CH186617A - Haarschneidevorrichtung. - Google Patents
Haarschneidevorrichtung.Info
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- CH186617A CH186617A CH186617DA CH186617A CH 186617 A CH186617 A CH 186617A CH 186617D A CH186617D A CH 186617DA CH 186617 A CH186617 A CH 186617A
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Description
Haarschneidevorrichtung. Es sind bereits Haarschneidemaschinen zum Entfernen der Haare aus Höhlungen, zum Beispiel,den Nasenlöchern oder Ohröff nungen, bekannt, welche aus zwei ineinan- derliegenden Rohren bestehen, die an einem Ende mit Zähnen und Schlitten versehen sind, die beim Verdrehen der Rohre gegen einander scherend wirken. Die bisher be kannten Einrichtungen dieser Art hatten je doch den Nachteil, dass ihre Bedienung nicht in einfacher Weise, insbesondere nicht mit einer Rand erfolgen konnte, und dass sie nicht leicht zu reinigen waren.
Zur Vermeidung dieser Nachteile erfolgt gemäss der Erfindung die gegenseitige Ver drehung der beiden Rohre durch einen Trieb- werksmeohanismus, bei :
dem nicht, wie bei bekannten Ausführungsformen, die betäti gende Hand auch einen Teil der Triebwerks verbindung bildet, sondern der eine in sich vollkommen geschlossene kinematische Kette darstellt. Mindestens ein Teil dieses Trieb werksmechanismus, mit besonderem Vorteil zwei zur Rohrachse symmetrisch angeordnete Teile, sind hierbei als schwenkbare Hand hebel ausgebildet.
Diese Handhebel bilden zum Beispiel Hebelarme, die beim Zusam- mendrücken über andere Triebwerksteile die Verdrehung der Rohre bewirken.
Es kann eine besondere Ausbildung der Rohre, der Hebelarme und der Triebwerks teile vorgesehen sein, die zur Erleichterung des Zerlegens und der Reinigung der Vor- riehtung dient.
In der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand beispielsweise :dargestellt, und zwar bedeutet: Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Ansicht von unten und Fig. 3 einen @Sohnitt nach :der Unie III-III in Fig. 2.
Das Äussere der beiden ineinanderliegen- den Rohre ist mit 1, das Innere mit 2 be zeichnet. Das äussere Rohr ist bei 3, das in nere bei 4 in bekannter Weise mit scharf- kantigen Zähnen und Schlitzen versehen,
die bei gegenseitigem Verdrehen der Rohre ab- scherend. wirken. Das innere Uehre ist an seinem untern Ende verdickt und mit zwei diametral gegenüberliegenden Stiften 6 ver sahen, deren Enden :
durch Knöpfehen ,ge schützt sind. An dem äussern Rohr 1 sind die beiden Zapfen 7 eingeschraubt, auf denen die beiden als Handhebel ausgebildeten Hebelarme 8 ,drehbar angeordnet sind.
Diese Hebelarme haben U-förmigen Querschnitt und umfassen die beiden Rohre. Ein in der Bewegungsebene liegender Flansch 9 eines jeden der beiden Hebelarme ist mit einem Schlitz 10 versehen, in den einer der -Stifte 6 eingreift, wodurch eine Triebwerksverbin- dung ,geschaffen wird,
die beim Zusammen- drücken der Hebelarme -8 ein gegenseitiges Verdrehen der Rohre 1 und 2 bewirkt. Die Abflachungen 5 an dem verdickten Ende des innern Rohres 2 ermöglichen ein engeres Znx- saanmendrücken der Hebelarme 8 in ,der End- lage. Fine Feder<B>11</B> spreizt die Hebelarme stets auseinander,
so dass eine leichte Hand habung mit einer Hand möglich ist.
Um ein leichtes Ausesnand,ernehmen der Vorrichtung zwecks Reinigung zu ermögli chen, sind die Schlitze 10 rückwärts offen, so dass das innere Rohr 2 leicht herausgezogen werden kann. Zur Festlegung dient eine Schraube @12, ein federnder Stift oder der gleichen.
Die Schraube 12 ist indem äussern Rohr 1 eingeschraubt und greift mit ihrer Spitze in eine Nut 13, die über einen Teil oder den ganzen Umfang des innern Rohres _' verläuft.
Das innere Rohr 2 ist zweckmässig in der Längsrichtung mit einer durchgehenden Boh rung versehen, die zum Hindurchleiten eines Reinigungsmittels (Luft, Wasser, Alkohol oder dergleichen) dienen kann, wobei die Triebwerksteile zweckmässig derart angeord net sind, dass sie in .diese Bohrung nicht hin einragen.
Im Gebrauch werden die Teile 3 und 4 in die behaarte Höhlung eingeführt, so dass die Haare in die Schlitze zwischen den Zäh nen hineinragen. Beim Zusammendrücken der Hebelarme 8 werden die Rohre gegenein- ander verdreht und .die Haare abgeschnitten. Im Rahmen der Erfindung sind. mehrere Abänderungen möglich.
Insbesondere kann die Feder 11 entfallen, wenn die Hebelarme mit Handb iffen zum.- Hindurchstecken der haltenden Finger versehen sind. Die Feder kann auch an den beiden Rohren 1 und befestigt sein und diese entgegengesetzt der Betätigungsrichtung zu verdrehen suchen. Die Triebwerksteile 6 und 10 können auch anderer Art sein, zum Beispiel an den Flan ken 9 angebrachte Zahnstangen, die in eine Verzahnung des Teils 5 eingreifen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Haarschneidevorridhtung mit zwei inein- anderliegenden Rohren, deren eine Enden mit als Schneiden wirkenden Zähnen und Schlitzen versehen sind, die durch gegen seitiges Verdrehen der Rohre betätigt wird, gekennzeichnet durch einen in sich geschlos senen, mehrteiligen Triebwerksmechanismus, der zwischen Angriffspunkten am äussern und innern Rohr eingeschaltet ist und von dem mindestens ein Teil .als schwenkbarer Handhebel ausgebildet ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Vorrichtung nach dem Patentanspruch, gekennzeichnet durch zwei Handhebel, die zur Rohrachse symmetrische Bewegungen ausführen. 2. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hand hebel um eine zur Rohrachse senkrechte Achse schwenkbar ist.3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch zwei .die Handhebel bildende seit liche Hebelarme (8), die auf einem der beiden Rohre und um zwei zur Rohrachse senkrechte Achsen (7) schwenkbar ge lagert sind und durch Gegeneinander bewegen von Hand aus über Triebwerks verbindungen (6, 10) die gegenseitige Verdrehung der Rohre (1, 2) bewirken. 4. Vorrichtung mach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, da durch gekennzeichnet, dass die Hebelarme (8) U-förmigen Querschnitt haben und die Rohre (1, 2) umgreifen.Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 und 4, da durch gekennzeichnet, .dass je einer der in der liegenden Flan schen (9) eines jeden .der beiden im Quer schnitt U-förmigen Hebelarme (8) mit einer Ausnehmung (10) versehen ist, in die je ein an dem innern Rohr (2) an geordneter radialer Stift (6) eingreift. 6.Vorrichtung nach .dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass die Ausneh- mungen (10) in den Flanschen (9) der Hebelarme (8) nach rückwärts offen sind, so dass die Stifte (6) leicht herausgezogen und das innere Rohr zwecks Reinigung herausgenommen werden kann. 7.Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 bis 6, ge kennzeichnet durch eine in dem innern Rohr (2) vorgesehene, ganz oder zum Teil umlaufende Nut (13), in die ein im äussern Rohr (1) gelagertes Feststellorgan (12) eingreift.B. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 bis 7, bei welcher das innere Rohr mit einer durch gehenden Bohrung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die die gegenseitige Verdrehung der Rohre (1, 2) bewirken den Triebwerksteile derart angeordnet sind, dass sie in .diese Bohrung nicht hin einragen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT186617X | 1935-02-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH186617A true CH186617A (de) | 1936-09-30 |
Family
ID=3663535
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH186617D CH186617A (de) | 1935-02-05 | 1936-02-05 | Haarschneidevorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH186617A (de) |
-
1936
- 1936-02-05 CH CH186617D patent/CH186617A/de unknown
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