CH186893A - Holzkonservierungsmittel. - Google Patents

Holzkonservierungsmittel.

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CH186893A
CH186893A CH186893DA CH186893A CH 186893 A CH186893 A CH 186893A CH 186893D A CH186893D A CH 186893DA CH 186893 A CH186893 A CH 186893A
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sep
potassium
wood
bifluoride
fluoride
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Haftung Grubenho Beschraenkter
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Grubenholzimpraegnierung Ges M
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Description


      Holzkonservierungsmittel.       Die Herstellung eines     fluorhaltigen        Im-          prägniersalzgemisches    von hoher Löslichkeit  in fester Form scheiterte bisher an der     Zer-          fliesslichkeit    der dazu benötigten, leicht     Iös-          liehen        Fluorsalze.    Solche     Imprägniersalze     konnten daher nur in     wässriger    Lösung     her-          ,

          ge        stellt        werden.        Es        ist        klar,        dass        der        Ein-          führun-        6olc#er        wässriger    Lösungen die  hohen Transportkosten im Wege standen.  



  Vorliegende Erfindung betrifft ein festes,  daher     traiisportfä.higes,    leicht lösliches,     halt-          ba,res        fluorhaltiges        Ilolzkonservierungsmittel.     Dasselbe besteht aus einer     Nisehung,    !die  mindestens ein nicht hygroskopisches     Alkali-          bifluo,rid,    zum Beispiel das     Bifluorid    des  Kaliums     bezw.    des Ammoniums, und minde  stens ein     waeserlösliches,    nicht hygrosko  pisches     Chramat    oder     Bichromat,

      gegebenen  falls unter Zusatz von andern     fungizid        und          insektizid    wirkenden Stoffen, -Sowie einen  solchen Zusatz von     Kaliumkarbonat        (bez-,u.          Kaliumbikarbonat)    enthält,     dass    die     Lösunz            de.s    Gemisches in Wasser in der Nähe     des          pII-        Vertes   <B>7</B> oder darüber liegt.

   Es werden  also solche Mengen an     -Kaliumkarbonat        bezw.          -bikarbonat    verwendet, die zur partiellen bis  vollständigen Neutralisierung genügen. Fer  ner ist der     Chromat-    und der     Fluoridansatz     so bemessen,     dass    sich bei der Behandlung  von Holz mit der     aus    dem Mittel     hergastell-          ten    Lösung     sehwer    lösliche komplexe     Fluor-          chromverbindungen    bilden.  



  Auf obige 'Weise     liergestellte        Kalium-          bifluo#rid-Chromatg,emise,lie    sind bis zu 14%  in Wasser löslich. Bei der Benutzung     sol-          .eher    Lösungen zum Imprägnieren von Holz  wird durch. die     Reduktionewirkungdes    Hol  zes das     Chromat    zu     Chromi-Ionen    reduziert,       und    letztere bilden mit dem     Fluorid    schwer       auslaugbare    komplexe     Doppel,#alze.     



  Zur Erhöhung der     insektiziden    Wirkung'  der vorliegenden     Halzkonservierun',',smittel     kann     dem    Gemenge aus     All-,alibifluoriden,          wajsserlöslielien,    nicht     liygroskopischen    Chro-           maten    und gegebenenfalls     Phenülverbindun-          gen    noch ein Zusatz von Arsensäure oder       arseniger    Säure     bezw.    deren sauren     Kali-          oder        Ammoniumsalzen    gegeben werden,

   wo  bei die saure Eigenschaft dieser     Salze,cluroli     einen entsprechenden Zusatz von     Kalium-          karbonat    wieder ausgeglichen wird. Die auf       oolche    Welse hergestellten Salzgemische hal  ten sich längere Zeit in     p#lvertrocken4_-M    Zu  stand an der Luft     und    sind in verschlossenen  Gefässen unbegrenzt haltbar.

   Bahn Lösen in  Wasser     eetzen    sich die sauren Fluor- und  Arsensalze, sowie die     Chromate    mit dem       Kaliumkarbonat    unter Bildung der leicht  löslichen, neutralen Salze     um,    -die 'bei Be  nutzung der Lösungen im Holz schwer lös  liche, komplexe     A,rsen-FluorehTo.mverbin-dun-          genbilden.     
EMI0002.0021     
  
    <I>Beispiele:</I>
<tb>  <B>1.</B> <SEP> Man <SEP> mischt:
<tb>  <B>38</B> <SEP> Teile <SEP> Kal-iumbifluorifl
<tb>  34 <SEP> Kaliumkarbonat
<tb>  <B>36</B> <SEP> Kaliumdichromat
<tb>  <B>2</B> <SEP> Dinitrophenol.
<tb>  2-. <SEP> Man <SEP> mischt:

  
<tb>  <B>18</B> <SEP> Teile <SEP> Kalium-biflu(Yrid
<tb>  <B>18</B> <SEP> saures <SEP> Ka.liu-ma.rreniat
<tb>  <B>28</B> <SEP> Kaliumdieliromat
<tb>  34 <SEP> Kaliumkarbonat
<tb>  2 <SEP> Dinitrophenol.       Diese Salzgemische werden zweckmässig  in     10-14%iger    Lösung zur Imprägnierung  von Holz verwendet.  



  .Gleichzeitig können den neuen Konser  vierungsmitteln auch noch andere     antisep-          -fisch        bezw.        fungizid    oder     insektizid    wirkende  und die     Entflammbarkeit;        dcs    Holzes     herab-          setzende,Stoffe    zugesetzt werden. Die     Trän-          kung    des Holzes<U>kann</U> in jeder beliebigen  Weise erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ilolzkanser-viemugsm#ttel in fester, halt barer und leicht löslicher Form, dadurch ge- ZD kennzeichnet, dass es aus einer Mischung in fester Form besteht, die mindestens ein nicht liy,groskopi#se,he#s Alkalibifluorid und minde- stene ein wasserlösliches, nicht Ilygrosko- pisthes Chromat oder Bichromat,
    sowie einen solchen Zusatz von Kaliumkarbonat bezw. -bikarbonat enthält, der zur partiellen big vollständigen Neutralisierung genügt, wobei der Chromat- und der Fluor-idanteil so be messen sind, dass sich bei der Behandlung von Holz mit den hieraus hergestellten Lösungen im Holz schwer lösliche komplexe F luor- Chromverbindungen bilden.
    UNTERANSPR-CCHE: 1.. Holzkonservieirungsmittel -nach Patent- anopruch, dadurch gekennzeichnet, dass das nicht liygrosko#pische Alkalifluorid das Kaliunibifluorid ist. <B>91</B> Holzkonservierungsmittel nach Patent- anspruell, dadurch gekennzeichnet,
    dass das nicht hygroskopische AlkalibifluoTid das Ammcniumbifluorid ist. <B>3.</B> Holzkonservierungsmittel nach Patent- ansprach, Ja.Jurel, gekennzeichnet, dass es noch saure Arsenverbindungen, sowie -sol che Mengen an Kaliumkarbenat enthält, die zur partiellen bis vollständigen Neu- tralisiexung genügen, wobei das Verhältnis zwischen Bifluorid,
    Chromat und Arsen- verbindun-- ein solches i3t, dass sieh bei .der Benutzung der Lösungen im Holz schwer lösliche, komplexe Arsen-Fluor- ehromverbindungen bilden. 4.
    Holzkonservierungsmittel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeiGh-net, dass es neben den nicht Ilygroskapiselien Alkali- bifluori,den und den Chramaten noch einen weiteren Ge*halt an fungizid und insek- tizid wirk#nJen Mitteln aufweisst. <B>5.</B> Holzkonservierungosmittel nach Patünt- anspruch und Unteranspruch 4,
    dadurc11 gekennzeichnet, dass es als weiteres fungi- zid und insektizid wirkendes Mittel eine Plienolverbinclung aufweist.
    <B>6.</B> Holzkonservierunggsmittel nach Patent- ansprucIt und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass as als weiteres fungi- zid und insektizid wirkendes Mittel Di- nitrophenol enthält.
    <B>7.</B> Rolzkon3ervierungsmittel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Gemisch ungefähr folgender Zusammensetzung besteht- EMI0003.0003 <B>38</B> <SEP> Teile <SEP> Kaliumbifluoricl <tb> 34 <SEP> Kaliumkarbonat <tb> <B>36</B> <SEP> Kaliumdichromat <tb> Dinitrophenol.
    <B>8.</B> Holzkoniser-vierungsmittel nach Patent- ansprue,11, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Gemiscli ungefähr folgender Zusammensetzung besteht: EMI0003.0009 <B>18</B> <SEP> Teile <SEP> Kaliumbifluorid <tb> <B>18</B> <SEP> saures <SEP> Kaliumarsseniat <tb> <B>28</B> <SEP> Kaliumclieliromat <tb> 34 <SEP> Kaliumkarbonat <tb> 2 <SEP> Dinitrophenol,
CH186893D 1934-08-03 1935-07-10 Holzkonservierungsmittel. CH186893A (de)

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DE186893X 1934-08-03

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915863C (de) * 1942-07-24 1954-07-29 Dr Bruno Schulze Holzschutzmittel gegen tierische und pflanzliche Zerstoerer oder zu ihrer Bekaempfung in bereits befallenem Holz

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE915863C (de) * 1942-07-24 1954-07-29 Dr Bruno Schulze Holzschutzmittel gegen tierische und pflanzliche Zerstoerer oder zu ihrer Bekaempfung in bereits befallenem Holz

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