CH187082A - Ausschankapparat. - Google Patents
Ausschankapparat.Info
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F11/00—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
- G01F11/28—Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
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Description
Anssehankapparat. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ausschankapparat für Flüssigkeiten, der mit einem Messgefäss ausgerüstet ist und bei dem für den Ein- und Auslauf der Flüssigkeit Ventile vorgesehen sind, die durch Hebel gesteuert werden und zeichnet sich dadurch aus, dass die Hebel auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sind und unter Wirkung einer Torsionsfeder stehen, wobei die Ventile unter Wirkung der Torsionsfeder und unter Wirkung des Flüssigkeitdruckes in Schliess stellung gehalten werden.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Aus führungsbeispiel der Erfindung dar.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den Erfindungsgegenstand nach der Linie A-B in Fig. 3; Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie G-H in Fig. 1; Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 1; Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach die Linie E-F in Fig. 3.
Auf dem Gehäuse 1 des dargestellten Ausschankapparates sitzt ein Glasmessgefäss 2 mit einem Deckel 3, welcher vermittelst Schrauben 4 mit dem Gehäuse 1 zusammen geschraubt wird. In dem Deckel 3 ist eine Führung 5 einmontiert, in welcher sich ein Schwimmer 6 als Abschlussorgan befindet. Die Kappe 7 dient als Abschluss des Mess- gefässes gegen aussen. Der Einlauf der Flüs sigkeit erfolgt durch den Einlaufstutzen 8 und bei geöffnetem Einlaufventil 9 durch die Einlaufventilführung 10 in das Innere des Gehäuses 1, bezw. in das Messgefäss 2.
Der Auslauf der Flüssigkeit erfolgt bei geöffnetem Auslaufventil 11 durch den Auslaufventil- stutzen 12. Im Gehäuse 1 gelagert ist eine Achse 13, welche vermittelst eines Hand griffes 14, der fest mit der Achse verschraubt ist, gedreht werden kann. In der Achse 13 eingeschraubt sind zwei Mitnehmerbolzen 15 und 16, welche in Schlitzen 17 und 18 der Hebel 19 und 20 laufen. Um die Achse 13 ist eine Torsionsfeder 21 gewunden, welche mit ihren Enden in die Hebel 19 und 20 eingreift. An den Hebeln 19 und 20 sind Zapfen 22 angebracht, die in Eindrehun gen 23 der Ventile 9 und 11 eingreifen.
Die Torsionsfeder 21 ist so gespannt, dass die Ventile 9 und 11 in geschlossenem Zustand gehalten werden. Zwecke Abdichtung der Achse 13 nach aussen ist eine Stopfbüchse 24 vorgesehen. In dem hohlen Handgriff 14 ist ein Hubzähler 25 bekannter Konstruktion eingebaut, welcher die Anzahl Füllungen des Messgefässes 2 registriert, wobei der Zähl werkshebel 26 an einem Stift 27 anschlägt bei Betätigung des Handgriffes 14, beispiels weise beim Herunterdrücken desselben.
An der Achse 13 ist ein weiterer Bolzen 28 angebracht, der den Zweck hat, beim Drehen der Achse 13 eine zylindrische Hülse 29 mitzunehmen. Die zylindrische Hülse weist zwei Kanäle 31 und 32 auf, die durch einen Kanal 33 und eine Rohrleitung 36 mit dem Innern des Messgefässes in Verbindung gebracht werden können. Der Kanal 32 ist durch den Kanal 34 und der Kappe 35 mit der Aussenluft in Verbindung. Der Kanal 31 ist mit dem Stutzen 30 in Verbindung, an welchem Druckluft angeschlossen werden kann, um zum Beispiel bei dickflüssigen Ölen ein rascheres Entleeren des Messgefässes zu erzielen.
Die Arbeitsweise des Ausschankapparates ist folgende In der Zeichnung ist der Ausschank apparat in Ruhestellung dargestellt, das heisst das Messgefäss ist entleert und die Aus- und Einlaufventile sind geschlossen. Soll der Ap parat gefüllt werden, so drückt man den Handgriff 14 nach unten, dabei wird durch den Bolzen 16 der Hebel 20 mitgenommen und das Einlaufventil 9 mit den Zapfen 22 nach unten gedrückt und geöffnet, so dass Flüssigkeit in die Messkammer einströmen kann. Durch das Hinunterdrücken des Hand griffes 14 wird die Torsionsfeder 21 noch mehr gespannt, so dass das Auslaufventil 11 noch fester auf den Sitz gedrückt wird.
Die einströmende Flüssigkeit steigt bis zurn Schwimmerventil 6, hebt dasselbe und schliesst bei gefülltem Messgefäss dasselbe äb, indem das Schwimmerventil 6 an den Ventilsitz 37 zu liegen kommt. Die in dem Messgefäss be findliche Luft kann beim Einströmen der Flüssigkeit durch Öffnung 38 in der Schwim merführung entweichen und strömt von da durch die Rohrleitung 36 in den Kanal 33.
Durch das Hinunterdrücken des Handgriffs 14 bezw. durch das Drehen der Achse 13 ist durch den Zapfen 28 die zylindrische Hülse 29 mitgenommen und eine Verbindung zwi schen dem Kanal 33 und dem Kanal 34 durch den Kanal 32 hergestellt worden, so dass die Luft durch die Kappe 35 ins Freie entweichen kann.
Will man das gefüllte Messgefäss entleeren, so dreht man den Handgriff 14 nach oben, dadurch wird durch Zapfen 15 der Hebel 19 mitgenommen, welcher durch die Bolzen 22 das Auslaufventil 11 hebt und dadurch den Weg für den Auslauf der Flüssigkeit frei gibt. Durch das Drehen des Handgriffes 14 nach oben dreht sich die Achse 13 nach rechts und nimmt durch den Bolzen 28 die zylindrische Hülse 29 mit, so dass eine Ver bindung zwischen dem Druckluftstutzen 30 und dem Kanal 33 durch den Kanal 31 her gestellt wird. Die Druckluft kann nun durch das Rohr 36 in die Schwimmerführung und von da in das Messgefäss einströmen und die darin befindliche Flüssigkeit auspressen.
Bei beendigter Entleerung des Messgefässes wird der Handgriff 14 durch die Torsionsfeder 21 in seine Ruhelage zurückkehren, so dass wieder beide Ventile geschlossen sind. Wie auf der Zeichnung ersichtlich, ist eine Garan tie gegen Dichthalten des Apparates, speziell der Ein- und Auslaufventile dadurch gegeben, dass dieselben gegen den Flüssigkeitsdruck geöffnet werden müssen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ausschankapparat mit einem Messgefäss, bei dem für den Ein- und Auslauf der Flüssigkeit Ventile vorgesehen sind, die durch Hebel gesteuert werden, dadurch gekennzeich net, dass die Hebel auf einer gemeinsamen Achse angeordnet sind und unter Wirkung einer Torsionsfeder stehen, wobei die Ein- und Auslaufventile unter Wirkung der Torsions- feder und unter Wirkung des Flüssigkeits druckes in Schliessstellung gehalten werden. UNTERANSPRüCHE 1.Ausschankapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der gemeinsamen Achse Mitnehmerstifte vor gesehen sind, welche beim Drehen der selben in der einen oder andern Dreh richtung den einen oder andern Hebel mitnehmen. 2. Ausschankapparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass an der Achse ein weiterer Mitnehmerstift angeordnet ist, welcher beim Drehen der Achse eine Hülse mit nimmt, die den Ein- und Auslauf der Luft steuert. 3. Ausschankapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Handgriff ein Zählwerk eingebaut ist, das die Anzahl der Füllungen registriert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH187082T | 1936-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH187082A true CH187082A (de) | 1936-10-31 |
Family
ID=4434808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH187082D CH187082A (de) | 1936-03-17 | 1936-03-17 | Ausschankapparat. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH187082A (de) |
-
1936
- 1936-03-17 CH CH187082D patent/CH187082A/de unknown
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