CH186953A - Elektrische Metalldampfentladungslampe mit Glühelektroden, Edelgasgrundfüllung und umschliessendem Dewargefäss. - Google Patents
Elektrische Metalldampfentladungslampe mit Glühelektroden, Edelgasgrundfüllung und umschliessendem Dewargefäss.Info
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Description
Elektrische Retalldampfentladungslampe mit Glühelektroden, Edelgasgrundfüllung und umschliessendem Dewargefäss. Zur Verringerung der Wärmeverluste bei elektrischen Metalldampfentladungslampen ist es bereits bekannt, diese in ein entlüftetes Dewargefäss einzuschliessen, das den Kolben oder die Röhre der Entladungslampe mit Abstand umgibt. Der zwischen dem Ent ladungsgefäss und der innern Wandung des Dewargefässes vorhandene Raum war hierbei mit Luft gefüllt und an seinem in Nähe des Lampenfusses gelegenen Teile meist durch wärmeisolierende Stoffe abgeschlossen.
Die Befestigung des Dewargefässes erfolgte durch besondere Mittel, beispielsweise durch Befe stigung des Dewargefässrandes in einer ring förmigen Aussparung einer besonders gestal teten Lampenfassung. Die durch die Tren nung von Dewargefäss und Entladungslampe benötigte Befestigungsvorrichtung verteuerte die Lampe und machte sie unhandlich.
Die den Erfindungsgegenstand bildende elektrische Metalldampfentladungslampe, zum Beispiel Natriumdampf- oder Quecksilber dampflampe, mit Glühelektroden, Edelgas grundfüllung und umschliessendem Dewar- gefä.ss, ist dadurch gekennzeichnet, dass das DewargefäU-, welches das Entladungsgefäss mit Abstand umgibt, mit dem Fuss für das Entladungsgefäss luftdicht verschmolzen ist. Das Entladungsgefäss braucht hierbei nicht unmittelbar mit dem Fuss verbunden zu sein.
Es kann auch durch die den Fuss durch- setzenden Stromzuführungsdrähte freitragend gehalten werden. Dadurch wird eine beson ders gute Wärmeisolation des Dewargefässes erreicht.
Die Erfindung bietet den Vorteil, dass die umständliche Befestigungsvorrichtung für das Dewargefäss in Fortfall kommt. An das Entladungsgefäss mit dem Dewargefäss kann leicht ein üblicher Lampensockel befestigt werden.
Durch die Verschmelzung von De- wargef äss mit dem Fuss wird zwischen der innern Wandung des Dewargefässes und dem Entladungsgefäss ein luftdicht abgeschlos sener Raum geschaffen, der zur Steigerung der Wärmeisolation entweder entlüftet oder auch mit einem geeigneten wärmeisolierenden Gas gefüllt werden kann, wie beispielsweise Wasserstoff,
wodurch gleichzeitig die Lam- penschwärzung vermindert und eine gleich mässigere Temperatur des innen liegenden Entladungsgefässes erzielt wird. Zweckmässig wird jedoch dieser Raum zwischen Dewar- gefäss und Entladungsgefäss mit einer Edel gasfüllung versehen, die derjenigen des Ent ladungsgefässes entspricht, damit bei etwai gem Undichtwerden des Entladungsgefässes die Lampe selbst noch nicht unbrauchbar wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Fig. 1 bis 5 in verschiedenen Ausführungs beispielen dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Metalldampfentladungs- lampe, bei welcher das aus den beiden Kol ben a und b bestehende, das eigentliche Ent ladungsgefäss c mit Abstand umschliessende Dewargefäss mit dem Fuss d verschmolzen ist. Zu diesem Zwecke wird zunächst das äussere Ende des Kolbens b mit dem Teller rand des Fusses d und darnach erst .der äussere Rand des Aussenkolbens a mit der schon ge bildeten Verschmelzstelle verschmolzen.
Das innere Entladungsgefäss c mit seinen beiden durch die Entladung aufgeheizten Elektro den c', c' wird von den :den Fuss d durch setzenden Stromzuführungsdrähten e und f freitragend gehalten.
Die Entlüftung des Dewargefässes a, b ist an der abgeschmolzenen Spitze g erfolgt. Der Raum<I>h</I> zwischen Dewargefäss <I>a,</I> b und Fuss d wird mittels des an der Quetschstelle des Fusses d angeschmolzenen Entlüftungs- röhrchens i entlüftet und gegebenenfalls auch mit einem Gas, etwa Neon, gefüllt, falls das Entladungsgefäss c als Grundgasfüllung Neon enthält.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 besteht das eingeschlossene Entladungsgefäss c aus einer U-förmig ,gestalteten Röhre mit zwei an den Enden vorgesehenen fremd ge heizten Glühelektroden cl, c=. Das umschlie ssende entlüftete Dewargefäss <I>a, b</I> ist hierbei auf etwas andere Weise mit dem Fuss d ver schmolzen, und zwar wurde hierbei zunächst der Innenkolben <I>b</I> mit dem Aussenkolben <I>a</I> so verschmolzen,
dass ein Randteil des Au ssenkolbens a verblieb,-.der dann nachfolgend mit dem Tellerrand des Lampengefässes d verschmolzen wurde. Bei .der Entladungslampe nach Fig. 3 wurden beide Kolben a und b des Dewar- gefässes ,gleichzeitig an den Fuss, d ange- schmolzen. Das Entladungsgefäss ist hierbei in bekannter Weise durch federnde Spreiz- ringe <B>IG</B> vom Dewargefäss, <I>a, b</I> abgestützt.
Die Lampe besitzt ferner zwei zwischen dem. Entladungsgefäss c und dem Fuss d angeord nete Scheiben m aus Glimmer oder Metall als Wärmeschutz für den Lampenfuss.
In Fig. 4 ist eine Lampe dargestellt, bei der der Innenraum des" Dewargefässes durch eine im Kolben b angebrachte Öffnung n mit dem Zwischenraum h in. Verbindung steht, wodurch beide Räume .gleichzeitig mit tels des Entlüftungsröhrchens i entlüftet wer den können. Im Raum h ist ein aus einem Glühfaden o bestehender Vorschaltwider- stand untergebracht, der in der einen Strom zuführung feingesetzt ist.
Bei der Lampe nach Fig. 5 findet ein mit einem Entlüftungsröhrchen i versehener kap- penförmiger Fuss d Anwendung. Zwischen dem Halsteil des Dewargefässes und der Um fangsfläche des Kappenfusses liegen die Stromzuführungsdrähte <I>e, f,</I> die bei der Ver schmelzung von Dewargefäss, und Kappenfuss gleichzeitig miteingeschmolzen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektrische Metalldampfentladungslampe mit Glühelektroden, Edelgasgrundfüllung und einem das Entladungsgefäss mit Abstand umschliessenden Dewargefäss, dadurch ge kennzeichnet, dass dass Dewargefäss, mit dem Fuss; für das Entladungsgefäss luftdicht ver schmolzen ist. UNTERANSPRüCHE: 1.Elektrische Metalldampfentladungslampe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das Entladungsgefäss durch die den Fuss durchsetzenden Stromzufüh- rungsdrähte freitragend gehalten wird. 2. Elektrische Metalldampfentladungslampe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Raum zwischen dem Dewargefäss und dem Entladungsgefäss entlüftet ist. 3.Elektrische Metalldampfentladungslampe nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Raum zwischen dem Dewargefäss und dem Entladungsgefäss mit einem wärmeisolierenden Gase gefüllt ist. 4. Elektrische Metalldampfentladungslampe nach Patentanspruch, dadurch gekenn-. zeichnet, dass der Raum zwischen dem Dewargefäss und dem Entladungsgefäss eine Edelgasfüllung aufweist, die derjeni gen des Entladungsgefässes entspricht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB186953X | 1934-11-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH186953A true CH186953A (de) | 1936-10-15 |
Family
ID=10116828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH186953D CH186953A (de) | 1934-11-27 | 1935-11-22 | Elektrische Metalldampfentladungslampe mit Glühelektroden, Edelgasgrundfüllung und umschliessendem Dewargefäss. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH186953A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1028684B (de) * | 1953-04-20 | 1958-04-24 | Philips Nv | Natriumdampfentladungslampe |
-
1935
- 1935-11-22 CH CH186953D patent/CH186953A/de unknown
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1028684B (de) * | 1953-04-20 | 1958-04-24 | Philips Nv | Natriumdampfentladungslampe |
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