CH186905A - Kurbelwelle. - Google Patents
Kurbelwelle.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C3/00—Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
- F16C3/04—Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
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- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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Description
Kurbelwelle. Die Erfindung betrifft eine Kurbelwelle für Maschinen, insbesondere Kraftmaschi nen.
Die Erfindung besteht darin, dass die Kurbelwelle in den Lagerzapfen, Kurbel armen und Kurbelzapfen hohl ist und aus homogenem Material durch Giessen herge stellt ist.
Die Welle kann nach dem Guss auch noch veredelt oder gehärtet werden.
Die durch Giessen hergestellte Hohlkur belwelle ist einfacher und billiger als eine in anderer Weise angefertigte Hohlkurbel welle. Gegenüber einer Vollgusskurbelwelle ergibt sich beispielsweise eine Gewichts- und Materialersparnis von mindestens 50 %.
Die Gewichtsersparnis ist besonders für Flugzeugmotore, wo grösstmöglichste Leich tigkeit verlangt wird, von grösster Bedeu tung.
Da die Hohlgusskurbelwelle gemäss der Erfindung aus durchwegs homogenem Ma terial besteht, weist dieselbe an allen Stellen gleiche Festigkeitseigenschaften auf. Die äussere Formgebung der Welle wird zweckmässig entsprechend dem Kraftverlauf vorgenommen, wobei den verschieden grossen äussern Einwirkungen auf die Kurbelwelle entsprechend verschieden grosse Wandstärken vorgesehen werden, um eine gleichmässige spezifische Materialbeanspruchung sicher zu stellen.
Bei verschieden grosser Materialbeanspru chung der Kurbelwelle auf Zug und Druck wird der Hohlraum der Lager- und Kurbel zapfen zweckmässig exzentrisch angeordnet.
Um das kleinste Gewicht für die Welle zu erreichen, kann in den Kurbel- und La gerzapfen ein konischer Hohlraum in der Weise vorgesehen werden, dass die grössere Wandstärke nach dem Schwungrad zu liegt.
Zur Verbindung gegenüberliegender Wand teile und um die Kräfte auf kürzestem Wege direkt weiter zu leiten, kann mindestens eine längsverlaufende Innenrippe vorgesehen sein.
Auch senkrecht zur Kurbelwellenlängs- achse kann mindestens eine Innenrippe vor- gesehen sein, -die eventuell zwecks leichterer Kernhaltung mit einer zentralen Aussparung versehen sein kann. Diese Rippen verleihen der Welle auch die notwendige Formsteifig keit.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt darin, dass ausser der äussern Kühlung der Kurbelwelle auch eine innere Kühlung vorgesehen werden kann, indem gasförmige oder flüssige Kühlmittel durch den Hohl raum der Welle hindurchgedrückt werden.
Bei der Hohlkurbelwelle gemäss der Er findung können erheblich leichtere Gegen gewichte Verwendung finden.
Wird als Gussmaterial eine Legierung aus Leichtmetall angewendet, so können auch Laufbuchsen aus härterem Material vorgesehen werden, in welche die Welle ein gegossen wird.
Auf der Zeichnung sind ein Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung und einige De tailvarianten dargestellt.
Fig. 1 zeigt die Kurbelwelle im Längs schnitt; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen Lagerzapfen der Kurbelwelle; Fig. 3 zeigt die Anordnung von zwei senkrecht zur Längsachse der Kurbelwelle angeordneten Innenrippen; Fig. 4 zeigt die Anordnung einer zur Längsachse der Welle senkrechten mittleren Innenrippe.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass die Wand stärken d1, d2, d3 der Lagerzapfen und die Wandstärken w1, w2, w3, w4 der Kurbel zapfen nach der Schwungradseite zu, wo die Arbeit abgenommen wird, stetig zunehmen. In gleichem Masse nimmt .die Wandstärke s1, s2, s3, s4, s5 und s6 der Kurbelarme nach der Schwungradseite hin zu. Die Wandstärke der Kurbelwelle nimmt in dem Masse zu, wie die äussern, auf die Kurbelwelle einwirkenden Kräfte zunehmen. Die Rippe R ist symme trisch zur Längsachse der Kurbelwelle an geordnet und erstreckt sich über deren ganze Länge.
Die Fig. 2 zeigt in vergrössertem Mass- stabe einen Querschnitt durch einen Lager- zapfen der Kurbelwelle. Wie aus der Figur ersichtlich, ist der Hohlraum exzentrisch an geordnet, so dass zweierlei Wandstärken, eine kleine D1 und eine grosse D2, entstehen. Diese Massnahme ist für den Fall vorgesehen, dass die zulässige Beanspruchung des Guss materials auf Zug und Druck verschieden gross ist. R ist die symmetrisch angeordnete Rippe.
Die einen Längsschnitt darstellende Fig. 3 zeigt einen Zapfen mit von einem Ende zum andern sich verjüngender Wan dung, wobei die grössere Wandstärke auf der Seite der Kurbelwelle liegt, wo die Kraft abgegeben wird.
Die Fig. 3 und 4 zeigen innere Rippen, die senkrecht zur Längsachse der Kurbel welle angeordnet sind. Fig. 3 zeigt zwei seitliche Rippen Bi und.B2 und Fig. 4 eine mittlere Rippe C. R0 sind kurze Längsrip pen, die gleichfalls zur Versteifung dienen.
Fig. 4 zeigt eine Kurbelwelle aus Leicht metall, die eine Laufbuchse L aus Stahl, Bronze oder anderem geeigneten Material besitzt, die gegen Drehen und Verschiebung gesichert ist. K sind Kernlöcher.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kurbelwelle, insbesondere für Kraft maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass sie in den Lagerzapfen, Kurbelarmen und Kur belzapfen hohl ist und aus durchwegs ho mogenem Material durch Giessen hergestellt ist. ÜNTERANSPRüCHE : . 1. Kurbelwelle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Welle mit mindestens einer längsverlaufenden In nenrippe versehen ist, die gegenüberlie gende Wandteile auf kürzestem Wege miteinander verbindet. 2. Kurbelwelle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Welle mit senkrecht zur Kurbelwellenlängsachse angeordneten, zentrale Aussparungen auf weisenden Innenrippen versehen ist. 3.Kurbelwelle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wandstär- ken von einem Ende der Kurbelwelle zum andern Ende entsprechend dem Abnehmen der zu übertragenden Kräfte gleichmässig abnehmen. 4. Kurbelwelle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wand stärken von einem Ende der Kurbelwelle zum andern Ende entsprechend dem Ab nehmen der zu übertragenden Kräfte stufenweise abnehmen. 5. Kurbelwelle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Wandung der Lagerzapfen und der Kurbelzapfen von einem Ende zum andern sich ver jüngt. 6. Kurbelwelle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Hohlraum der Lager- und Kurbelzapfen mit Rück sicht auf die verschieden starke Beanspru chung auf Zug und Druck exzentrisch an geordnet ist. 7.Kurbelwelle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie aus einer Leichtmetallegierung besteht. B. Kurbelwelle nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie aus einer Leichtmetallegierung besteht und dass die Lager- und Kurbelzapfen mit Laufbuch sen versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH186905T | 1935-12-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH186905A true CH186905A (de) | 1936-10-15 |
Family
ID=4434679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH186905D CH186905A (de) | 1935-12-24 | 1935-12-24 | Kurbelwelle. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH186905A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000644B (de) * | 1954-02-13 | 1957-01-10 | Daimler Benz Ag | Zusammengesetzte Kurbelwelle |
| WO2004048790A1 (de) * | 2002-11-26 | 2004-06-10 | R.A.E.-Gmbh | Gegossene kurbelwelle |
-
1935
- 1935-12-24 CH CH186905D patent/CH186905A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000644B (de) * | 1954-02-13 | 1957-01-10 | Daimler Benz Ag | Zusammengesetzte Kurbelwelle |
| WO2004048790A1 (de) * | 2002-11-26 | 2004-06-10 | R.A.E.-Gmbh | Gegossene kurbelwelle |
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