CH186973A - Fernsehübertragungsverfahren. - Google Patents

Fernsehübertragungsverfahren.

Info

Publication number
CH186973A
CH186973A CH186973DA CH186973A CH 186973 A CH186973 A CH 186973A CH 186973D A CH186973D A CH 186973DA CH 186973 A CH186973 A CH 186973A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
image
tube
picture
cathode
synchronization
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Radioaktiengesellschaft Loewe
Original Assignee
Loewe Opta Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Loewe Opta Gmbh filed Critical Loewe Opta Gmbh
Publication of CH186973A publication Critical patent/CH186973A/de

Links

Landscapes

  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description


      Fernsehüber        tr        agungsver    fahr en.    Es war bisher allgemein üblich, die Syn  chronisierung der     Fernbildübertragung    da  durch vorzunehmen, dass am Ende jeder Zeile  und am Ende jedes Bildes je     ein    kurzer     bezw.     langer Impuls in einer bestimmten Richtung  gegeben wurde, welcher die Zeichen des Bild  inhaltes an Stärke übertrifft. Der Empfang  einer solchen Sendung wurde dann durch  ein sogenanntes     Amplitudensieb    ermöglicht.  das heisst durch eine Vorrichtung, welche  erst oberhalb eines     bestimmten        Schwellwertes     stromdurchlässig wird.

   Die     Ansprechschwelle     dieses     Amplitudensiebes    wurde dann prak  tisch so eingestellt, dass die Synchronzeichen  wegen ihrer     grossen    Amplitude noch durch  kommen, ,die Bildzeichen aber nicht. So wur  den .die     Gleichlaufzeichen    von den Bildströ  men getrennt.  



  Ein Nachteil dieses Verfahrens besteht  auf der Sendeseite. Ein bestimmtes     Ampli-          tudengebiet    muss ausschliesslich für die     Syn-          ehronzeichen    reserviert werden. Man kann  daher mit den Bildzeichen allein den Sender    niemals voll     durehsteuern.    In der     Praxis     kann man höchstens zwei     Drittel    des An  tennenstromes für die Bildzeichen verwenden,  das letzte Drittel muss für die Synchronzei  chen reserviert bleiben. Bei schwachem Emp  fang bekommt man zwar noch stehende Bil  der, aber der Bildinhalt ist so schwach wie  dergegeben, dass man     nichts    mehr erkennt.

    Ein weiterer Nachteil ist, dass starke atmo  sphärische Störungen den Synchronapparat  immer     dann    in Tätigkeit setzen können, wenn  ihre Lautstärke über die     Ansprechschwelle     des Siebes hinausgeht.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf ein Verfahren, das diese Nachteile besei  tigt und darin besteht, dass den Synchron  impulsen während des     überwiegenden    Teils  der Zeilen-     bezw.        Bildwechselperiode    nicht  die Möglichkeit gegeben wird, auf das Ra  stergerät einzuwirken. Die Verbindung zum  Rastergerät wird vielmehr nur kurz vor den       Bildzeilenenden,        bezw.    den Bildenden her  gestellt. Im folgenden soll ein Ausführungs-      Beispiel einer     Anordnung    zur Durchführung  dieses Verfahrens näher erläutert werden.  



       Zwischen    dem     Bildzeichenempfänger    und  den     Synchronisierklemmen    des Rastergerätes  ist ein     Amplitudensieb    besonderer Art ge  schaltet, dessen     Asnprechschwelle    veränder  lich ist. Das Sieb wird,     wie    im folgenden  beschrieben wird, während     90/1'o'    der Zeilen  aufbauzeit vollständig gesperrt (Sperrphase).  Während dieser Zeit kann es durch     keinen     auch noch so starken Empfang durchgestossen  werden, und es     können    auch keine Störungen  die     Synchronisierung    beeinflussen.

   Erst kurz  vor Erreichung des Zeilenendes wird die An  sprechschwelle des Siebes anders eingestellt.  Das Sieb     wird    so vorgespannt, dass es jetzt  von Zeichen mit normaler Empfangsstärke  durchgestossen werden kann. Ein     Stromdurch-          tritt    findet trotzdem noch nicht statt (Warte  phase). Erst wenn der Sender während die  ser Wartephase einen bestimmten     Schwell-          wert    überschreitet, tritt ein Durchstossen des       Amplitudensiebes    und damit eine Synchroni  sierung des Rastergerätes ein (Zündphase).

    Kurz nachdem der     Kippunkt    im Rastergerät  eingetreten und     damit    der Bildpunkt an die  andere Bildkante zurückgeworfen worden ist,  nimmt das     Amplitudensieb    wieder seinen  Ausgangszustand ein, das heisst es ist ge  sperrt und das Spiel beginnt von neuem.  



  Zu der geschilderten Arbeitsweise gehört  eine     bestimmte    Form des     Diagrammes    der  ausgestrahlten Sendung, das heisst eine be  stimmte Beschaffenheit der Synchronzeichen  an den Rändern des Bildes.     Fig.    Ja erklärt  diese Verhältnisse im einzelnen. Es wird vor  ausgesetzt, dass ein Bild mit der Bildfläche 1  als Bildpositiv, z. B. als     Positivfilm,    gegeben  ist. Der Sender     wird    mit diesem Bild in der  Weise moduliert, dass einer weissen Stelle im  Bilde ein grosser     Antennenstrom    entspricht,  während eine tief schwarze Stelle im Bilde  den Antennenstrom     zumVerschwinden    bringt.

    Die Kennlinie 2 des Senders in     Fig.    2a stellt  den Zusammenhang     zwischen    der Helligkeit  des Bildes H und der     Antennenstromstärke        i     dar. Der Punkt     i-Null    wird also für H = 0  erreicht.

   Der Sender wird daher durch das    Bild bereits     100%ig        durchmoduliert.    Die  Bildfläche 1 in     Fig.    Ja     wird    um zirka 10       kleiner    gemacht als die Teilungsfläche 3 der       Nipkowscheibe,    welche durch vier Bildpunkte  4 bestimmt ist, wobei in diesem Falle eine       Spirallochscheibe    zugrunde gelegt ist. Der  zwischen der Teilungsfläche     und    dem Bild 1  entstehende Rand wird durch optische Mittel  zur Hälfte beleuchtet.

   Es entsteht ein innerer  Rand 5 mit einer Helligkeit     HE.        Übrig    bleibt  ein äusserer Rand 6, bei dem jede Belichtung  vollständig     verschwindet    (H = 0). Das bei  der     Abtastung    einer solchen Abbildungs  fläche entstehende     Antennenstromdiagramm     ist in     Fig.        2b    über der Zeit     aufgetragen.    Die       Zeitabschnitte    7, 8 usw. entsprechen jeweils  einer Zeilenperiode. Am Ende jeder Zeile  gleitet der abtastende     Bildpunkt    über den  Doppelrand 5/6.

   Es ist dies ein Zeitabschnitt  7', 8', welcher 10 % von der ganzen Zeit 7/8  einer Zeile beträgt (Randzeit). Innerhalb  dieses Bildrandes entsteht das "Randsignal".  Das Randsignal beginnt mit einer Intensität       H.,    entsprechend dem     in'        Fig.    Ja gezeichneten  innern Rande, der mit dieser Helligkeit be  lichtet ist. Das Randsignal endet mit der In  tensität Null in dem Moment, wo der ab  tastende Bildpunkt in den äussern Rand 6  von     Fig.    Ja     hineinkommt,    weil in dieser  Phase jegliche Belichtung überhaupt fort  fällt.

   Der Zeitpunkt, in welchem dieser Um  sprung von     HG    auf Null     eintritt,    ist in     Fig.        2b     mit     tz    bezeichnet.     tz    bedeutet: Zündzeit.  



  Der Empfang einer solchen Sendung nach  der Methode der     Zeitsperrung    ist nun in       Fig.    3 an einem Schaltbeispiel einer Anord  nung zur     Durchführung    des erfindungs  gemässen Verfahrens erläutert. Der Empfang  geschieht mit einem     Superhet.    'Das letzte  Rohr des     Zwischenfrequenzverstärkers    ist mit       {J    bezeichnet. Durch den Zwischenfrequenz  transformator 10 ist dieses Rohr     mit    dem       Detektorrohr    11 induktiv gekoppelt.

   Die       Schaltung    dieses Rohres 11 mit den     beiden          Zwillingsgittern    12a,     12b    ist bekannt. Die  Wirkung ist derart, dass die Anode von 11  negative Extremwerte nur dann annehmen  kann,     wenn    die Trägerwelle verschwindet.      Dies ist nur dann der Fall, wenn der An  tennenstrom des Senders aussetzt. Der Mo  mentanwert der Anodenspannung von 11 ist  dann nur noch durch die Anodenbatterie 13  des Empfängers bestimmt und ist daher von  allen Zufälligkeiten des Empfanges unab  hängig. Das     Amplitudensieb    mit der Zeit  sperre ist die Röhre 14. Die Kathode 15 die  ser Röhre steht in direkter Verbindung mit  der Anode des     Detektorrohres    11.

   Dieser ge  meinschaftliche Pol ist ausserdem angeschlos  sen an das Steuergitter 16 der Fernsehröhre  <B>1.7</B> und besorgt die Modulation des von der  Kathode 1.8 der Fernsehröhre ausgehenden  Elektronenstrahls. Die Anode 19 des Sieb  rohres 14 ist an eine mittels des     Potentio-          meters    20 veränderliche Gegenspannung an  geschlossen und in diese Leitung eingeschal  tet sind die Transformatoren 21 und 22,     v#el-          che    die Synchronzeichen dem Rastergerät zu  führen und ausserdem diese Zeichen nach  ihrer zeitlichen Dauer separieren,

   wobei der  Transformator mit hoher Eigenschwingung  21 die kurzen Zeilenstösse und der andere  Transformator 22 die langen Bildwechsel  stösse aufnimmt und wobei die beiden Trans  formatoren ausserdem die ankommenden Zei  chen negativer Polarität umpolen in solche  von positiven Vorzeichen, welche direkt zum  Eintasten der Elektronenröhren des Raster  gerätes verwendbar sind.  



  Neuartig ist die Funktion des     Steuergit-          iers    23. Dieses besorgt die Zeitsperrung des       Amplitudensiebes    14 in folgender Weise:  Über einen sehr grossen     Vorwiderstaud    24 ist  das Steuergitter 23 mit dem Stromkreis der  jenigen     Ablenkplatte,        beispielsweioe    25a, der  beiden Zeilenplatten 25a und 25b der Fern  sehröhre verbunden,

   welche die Ablenkung  des     Kathodenstrahls    in Richtung auf den       Synchronisierrand    des Bildes     bewirkt.    Diese       Ablenkplatte    nimmt in der fraglichen  Schwingungsphase eine positive Wechsel  spannung von immer mehr zunehmender  Grösse an.

   Aber einen kleinen Kopplungs  kondensator     25a    kommt die     Kippschwingung     der Platte 25a über den     Vorwiderstand    24  an das Gitter, und über den Ableitungswider-    stand 27 kommt eine     Vorspannung    28 an  dasselbe     Gitter.    Nun wird die     Vorspannung     28 so gross gewählt, dass nur die letzten 10  der     Zeilenkippschwingung    imstande sind,  dem Gitter eine schwach positive     Vorspan-          nung    gegenüber der Kathode zu geben.  



       Fig.    4 zeigt den zeitlichen Verlauf der       Zeilenkippschwingung        wie    sie vom linken  Bildrande 29 zum rechten     Bildrande    30 her  überschwingt und dabei die     Amplitude    30'  mit positivem Vorzeichen annimmt. Die Vor  spannung ist dann mit 31 eingezeichnet und  ist so gross gewählt, dass die Wartephase,  nämlich der     Zeitabschnitt    32, etwa     10%    von  der Zeilenperiode 33 beträgt.

   Da die Grösse  der     Kippspannung    immer konstant bleibt,  denn diese ist ja identisch mit der konstan  ten Grösse des Bildfeldes im Empfänger, und  da auch die     Vorspannung    28 eine konstante  Gleichspannung ist, so lässt sich die Länge  der Wartephase 32 konstant einstellen. Die  Kurve 34 zeigt den Verlauf, den die Gitter  spannung des Rohres 14 unter Wirkung die  ser Kopplung mit dem Plattenkreise an  nimmt.

   Infolge des grossen     Vorwiderstandes     24 von etwa 106 Ohm bleibt die     Gittervor-          spannung    immer etwa 1 Volt höchstens posi  tiver als das     Kathodenpotential.    Trotzdem  also eine schwach positive     Gitter-Kathoden-          vorspannung    während der Wartephase vor  handen ist, kommt kein Strom im Anoden  kreis 19/20 zustande.

   Wir befinden uns näm  lich, was durch     Einstellung    der Frequenz der  freien     Kippschwingung    am Empfänger leicht  erreicht wird, in der     Abtastperiode    über dem       innern    Rande des Randsignals (Rand 5, Hel  ligkeit     H.,        Fig.    1 und 2). Während dieser  Periode ist das     Detektorrohr    11 erregt. In  folgedessen ist die Kathode 15 positiv gegen  die Anode vorgespannt, und es kann daher  trotz des auf     Durchlass    stehenden Steuergit  ters 23 kein Anodenstrom zustande kommen.

    Erst im Zündpunkte     tZ        (Fig.        2b),    wenn der       Abtastpunkt    auf den äussern Rand 6 über  geht, verschwindet der Antennenstrom. Dann  wird die Kathode negativ gegenüber der  Anode und da ausserdem das Gitter schwach  positiv gegen die Kathode ist, so kommt nun-      mehr     ein    synchronisierender Stromstoss durch  das Sieb 14 zustande. Dadurch wird aber  der Bildpunkt auf die entgegengesetzte Seite  des Bildes geworfen, das heisst die     Ablenk-          platte    25a wird wieder um einige Hundert  Volt negativ.

   Das Gitter 23 des Amplituden  siebes 14 ist wieder derartig verriegelt, dass  jegliche     Verbindung    zwischen Empfangs  und     Synchronisierungsorgan    unterbrochen ist.  



  Die vorliegende Beschreibung erklärt das  Verfahren nach der Erfindung     unter    Ver  wendung einer sehr speziell erscheinenden  Ausführungsschaltung. Es gibt zahlreiche  andere Möglichkeiten zur Durchführung der  Erfindung. Die Vorteile der beschriebenen  Anordnung werden aber durch das Vor  gesagte leicht erkannt und bestehen in fol  gendem: Man kann durch     Einstellung    der       Ansprechschwelle    des Siebes 14 (mit dem       Potentiometer    20) grundsätzlich jeden     Syn-          chronisierwert    verwenden. Man braucht zum  Beispiel nicht zu verlangen, dass der Anten  nenstrom in dem dunklen Rand 6 vollständig  zu Null wird.

   Während der Sperrphase kann  der     Antennenstrom    jeden beliebigen Wert an  nehmen. Es kann sogar so gearbeitet wer  den, dass die     synchronisierende    Amplitude in  ihrem     Absolutwert    kleiner ist als die grössten  Amplituden des Bildes. Dies würde aller  dings praktisch keine Vorteile     bringen,    zeigt  aber den Gegensatz des erfindungsgemässen  Verfahrens der Zeitsperrung gegenüber dem  heute verwendeten Verfahren der reinen Am  plitudentrennung. Es sind während der  Sperrphase Störungen überhaupt unwirksam.  Der Sender kann voll     durchmoduliert    werden.  Es kann auch ein     Negativ    gesendet werden.

    Dann braucht man nur den     innern    Rand 5  auf die andere Seite des Bildes zu legen und  verteilt .die Abbildungsfläche auf die Tei  lungsfläche nach     Fig.        1h.    Der Photoverstär  ker wird um eine     Phasenumkehrstufe    ver  mehrt. Es kann selbstverständlich auch mit  weissen     anstatt    mit schwarzen äussern Rän  dern .gearbeitet werden. Die     Synchronissier-          impulse    brauchen nicht, wie in     Fig.    1 er  klärt, durch optische     Belichtungsstufen    er  zeugt zu werden, sondern sie können auch    auf elektrischem Wege erzeugt werden.

   Es  sind zahlreiche Schaltungen bekannt, mit  denen man kurze Impulse herstellen kann.  Gibt man einen in einer Richtung schwingen  den Impuls auf einen Transformator     mit    ab  gestimmter Eigenschwingung und aperiodi  scher Dämpfung, so kann man an dessen Se  kundärseite eine einzige Schwingungsperiode  einer     Sinuswelle        abnehmen,    welche einem  Doppelzeichen entsprechen würde, wie es so  eben beschrieben und auf optischem Wege  hergestellt wurde.  



  Die Dauer der Wartephase ist     vorteilhaf-          terweise    gleich oder grösser als die     Abtast-          dauer    für das Randgebiet des     Bildes.    Wird  diese     Bedingung    nicht eingehalten und ist  die Wartephase zu klein, so wird die Einstel  lung der Synchronisierung erschwert. An  dernfalls ist die Einstellung nicht schwerer  als beim Empfang der bisherigen     Sendungen.     



  Zur praktischen Ausführung eines     Ampli-          tudensiebes    mit veränderlicher Reizschwelle  ist hinzuzufügen, dass durch Einführung  eines zweiten Gitters 23' eine     Ankopplung    an  die Vertikalplatten der Fernsehröhre 17 er  folgen kann. In diesem Falle ist das Gitter  23' über den     Vorwiderstand    24' mit dem Ab  lenksystem der     Braunschen    Röhre und über  den     Ableitwiderstand    27' mit der Vorspann  batterie     verbunden.     



  Mit einer solchen Röhre mit zwei     Gittern     wird das Problem des unabhängigen     Ein-          tastens    von     Bildwechselzeichen    und Zeilen  wechselzeichen am einfachsten gelöst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Fernsehübertragung mit Synchronisierung durch den Sender, da durch gekennzeichnet, dass den. Synchron impulsen während des überwiegenden Teils der Zeilen- bezw. Bildwechsel- periode nicht die Möglichkeit gegeben wird, auf das Rastergerät einzuwirken, und dass die Verbindung zum Raster gerät nur kurz vor den Bildzeilenenden bezw. den Bildenden hergestellt wird.
    II. Anordnung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Verbindung zwischen Empfängerausgang und Rastergeräteingang eine Elektronen röhre vorgesehen ist, deren Steuergitter mit dem Ablenkplattenkreis gekoppelt und derart vorgespannt ist, dass sie nur an den Bildzeilenenden bezw. an den Bildenden entriegelt wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass eine Dreipol röhre verwendet wird, deren Kathode mit dem Empfängerausgang und deren Anode mit dem Rastergeräteingang verbunden ist. 2. Anordnung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass eine Röhre mit zwei elektrisch gleichartigen und über derselben Kathode liegenden, aber voneinander unabhängigen Steuergittern verwendet wird, von denen jedes einzelne mit je einer Platte des vertikalen bezw. horizontalen Ablenksystems der Fernseh röhre verbunden ist. 3.
    Anordnung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass in den Zuleitungen zu den Steuergittern der Kopplungsröhre Vor- widerstände von solcher Grösse liegen, dass die Steuergitter keinen grossen Strom ziehen und nur geringe positive Vorspan- nungen gegenüber der gemeinschaftlichen Kathode annehmen können. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Sender während der Übertragung des Bildinhal tes voll durchgesteuert wird, und dass man ihn am Bildrande bezw. am Bild ende kurz nacheinander zuerst ein Warte zeichen und anschliessend einen zur Syn chronisierung hinreichenden, während der ganzen Sendung konstante Amplitude besitzenden Impuls ausstrahlen lässt. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net; dass das Bild mit einem Doppel rand umgeben wird, dessen innerer und äusserer Teil verschiedene konstante Be lichtungen erhalten, an deren Grenzlinie die Synchronisierung erfolgt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I und den Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass man das Abtast- organ eine etwas grössere Fläche als die vom Bildinhalt und dem innern Rand eingeschlossene Fläche bestreichen lässt.
CH186973D 1935-01-09 1935-12-23 Fernsehübertragungsverfahren. CH186973A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE186973X 1935-01-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH186973A true CH186973A (de) 1936-10-15

Family

ID=5720178

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH186973D CH186973A (de) 1935-01-09 1935-12-23 Fernsehübertragungsverfahren.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH186973A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912347C (de) * 1951-03-16 1954-05-28 Philips Nv Schaltung in einem Fernsehempfaenger zum Empfang eines Bildsignals und eines Gemisches aus Zeilen- und Rastersynchronisierimpulsen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912347C (de) * 1951-03-16 1954-05-28 Philips Nv Schaltung in einem Fernsehempfaenger zum Empfang eines Bildsignals und eines Gemisches aus Zeilen- und Rastersynchronisierimpulsen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1911394C3 (de) Fernsehempfänger mit einer Strahlstromregelschaltung
DE946997C (de) Anordnung zur Erzeugung einer Regelspannung in einem Fernsehgeraet
AT148929B (de) Fernsehübertragungsverfahren.
DE601114C (de) UEbertragungsverfahren fuer die Bildtelegraphie und das Fernsehen
AT151605B (de) Schaltung zum Trennen von Bildströmen von Synchronisierimpulsen.
CH186973A (de) Fernsehübertragungsverfahren.
DE1537564A1 (de) Entzerrerschaltung,insbesondere fuer Faksimileempfaenger
DE652313C (de) Schaltungsanordnung fuer Kathodenstrahlbildabtaster mit Speicherelektrode
DE806862C (de) Gegenkopplungsverstaerker mit besonders breitem Frequenzband
DE3610190C2 (de)
DE2014501A1 (de) Schaltungsanordnung zum Demodulieren eines Fernsehsignals
DE1537316B2 (de) Schaltungsanordnung zur begrenzung von stoersignalen in einer einrichtung, die ein signalgemisch abgibt
DE945765C (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung der Schirmhelligkeit in der Bildroehre eines Fernsehempfaengers
DE2157144C3 (de) Schaltungsanordnung zur Beeinflussung des Verhältnisses der Wiedergabeintensität der verschiedenen Leuchtstoffarben einer einstrahligen Farbbildröhre
DE694725C (de) tragungssystemen, bei denen die mittlere Bildhelligkeit durch AEnderung der Traegeramplitude uebertragen wird
DE1049907B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur gleichzeitigen Sichtbarmachung mehrerer von verschiedenen Fernsehabtastern stammender Videosignale auf dem gleichen Bildschirm
DE731197C (de) Elektrooptische UEbertragungsanordnung
DE697694C (de) Synchronisierverfahren fuer Bild- und Fernsehsendungen
DE1925712C3 (de) Verstärkungsregelschaltung für einen Fernsehempfänger
DE1762418B2 (de) Abstimmungsanzeige auf dem bildschirm eines fernsehempfaengers
DE1018094B (de) Schaltungsanordnung bei einem Fernsehempfaenger zum Abtrennen von Stoersignalen
DE675936C (de) Verfahren zur drahtlosen UEbertragung von Fernsehbildern, die mit geschwindigkeits-moduliertem Lichtstrahl abgetastet werden
DE955154C (de) Schaltung zur Stoersignalunterdrueckung in Fernsehverstaerkern
DE919236C (de) Schaltungsanordnung zur Wiedereinfuehrung der mittleren Helligkeit bei Braunschen Fernsehempfangsroehren
DE3334898A1 (de) Schaltungsanordnung zur verbesserung des kontrasts eines videobildes, insbesondere eines bildteiles