CH186923A - Verfahren und Einrichtung zur Regelung von Einspritzmotoren für verschiedene Drehzahlen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Regelung von Einspritzmotoren für verschiedene Drehzahlen.

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CH186923A
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  Verfahren und Einrichtung zur     Regelung    von Einspritzmotoren für  verschiedene Drehzahlen.    Bekanntlich ist bei Verbrennungsmotoren  die maximale Leistung bei jeder Umdre  hungszahl durch die im Zylinder verbrenn  bare Brennstoffmenge bestimmt. Diese       Brennnstoffmenge    ist aber durch die im Zy  linder befindliche Luftmenge     bezw.    Sauer  stoffmenge bestimmt und ist bei Motoren,  welche mit veränderlicher Umdrehungszahl  arbeiten, zum Beispiel bei Fahrzeugmotoren,  bei grösseren Umdrehungszahlen geringer als  bei kleineren.  



  Bei     Verpuffungsmotoren    ist die in den  Zylinder eingeführte     Brennstoffmenge    immer  proportional zu der in den Zylinder gelangen  den Luftmenge, da bei     diesen    Motoren ein       Gemiseh    von Luft und     Brennstoff    in den Zy  linder eingeführt     bezw.    angesaugt wird, also  der Brennstoff durch die Luft selbst in den  Zylinder gefördert wird. Es gelangt also bei       kleineren    Umdrehungszahlen jeweils mit der  grösseren Luftmenge auch mehr     Brennstoff     in den Zylinder als bei grösseren Drehzahlen.

      Deshalb wird auch bei     Verpuffungsmotoren     eine Leistung     nach    der Linie     A-C-B          (Fig.    1) und .damit ein Drehmoment nach der  Linie     J-G    als     Funktion    der Drehzahl des  Motors erreicht. Es müssen nur die maximale  Drehzahl entsprechend .gross und die     Quer-          schnitte    für die Luft     (Saugventil)    entspre  chend klein gewählt werden.  



  Bei     Einspritzmaschinen,    wie zum Bei  spiel Dieselmotoren, hingegen wird der  Brennstoff nicht durch die Luft, sondern von  einer Brennstoffpumpe in ,den Zylinder ein  geführt. Bei     Fahrzeugmotoren    solcher Art  erfolgt die Regelung der Brennstoffzufuhr  unabhängig von der in den Zylinder ge  langenden     Luftmenge        entsprechend    den       Betriebsverhältnissen    (Fahrgeschwindigkeit,  Steigung und dergleichen) durch einen von  Hand oder     Fuss    bewegten Beschleunigungs  hebel.

   Die durch diesen Hebel einstellbare       grösste    Brennstoffzufuhr ist bei allen Ein  spritzmotoren zumeist durch     einen        Anschlag         begrenzt. Dieser     Anschlag    ist bei Fahrzeug  maschinen so     eingestellt,    dass bei der maxi  malen Drehzahl, bei welcher der Zylinder die  kleinste Luftmenge     aufnimmt,    noch rauch  freie Verbrennung erzielt wird.

   In     Fig.    1  entspricht diese Brennstoffmenge ,dem Punkt  G     bezw.    der Länge     D-G.    Dieser Brennstoff  zufuhr entspricht ein Drehmoment,     welches     auch durch ,die Länge     D-G    dargestellt wer  den kann, da das Drehmoment annähernd  der Brennstoffzufuhr proportional ist. Die  sem Drehmoment und der maximalen Dreh  zahl     nmal    entspricht die maximale Leistung       Lm"."    welche in     Fig.    1 durch die Ordinate  D -B     .dargestellt    ist.  



  Bei den bekannten Einspritzmotoren, wo  bei     unter    dem     Gattungsbegriff    Einspritz  motor alle     Brennkraftmaschinen    zu verstehen       sind,    bei welchen der     Brennstoff    in     durch     Verdichtung hocherhitzte     Verbrennungsluft          eingeführt    wird,     bleibt,die    maximale Brenn  stoffzufuhr bei allen Drehzahlen unverändert  dieselbe und     infolgedessen    bleibt auch das  maximale Drehmoment bei allen Drehzahlen  .das ,gleiche (Fix.

   1,     Linie        G-H),    so dass die       maximale    Leistung des Motors mit. der Um  drehungszahl linear nach der Linie     A-E-B          steigt    und fällt. Das hat bei der Verwen  dung von Einspritzmotoren als Fahrzeug  motore grosse Übelstände. Solchen Motoren  geht nämlich die Elastizität ab, die für     Ver-          gasermotore    hoher Drehzahl charakteristisch  ist.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun,  auch bei     Einspritzmotoren    eine Elastizität zu  erzielen, die der bei Gemischmotoren erreich  baren Elastizität     gleichkommt.    Gemäss dem  Verfahren nach der     Erfindung        wird    zur     Er-          reichtung    einer hohen     Elastizität    des Mo  tors die maximale     Brennstoffzufuhr    mit  steigender Drehzahl verringert und das     Luft-          Brennstoffverhältnis    auf den für die Ver  brennung     günstigsten    Wert geregelt.  



  Beider Einrichtung zur Ausführung des  Verfahrens sind ein die Luftzufuhr regelndes  Organ und ein die     Brennstoffzufuhr    regeln  des     Organ    so miteinander gekuppelt,     dass    bei  willkürlicher.     Betätigung    eines der beiden Or-         gane    (zum     Beispiel    .durch Fuss- oder Hand  hebel),das andere Regelorgan :derart verstellt  wird, dass es das optimale     Brenustoff-Luft-          verhältnis    herstellt.  



  Die     Fig.    2 bis 4     zeigen    Ausführungs  beispiele der     Einrichtung    gemäss der Erfin  dung. Anhand derselben wird im folgenden  auch das Verfahren gemäss der Erfindung  beispielsweise     erläutert.     



  Nach     Fig.    2 -dient für die Regelung der  Brennstoffmenge zur Erhöhung der maxi  malen Leistung bei kleineren Drehzahlen ein       Zentrifugalregler    L. J ist ein von Hand  (oder durch Fusshebel, Pedal) nach unten       ausschwenkbarer    Winkelhebel, welcher auf  dem     Zapfen    K drehbar angeordnet und mit  tels einer Stange Q mit dem nicht gezeich  neten     Brennstoffpumpenregelorgan    verbun  den ist. Die Feder     R    zieht den rechten Hebel  arm nach oben.

   Wenn der Hebel unter der  Wirkung der Feder     R    an dem Anschlag F  anliegt, liefert die     Brennstoffpumpe    die  kleinste     Brennstoffmenge.    Die     maximale          Fördermenge    der Brennstoffpumpe     wird     durch :den Rücken T eines Keils 0 begrenzt,  an welchen der     Taster    P des Hebels J zum  Anschlag kommt, wenn zwecks Erhöhung  der Lieferung der Brennstoffpumpe der He  bel J entgegen der Feder.     R    verdreht wird.  Der Keil 0 ist an einer Führung<B>S</B> geführt  und wird vom Muff M des Reglers L     mittels     des Hebels N verstellt.  



  In     Fig.    2 ist der Keil ungefähr in der       Mittelstellung    gezeichnet. Bei zunehmender  Drehzahl bewegt sich der Muff M des Reg  lers nach oben, der Keil 0 nach     unten;    die       maximale    Brennstoffzufuhr     wird    also ver  ringert. Bei entgegengesetzter Bewegung er  folgt eine     Vergrösserung    der grössten Brenn  stoffzufuhr.

   Der Rücken T des     Keils    ist der  art gestaltet,     :dass    die     Regelung    der maxi  malen Brennstoffmenge der jeweiligen Luft  menge, welche bei dieser     Reglerstellung          bezw.    Drehzahl angesaugt wird, entspricht.  Diese Luftmenge kann an einer Motortype  für jede Drehzahl zum Beispiel durch Mes  sung des Enddruckes des Ansaugens oder  ,der     Verdichtung    festgestellt werden.

        Um die Luftzufuhr und die Brennstoff  zufuhr zu regeln, kann die     Einrichtung    so  getroffen sein, dass das zur Verstellung der  Drosselklappe D dienende Organ ,die Begren  zung des Ausschlages des Hebels J     .dadurch     verstellt,     dass    der Drehzapfen     K    dieses He  bels beim Drosseln nach oben bewegt wird,  wie in     Fig.    2     strichliert    angedeutet ist, also  mit der Luftmenge gleichzeitig auch die  Brennstoffmenge geregelt wird.

   Die Drossel  klappe<I>D</I> wird     mittels    des Hebels<I>A</I> bewegt,  welcher durch .die Stange     13    mit .dem Dreh  zapfen     K    verbunden ist, welch' letzterer sich  in einer nicht eingezeichneten Führung frei  auf- und abwärts bewegen kann. Der Wagen  führer wirkt also nicht direkt auf den Hand  griff des Hebels J, sondern in nicht gezeich  neter Weise auf den Hebel A, und .die Feder  R drückt den rechten Arm des Hebels J nach  unten und presst den Taster P des     Hebels    an  den Keil 0.  



  Diese Regelung der Luft ermöglicht in  Verbindung mit der     Regelung    des     maximalen     Drehmomentes die kleinste Drehzahl, mit  welcher der Motor noch arbeiten kann, zu  verringern.  



  Diese kleinste Drehzahl eines Motors ist  dadurch begrenzt, dass die im Schwungrad       aufgespeicherte    Energie die     Kompressions-          arbeit    überwinden kann, ohne dass der Motor  eine den Gang des Motors ungünstig beein  flussende     Schwankungder    Drehzahl erfährt.

    Da nun die Kompressionsarbeit vom     Kom-          pressions-Enddruck    abhängt, dieser     End-          druck    aber beim     ungedrosselten    Dieselmotor  durch die Forderung der Selbstzündung des  eingeführten Brennstoffes respektive durch  den Verdichtungsgrad (Verhältnis des Ge  samtvolumens des Zylinders zum Verdich  tungsvolumen) gegeben ist, - ein Vielfaches  des     Kompressions-Enddruckes    der Vergaser  motoren beträgt, -     muss    das Schwungrad  auch um ein Vielfaches grösser     bezw.     schwerer ausgeführt werden     als    bei Vergaser  motoren,

   wenn die     kleinste    Drehzahl die  gleiche sein soll. Bei den bekannten Fahr  zeug-Einspritzmotoren     ist        meistens    ein be  sonderer     Zentrifugalregler    vorgesehen, wel-    eher ein     Unterschreiten    der durch die       Sohwungradmasse    und die Kompressions  arbeit bestimmten kleinsten Drehzahl ver  hindert.  



  Durch     Verringerung    der     in    den Zylinder  gelangenden Luftmenge durch Drosselung  wird auch die     Kompressionsarbeit    im Zy  linder verringert, ohne     .dass    die     Endtempera-          tur    der     Verdiohtung    herabgesetzt wird. Die  Verdichtungstemperatur ist     nämlich    abhängig  einerseits von der     Anfangstemperatur    (Tem  peratur vor der Verdichtung) und anderseits  von ,dem     Verdichtungsgrad.    Eine     Drosselung          beeinflusst,die    Anfangstemperatur überhaupt  nicht.

   Die     Anfangstemperatur    der Verdich  tung bleibt     also        dieselbe,    und da der Ver  dichtungsgrad .derselbe bleibt, so wird die  dem     ungedrosselten    Betrieb entsprechende       Verdichtungstemperatur    auch bei den     durch     Drosselung verringerten     Verdichtungsdrük-          ken    erreicht.

   Wird bei     Leistungen,    die un  terhalb der     maximalen        Leistungen    liegen,  entsprechend der zwecks     Einstellung    einer  kleineren     Leistung    verringerten Brennstoff  menge auch die Luftmenge und damit der       Enddruck    der Verdichtung und die Verdich  tungsarbeit vermindert, so wird auch die  kleinste Drehzahl, mit welcher der     Motor     noch laufen kann,     ermässigt    derart,     -dass    sie  derjenigen von     Vergasermotoren    gleich  kommt.  



  Nach     Fig.    3 erfolgt die     Regelung    der  maximalen Brennstoffzufuhr durch den in  der     Einlassleitung    entstehenden Unterdruck.  Bei grösserer Drehzahl strömt :die Luft     mit     grösserer     Geschwindigkeit    durch das Saug  rohr und     verursacht    also     einen    grösseren       Unterdruck    in     .demselben.     



  In     Fig.    3 regelt der Hebel J, der     unter     ,der Wirkung einer Zugfeder R steht, je nach  seiner Lage     in    nicht     gezeichneter    Weise die  Förderung der     Brennstoffpumpe.    Der Keil  0 ist mit dem Kolben Z verbunden, welcher  in dem Zylinder Y verschiebbar     ist.    Der  Kolben Z     wird    :durch die Feder     g    nach unten  gedrückt.

   Der Zylinder Y ist auf der     obern          Seite        durch    die     Leitung        W    mit dem Einlass-           rohr        11        verbunden.    Die Mündung     V    der Lei  tung TV ist im     Einlassrohr    möglichst nahe  dem nicht     gezeichneten    Arbeitszylinder.

   Bei  grösserer Drehzahl des Motors     wird    der Un  terdruck beider     Mündung        p    höher; dadurch       geht,der    Kolben Z entgegen dem     Druck,der     Feder     Y    nach oben. Durch diese Bewegung       wird    der geil 0     verstellt    und die     maximale     Brennstoffzufuhr vermindert.  



       Wenn        im        Einlassrohr        T7    des     Motors    eine  Drosselklappe D (in     Fig.    3     strichliert    ange  geben) vor der     Mündung        P    der     Leitung        W          angeordnet        ist,    und die Hand-     respektive     Fussregelung nicht .direkt die Brennstoff  pumpe, sondern     wie    bei den     Vergasermotoren          diese    Drosselklappe verstellt,

   so wird bei       kleineren    Belastungen, bei     welchen    die     Mo-          torleistung    durch die     Verstellung    der Dros  selklappe der     Belastung    angepasst wird, der       Unterdruck    vergrössert     und    dementsprechend  durch ,den grösseren Unterdruck     ider    geil 0  mehr     verstellt    und die     Brennstoffzufuhr    im  Verhältnis zur Luftzufuhr verringert. In die  sem Falle wird der Hebel J durch ,die Feder  R nach unten gedrückt.  



  Auch bei dieser     Regelung    wird die       kleinste    Drehzahl, mit welcher .der     Motor     noch laufen kann, herabgesetzt.  



  Nach     Fig.    4 ist der Regler 1 durch :den  um den Zapfen 18 drehbar angeordneten  Hebel 2 und die Stange 3 mit einem Regel  körper 4 mit einer die Brennstoffzufuhr       regelnden    Kurve 5 verbunden, deren Gestalt  durch Versuche     bestimmt    worden ist. Die  Kurve 5 wirkt     mit    einer Rolle 17 auf einer  Stange<B>16</B> zusammen, die in nicht gezeich  neter Weise mit ,dem die Fördermenge der       Brennstoffpumpe    regelnden Organ verbunden  ist.

   Der Regelkörper 4 ist einerseits durch  eine Stange 6 mit     einem    Hebel 7 und ander  seits .durch eine     Stange    13 mit dem Hebel 10  der im     Einlassrohr    12     angeordneten    Drossel  klappe 11 verbunden. Der Hebel 10     wird     durch eine Feder 15 auf einem     Mitnehmer     14 der     .Stange    13 gepresst. Eine in einer  Führung frei bewegliche Stange 8 mit einem  Kopf 9     vermittelt    die Verbindung     zwischen       dem Hebel 7 und dem Drosselklappen  hebel 10.  



  Im Ruhezustand des Motors ist der Reg  ler in der mit I bezeichneten     Stellung.        Unter          Vermittlung    ..des auf die Drosselklappe und  die Brennstoffpumpe einwirkenden Reglers 1  wird während der     Anlassperiode    die ange  saugte Luftmenge     zunächst    soweit abgedros  selt, dass sie nur     etwas    grösser ist als die       Luftmenge,    die der zur     Aufrechterhaltung     des Leerlaufes :

  der     Maschine    erforderlichen       Brennstoffzufuhr    entspricht, während die  Brennstoffpumpe zur Lieferung einer etwas  grösseren     Brennstoffmenge,    als der Leerlauf  brennstoffmenge entspricht, eingestellt     ist.     Entsprechend der zunehmenden Geschwin  digkeit der     Maschine    vermindert der Regler  die Drosselung der Ansaugluft und erhöht  die Lieferung der     Brennstoffpumpe.    Bei  jener Drehzahl     nun,    bei welcher .die Drossel  klappe 11 in ihre .ganz     offene        Stellung    ge  langt, nimmt der Regler die Lage     II    ein.

    (Diese Stellung des Organes ist in der Zeich  nung mit starken Linien     angegeben.)        Wäh-          rend.der        Lagenänderung    von I nach     1I        wird     die Drosselklappe von der geschlossenen       bezw.    der     kleinsten    ,Drehzahl     entsprechen-          den    Lage I     durch,die        Stange    13     bezw.    durch  .die Feder 15 in die ganz offene Lage     II    ver  stellt  Zum besseren Verständnisse sei angenom  men,

   dass der Motor     maximal   <B>1000</B> Umdre  hungen ausführt. Die Lage     II    soll     3,00        Um-          @drehungen    entsprechen, das ist jene Drehzahl,  bei welcher das Schwungrad bereits die  ganze Kompressionsarbeit überwindet.  



  Die Lage     III    des Reglers entspricht der  maximalen Drehzahl 1000.  



  Während der Regler von der Lage     II    in  die Lage     III    ausschlägt,     wird    nur der Regel  körper 4 für die     Brennstoffregelung    verstellt       und    durch die Kurve 5 die     Brennstoffzufuhr     der jeweiligen Drehzahl entsprechend ge  regelt.  



  Die Lage     II    der Drosselklappe 11     stimmt     mit der Lage     III    überein. Der Hebel 10  liegt am Kopfe 9 auf und     kann    durch     die     Feder 15     nicht    weiter     verstellt    werden.      Wenn die Drehzahl des Motors sich ver  grössern will, weil die Belastung kleiner wird,  dann schlägt der     Regler    von der Lage     III     gegen die Lage IV aus und :der Brennstoff  <B>,</B> 4 verkleinert .die Brennstoff  zufuhr, während !der Hebel 7 die Stange 8  nach oben verstellt und die Drosselklappe  schliesst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Regelung von Einspritz motoren für verschiedene Drehzahlen, ins besondere von Fahrzeugmotoren, .dadurch ge kennzeichnet"dass zur Erreichung einer hohen Elastizität des Motors die maximale Brenn stoffzufuhr mit .steigender Drehzahl verrin gert und das Luft-Brennstoffverhältnis auf den für die Verbrennung günstigsten Wert geregelt wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffzufuhr in Abhängigkeit von der Drehzahl und von der Luftzufuhr des Zylinders geregelt wird, und dass bei kleineren Belastungen die Luftzufuhr in den Zylinder entspre chend .gedrosselt wird. \?. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Brennstoffzufuhr bei maximaler Belastung durch einen Drehzahlregler entsprechend der Drehzahl und bei kleineren Belastungen willkürlich geregelt wird und dass die Luftzufuhr ent sprechend der Brennstoffzufuhr geregelt wird. PATENTANSPRUCH 1i Einrichtung zur Ausführung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass ein die Luftzufuhr regelndes Organ und ein die Brennstoffzufuhr regeln des Organ miteinander gekuppelt sind,
    derart dass bei willkürlicher Betätigung des einen Regelorganes das andere Regelorgan .das opti male Brennstoff-Luftverhältnis herstellt. UNTERANSPRÜCHE: 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch .gekennzeichnet, dass ein Drehzahl- regler, ,der die maximale Brennstoffzufuhr bei den verschiedenen Drehzahlen regelt, beim Leerlauf durch Drosselung der Luft zufuhr die kleinste Drehzahl herabsetzt, mit welcher der Motor noch betrieben werden kann. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, :dass die maximale Brennstoffzufuhr durch einen Anschlag bestimmt wird, der von einem Regler ent sprechend der Drehzahl eingestellt wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4 für Fahrzeugmaschinen mit einem vom Führer betätigbaren Dros selorgan für die Luftzufuhr, bei welcher die Brennstoffzufuhr :
    durch den Unter- druck in der Lufteinlassleitung der Ma schine geregelt wird, gekennzeichnet durch einen Anschlag zur Begrenzung der Brenn stoffzufuhr, welcher .durch ein Organ ver stellt wird, das von dem Unterdruck im Lufteinlassrohr der Maschine betätigt wird.
CH186923D 1934-07-13 1935-06-11 Verfahren und Einrichtung zur Regelung von Einspritzmotoren für verschiedene Drehzahlen. CH186923A (de)

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