CH186930A - Vergaser an Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Vergaser an Brennkraftmaschinen.

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CH186930A
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fuel
internal combustion
combustion engines
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fuel nozzle
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Baumgartner Otto
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Baumgartner Otto
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/23Fuel aerating devices
    • F02M7/24Controlling flow of aerating air

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description


  Vergaser an     Brennkraftmaschinen.       Die Erfindung betrifft einen Vergaser an       Brennkraftmaschinen.    Die Erfindung besteht  darin,     dass    eine mit der atmosphärischen Luft  in Verbindung stehende Nebenkammer durch  einen Schlitz mit einer eine Brennstoffdüse  aufweisenden Hauptkammer verbunden ist,  welche beiden Kammern bei stillstehendem  Motor bis zu einer bestimmten Höhe mit Brenn  stoff gefüllt sind, und     dass    die Hauptkammer  mit dem Saugstutzen verbunden ist, an wel  chen eine Leerlauf- und Starteinrichtung an  geschlossen ist, welche durch einen Schieber  wahlweise in die Leerlauf- oder in die Start  stellung einstellbar ist und eine durch einen  Mantel überdeckte Brennstoffdüse aufweist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt eine Draufsicht auf den Ver  gaser;       Fig.    2 ist ein Schnitt durch den Vergaser  nach der Schnittlinie     A-B    der     Fig.   <B>1.</B>  Die Drosselklappe a ist von üblicher Bau  art und im Saugstutzen<B>b</B> angebracht. Ein         Flohlzylinder    v, der mit seitlichen Fenstern  versehen ist, mündet in eine     Ilauptkammer   <B>d.</B>  In dieser Hauptkammer<B>d</B> befindet sich eine  Brennstoffdüse e. Die Hauptkammer<B>d</B> steht  durch einen Schlitz<B>f</B> mit einer     Nebenkammerg     in Verbindung. Diese Nebenkammer<B>g</B> ist bei       li    mit der atmosphärischen Aussenluft ver  bunden.

   Durch einen Schwimmer u- wird bei  stillstehendem Motor der Brennstoff in den  Kammern<B><I>d, g</I></B> auf der durch die Linie<B>2-3</B>  bestimmten Höhe gehalten. Es ist ferner eine  Kammer<B>k</B> vorgesehen, in welcher eine Brenn  stoffdüse r angeordnet ist, die zwei seitliche  Löcher aufweist. Über die Brennstoffdüse r  ist ein sie umschliessender, mit Löchern     ver-          sehener    Mantel m geschraubt, der die Brenn  stoff düse r vermittelst einer Mantelschraube Z  auf ihren Sitz drückt und bei<B>y</B> Verbindung  mit der atmosphärischen Luft hat. In der  Mantelschraube Z ist ein     Bremsluftkanal    n  angebracht. Ein Kanal einer Leerlauf- und  Starteinrichtung ist mit o und ein Schieber  dieser Einrichtung ist mit<B>p</B> bezeichnet.

   Die  Verbindungskanäle vom Schwimmer w zu den           Brennstoffdüsen    e und<B>7</B> sind mit s bezeichnet.  Der dargestellte Vergaser ist als     Fallstrom-          vergaser    ausgebildet.  



  Für horizontale oder vertikale Ausführung       bleibtdieAnordriungderKammern        diegleiche,     nur der Saugstutzen wird entweder um<B>90</B>  oder<B>1800</B> versetzt.  



  Die Wirkungsweise des dargestellten Ver  gasers ist folgende:  Beim Leerlauf befindet sich der Schieber<B>p</B>  in der in     Fig.    2 dargestellten Lage. In der  Startstellung verbindet der Schieber<B>p</B> die  Kanäle o und     q    untereinander.  



  Wird der Motor in Bewegung gesetzt, so  entsteht infolge der     Satigwirkung    der Kolben  im Saugstutzen<B>b,</B> der seinerseits mit dein  Saugrohr verbunden ist, ein Unterdruck. Wird  die Drosselklappe a ein wenig geöffnet, so  überträgt sich dieser Unterdruck auf den Hohl  zylinder v und auf die Hauptkammer<B>d</B> und  durch den     Verbindu        ngsschlitz   <B>f</B> auf die Neben  kammer<B>g.</B> Durch die     Offnung    h drückt zu  gleich die atmosphärische Luft auf den in der  Kammer<B>g</B>     befindlichen    Brennstoff und zwingt  denselben durch den Schlitz<B>f</B> in die     Haupt-          'kammer   <B>d</B> und von dieser Hauptkammer<B>d</B>  durch den 

  Hohlzylinder v in den Saugstutzen<B>b</B>       auszufliessen,    woselbst eine intensive     Zerstäu-          bung    des     Brennstoffes    und Vermischung mit  der Hauptluft stattfindet, die bei t in den  Saugstutzen einströmt. Dieses so brennbar  gemachte Gemisch wird dem Motor zugeführt.  Der durch die Brennstoffdüse e abgesaugte  Brennstoff wird automatisch durch durch den  Kanal s in die beiden Kammern<B><I>d, g</I></B> strömen  den Brennstoff ersetzt. Das     Brennstoffniveau     bleibt in der Schwimmerkammer konstant.

    Der Motor erhält ein qualitativ gleichbleiben  des Gemisch, weil bei gegenüber dem nor  malen Unterdruck erhöhter Sauggeschwindig  keit das Brennstoff     niveau    absinkt, den Schlitz<B><I>f</I></B>  mehr freigibt und dadurch mehr atmosphäri  sche Luft von h her durch den Schlitz<B>f</B> zu  strömen     lässt.     



  Wird nunmehr die Drosselklappe weiter  geöffnet, so wird auch die Drehzahl des Motors  höher, und dadurch wird auch der bei v ent  stehende Unterdruck erhöht. Mit zunehmender    Drehzahl des<I>Motors</I> steigt auch der auf die  Kammern<B><I>g, d</I></B> einwirkende Unterdruck, wo  durch auch mehr Brennstoff zum Ausfliessen  aus dem     Schwimmergebäuse        iv    gebracht wird.  Da aber die Brennstoffdüse e nur eine genau  bestimmte Menge Brennstoff durchfliessen     lässt,     können sich die beiden Kammern<B><I>g, d</I></B> bei hö  heren Drehzahlen nicht mehr auf normale  Höhe<B>2-3</B> mit Brennstoff auffüllen.

   Demzu  folge kann auch die bei h einströmende atmo  sphärische Luft nicht mehr die gleich grossen  Mengen Brennstoff zum Ausfliessen bringen,  sondern sie wirkt     nunniehr    als den Unter  druck vermindernde Sparluft. Je grösser die  Differenz zwischen der aus den Kammern<B>d</B>  und<B>g</B> abgesaugten und der durch die Brenn  stoffdüse e nachfliessenden Brennstoffmenge  wird, desto mehr Sparluft kann durch den  Schlitz<B>f</B> nachströmen und     umso    wirtschaft  licher arbeitet der Vergaser. Nur während  der Periode des plötzlichen     Beschleunigens     wird mehr Brennstoff abgesaugt als nach  fliessen kann.

   Mit zunehmendem Unterdruck  in diesem ganzen System wächst auch die       Ausflussgeschwindigkeit    des durch die Brenn  stoffdüse e     imchfliessenden    Brennstoffes, wo  durch die     Sparluftwirkung    teilweise eliminiert  wird. Durch die richtige Wahl der Brenn  stoffdüse e und die richtige Grösse der     Luft-          einlassöffnung    bei h kann man das ganze  System auf grösstmögliche Sparsamkeit ab  stimmen.  



  Durch den dargestellten Vergaser wird  erreicht,     dass    bei plötzlichem Öffnen der  Drosselklappe a genügend Brennstoff in das  Saugrohr gelangt.  



  Durch wahlweise Betätigung des Schiebers  <B>_p</B> kann man die Leerlauf- und<B>S</B>     tarteinrich-          tung    entweder in die ein fettes Gemisch lie  fernde Startstellung bei kaltem Motor, oder  in die     Leerlaufstellung    bei warmem Motor  bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCR: Vergaser an Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der atmosphäri schen Luft in Verbindung stehende Neben kammer<B>(g)</B> durch einen Schlitz<B>(f)</B> mit einer eine Brennstoffdüse (e) aufweisenden Haupt kammer<B>(d)</B> verbunden ist, welche beiden Kammern<B><I>(g,</I></B> d) bei stillstehendem Motor bis zu einer bestimmten Höhe<B>(2-3)</B> mit Brenn stoff gefüllt sind, und dass die Hauptkammer(d) it dein Saugstutzen<B>(b)</B> verbunden ist, an welchen eine Leerlauf- und Starteinrichtung angeschlossen ist, welche durch einen Schie ber<B>(p)
    </B> wablweise in die Leerlauf- oder in die Startstellung einstellbar ist und eine durch einen Mantel (in) überdeckte Brennstoffdüse (r) aufweist.
CH186930D 1936-02-05 1936-02-05 Vergaser an Brennkraftmaschinen. CH186930A (de)

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