CH187090A - Steuervorrichtung für elektromotorisch angetriebene Nähmaschinen. - Google Patents
Steuervorrichtung für elektromotorisch angetriebene Nähmaschinen.Info
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Description
Steuervorrichtung für elektromotorisch angetriebene Nähmaschinen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung für elektro motorisch angetriebene Nähmaschinen, die von einem Tisch getragen werden, welcher unterhalb der Tischplatte einen von der Tischplatte und den Seitenwandungen des Tisches begrenzten Hohlraum hat.
Erfindungsgemäss ist in dem Hohlraum des Tisches eine abnehmbare Lagerung für einen geschlossenen, auf den Fussboden auf stellbaren und von Fuss betätigbaren Anlass- widerstand vorhanden, wobei sich .die Lage rung an einer solchen Stelle befindet, dass cler Anlasswiderstand durch eine durch das Knie betätigbare, fest an dem Tisch ange brachte Einrichtung betätigt werden kann.
Zufolge der abnehmbaren Lagerung für den Anlasswiderstand kann letzterer leicht von der Nähmaschine abgenommen und für die Betätigung durch den Fuss auf den Fuss boden gestellt werden, ohne die durch das Knie betätigbare Einrichtung zu verändern. Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs form der Erfindung beispielsweise darge stellt, und zwar ist Fig. 1 ein Teil einer Vorderansicht einer Nähmaschine;
Fig.2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Maschine und veranschaulicht die durch das Knie betätigbare Einrichtung zur Be- tätigung des Anlasswiderstandes in der Hin teransicht; Fig.3. ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1; Fig.4 ist ein waagrechter Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1;
Fig. 5 ist ein waagrechter Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3; Fig.6 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 3 ; Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 2; Fig. 8 ist eine schaubildliche Ansicht der Gleitführung für das den Anlasswiderstand tragende Gehäuse;
Fig. 9 ist eine schaubildliche Ansicht des Lagerarmes für die durch das Knie betätig- bare Einrichtung zur Betätigung des Anlass- widerstandes, und Fig. 10 und 11 sind schaubildliche An sichten von Teilen der durch das Knie be- tätigbaren Einrichtung.
1 bezeichnet die Füsse eines Nähmaschi- nentisches für einen versenkbaren, Nälh- maschinenoberteil; .der Tisch weist die üb liche mit einer. Ausnehmung versehene Tischplatte 2 zur Aufnahme der Grund platte der Nähmaschine 3 auf, wenn letztere in die Arbeitslage oberhalb der Tischplatte emporgehoben worden ist.
Der Tisch weist ferner die übliche Deckelplatte 4, eine nicht dargestellte hintere Wand, die vordere Wand 6, die angelenkten Türen, von denen eine bei 7 angedeutet ist, sowie die Endwan- dungen auf, von denen eine bei 8 gezeigt ist; die genannten Wandungen begrenzen unterhalb der Tischplatte 2 einen Hohlraum zur Aufnahme der Nähmaschine 3: bei deren Nichtgebrauch. Die Nähmaschine 3 trägt den üblichen Antriebsmotor 9.
An der Endwand 8 ist eine flache, aus Blech bestehende Platte 10 angeschraubt, deren seitliche Randteile 11 rechtwinklig zur Ebene :der Platte umgebogen und mit über hängenden Lappen 12 versehen sind, die eine Gleitführung 13 (Fig. 5) zur Aufnahme des mit Rippen versehenen Gehäuses 14 des Motoranlasswiderstandes begrenzen.
Dieser Anlasswiderstand besitzt einen durch den Fuss zu betätigenden Schieber 15 und Trag füsse 16, die bei der Betätigung des Anlass- widerstandes durch den Fuss auf dem Fuss boden aufruhen. Innerhalb des Gehäuses 14 ist ein Hebel 17 angebracht, der mit dem Schieber 15 in Eingriff steht und von ihm betätigt wird; dieser Hebel ist bei 18 an dem Fussteil 14' des Gehäuses schwingbar ge lagert.
Der Hebel 17 ist bei 19 mit einem Zugbügel 2,0 verbunden, der mit der Ein stellschraube 2'1 in Eingriff steht, welche auf die- Zugstange 22- des üblichen Kohlen- widerstandes 2,3 aufgeschraubt ist. Es ist zu bemerken, dass der auf den Schieber 15 ausgeübte Druck den Nähmaschinenmotor 9 in Gang setzt und dessen Geschwindigkeit entsprechend der Strecke, um die der Schie ber in das Gehäuse 14 hineingestossen wird, festsetzt.
Der Motoranlasswiderstand weist die üb lichen in einem gewissen Abstand voneinan der liegenden Hohlräume 23' für die Koh- lenscheibenstapel 2 " auf, die von der schwachen Kontaktbogenfeder 23a über brückt werden, welche auf ihrer Rückseite mit der starken Bogenfeder 23b versehen ist; die Federn 23a und 2'3b werden in der Mitte von der Zugstange 22 getragen, die unter der Wirkung der Feder 25 steht.
Der Hebel 17 steht unter der Wirkung der Feder 2'4, die an dem Horn 23e angreift, welches von der Grundplatte 14' des Anlassers em porragt. Es müssen also die Spannungen der verschiedenen Federn 24, 25, 23a und 23b von dem Arbeiter beim Hineindrücken des Schieben 1,5 in das Gehäuse 14 über wunden werden, um den Nähmaschinen motor zu beschleunigen.
Die Platte 10 ist bei 26, 26 (Fig. 8) mit Schlitzen versehen, um die Federzunge .27 zu bilden, deren schräg verlaufendes oberes Ende 2$ mit dem Rand 29 des Anlasser gehäuses 14 in Eingriff kommt und letzteres in der Gleitführung 13 der Platte 10 nach giebig zurückhält. Der Anlasswiderstand kann von der Platte 10 augenblicklich da durch entfernt werden, dass auf ihn ein nach unten gerichteter Zug oder Stoss ausgeübt wird, worauf der Anlasswiderstand zwecks Betätigung durch den Fuss auf den Fuss boden gestellt werden kann.
Für die Betätigung durch das Knie ist an der Vorderwand 6 des Tisches ein Lager arm 30, angebracht, der einen Führungsarm 31 hat, welcher rechtwinklig zu dem Lager arm verläuft und für einen weiter unten noch näher erläuterten Zweck mit einem Führungsschlitz '32 versehen ist.
Auf dem Lagerarm 30 ist bei 33 der aufrecht stehende Lappen 34 eines Hebels schwingbar ange- bracht, der einen waagrecht liegenden Hauptteil 35 hat; letzterer ist. mit einem Schlitz 36 versehen und weist an dem einen Ende einen seitlichen Ansatz 37 auf, der in einen nach unten umgebogenen, aufrecht stehenden Lappen 38 endet, an dem bei 39 das eine Ende eines bogenförmigen Stoss gliedes 40 angelenkt ist. Dieses Stossglied 40 geht durch .den Führungsschlitz 32 des Lagerarmes 30 hindurch und wird durch letzteren eingestellt, um mit dem Schieber 15 des Motoranlasswiderstandes zusammen zuwirken.
Auf dem waagrechten Hauptteil des Hebels 35 ist mittels einer Schraube 41, die durch den Schlitz 36 hindurchgeht, eine Ansatzstange 42 einstellbar befestigt, die an dem einen Ende in einen nach unten umge bogenen Lappen 43 ausläuft, auf welchem mit Reibung bei 44 der mit dem Knie zu sammenwirkende Arm 45 des Verschiebungs hebels schwingbar gelagert ist; der Arm 45 ist um den Lagerzapfen 44 von der durch die ausgezogenen Linien in Fig. 3 darge stellten Arbeitslage in die durch die ge strichelten Linien angegebene verbogene Stellung bewegbar. Eine Feder 46, die zwi schen dem Hebel 35 und dem Lagerarm 3.0 eingeschaltet ist, ist an den die Feder ein stellenden Spitzen der genannten Teile fest gelegt. Ein Lappen 48 an dem.
Hebel 35 tritt in einen Schlitz 49 des Lagerarmes 30 ein, und die Enden dieses Schlitzes 49 be grenzen die Bewegung des Hebels 35 um seinen Lagerzapfen 33. Durch Lösen der Schraube 41 können die Ansatzstange 42 und der mit dem Knie in Eingriff kom mende Arm 45 in der Längsrichtung des Schlitzes 36 verschoben werden, um den. Arm 45 dem betreffenden Arbeiter entspre chend einzustellen.
Die durch das Knie betätigbare Einrich tung wirkt wie eine Kniehebelvorriehtung auf den Fusstritteil 15 des Anlasswiderstan- des. Es ist zu erkennen, dass bei der Bewe gung des Hebels 35, 42, 45 von der durch die ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die durch die gestrichelten Linien ange- gebene Stellung (Fig.2) die Gelenkverbin dung 39 zwischen dem Hebel 34 und dem Stossglied 40 sieh der Ausrichtungslage zu den wirksamen Enden der Kniehebelteile 3-1, 40 nähert,
welche durch die Gelenkstelle 33 und das freie Ende des Stossgliedes 40 dar gestellt werden, so dass der Arbeiter von der ermüdenden Anstrengung befreit wird, die notwendig ist, um den Fusstritteil 15 in seine innerste Stellung zu drücken. Die Krüm mung des Stossgliedes 40 ist hierbei so, dass, wenn der Teil 40 durch den Schlitz 32 ge führt wird, das freie Ende dieses Teils sich im wesentlichen waagrecht bewegt.
Dies ist in Fig..2 veranschaulicht. Eine Linie a, die den Krümmungsmittelpunkt c des Stossglie des 40 mit der Lagerachse 33 des Hebels 35 verbindet, geht im wesentlichen in der Mitte zwischen: den beiden äussersten Stellungen der Gelenkverbindung 3.8 oder des Gelenkes der Kniehebelteile 34, 40 hindurch.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Steuervorrichtung. für elektromotorisch angetriebene Nähmaschinen, die von einem Tisch getragen werden, welcher unterhalb der Tischplatte einen von der Tischplatte und den Seitenwandungen des Tisches be grenzten Hohlraum hat, dadurch gekenn zeichnet, dass in dem Hohlraum .des Tisches eine abnehmbare Lagerung für einen ge schlossenen, auf den Fussboden aufstellbaren und von Fuss, betätigbaren Anlasswiderstand vorhanden ist, wobei sich die Lagerung an einer solchen Stelle befindet,dass der Anlass- widersta.nd durch eine durch das Knie be- tätigbare, fest an dem Tisch angebrachte Einrichtung betätigt werden kann. ÜNTERANSPRÜCHE: 1.Steuervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch das Knie betätigbare Einrichtung einen schwenkbar gelagerten Hebel aufweist, an dem ein Stossglied angelenkt ist, wel ches mit dem Betätigungsglied des von Fuss betätigbaren Anlasswiderstandes zu sammenwirkt.2. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das einerends an dem durch das Knie betätigbaren Hebel angelenkte Stossglied zwischen seinen Enden: durch eine ortsfeste Führung geführt ist und unmittelbar mit seinem freien Ende mit dem beweglichen Betätigungsglied des Anlasswiderstandes zusammenwirkt. 3.Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass, ein' am Tisch be festigter Führungsarm, an welchem der durch das Knie betätigbare Hebel dreh bar gelagert ist, einen Führungsschlitz aufweist, in welchem das Stossglied ge führt ist.4. Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit einem geboge nen Stossglied, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse der Gelenkverbindung zwischen dem durch das Knie betätig- baren Hebel und dem Stossglied eine Be wegungsbahn besitzt, welche die Linie, die den Drehpunkt des durch das Knie betätigbaren Hebels mit dem Krüm- mungsmittelpunkt des Stossgliedes ver bindet, kreuzt. 5.Steuervorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in. den Kräftezug der durch das Knie betätig- baren Einrichtung ein aus einem frei be weglichen und einem um eine ortsfeste Drehachse schwenkbaren Schenkel beste hendes Kniehebelsystem eingeschaltet ist, von dem der frei bewegliche Schenkel mit dem von Fuss" betätigbaren Betäti gungsglied des Anlasswiderstandes in Wirkungsverbindung zu treten bestimmt ist,wobei die Gelenkverbindung zwischen den Kniehebelschenkeln so angeordnet ist, da.ss sie sich bei der Betätigung der .durch das Knie betätigbaren Einrichtung in Wirkungsstellung nahe dem Bereich ihrer Ausrichtung mit den Enden der Knie hebelschenkel bewegt. 6.Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der Gelenkpunkt des Knie hebelsystems sich auf einer Bahn bewegt, die eine Linie kreuzt, welche den Schwenkpunkt des durch das Knie be- tätigbaren Hebels und den Krümmungs- mittelpunkt des Stossgliedes verbindet.
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