CH186828A - Damenüberkleid. - Google Patents

Damenüberkleid.

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CH186828A
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Margulius Hermann
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Margulius Hermann
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      Damenüberkleid.       Die     Erfindung    bezieht sieh auf ein     neu-          artiges        Damenüberkleid,    das auf der Vor  derseite vom Kragen oder Halsausschnitt bis  zum untern Saum vollständig :durchgehend  geschlitzt ist.  



  Man hat bereits Schwangerschaftskleider  vorgeschlagen, bei denen die vordern Teile  sich breit überdecken, so dass mit Hilfeeines       nachstellbaren    Gürtels das Kleid allmählich       erweitert    werden kann.  



  Es sind ferner auch     geschlitzte    Über  kleider bekannt geworden, bei denen indes  die     Schlitzung    nicht auf der Vorderseite, son  dern seitlich verläuft, so d -ass diese Kleidungs  stücke nicht den Charakter eines Damen  kleides,     sondern    eines Berufsmantels oder  einer Haushaltschürze erhalten.  



  Erfindungsgemäss wird das neue, auf der  Vorderseite     durchgehend    geschlitzte Über  kleid, das zum Beispiel aus Satin, Bretone,  Stoffen mit bedruckten oder gewebten Mu-         stern,        Leinen    usw.     gefertigt    sein kann, der  art ausgebildet,     :dass    der Aufschlag breit auf  ,dem     Untertritt    aufliegt, so dass also die  durchgehende     Schlitzung    auf der Vorder  seite des Kleides, jedoch seitlich verläuft.  



  Das Kleid     ist    mit     Aussengürtel    sowie     mit          Verschlussmitteln        versehen,    die zweckmässig  am obern Teil des Kleides, also vom Kragen  oder     Halsausschnitt    aus bis zum     Aussen-          gürtel        angebracht    werden, so dass das Kleid  in     kürzester        Zeit    mit wenigen Handgriffen  übergestreift und     verschlossen    werden kann.

    <B>[Im</B> dennoch ein     Aufschlagen    des Kleides  auch bei schneller Betätigung in jedem     Falle     zu verhindern, sind auf der Vorderseite bei  derseits der     Schlitzung    lange vom     untern     Saum es Rockes an nach oben ziehende  Falten angeordnet. Durch diese langen, ver  hältnismässig schwer fallenden Falten wird  auch bei schnellen     Bewegungen,der    Trägerin  ein     Aufschlagen    des untern Rockteils wirk  sam verhindert.

        Zweckmässig     wird    das neue Überkleid,  um seinen     kleidartigen        Charakter    zu betonen,  auf dem     Brustteil    mit     doppelter    Passe ver  sehen; dabei können die erwähnten langen,  beiderseits des Schlitzes angeordneten     Fal-          ben    unter dem Gürtel bis zu dieser Passe  hochgeführt werden.  



  Um den guten     ,Sitz    des Kleides zu ge  währleisten,     kann    ferner     ausser    dem     Aussen-          gürtel    auch noch ein zweckmässig etwas  höher sitzender Innengürtel angeordnet sein,  der etwa in Taillenhöhe innen befestigt wird.  Das Kleid kann im übrigen mit allen bei  Damenkleidern üblichen Garnituren, Taschen       usw.    versehen werden. Der     Halsausschnitt,     die Ärmel und andern Einzelheiten können  beliebig     ausgebildet    werden.

   Zweckmässig       werden    die kurz,     halblang    oder lang gestal  teten Ärmel in der bei normalen Kleidern  üblichen Weise     eingesetzt,    jedoch .so weit .ge  staltet,     dass    sie über     die    Ärmel eines gewöhn  lichen Kleides gezogen werden können.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind     einige          Ausführungsformen        des    neuen Überkleides  beispielsweise dargestellt.  



       Fig.    1     zeigt    ein erfindungsgemäss aus  gestaltetes     Überkleid    ,geöffnet;       Fig.    2 zeigt dasselbe     Überkleid        im    ge  schlossenen Zustand;       Fig.    3     zeigt    eine abgeänderte Form des  Überkleides.  



  Das in     Fig.    1 und 2 dargestellte Über  kleid ist auf der Vorderseite durchgehend  geschlitzt. Der Schlitz 1 verläuft auf der       Seite,    so     .dass    bei geschlossenem     Überkleid    der  Aufschlag den     Untertritt    breit bedeckt.

   Zum  Verschluss des Kleides dient ein Aussengürtel  2, der zum Beispiel an der     Mitte    des     Rük-          kenteils    befestigt und zweckmässig zweiteilig       ausgestaltet        wird.    Oberhalb des     Gürtels    ist  das Kleid .seitlich     durch    übliche Verschluss  mittel 3, zum     Beispiel    Knöpfe, Haken mit  Ösen und dergleichen     verschlossen.     



  Vom untern Saum des Kleides gehen bei  derseits der Schlitzkante 1 lange Falten 4,  5 aus. Die     Falten    können, wenn ;das Kleid  mit doppelter Passe 6, 7     versehen    ist, unter    dem Gürtel 2 bis zum untern Rand der Passe  durchlaufen.  



  Zweckmässig wird das Kleid auch mit  einem etwas höher als der     Aussengürtel    lie  genden Innengürtel oder Innenband 8 ver  sehen, ,das den guten Taillensitz des Kleides  gewährleistet.  



  Ausserdem können auf der Vorderseite des  Kleides auch beiderseits Taschen 8, 10 vor  gesehen     sein.     



  In     Fig.    3     bezeichnen    gleiche Bezugs  zeichen gleiche Teile wie in     Fig.    1 und 2. Der       Halsausschnitt        .des    Kleides     ist    bei der hier  bezeichneten Ausführung noch mit     einem     Kragen 11 garniert.  



  Das neue     Überkleid        kann        unmittelbar    so  wohl auf     Unterkleidern    wie auch auf ge  wöhnlichen Kleidern getragen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: @Damenüberkleid, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Vorderseite mit seitlich lie gendem Schlitz durchgehend geschlitzte, einen den Untertritt breit überdeckenden Aufschlag aufweisende Überkleid mit einem Aussengürtel, sowie oberhalb des Gürtels mit an dem seitlichen Schlitz angebrachten Ver- schlussmitteln versehen ist, während das Auf schlagendes Rockteils durch lange, vom un tern Rocksaum ausgehende,
    beiderseits der Schlitzung auf der Vorderseite des Kleides angeordnete Falten verhindert wird. UNTERANSPRüCHE 1. Damenüberkleid nach Patentanspruch"da- durch gekennzeichnet, dass als Verschluss- mittel oberhalb des Gürtels Knöpfe -dienen. 2. Überkleid nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Brustteil eine doppelte Passe angeordnet ist.
    3. Überkleid nach Patentanspruch, und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Falten (4, 5) unter dem Gürtel bis zum untern Rand der doppelten Passe durchgeführt .sind. 4. Überkleid nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Aussen- gürtel (2) ein Innenband (8) vorgesehen ist.
    . Überkleid nach Patentanspruch und Un teranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenband etwas höher als der Aussengürtel angeordnet ist. 6. Überkleid nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB über der Passe des Brustteils ein Kra gen vorgesehen ist.
CH186828D 1935-01-08 1935-10-09 Damenüberkleid. CH186828A (de)

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CH186828A true CH186828A (de) 1936-10-15

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CH186828D CH186828A (de) 1935-01-08 1935-10-09 Damenüberkleid.

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