anzuordnen, welche mittelst    Schrauben     festgeklemmt    werden     kann..    Es  besteht ferner die Möglichkeit, zur Einstel  lung einer beweglichen Schutzhaube und zur  Sicherung derselben in ihrer Lage am einen  Ende der Schutzhülle ein Zahnrad- oder  Schneckenradgetriebe zu verwenden.

   Bei der  enormen Wucht, die wegfallenden -Schleif  steinstücken eigen ist, besteht bei solchen  Vorrichtungen die Gefahr, dass     Zähne    oder  Schraubengänge beim Auftreffen eines  Schleifsteinstückes auf die bewegliche Schutz  haube     abgeschert    werden.  



  Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine     Sicherungsvorrichtung    an Schleifmaschi  nen, die sich     erfindungsgemäss    auszeichnet  durch eine am einen Ende der die Schleif  scheibe teilweise umgebenden, fest angeord  neten Schutzhülle schwenkbar gelagerte, über  dieses Ende der Schutzhülle     hinausragende     Schutzhaube, für deren Nachstellung eine  Einstellvorrichtung vorhanden ist, und da  durch, dass zur Sicherung der Lage der  Schutzhaube bei Zertrümmerung der Schleif-      scheibe an beiden Seitenwänden der .Schutz  hülle     Bremsen.    mit auf die Seitenwände :der  Schutzhaube einwirkenden geilen vorgesehen  sind.  



  Die Kombination einer gesonderten Ein  stellvorrichtung mit den genannten Bremsen  als     :Sicherungsvorrichtung    ermöglicht einer  seits     eine        mühelose,        nicht    rückgängig zu       machende        Nachstellung    und eine einwand  freie     Sicherung    beim Zerspringen von Schleif  scheiben.  



  In :der Zeichnung     isst    eine     beispielsweise     Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des     dargestellt.    Es zeigen:  Fig. 1 eine Seitenansicht,der Sicherungs  vorrichtung an einer Schleifmaschine,  Fig. 2 einen 'Schnitt gemäss Linie I-I  in Fig. 1 in grösserem Massstab, Deckel vor  dem     geil    abgehoben,  Fig. 3 einen Schnitt gemäss Linie II-II  in Fig. 1 in: grösserem Massstab und  Fig. 4 einen Schnitt gemäss Linie III-III  in Fig. 1 in :grösserem Massstab.  



  Mit 1 ist die Achse einer Schleifma.schirre  und     mit    2 deren     Schleifscheibe    bezeichnet.  3 ist die     die    'Schleifscheibe auf dem     .grössten     Teil ihres Umfanges umgebende, fest an  geordnete 'Schutzhülle. Am einen Ende     dieser     fest angeordneten     Schutzhülle    3 ist an einem  Bolzen 4 eine Schutzhaube 5 schwenkbar ge  lagert, welche über ;die     Schutzhülle    3 hin  ausragt. Das vordere Ende dieser schwenk  baren Schutzhaube 5 liegt hart über dem  Umfange der     Schleifscheibe    2 und ragt so  weit vor, dass von der Schleifscheibe 2 nur  ein     Ausschnitt    von ungefähr 40   frei liegt.

    Bei kleiner     werdendem        Durchmesser    der  Schleifscheibe     infolge    von Abnützung und       Abrichtung    kann die     Schutzhaube    5 nach  gestellt werden, so dass von der -Schleifscheibe  2 nie mehr als ein     Ausschnitt    von     angenähert     40   frei liegt und zwischen der Schleif  scheibe 2 und dem vordern Ende :der     Schutz-          haube    5 nie ein grösserer     Zwischenraum    be  steht als er bei     neuer,Scheibe    vorhanden ist.

    Zum     Nachstellen    der     .Schutzhaube    5 :dient  eine in der festen     Schutzhülle    3     gelagerte     Spindel 6, deren äusseres Ende mit einem    Handrad 7     versehen    ist und     welche    ein  Schneckengewinde 8 trägt. 'Am Rande der  einen Seitenwand der Schutzhaube 5 ist eine       Verzahnung    9 vorhanden,     welche        im    Ein  griff     steht        mit,dem        .Schneckengewinde    8 der  Spindel 6.  



  Die     Nachstellung,der    :beweglichen Schutz  haube 5 kann also auf einfache Weise durch  Drehendes     Handrades    7 ,erfolgen.     Nun    kann  aber das 'Schneckengewinde 8 der Spindel 6       und    die mit dieser in Eingriff stehende     Ver-          zahnung    9 an der Seitenwand der Schutz  haube 5 nicht genügen, um     die    Schutzhaube  5 bei     Explosion    oder anderweitiger     Zertrüm-          merung    der :Schleifscheibe 2 in ihrer Lage zu  sichern.

   Die Wucht eventuell wegfliegender  Schleifscheibenstücke ist derart gross, dass,  wenn keine besonderen Mittel vorgesehen  wären und wenn ein Schleifscheibenstück  auf den     vordern    Teil der beweglichen Schutz  haube 5 treffen sollte, -die mit dem     Schnek-          kengewinde    :8 im Eingriff stehenden Zähne       ,der    Verzahnung 9     abgeschert    oder aber :

  das  Schneckengewinde 8 von den     Zähnen        -durch-          schnitten        würde.    Für .den Falleiner Zertrüm  merung     der,Schleifscheibe    2 ist deshalb eine  besondere Vorrichtung zur     -Sicherung    der be  weglichen Schutzhaube 5 in ihrer Lage vor  gesehen. In die beiden Seitenwände der  festen 'Schutzhülle     ä    sind     Führungsblöcke    10  eingeschweisst.     Diese        Führungsblöcke    10  weisen Nuten 11 auf, in welche .die     Seiten-          wände    der beweglichen Schutzhaube 5 ein  greifen.

   Angrenzend an diese Nuten 11 sind  in den     Führungsblöcken    10     Keilführungs-          nüten    12 angeordnet, in welchen geile 13     ge-          führt        sind,    welche unter der Wirkung von  Federn 14     stehen.    Die Keile 13 liegen     mit     einer mit     Widerzähnen    besetzten Fläche auf  den in den     Nuten    11     liegenden    Partien der  Seitenwände der beweglichen     :

  Schutzhaube    5  auf.     Ihre        Anordnung    ist     derart,        dass    sie  einem Aufklappen der beweglichen Schutz  haube     nach    vorn entgegenwirken. Die     Keil-          führungsnuten    12     in    den     Führungsblöcken    10  sind nach oben offen. Sie     werden    nach Ein  bringen der Keile 13 durch Aufschweissen  eines Deckels 15 geschlossen.

   Dieser Deckel      15 ' lässt gegen !die in der Nute 11 liegende       Seitenwand    der beweglichen Schutzhaube 5  zu einen Spalt 16 frei, durch welchen er  sehen werden     kann,    ob der     Keil        1.3    sich in  den Keilführungsnuten befindet und sich im  Eingriff befindet. Die Keile 13 sind aus     ge-          härtetem    Stahl hergestellt, während die Sei  tenwände der beweglichen 'Schutzhaube aus  weichem Flusseisen bestehen.

   Wird nun durch  ein wegfliegendes Schleifscheibenstück ein  Schlag gegen den vordern Teil der beweg  licher 'Schutzhaube 5     geführt,    so     tritt    die       Bremswirkung    der Keile 13 in Funktion.  Ihre Widerzähne graben sich in das weiche  Flusseisen der Seitenwände der beweglichen  Schutzhaube ,5     ein    und hemmen ein Aufklap  pen derselben auf     kürzestem    Wege. Dabei  bleibt aber der Schutzhaube 5 eine ganz ge  ringe     Nachgiebigkeit    gewahrt, durch welche  eine allzu starke     Zersplitterung    wegfliegen  der Schleifscheibenteile vermieden wird.  



  Ein weiterer     Vorteil    neben der leichten  Nachstellbarkeit und einwandfreien Siche  rung der     beweglichen    Schutzhaube dieser  dargestellten Sicherungsvorrichtung ist     darin     zu erblicken, dass eine einmalerfolgte Nach  stellung der beweglichen Schutzhaube nicht  rückgängig gemacht werden kann, weil dabei  ebenfalls die Keile     hemmend    wirken würden.  Es     besteht    also keine Gefahr, dass die Nach  stellung der beweglichen Schutzhaube aus  Unachtsamkeit oder andern     Gründen    unwirk  sam gemacht werden könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherungsvorrichtung an Schleifmaschi nen, gekennzeichnet durch eine am einen Ende der die Schleifscheibe teilweise um gebender, fest angeordneten Schutzhülle schwenkbar gelagerte, über dieses Ende der Schutzhülle hinausragende Schutzhaube, für deren Nachstellung eine Einstellvorrichtung vorhanden ist, und dadurch, dass zur Siche- rung ,der Lage der Schutzhaube bei Zertrüm- merung der ,
    Schleifscheibe an beiden Seiten wänden der Schutzhülle Bremsen mit auf die Seitenwände der Schutzhaube einwirkenden Keilen vorgesehen sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Sicherungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch ,gekennzeichnet, dass jede der an den Seitenwänden der fest an geordneter Schutzhülle vorgesehenen Bremsen einen in die betreffende Seiten wand eingeschweissten Führungsblock aufweist, der mit einer Nute versehen ist,
    in welche die betreffende Seitenwand der beweglichen Schutzhauhe eingreift und an welche eine Keilführungsnute angrenzt, in welcher der unter,der Wir kung einer Feder stehende Keil geführt ist, der mit einer mit Widerzähnen be setzten Fläche auf der in der Nute im Führungsblock liegenden Partie der,
    Sei- tenwand der beweglichen Schutzhaube aufliegt. 2. Sicherungsvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellvorrich- tung für :die Nachstellung der beweg lichen Schutzhaube aus einer an der fest angeordneten Schutzhülle gelagerten, an ihrem äussern Ende mit einem Handrad versehenen Spindel besteht, welche :
    eine Schraubenschnecke trägt, die im Eingriff mit einer am Rande der einen Seiten wand der beweglichen Schutzhaube an geordneter Verzahnung steht.
CH186614D 1936-05-26 1936-02-10 Sicherungsvorrichtung an Schleifmaschinen. CH186614A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2474377A1 (fr) * 1980-01-24 1981-07-31 Toyoda Machine Works Ltd Carter de meule pour machine a meuler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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