CH187002A - Fahrrad-Wechselantrieb. - Google Patents
Fahrrad-Wechselantrieb.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M11/00—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
- B62M11/04—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
- B62M11/06—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with spur gear wheels
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Description
Fahrrad-Wechselantrieb. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Fahrradwechselantrieb mit im Tretlager- gehäuse eingebautem Wechselgetriebe. Er findungsgemäss sind mindestens zwei mitein ander starr verbundene, auf der im Tret- lagergehäuse gelagerten Pedalwelle ver schiebbare, aber mit ihr drehende Räder einerseits in ständigem Eingriff mit einer g o leichen Anzahl, auf einer mit Mitnehmer- nocken versehenen Getriebewelle verschieb bar gelagerten aber unabhängig voneinander sich drehenden Räder, anderseits können sie vermittels seitlich am einen Rad angebrach ter Bolzen mit einem mit Aussparungen ver- sehenen Rad gekuppelt werden, welches auf die verlängerte Nabe des Kettenrades auf gekeilt ist und mit einem auf der mit den Mitnehmernocken versehenen Getriebewelle festsitzenden Rad ständig in Eingriff steht. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt. Die F-bur stellt einen Schnitt durch das Tretlagergehäuse eines Fahrrades dar, mit in dieses Gehäuse eingebautem Übersetzungs- wechselgetriebe für drei Geschwindigkeiten. Die Pedalarme 1 sitzen fest auf der im Ge häuse 3 gelagerten Welle 12. Mit der Welle 12 drehen sich auch die Räder 4 und 5, die miteinander starr verbunden sind. Dieses Räderpaar ist mit den Rädern 6 und 7 auf Welle 1ss in ständigem Eingriff. Auf der Welle 13 sitzt ferner noch Rad B. Durch Treten auf die Pedale wird die Welle 1,2 in Umdrehung versetzt, und .damit auch das Räderpaar 4, 5. Mit den Bolzen 10 an Rad 5, die in der gezeichneten Lage in seit lich am Rad 9 vorgesehene Löcher greifen, wird die Kraft über das auf der verlängerten Nabe des Kettenrades 2 festgekeilte Rad 9 auf das Kettenrad 2 übertragen. Rad 9 ist im Gehäuse 3 gelagert und sitzt über die ge nannte Nabe lose auf der Welle 12. Dabei laufen die Zahnräder 6, 7 und 8 nur leer mit, infolge ständigem Eingriff mit den Rädern 4, 5 und 9. Mit der gezeichneten Direkt übersetzung wird die grösste Fahrgeschwin digkeit erzielt. Das ein starres Stück bildende Räderpaar .l, 5 und die unabhängig voneinander sich drehenden Räder 6 und 7 sind miteinander achsial verschiebbar. Somit bleiben die vier Zahnräder paarweise ständig im Eingriff. Die Verschiebung erfolgt mittels eines ge eigneten Verschiebungsmechanismus. Eine mittlere Übersetzung ist eingeschal tet, wenn die Räder die in der Figur ge strichelt angedeutete Lage einnehmen. Durch Betätigen der Verschiebevorrichtung können das Räderpaar 4, 5 und die Räder 6, 7 nach links verschoben werden. Im Moment, wo die Bolzen 10 an Rad 5 aus Rad 9 auskuppeln, wird Rad 6 mit seinen dafür vorgesehenen Aussparungen über die auf der Welle 13 an gebrachten Mitnehmernocken 11 geschoben. Diese Mitnehmernocken 11 übertragen nun die an Rad 6 erteilte Kraft auf die Welle 13 und über das mit der Welle 13 festgekeilte Rad 8 und Rad 9 auf das Kettenrad 2, und die mittlere Übersetzung ist eingeschaltet. Bei weiterem Verschieben der vier Räder 4, 5 und 6, 7 nach links in die in der Figur strichpunktiert eingezeichnete Lage kommt Rad 6 aus dem Bereiche der Mitnehmer nocken 11 und an seine Stelle tritt Rad 7, das ebenfalls die nötigen Aussparungen auf weist, um über die Mitnehmernocken 11 ge schoben werden zu können. Über Rad 8 und 9 wird die Kraft in gleicher Weise wie vor beschrieben auf Kettenrad 2 übertragen. Es erfordert diese Übersetzung den kleinsten Kraftaufwand an den Pedalen auf Kosten der Geschwindigkeit. Um ein Blockieren des Getriebes, das heisst ein gleichzeitiges Kuppeln der Räder 6 und 7 mit der Welle 13 während dem Schalten in die grösste Geschwindigkeits untersetzung bezw. von dieser in die mittlere zu vermeiden, sind die verlängerten Naben der Räder 6 und 7 über den äussern Durch messer der Nocken 11 ausgebohrt. Die Betätigung des Getriebes kann durch einen Schalthebel erfolgen, der am Fahrrad rahmen angemacht und horizontal schwenk bar ist. Es ist aber auch möglich, die Betäti gung des Getriebes mittels Drahtkabel von einem an der Lenkstange angeordneten Schaltorgan aus vorzunehmen, so dass der Fahrer bei Schaltung des Getriebes die Lenkstange nicht loslassen muss. Es können selbstverständlich auch weniger oder mehr Geschwindigkeitsstufen als beim gezeich neten Getriebe vorgesehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fahrradwechselantrieb mit im Tretlager- gehäuse eingebautem Wechselgetriebe, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zwei miteinander starr verbundene, auf der im Tretlagergehäuse (3) gelagerten Pedalwelle (12) verschiebbare, aber mit ihr drehende Räder (4 und 5) einerseits in ständigem Ein griff mit einer gleichen Anzahl, auf einer mit Mitnehmernocken (11) versehenen Ge triebewelle (13) verschiebbar gelagerten, aber unabhängig voneinander sich drehenden Rä der (6 und 7) stehen und anderseits vermit tels seitlich am einen dieser zwei Pedal wellenräder (4 und 5) angebrachter Bolzen mit einem mit Aussparungen versehenen Rad (9) gekuppelt werden können,welches auf die verlängerte Nabe des Kettenrades aufgekeilt ist und mit einem auf der die Mitnehmernocken tragenden Getriebewelle (13) festsitzenden Rad (8) ständig in Ein griff steht. UNTERANSPRüCHE: 1. . Fahrradwechselautrieb nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe durch einen -Schalthebel ge schaltet werden kann, welcher am Fahr gestell in horizontaler Richtung schwenk bar angeordnet ist.2. Fahrradwechselantrieb nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe durch ein Drahtkabel von einem an der Lenkstange angeordneten Schaltorgan aus geschaltet werden kann. ohne dass die Lenkstange losgelassen werden müsste. 3. Fahrradübersetzung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehr als zwei Übersetzungsverhältnisse eingeschaltet werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH187002T | 1936-01-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH187002A true CH187002A (de) | 1936-10-15 |
Family
ID=4434751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH187002D CH187002A (de) | 1936-01-22 | 1936-01-22 | Fahrrad-Wechselantrieb. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH187002A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0369925A3 (en) * | 1988-11-17 | 1990-12-27 | Vasilios Mantzoutsos | System of bicycle motion transmission |
-
1936
- 1936-01-22 CH CH187002D patent/CH187002A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0369925A3 (en) * | 1988-11-17 | 1990-12-27 | Vasilios Mantzoutsos | System of bicycle motion transmission |
| GR880100777A (en) * | 1988-11-17 | 1990-12-31 | Vasileios Mantzoutsos | Motion conveyance system for bicycles |
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