CH186754A - Elektrische Leuchtröhre mit Alkalimetalldampffüllung. - Google Patents

Elektrische Leuchtröhre mit Alkalimetalldampffüllung.

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CH186754A
CH186754A CH186754DA CH186754A CH 186754 A CH186754 A CH 186754A CH 186754D A CH186754D A CH 186754DA CH 186754 A CH186754 A CH 186754A
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F Patent-Treuhand-Gesellschaft
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Patent Treuhand Ges Fuer Elektrische Gluehlampen Mbh
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  Elektrische Leuchtröhre mit     Alkalimetalldampffüllung.       Im Patentanspruch des Hauptpatentes  ist eine     elektrische    Leuchtröhre mit einer  Füllung von     Alkalimetalldampf,    zum Bei  spiel     Natriumdampf,    gekennzeichnet, bei der  mindestens die Innenschicht aus einem     Bo-          rosilikatglas    besteht, welches neben Borsäure  und Glasbildnern, wie zum Beispiel     Alka-          lien,    Erdalkalien und Aluminiumoxyd, we  niger als<B>50%</B> Kieselsäure enthält.

   Der     Bor-          sä.uregehalt    sollte bei im Hauptpatent vor  gesehenen Ausführungsbeispielen zweck  mässigerweise zwischen 40 bis<B>60%</B> und der  Kieselsäuregehalt zwischen 10 und 25  liegen. Ausserdem wurde im     Hauptpatent     empfohlen, ein derartiges     Borosilikatglas    als  Innenschicht einer     Überfangglasröhre;    deren  Aussenschicht aus gewöhnlichem Glase be  steht, zu verwenden.  



  Obwohl die im Hauptpatent als Beispiele       beschriebenen        Borosilikatgläser    im allgemei  nen gegen     Alkalimetalldämpfe    ,genügend  widerstandsfähig sind, hat es sich doch ge-    zeigt, dass bisweilen, und zwar besonders  dann, wenn die elektrischen Metalldampf  röhren beim Betriebe höheren Temperaturen  ausgesetzt werden, eine Bräunung des Röh  rengefässes     auftritt,    wodurch die nutzbare  Lebensdauer der Röhren verkürzt     wird.    Nach  dem     Zusatzpatent    Nr.

   156-336 kann     eine    der  artige     unerwünschte    Verfärbung zurückge  drängt werden, wenn der durch die Verun  reinigungen der Rohmaterialien in den Glas  satz hineingelegte     Eisenoxydgehalt    weniger  als 0,1 % beträgt.  



  Erfindungsgemäss wird festgestellt, dass  die     unerwünschte    Bräunung des Glases auch  verhindert werden kann, wenn das Röhren  gefäss eine Innenschicht aus     einem    solchen       Borosilikatglas    aufweist, welches neben üb  lichen     Glasbildnern,    wie Alkalien, Erdalka  lien und Tonerde einen 60 %     übersteigenden          Borsäuregehalt    bei einem     Kieselsäuregehalt     -von nur 4 bis 9 % besitzt.     Ein        derartiges          Borosilikatglas    ist :

  zwar gegenüber den im      Hauptpatent beispielsweise aufgeführten       Glaszusammensetzungen    etwas hygroskopi  scher, weshalb es lediglich     als    Innenschicht  eines     Überfangglases    verwendet werden  kann, jedoch ist     es    wesentlich widerstands  fähiger gegen die chemische Einwirkung des       Alkalimetalldampfes    und auch gegen die       Ioneneinwirkung    der Entladung bei prak  tisch     gleichguter    Verarbeitungsmöglichkeit  und     thermischer    Widerstandsfähigkeit.  



  Eine besonders geringe     Bräunungsgefahr     wird erreicht, wenn auch dieses zur Herstel  lung der Innenschicht verwendete     Borosili-          katglas    so erschmolzen wird, dass es weniger  als 0,1 % Eisenoxyd enthält.  



  Zweckmässige Zusammensetzungen des als  Innenschicht     verwendbaren        Borosilikatglases     sind folgende:  
EMI0002.0014     
  
    <I>Beispiel <SEP> 1 <SEP> Beispiel <SEP> 2 <SEP> Beispiel <SEP> 3</I>
<tb>  B203 <SEP> <B>66%</B> <SEP> 6.6 <SEP> % <SEP> 69 <SEP> leo
<tb>  Si02 <SEP> 5 <SEP> % <SEP> 8 <SEP> % <SEP> 7
<tb>  Ca0 <SEP> 10% <SEP> 5% <SEP> 10%
<tb>  A1203 <SEP> 18% <SEP> 10% <SEP> 10%
<tb>  Na20 <SEP> 6 <SEP> % <SEP> 6 <SEP> % <SEP> 4
<tb>  112.g0 <SEP> - <SEP> 5 <SEP> % <SEP> -       Letztgenannte Glaszusammensetzung eig  net sich besonders als Innenschicht für ein  Röhrengefäss,

   das     aus    einem     hochkieselsäure-          haltigen        Borosilikatglas    mit einem Ausdeh  nungskoeffizienten von     ä,2.10-6    besteht.  



  Die Aufbringung der aus dem     erfin-          dungsgemässen        alkalimetalldampffesten    Glase  bestehenden Innenschicht auf das Röhren  gefäss kann nach Art der bekannten     Glasur-          aufbringung        und,Glasureinschmelzung    erfol  gen, wobei     vorteilhafterweise    für die zer  kleinerte und gemahlene Glasmasse     ein    or  ganisches     Aüfschlämmungsmittel        verwend-          det        wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Leuchtröhre mit Alkali metalldampffüllung, nach dem Patentan spruch .des Hauptpatentes, -dadurch gekenn zeichnet, dass das zur Herstellung der Innen schicht verwendete Borosilikatglas über 60 Borsäure und 4 bis 9 % Kieselsäure enthält.
CH186754D 1929-08-30 1935-08-09 Elektrische Leuchtröhre mit Alkalimetalldampffüllung. CH186754A (de)

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DEP61123D DE513306C (de) 1929-08-30 1929-08-30 Elektrische Leuchtroehre mit Alkalimetalldampffuellung
CH149240T 1930-05-13
US739454A US2030389A (en) 1929-08-30 1934-08-11 Sodium resistant glass

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CH186754A true CH186754A (de) 1936-09-30

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CH149240D CH149240A (de) 1929-08-30 1930-05-13 Elektrische Leuchtröhre mit Alkalimetalldampffüllung.
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